DE183074C - - Google Patents

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DE183074C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M29/00Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus
    • A01M29/30Scaring or repelling devices, e.g. bird-scaring apparatus preventing or obstructing access or passage, e.g. by means of barriers, spikes, cords, obstacles or sprinkled water

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 183074 KLASSE 45/*·. GRUPPE
ELISE FRANZ geb. SCHWARTZ in APIA, Samoa.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. November 1905 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein metallener Baumschutzring, der hauptsächlich in den tropischen Ländern zum Schutz der Kakaobäume gegen die an diesen Bäumen emporkletternden Ratten dienen soll. Der Ring besteht aus einer Anzahl Gliedern von gleicher Gestalt, so daß der Ring, entsprechend dem Wachstum des Baumes, vergrößert werden kann. Derartige Ringe· sind bereits bekannt
ίο geworden, doch genügen sie für den besonderen Zweck des Schutzes von Kakaobäumen nicht. Die Glieder der bekannten Baumschutzringe verhindern das Heraufklettern der Ratten nicht, weil sie durch ihre Ausschnitte, Vorsprünge usw. den Ratten Stützpunkte bieten, um über den Ring hinwegzukommen. Ferner ist zu berücksichtigen, daß der Kakaobaum gegen Verletzungen äußerst empfindlich ist. Es ist also nicht zulässig, den
ao Ring fest genug auf dem Baum selbst an der gewünschten Stelle mit irgendwelchen Hilfsmitteln, z. B. mit Drahtumschnürungen, zu befestigen, denn eine solche Befestigungsart würde das Absterben des Baumes nach sich ziehen, besonders, da der Ring dann nicht schnell genug dem Wachstum des Baumes nachgeben könnte.
In beiden Richtungen bietet die Erfindung einen wesentlichen Fortschritt. Die einzelnen Glieder des Baumschutzringes bestehen aus geraden, verhältnismäßig langen Blechstreifen, über welche die Tiere nicht hinwegkommen können, weil irgendwelche Angriffspunkte, an denen sie sich anklammern können, fehlen.
Ferner wird der aus derartigen Gliedern zusammengesetzte Ring nicht unmittelbar an der Befestigungsstelle, sondern durch einen um die nächst niedrige Gabelung des Baumes gelegten dünnen Draht in der gewünschten Höhe festgehalten und gleichzeitig geschlossen, weil die beiden Drahtenden kreuzweise um den Baum herumgeführt und auch über Kreuz an die beiden offenen Enden des Baumschutzringes angreifen. Durch diesen Zug des Drahtes wird der Ring geschlossen, gleichzeitig aber die Möglichkeit gegeben, daß der Ring sich dem Wachstum des Baumes entsprechend erweitern kann.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung, und zwar zeigt
Fig. ι die Anbringung des Schutzringes am Baum,
Fig. 2 stellt einige Glieder des Baumschutzringes dar.
Der Schutzring besteht aus den einzelnen Gliedern a, welche die in Fig. 2 besonders dargestellte Form aufweisen. Die Glieder α sind in der Weise geknickt, daß durch Aneinanderreihung einer größeren Zahl dieser Glieder ein beliebig großes Vieleck hergestellt werden kann. Die Verbindung erfolgt zweckmäßig mit Hilfe dünner Drahtösen b, welche in die entsprechenden Löcher c eingreifen. Man kann zur Verbindung besondere Drahtösen benutzen, es ist aber auch möglich, einfach dünnen Draht durch zwei nebeneinanderliegende Öffnungen c hindurchzuführen und dann mit der Zange abzudrehen. Die Öffnungen d dienen zum Aufhängen des Schutzbandes. Es ist zweckmäßig, das Schutzband nicht zu schließen, um das Einfügen neuer Glieder zu ermöglichen. Um trotzdem das
Schutzband auf dem Baum zu befestigen, daß es den Baum vollständig deckt, wird auf einem Baumzweig ein dünner Draht aufgehängt, welcher in die Haken f ausläuft. Der Draht e wird in der aus Fig. ι ersichtlichen Weise um den Baum geführt und die Haken werden über Kreuz in die öffnungen d der einzelnen Schutzbandglieder eingehakt, so daß die freien Enden des Schutzbandes überein-
ίο ander gezogen werden. Vermöge der Form der Glieder des Schutzbandes wird dem Baum genügend Freiheit zum Atmen gegeben, da das Band sich nicht dicht an den Baum anschließt, sondern in den Winkeln der einzelnen Glieder noch freier Raum zum Durchtritt der Luft verbleibt. Der Baum kann innerhalb des Schutzbandes frei wachsen; sobald er so weit gewachsen ist, daß das Schutzband sich öffnet, muß ein neues Glied eingefügt werden. Am unteren Ende können die Glieder mit einem Stachelrand versehen sein, ein solcher kann aber auch fehlen. Die einzelnen Bandglieder können auch statt der Knickungen eine leichte Wölbung erhalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Metallener Baumschutzring aus einzelnen, gelenkig miteinander verbundenen Gliedern, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring, dessen Glieder aus langen, geraden , senkrecht herabgehenden Blechstreifen bestehen, durch einen über einen Ast des Baumes gehängten, kreuzweise um den Baum geführten und über Kreuz an den offenen Enden des Baumbandes angreifenden Draht getragen und "zusammengeschoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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