DE1831005U - Block mit mantelvordrucken fuer geometrische koerpermodelle. - Google Patents
Block mit mantelvordrucken fuer geometrische koerpermodelle.Info
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Description
- "Block mit Mantelvordrucken für geometrisch Körpermodelle" Die Erfindung betrifft einen Block ähnlich einem Zeichenblock, der eine Anzahl Zeichen-oder sonstiger Kartons enthält, die mit Mantelvordrucken für die verschiedensten Modelle geometrischer Kcrper versehen sind. Vor jedem dieser Blätter ist fest eingeordnet ein Blatt vorgesehen, auf dem der betreffende Körper nebst den verschiedenen Berechnungsgrundlagen (Formeln) sowie der Zusammenbau des betreffenden Körpermodells behandelt sind.
- So kann der Block z. B. enthalten die Mantelvordrucke eines'Würfels, einer Pyramide, eines Quadeas, Prismas, Kegelstumpfs, Oktaeders, Ikeaaeders, Dodekaeders und dergleichen, wobei die einfachen Körpermodelle zuerst behandelt werden, und nach und nach zu komplizierteren Modellen übergegangen wird.
- Bisher wurden in Schulen vom Lehrer beim Vor tragen des diesbezüglichen Lehrstoffes geometrische Körpermodelle aus Glas oder Holz verwandt. Der Schüler sah solche Modell nur vorübergehend, und der Nutzeffekt, das räumliche Vorstellungsvermögen des Schülers zu schulen, war somit sehr gering.
- Der neue Mantelvordruck-Block in seiner besonderen Eigenart schafft hier Abhilfe. Der Schüler oder sonst Interessierte wird in die Lage versetzt, ohne viel Hilfsmittel von den verschiedensten geometrischen Körpern schnell und genau ein Modell herzustellen. Er hat dabei sogar die Möglichkeit des Hineinsehens in das jeweilige Körpermodell durch'. Vegschneiden einer eigens dafür genau markierten Mantelfläche, ohne daß dadurch das Modell beim Zusammenbau an Starrheit verliert, sondern vielmehr genau dieselbe Festigkeit aufweist, als wenn diese Möglichkeit außer Acht gelassen wird. Wählt man die Möglichkeit des Hineinsehens, so können in den zusammengeklebten Körpermodellen die entsprechenden Raumdiagonalen bzw. Höhen mit farbigen, dünnen Fäden angeordnet und sichtbar gemacht werden. Auch werden dadurch die Winkel sichtbar, die die Raumdiagonalen z. B. untereinander bilden.
- Die auf den einzelnen Kartons aufgedruckten Mantelflächen sind dabei mit Kleberändern versehen. Auf den jeweiligen Mantelflächen sind die Körper-. kanten durch dünne Linien sichtbar gemacht. Diese können zwecks leichtem Kanten bzw. Umbiegen beim Zusammenbau, perforiert sein. Man kann aber auch diese Körperkanten mittels eines dünnen, spitzen Stahlgrif@els o. dgl. einritzen, wonach sich die Körperflächen bzw. Kleberänder leicht und genau umbiegen lassen. Der Block ist besonders geeignet für Volks-, Berufs-, Mittel- und Höhere Schüler, aber auch für jeden, der sich für Geometrie besonders interes-
modellen z. B. sehr interessant die Zusammensetzung eines"Würfels aus drei kongruenten, eines Prismas aus drei volumengleichen Pyramiden veranschaulichen, wobei die einzelnen Teile verschiedenfarbig gestaltet sein können.siert. Man kann mit dieser Art des Zusammenbaus von geometrischen Körper- C> sein, wogegen als Veranschaulichungsmuster f ! ir den Lehrer vergrößerte Blocks dienen können. Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführung. Es zeigen : Fig. 1 Den Vordruck einer Mantelfläche für einen. würfel, Fig. 2 den zusammengebauten Würfel in perspektivischer Darstellung,In Normalausführung kann der Block zweckmäßig in DIN 4-Größe gehalten Fig. 4 die zusammengebaute Pyramide, Fig. 5 die Mantelfläche eines Oktaeders mit 8 gleichgroßen, gleichseitigen Dreiecken, Fig. o das zusammengebaute Oktaeder.Fig. 3 die Mantelfläche einer quadratischen Pyramide, - Der Mantelvordruck beispielsweise für einen Würfel besteht aus sechs : gleichgroßeh Quadraten 1, die durch die Körperkanten 2 klar sichtbar eind. Diese Körperkanten können, soweit dies beim Zusammenbau erforderlich ist, entweder perforiert sein oder vor dem Zusammenbau mit Hilfe eines Spitzen Griffels o. dgl. eingeritzt werden. Zum Zusammenfügen des Körpermodells, dessen Mantelfläche ja aus einem einzigen zusammenhängenden
mit einer Selbstklebegummierung versehen sein, oder aber beim Zusammenkleben des Körpermodells mit Klebstoff bestrichen werden. Eine vorgesehene punktierte Linie 4 dient dazu, eine Seitenfläche 1 abzuschneiden, um, in das Innere des Würfel-Modells hineinsehen zu können. Einige der Kleberänder 3 bilden nach dem Zusammenbau einen schmalen Rahmen, den man mit Cellon oder einem durchsichtigen Papier bekleben kann, um somit in das allseits geschlossene Körpermodell hineinsehen zu können. Vor dessen glänzlichen Verschluß können die Raumdiagonalen 5 mit Hilfe von dünnen, farhigen Schnüren im Körpermodell befestigt und sichtbar gemacht werden.Stück besteht, sind Klebeflächen 3 vorgesehen. Diese Klebeflächen können 1-1 Körpermodells genau passen und in keiner Weise nachgeschnitten werden brauchen.Dadurch kann gleichzeitig veranschaulicht werden, welche Winkel z. B. die " Baumdiagonalen untereinander bilden. Die Klebestreifen 3 sind an ihren Enden genau im Zuschnitt gehalten, so daß sie beim Zusammenfügen des - Die in Figur 3 und 4 dargestellte Pyramide hat eine quadratische Grundfläche 6 und vier gleichschenklige Dreiecke als Seitenflächen 7. In der zusammengebauten Pyramide kann deren Höhe 8 vorgesehen werden. In Figur 5 und 6 ist ein Oktaeder mit acht gleichgroßen, gleichseitigen Dreiecken 9 als Mantelfläche dargestellt. Im Modell können die Raumdiagonalen 10 angebracht werden und durch Fortlassung einer Seitenfläche 9 ist das Innere des Körpermodells genau zu überblicken. Es wurde hier der Abreißblock als die praktischste und günstiges Form
Zerlegung von Körpern z. B. eines Würfels in drei kongruente Pyramiden, eines Prismas in drei volumengleiche Pyramiden schon farblich sichtbarund Ausführung gewählt. Natürlich könnte man die Blätter auch in eine W. Mappe einlegen, was allerdings umständlicher und nicht so praktisch wäre. Die Vordrucke für die Mantelflächen können dergestalt farbig, sein, daß die werden. Durch diese praktische Veranschaulichung anhand der selbst zu- $ammengebauten geometrischen Körpermodelle werden dem Schüler die Zu- '44 ", oammenhänge bzgl. der Berechnung geometrischer Körper eingehendere gaben, die ihm die Technik später im Beruf stellt, sehr zustatten kommen. Man kann dabei mit den einfachsten Körpermodellen beginnen und allmählich bis zu den kompliziertesten übergehen.dies bisher möglich war. Es erhöht sich dadurch auch das Interesse des 'Schülers für dieses Gebiet, und dem einen oder anderen kann dies bei Auf-
Claims (1)
- Schutzansprüche 1. Block zur Bildung von geometrischen Körpermode llen, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe in Form eines Abreißblockes gehalten ist und eine Anzahl Zeichenkartons oder sonstige Kartons aufweist, die mit zusammenhängenden Mantelvordrucken versehen sind nebst perspekivischer Abbildung der betreffenden, zusammengebauten Körpermodelle.2. Block nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweiligen Körperkanten (2) zwecks leichtem Umbiegen beim Zusammenbau perforiert oder mit einem spitzen Stahlgriffel einritzbar sind.3. Block nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß Kleberänder (3) vorgesehen sind, die in ihrem Zuschnitt an ihren Enden für das fertig zusammengesetzte Körpermodell genau passen und daß diese Kleberänder eine Selbstklebegummierung, oder nachträglich-also beim Zusammenbau des Körpermodells-mit Klebstoff versehen werden können.4. Block nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seitenfläche des Körpermantels eine punktierte Linie (4) aufweist, zum Abschneiden dieser Seitenfläche zwecks Einblick in das fertige Modell und daß diese Seitenfläche durch eine durchsichtige Fläche ersetzt werden kann.
5 Block nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß farbige Fäden zum BeisPiel (5, 8, 10), vorgesehen sind, welche im fertigen Körper- modell Raumdiagonalen bzw. Höhen darstellen. einzelnen Mantelflächen derart in verschiedenen Farben dargestellt sind, um zum Beispiel beim fertigen Körpermodell die Möglichkeit der Zerlegung des entsprechenden Körpers in mehrere kongruente Teile sichtbar zu machen.6. Block nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die 7. Block nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß vor jedem mit Mantelvordrucken versehenen Abreißkarton ein festes Blatt vorgesehen ist, welches mit Beschreibung und Berechnungsgrundlagen (Formeln) für den betreffenden geometrischen Körper bzw. dessen Modell versehen ist.
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