DE183152C - - Google Patents
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- DE183152C DE183152C DENDAT183152D DE183152DA DE183152C DE 183152 C DE183152 C DE 183152C DE NDAT183152 D DENDAT183152 D DE NDAT183152D DE 183152D A DE183152D A DE 183152DA DE 183152 C DE183152 C DE 183152C
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- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 11
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60M—POWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
- B60M1/00—Power supply lines for contact with collector on vehicle
- B60M1/12—Trolley lines; Accessories therefor
- B60M1/20—Arrangements for supporting or suspending trolley wires, e.g. from buildings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
| fawn, be» |
| η cial'tMtl'ttinli. |
| cc ÄT^vmümg |
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 183152 KLASSE 20 k. GRUPPE
KOLOMAN von KANDO in BUDAPEST.
In Kurven müssen die Fahrdrähte elektrischer Bahnen bekanntlich durch Spanndrähte,
Stangen oder andere Mittel in der richtigen Lage festgehalten werden.
Wenn Stangen zu diesem Zwecke angewendet werden, so müssen, um eine in lotrechter
Richtung nachgiebige Aufhängung zu erzielen, die Stangen gelenkig befestigt werden.
Außerdem müssen diese Stangen bei
ίο Anwendung gewisser Stromabnehmer, z. B.
Stromabnehmerwalzen, von der Befestigungsstelle am Fahrdrahte gegen ihr anderes Ende
schief ansteigen, um das Anstoßen des Stromabnehmers an die Verspannvorrichtung zu
vermeiden.
Diese Verspannvorrichtungen, bei denen an jeder Aufhängungsstelle eine gelenkige, schief
nach unten gerichtete Stützstange angeordnet ist, besitzen den Nachteil, daß sie bei Änderungen
der Spannung des Fahrdrahtes dessen Höhenlage ändern.
Fig. ι der Zeichnung zeigt schematisch eine solche ältere Anordnung.
ι, ι ist die Leitung, die an der Stelle 3
der Richtungsänderung mittels der um das Gelenk 2 drehbaren Stange 4 in der Richtung
der wagerechten Spannkraft Sh gespannt werden soll. Zur Erzeugung dieser wagefechten
Spannkraft Sh ist eine in der Richtung der Stange bezw. der Verbindungslinie
3-2 wirkende Spannkraft S erforderlich, die durch die Druck- bezw. Zugbeanspruchung
der Stange 4 geliefert wird, und deren wagerechte Komponente die Zugkraft Sh ergibt.
Außer dieser wagerechten Komponente besitzt aber die Kraft S noch eine lotrechte Komponente
Sv. Das System wird durch die in der Richtung des Leitungsdrahtes wirkenden
Spannungen in Gleichgewicht gehalten. Sobald sich jedoch die Spannung des Leitungsdrahtes
infolge von Temperaturschwankungen ändert, wird das Gleichgewicht gestört und das System wird sich in eine neue Gleichgewichtslage
einstellen, in welcher sich die Richtung der Kraft S bezw. der Stange 4 der
Wagerechten nähert oder von derselben entfernt und dementsprechend die Aufhängungsstelle 3 der Leitung gehoben oder gesenkt
wird.
Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß statt einer einzigen
gedrückten oder gezogenen Gelenkstange gleichzeitig sowohl gezogene, als gedruckte,
an derselben Aufhängungsstelle des Fahrdrahtes angreifende Gelenkstangen derart angeordnet
sind, daß sie zur Erzielung der Nachgiebigkeit gegenüber dem Stromabnehmer eine lotrechte, annähernd oder genau geradlinige
Verschiebung der Befestigungsstelle der Leitung gestatten.
Die Stangen werden hierbei — und dies ist das Hauptmerkmal der Erfindung.— derart
angeordnet, daß die Resultante der drückenden Stangenkräfte die Resultante der ziehenden Stangenkräfte annähernd oder genau
in der Höhe des Fahrdrahtes schneidet.
Durch die neue Verspannrichtung wird erreicht, daß die Kräfte der Spannvorrichtung
stets eine wagerechte Resultante haben, so daß die Änderung der Spannkräfte nicht eine
lotrechte Lageänderung des Fahrdrahtes zur Folge haben kann.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der neuen Anordnung. Der Aufhängungspunkt 3
des Fahrdrahtes ι,ι ist mittels der gedrückten
Gelenkstange 5 und mittels der gezogenen Gelenkstange 6 befestigt. Die erstere ist um
das Gelenk 7, die letztere um das Gelenk 8 drehbar. Beide Stangen sind bei 9 bezw. 10
an einem Hebel 11 angelenkt, welcher die beiden Stangen 5 undo zu einem geschlossenen
beweglichen System vereinigt. Die Befestigungsstelle 3 des Fahrdrahtes befindet sich
an dem über das Gelenk 10 verlängerten Arm des Hebels 11. Die in der Stange 5 wirkende
Druckkraft Sd und die in der Stange 6 wirkende Zugkraft S^ schneiden sich in einem
Punkte o, der in der Höhe χ, χ des Aufhängungspunktes
3 liegt. Die Richtung der sich aus den Kräften Sd und S^ der Stangen
ergebenden resultierenden Spannung S ist durch die beiden Punkte O und 3 gegeben
und ist somit, unabhängig von der Spannung des Fahrdrahtes, stets wagerecht, so daß also
die Änderungen der Drahtspannung keinen Einfluß auf die Höhenlage des Punktes 3 ausüben können.
Statt einer gezogenen und einer gedrückten Stange können mehrere solcher Stangen angeordnet
werden. Fig. 3 zeigt z. B. den Grundriß einer der Fig. 2 ähnlichen Anordnung, mit dem Unterschiede, daß statt einer
gedrückten Stange 5, zwei solche Stangen angeordnet sind. Die Lage des Punktes ο
wird in diesem Falle durch den Schnittpunkt der Resultierenden der Druckkräfte der
Stangen 5 mit der Zugkraft der Stange 6 bezw. wenn auch mehrere Stangen 6 angeordnet
sind, mit der Resultierenden der Zugkräfte der Stangen 6, bestimmt.
Der Schnittpunkt O kann auch unendlich fern liegen, wobei dann, wie' dies Fig. 4
zeigt, die Stangen 5 und 6 parallel sind.
Durch geeignete Abmessung der Stangen und durch geeignete Wahl der Gelenkstellen
7, 8, 9, 10 und der Befestigungsstelle 3 der Leitung kann man, wie aus Fig. 5 ersichtlich
ist, erreichen, daß, wenn die Verspannvorrichtung dem Drucke des Stromabnehmers
nachgibt, die Befestigungsstelle 3 sich längs einer lotrechten Linie bewegt und hierbei der
Schnittpunkt ο der Stangenkräfte sich in jeder Stellung in der Höhenlage des Befestigungspunktes
3 befindet. Die mit gebrochenen Linien gezeichnete Stellung 3', 9', 10', o' zeigt
das System in einer angehobenen Lage.
Die gedrückten und gezogenen Stangen 5 bezw. 6 können, wie in Fig. 6 und 7 veranschaulicht
ist, auch auf andere Weise zu einem beweglichen geschlossenen System vereinigt werden. Hier sind die Stangen 5 bezw. 6
bei 13 bezw. 14 an die um die festen Zapfen bezw. 16 drehbaren Winkelhebel 17, 18
bezw. 19, 20 angelenkt, wobei die Arme 18 und 20 der Winkelhebel entweder mittels
Zahnsegmente 21 oder mittels Schlitz 23 und Zapfen 22 ineinandergreifen.
Auch bei diesen Anordnungen bewegt sich der Punkt 3 lotrecht und die resultierende
Spannkraft S ist stets wagerecht.
Wird die neue Verspannvorrichtung für doppelte Leitungen angewendet und gelangen
hierbei z. B. Stromabnehmerwalzen 24 nach Fig. 8 zur Anwendung, bei welchen beim
Eintritt eines Bruches der Rolle 24 die in aufrechte Lage gelangenden Stangen 25 die
seitlich angeordneten Verspann vorrichtungen zerstören könnten, so ist es zweckmäßig, die
für die beiden Leitungen 1, 1' dienenden Verspannvorrichtungen 26 und 27 gekreuzt
anzuordnen, so daß die Verspannvorrichtungen sich zwischen den beiden Fahrdrähten 1 und 1'
bezw. zwischen den beiden Stangen 25, 25 des Stromabnehmers befinden.
Claims (3)
1. Nachgiebige Aufhängung der Fahrdrähte elektrischer Bahnen in Kurven mit'
gleichzeitig gedrückten und gezogenen, an derselben Aufhänguhgsstelle des Fahrdrahtes
angreifenden Gelenkstangen, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der Gelenkstangen, daß die Resultante
der drückenden Stangenkräfte die Resultante der ziehenden Stangenkräfte annähernd oder genau in der Höhe des
Aufhängungspunktes des Fahrdrahtes schneidet und eine annähernd oder genau lotrechte Bewegung des Aufhängungspunktes
der Leitung ermöglicht wird.
2. Nachgiebige Aufhängung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
freien Enden der beiden an einem Tragmaste oder anderen Tragteile gelenkig
befestigten, schräg nach unten gerichteten Spannstangen (5, 6) mit einem Hebel (11)
gelenkig verbunden sind, dessen über das untere Gelenk (10) ragender Arm den
Leitungsdraht (1) trägt.
3. Nachgiebige Aufhängung nach Anspruch ι und 2 für doppelte Leitungen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spannstangen der beiden Leitungen (1, 1') sich
kreuzen, so daß sich die Verspannvorrichtungen innerhalb der beiden Leitungen befinden (Fig. 8).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE183152C true DE183152C (de) |
Family
ID=447184
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT183152D Active DE183152C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE183152C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE759730C (de) * | 1940-03-27 | 1953-09-28 | Elek Sche Anlagen A G Ges | Fahrdrahtaufhaengung |
| DE921573C (de) * | 1946-08-06 | 1954-12-20 | Kummler & Matter Ag | Fahrdrahtanlage |
-
0
- DE DENDAT183152D patent/DE183152C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE759730C (de) * | 1940-03-27 | 1953-09-28 | Elek Sche Anlagen A G Ges | Fahrdrahtaufhaengung |
| DE921573C (de) * | 1946-08-06 | 1954-12-20 | Kummler & Matter Ag | Fahrdrahtanlage |
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