DE183260C - - Google Patents
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- DE183260C DE183260C DENDAT183260D DE183260DA DE183260C DE 183260 C DE183260 C DE 183260C DE NDAT183260 D DENDAT183260 D DE NDAT183260D DE 183260D A DE183260D A DE 183260DA DE 183260 C DE183260 C DE 183260C
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- DE
- Germany
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- tube
- slotted
- rod
- spinning machine
- locking sleeve
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- Active
Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H7/00—Spinning or twisting arrangements
- D01H7/92—Spinning or twisting arrangements for imparting transient twist, i.e. false twist
- D01H7/923—Spinning or twisting arrangements for imparting transient twist, i.e. false twist by means of rotating devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 183260 -KLASSE 76 c. GRUPPE
für das Drehröhrchen.
Die Erfindung betrifft eine Spinnmaschine, bei welcher die Erteilung des sogenannten
Falschdrahtes mittels eines Drehröhrchens bewirkt wird, welches behufs leichten Fadeneinlegens
geschlitzt Und mit einer geschlitzten drehbaren Sperrhülse zwecks Verhinderung des Herausgleitens des Fadens oder fadenförmigen
Gebildes versehen ist. Drehröhrchen dieser Art sind bekannt, besitzen jedoch
ίο den Nachteil leichten Fadenbruches. Wenn
nämlich bei der Drehung des Röhrchens der Röhrchenschlitz dem Schlitz der während der
Röhrchendrehung stillstehenden Sperrhülse gegenüber zu liegen kommt, so1 kann der
Faden aus dem Drehröhrchen herausschlüpfen und sich zwischen die das Drehröhrchen umfassende
Sperrhülse und deren Lager einschieben. Der Hauptzweck der Erfindung ist
die Beseitigung dieser Fadenbruchsgefahr.
Hierzu ist das geschlitzte Drehröhrchen als eine geschlitzte Dornrolle ausgebildet, die auf
einem ebenfalls geschlitzten und durchbohrten Zapfen sitzt, und in der Bohrung dieses Zapfens
ist nun die mit Schlitz versehene Sperrhülse, und zwar in der Art angeordnet, daß
sie während des Laufes des Drehröhrchens mit ihrem vollen Wandteil vor dem Schlitz des
Zapfens festgehalten bleibt. Dazu tritt noch eine Vorrichtung, welche bewirkt, daß beim
Anhalten der Dornrolle gleichzeitig die Schlitzsperre freigegeben wird und der Schlitz der
Dornrolle sich vor den Schlitz ihres Zapfens und des den Zapfen tragenden Gestellteiles
einstellt, so daß der Faden in die Bohrung eingeführt werden kann. Ferner ist noch die
Anordnung getroffen, daß die Hemmung des Drehröhrchens die Ausrückung der Fadenzuführung
zur Folge hat.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und
zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer Spinnmaschine gemäß der Erfindung, Fig. 2
eine Seitenansicht und Fig. 3 die Oberansicht des verbesserten Drehröhrchens nebst Zubehör,
Fig. 4 eine Sonderansicht der Schlitzsperre und Fig. 5 die Oberansicht der Drehröhrchenantriebsvorrichtung.
Das Röhrchen 0 ist mit einem von seinem unteren Ende aus in schräger Richtung sich
zwischen die Abzugswalzen e und f erstreckenden Dorn ρ ausgestattet und ist lose auf
einen Zapfen m gesteckt, der fest mit der Unterseite des an einer über die ganze Maschinenbreite
reichenden l)-Schiene Z1 (Fig. 1) befestigten Tragkörpers Z verbunden ist. Es
wird auf dem Zapfen m durch einen an dessen Unterseite mittels Schraube leicht lösbar befestigten
Sitzring m1 gehalten, während es von einer oberen Schulter des Zapfens gehindert
wird, sich unter der Fliehkraftwirkung aufwärts zu bewegen. Sämtliche
Rollen 0 der gleichen Maschinenseite werden durch einen_ gemeinsamen endlosen Reibriemen
r angetrieben, den Leitrollen r1 gegen die Rollen ο pressen (Fig. 5) und dem die
Bewegung durch Antriebsscheiben r2 erteilt wird. Der Zapfen rn ist in Richtung seiner
Achse durchbohrt und sein Tragkörper Z
oberhalb des Zapfens scblitzartig durchbrochen. Die Abzugswalzen e, f sind in bezug
auf die Zapfenbohrung in der Art angeordnet, daß ihre Berührungslinie in die verlängerte
Achse der Zapfenbohrung fällt. Der Vorgarnfaden, der sich achsial durch den
Zapfen hindurchbewegt, tritt kurz vor den Walzen e und f in Berührung mit dem
unteren Ende des Domes ρ und gleitet mit ίο Reibung an demselben entlang. Indem nun
der Dorn den Faden umkreist, erteilt er diesem den sogenannten falschen Draht. Wie
Fig..3 zeigt, sind der Tragkörper Z uyi'd der
Zapfen m in der gleichen Vertikalebene je mit einem Längsschlitz versehen, und ebenso
ist das Röhrchen 0 der Länge nach aufgeschlitzt, so daß, wenn man den Schlitz des
Röhrchens zur Deckung mit den Schlitzen des Gestellteiles I und des Zapfens m"bringt;
der Faden ohne weiteres von der Seite her in die Bohrung des Zapfens m eingeführt
werden kann. Die Anordnung wird zweckmäßig so getroffen, daß die Vorrichtung, welche diese Deckungslage herbeiführt, dann
gleichzeitig auch die Abzugswalzen und die Spule stillsetzt. :
In der Bohrung des Tragkörpers / und des
Zapfens m ist nun eine mit Lärigsschlitz f4
versehene dünnwandige Hülse t (Fig. 4) so angeordnet, daß sie mit ihrem Schlitz vor
die Schlitze der Stücke I und m und wieder
zurückgedreht werden kann, und zwar ersteres dann, wenn der Schlitz des Röhrchens zum
Fadeneinzug in die Deckungslage mit den Schlitzen der Stücke I und m gestellt werden
soll, letzteres nach dem Fadeneinzug, um durch Sperrung der Schlitze von I und m ein
Herausschlüpfen des. Fadens unmöglich zu machen. Die Hülse ruht am oberen Ende mit einem seitlichen Lappen i2 auf einer inneren
Schulter des Tragkörpers I (Fig. 2). Sie ist auf dem oberen Ende mit 'einem Lappen i1
(Fig. 2 und 4) ausgestattet, der, seinen Ursprung an einer Kante des Schlitzes i4 nehmend
und der Krümmung der Hülse folgend, sich über die volle Schlitzbreite erstreckt und
mit seinem letztere überragenden Teile nach einwärts gebogen ist, so daß man bei der
Einführung des Fadens mit letzterem um den Lappen herumgehen muß, der somit vor der
Drehung der Hülse I in die Schlitzsperrlage
als Sicherung gegen Heraüsschlüpfen des Fadens wirkt. , ■ ' . Y
Zur Verstellung der Hülse t ist folgende
Einrichtung getroffen. In einer Bohrung des Tragkörpers. I ist eine Stange μ schräg in
solcher Richtung geführt, daß die Verlängerung ihrer Achse die Verlängerung der Achse
der Hülse t schneidet,: so daß beim Hochschieben
der Stange der Abstand zwischen ihr und ,der Hülse t ^abnimmt. ^Letztere ist
mit-der Stange durch ein starres Glied u1 in
der Weise gekuppelt, daß dessen Ende zu einer Öse ausgebildet und vermittels dieser
lose in ein Loch der Hülse ? eingehängt ist, während das ebenfalls als öse gestaltete
vordere Ende mittels dieser den Kopf der Stange u innerhalb einer Umfangnut desselben
umfaßt, so daß die Stange u sich drehen kann, ohne das Glied u1 mitzunehmen.
Schiebt man nun die Stange u hoch, so wird, indem der Abstand zwischen ί und u kleiner
wird und das Glied w1 sich nicht biegen kann,
die Hülse t gedreht, wobei der schräg von oben nach unten gerichtete Schub ein Heben
der Hülse verhindert. Zieht man dann die Stange u wieder nach unten, so wird, da der
Abstand zwischen ihr und Hülse t sich vergrößert und das Glied u} sich nicht dehnen
kann, die Hülse wieder zurückgedreht. Auf der Zeichnung ist angenommen, daß die
Drehung der Hülse in die Fadeneinziehlage durch Hochschieben der Stange u bewirkt
werden und die Hülse t Linksdrehung erfahren soll. Infolgedessen faßt das Glied ul
in einem (bezüglich der Linksdrehung) hinter dem Schlitz der Hülse gelegenen Punkte der
letzteren an; als solcher Punkt ist die obere hintere Ecke des Lappens i1 gewählt und zum
Einhängen des Gliedes mit eimern Loch t$ versehen. In Fig. ι ist angenommen, daß
das untere Ende der Stange u gelenkig mit einem am unteren Teile des Gestelles an- ;
geordneten Tritthebel ν verbunden ist, der dann zweckmäßig zugleich auch das Anhalten
der Spulen bewirkt, wenn er zum Heben der Stange« bewegt wird. ' ■" ' -" ■
Die Stange u ist ferner zum Anhalten des ■
Röhrchens 0 in der Fadeneinziehlage, also in der Lage, in welcher sich ihr Schlitz mit den
Schlitzen der Stücke / und m decken muß, in der Art ausgenutzt, daß sie bei ihrer Aufwärtsbewegung eine an ihr befestigte Gabel w
mit deren Arm wx (Fig. 3), der für gewöhn-Hch
in der senkrechten Mittel ebene des Schlitzes /2 des Tragkörpers /-liegt, in den
Weg einer vom oberen Rande des Röhrcheris vorspringenden Nase q stellt, die nun durch '
ihren Anlauf gegen den Arm wx die Stange«
dreht und dadurch (je nach der Drehrichtung) no
die eine oder andere der Gabelzinken w1, wz
(z. B., wie in Fig. 3 angenommen, ^2) gegen
ein mit dem Tragkörper / verbundenes und in der Ebene von dessen Schlitz angeordnetes
Hemmstück η führt. Fig. 2 zeigt die "S
Hemmgabel in vollen Linien in der Hemmlage und in strichpunktierten Linien in der
Freilage. Die Gabelzinken sind in der Art angeordnet, daß sie das Hemmstück η erreichen, wenn die Nase q mit1■' ihrerYMittelL !20
ebene in- die Mittelebene ;des Schlitzes des .Tragkörpers I tritt. ■ · ,!; , ,,
Wie Fig. 2 zeigt, kann die Stange u auch benutzt werden, um die Abzugswalzen e und /
für den Fadeneinzug still zu stellen, indem man die eine Walze, z. B. f, in einem drehbaren
Arm s lagert, welchen die Stange u beim Aufschub vermittels eines an ihr befestigten
Daumens χ anhebt.
Claims (4)
- Patent-An Sprüche:ίο i. Spinnmaschine mit geschlitztem Drehröhrchen und geschlitzter Sperrhülse für das Drehröhrchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehröhrchen als eine geschlitzte Dornrolle (o,p) ausgebildet ist, die auf einem ebenfalls geschlitzten und durchbohrten Tragzapfen (m) sitzt, und daß in der Bohrung des Zapfens die Sperrhülse (t) derart einstellbar gelagert ist, daß sie während des Laufes des Dreh-ao röhrchens mit einem vollen Teil den Schlitz des Zapfens abdeckt.
- 2. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrhülse (t) zwecks Drehung mittels eines Gelenkes (u1) mit einer schräg geführten Stange (u) gekuppelt ist.
- 3. Spinnmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die * die Sperrhülse (t) verstellende Stange (u) zugleich die Hemmung des Drehröhrchens in der Fadeneinzuglage durch eine an ihr angeordnete Anschlaggabel (n>) bewirkt, die sich in .den Weg einer Nase (q) des Drehröhrchens stellt, welche durch ihren Anlauf die Gabel gegen ein festliegendes Stück (n) schwingt.
- 4. Spinnmaschine nach Anspruch 1,2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (11) zugleich mit der Hemmung des Drehröhrchens auch die Abzugswalzen durch Anheben einer dieser ausrückt.-Hierzu !,.Blatt Zeichnungen..
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE183260C true DE183260C (de) |
Family
ID=447276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT183260D Active DE183260C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE183260C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2946177A (en) * | 1955-09-30 | 1960-07-26 | Scragg & Sons | False twisting machines |
-
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- DE DENDAT183260D patent/DE183260C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2946177A (en) * | 1955-09-30 | 1960-07-26 | Scragg & Sons | False twisting machines |
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