DE183260C - - Google Patents

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DE183260C
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DE
Germany
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tube
slotted
rod
spinning machine
locking sleeve
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DENDAT183260D
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English (en)
Publication of DE183260C publication Critical patent/DE183260C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/92Spinning or twisting arrangements for imparting transient twist, i.e. false twist
    • D01H7/923Spinning or twisting arrangements for imparting transient twist, i.e. false twist by means of rotating devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 183260 -KLASSE 76 c. GRUPPE
für das Drehröhrchen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. September 1904 ab.
Die Erfindung betrifft eine Spinnmaschine, bei welcher die Erteilung des sogenannten Falschdrahtes mittels eines Drehröhrchens bewirkt wird, welches behufs leichten Fadeneinlegens geschlitzt Und mit einer geschlitzten drehbaren Sperrhülse zwecks Verhinderung des Herausgleitens des Fadens oder fadenförmigen Gebildes versehen ist. Drehröhrchen dieser Art sind bekannt, besitzen jedoch
ίο den Nachteil leichten Fadenbruches. Wenn nämlich bei der Drehung des Röhrchens der Röhrchenschlitz dem Schlitz der während der Röhrchendrehung stillstehenden Sperrhülse gegenüber zu liegen kommt, so1 kann der Faden aus dem Drehröhrchen herausschlüpfen und sich zwischen die das Drehröhrchen umfassende Sperrhülse und deren Lager einschieben. Der Hauptzweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser Fadenbruchsgefahr.
Hierzu ist das geschlitzte Drehröhrchen als eine geschlitzte Dornrolle ausgebildet, die auf einem ebenfalls geschlitzten und durchbohrten Zapfen sitzt, und in der Bohrung dieses Zapfens ist nun die mit Schlitz versehene Sperrhülse, und zwar in der Art angeordnet, daß sie während des Laufes des Drehröhrchens mit ihrem vollen Wandteil vor dem Schlitz des Zapfens festgehalten bleibt. Dazu tritt noch eine Vorrichtung, welche bewirkt, daß beim Anhalten der Dornrolle gleichzeitig die Schlitzsperre freigegeben wird und der Schlitz der Dornrolle sich vor den Schlitz ihres Zapfens und des den Zapfen tragenden Gestellteiles einstellt, so daß der Faden in die Bohrung eingeführt werden kann. Ferner ist noch die Anordnung getroffen, daß die Hemmung des Drehröhrchens die Ausrückung der Fadenzuführung zur Folge hat.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer Spinnmaschine gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 die Oberansicht des verbesserten Drehröhrchens nebst Zubehör, Fig. 4 eine Sonderansicht der Schlitzsperre und Fig. 5 die Oberansicht der Drehröhrchenantriebsvorrichtung.
Das Röhrchen 0 ist mit einem von seinem unteren Ende aus in schräger Richtung sich zwischen die Abzugswalzen e und f erstreckenden Dorn ρ ausgestattet und ist lose auf einen Zapfen m gesteckt, der fest mit der Unterseite des an einer über die ganze Maschinenbreite reichenden l)-Schiene Z1 (Fig. 1) befestigten Tragkörpers Z verbunden ist. Es wird auf dem Zapfen m durch einen an dessen Unterseite mittels Schraube leicht lösbar befestigten Sitzring m1 gehalten, während es von einer oberen Schulter des Zapfens gehindert wird, sich unter der Fliehkraftwirkung aufwärts zu bewegen. Sämtliche Rollen 0 der gleichen Maschinenseite werden durch einen_ gemeinsamen endlosen Reibriemen r angetrieben, den Leitrollen r1 gegen die Rollen ο pressen (Fig. 5) und dem die Bewegung durch Antriebsscheiben r2 erteilt wird. Der Zapfen rn ist in Richtung seiner Achse durchbohrt und sein Tragkörper Z
oberhalb des Zapfens scblitzartig durchbrochen. Die Abzugswalzen e, f sind in bezug auf die Zapfenbohrung in der Art angeordnet, daß ihre Berührungslinie in die verlängerte Achse der Zapfenbohrung fällt. Der Vorgarnfaden, der sich achsial durch den Zapfen hindurchbewegt, tritt kurz vor den Walzen e und f in Berührung mit dem unteren Ende des Domes ρ und gleitet mit ίο Reibung an demselben entlang. Indem nun der Dorn den Faden umkreist, erteilt er diesem den sogenannten falschen Draht. Wie Fig..3 zeigt, sind der Tragkörper Z uyi'd der Zapfen m in der gleichen Vertikalebene je mit einem Längsschlitz versehen, und ebenso ist das Röhrchen 0 der Länge nach aufgeschlitzt, so daß, wenn man den Schlitz des Röhrchens zur Deckung mit den Schlitzen des Gestellteiles I und des Zapfens m"bringt; der Faden ohne weiteres von der Seite her in die Bohrung des Zapfens m eingeführt werden kann. Die Anordnung wird zweckmäßig so getroffen, daß die Vorrichtung, welche diese Deckungslage herbeiführt, dann gleichzeitig auch die Abzugswalzen und die Spule stillsetzt. :
In der Bohrung des Tragkörpers / und des Zapfens m ist nun eine mit Lärigsschlitz f4 versehene dünnwandige Hülse t (Fig. 4) so angeordnet, daß sie mit ihrem Schlitz vor die Schlitze der Stücke I und m und wieder zurückgedreht werden kann, und zwar ersteres dann, wenn der Schlitz des Röhrchens zum Fadeneinzug in die Deckungslage mit den Schlitzen der Stücke I und m gestellt werden soll, letzteres nach dem Fadeneinzug, um durch Sperrung der Schlitze von I und m ein Herausschlüpfen des. Fadens unmöglich zu machen. Die Hülse ruht am oberen Ende mit einem seitlichen Lappen i2 auf einer inneren Schulter des Tragkörpers I (Fig. 2). Sie ist auf dem oberen Ende mit 'einem Lappen i1 (Fig. 2 und 4) ausgestattet, der, seinen Ursprung an einer Kante des Schlitzes i4 nehmend und der Krümmung der Hülse folgend, sich über die volle Schlitzbreite erstreckt und mit seinem letztere überragenden Teile nach einwärts gebogen ist, so daß man bei der Einführung des Fadens mit letzterem um den Lappen herumgehen muß, der somit vor der Drehung der Hülse I in die Schlitzsperrlage als Sicherung gegen Heraüsschlüpfen des Fadens wirkt. , ■ ' . Y
Zur Verstellung der Hülse t ist folgende Einrichtung getroffen. In einer Bohrung des Tragkörpers. I ist eine Stange μ schräg in solcher Richtung geführt, daß die Verlängerung ihrer Achse die Verlängerung der Achse der Hülse t schneidet,: so daß beim Hochschieben der Stange der Abstand zwischen ihr und ,der Hülse t ^abnimmt. ^Letztere ist mit-der Stange durch ein starres Glied u1 in der Weise gekuppelt, daß dessen Ende zu einer Öse ausgebildet und vermittels dieser lose in ein Loch der Hülse ? eingehängt ist, während das ebenfalls als öse gestaltete vordere Ende mittels dieser den Kopf der Stange u innerhalb einer Umfangnut desselben umfaßt, so daß die Stange u sich drehen kann, ohne das Glied u1 mitzunehmen. Schiebt man nun die Stange u hoch, so wird, indem der Abstand zwischen ί und u kleiner wird und das Glied w1 sich nicht biegen kann, die Hülse t gedreht, wobei der schräg von oben nach unten gerichtete Schub ein Heben der Hülse verhindert. Zieht man dann die Stange u wieder nach unten, so wird, da der Abstand zwischen ihr und Hülse t sich vergrößert und das Glied u} sich nicht dehnen kann, die Hülse wieder zurückgedreht. Auf der Zeichnung ist angenommen, daß die Drehung der Hülse in die Fadeneinziehlage durch Hochschieben der Stange u bewirkt werden und die Hülse t Linksdrehung erfahren soll. Infolgedessen faßt das Glied ul in einem (bezüglich der Linksdrehung) hinter dem Schlitz der Hülse gelegenen Punkte der letzteren an; als solcher Punkt ist die obere hintere Ecke des Lappens i1 gewählt und zum Einhängen des Gliedes mit eimern Loch t$ versehen. In Fig. ι ist angenommen, daß das untere Ende der Stange u gelenkig mit einem am unteren Teile des Gestelles an- ; geordneten Tritthebel ν verbunden ist, der dann zweckmäßig zugleich auch das Anhalten der Spulen bewirkt, wenn er zum Heben der Stange« bewegt wird. ' ■" ' -" ■
Die Stange u ist ferner zum Anhalten des ■ Röhrchens 0 in der Fadeneinziehlage, also in der Lage, in welcher sich ihr Schlitz mit den Schlitzen der Stücke / und m decken muß, in der Art ausgenutzt, daß sie bei ihrer Aufwärtsbewegung eine an ihr befestigte Gabel w mit deren Arm wx (Fig. 3), der für gewöhn-Hch in der senkrechten Mittel ebene des Schlitzes /2 des Tragkörpers /-liegt, in den Weg einer vom oberen Rande des Röhrcheris vorspringenden Nase q stellt, die nun durch ' ihren Anlauf gegen den Arm wx die Stange« dreht und dadurch (je nach der Drehrichtung) no die eine oder andere der Gabelzinken w1, wz (z. B., wie in Fig. 3 angenommen, ^2) gegen ein mit dem Tragkörper / verbundenes und in der Ebene von dessen Schlitz angeordnetes Hemmstück η führt. Fig. 2 zeigt die "S Hemmgabel in vollen Linien in der Hemmlage und in strichpunktierten Linien in der Freilage. Die Gabelzinken sind in der Art angeordnet, daß sie das Hemmstück η erreichen, wenn die Nase q mit1■' ihrerYMittelL !20 ebene in- die Mittelebene ;des Schlitzes des .Tragkörpers I tritt. ■ · ,!; , ,,
Wie Fig. 2 zeigt, kann die Stange u auch benutzt werden, um die Abzugswalzen e und / für den Fadeneinzug still zu stellen, indem man die eine Walze, z. B. f, in einem drehbaren Arm s lagert, welchen die Stange u beim Aufschub vermittels eines an ihr befestigten Daumens χ anhebt.

Claims (4)

  1. Patent-An Sprüche:
    ίο i. Spinnmaschine mit geschlitztem Drehröhrchen und geschlitzter Sperrhülse für das Drehröhrchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehröhrchen als eine geschlitzte Dornrolle (o,p) ausgebildet ist, die auf einem ebenfalls geschlitzten und durchbohrten Tragzapfen (m) sitzt, und daß in der Bohrung des Zapfens die Sperrhülse (t) derart einstellbar gelagert ist, daß sie während des Laufes des Dreh-
    ao röhrchens mit einem vollen Teil den Schlitz des Zapfens abdeckt.
  2. 2. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrhülse (t) zwecks Drehung mittels eines Gelenkes (u1) mit einer schräg geführten Stange (u) gekuppelt ist.
  3. 3. Spinnmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die * die Sperrhülse (t) verstellende Stange (u) zugleich die Hemmung des Drehröhrchens in der Fadeneinzuglage durch eine an ihr angeordnete Anschlaggabel (n>) bewirkt, die sich in .den Weg einer Nase (q) des Drehröhrchens stellt, welche durch ihren Anlauf die Gabel gegen ein festliegendes Stück (n) schwingt.
  4. 4. Spinnmaschine nach Anspruch 1,2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (11) zugleich mit der Hemmung des Drehröhrchens auch die Abzugswalzen durch Anheben einer dieser ausrückt.-
    Hierzu !,.Blatt Zeichnungen..
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2946177A (en) * 1955-09-30 1960-07-26 Scragg & Sons False twisting machines

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2946177A (en) * 1955-09-30 1960-07-26 Scragg & Sons False twisting machines

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