DE183265C - - Google Patents
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- DE183265C DE183265C DE1905183265D DE183265DA DE183265C DE 183265 C DE183265 C DE 183265C DE 1905183265 D DE1905183265 D DE 1905183265D DE 183265D A DE183265D A DE 183265DA DE 183265 C DE183265 C DE 183265C
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- DE
- Germany
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- card
- rod
- lever
- cards
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- Expired - Lifetime
Links
- 230000003993 interaction Effects 0.000 claims 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C3/00—Jacquards
- D03C3/24—Features common to jacquards of different types
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Pinball Game Machines (AREA)
Description
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t i
KAISERLICHES
PATENTAMT
- Zur Herstellung einer großen Anzahl von Jacquardwaren bedarf es oft verschiedener
Kartenspiele; z. B. erfordert die Herstellung von vierseitig umränderten Tüchern, die in
der Mitte außer dem Grundmuster noch ein Monogramm, Wappen oder ähnliche Zeichnungen
haben, die Vorlage von drei verschiedenen Kartenspielen. Bei den bisherigen
Einrichtungen konnten diese Spiele nicht in
ίο einem geraeinsamen Kartengang untergebracht
werden, da seine Stellung zum Zylinder, besonders mit Rücksicht auf das erforderliche
Vorwärts- und Rückwärtsarbeiten der Karten, dieses nicht erlaubte, so daß fast stets das
gebrauchte Kartenspiel aus dem Kartengang entfernt werden mußte, um den Platz für das
zweite Spiel frei zu machen.
Hierbei war ein großer Zeitverlust unvermeidlich, da der Arbeiter, nachdem er den
Zylinder aus seiner Lagerung gelöst hatte, ■ seinen Stand an der Jacquardmaschine verlassen
mußte, um aus dem tiefer liegenden Kartengang das Spiel auszuheben und ein neues einzulegen.
Durch vorliegende Erfindung wird nun erzielt, daß der Weber, nachdem er den Zylinder
aus seiner Lagerung gelöst und ihn aus dem Bereich des Kartenspiels entfernt hat, von seinem Standpunkt aus nur durch
Bewegung eines in seiner Nähe befindlichen Hebels 25 den neuen Kartengang in die Gebrauchsstellung
bringen kann.
Der Kartengang, aus zwei Platten bestehend, deren unterer Rand zwecks der leichteren
Hereinholung etwa herausgefallener Karten nach außen umgebördelt ist, ist unterhalb des
Lagergerüstes der Jacquardmaschine um Zapfen 9 und 10 drehbar an zwei Hebeln 7
und 8 aufgehängt, die mit zwei auf -dem Gerüst bei 26 gelagerten Achsen 11 und 12
starr verbunden sind. Auf der außerhalb liegenden Achse 12 sitzt der Handhebel 25
fest. Auf jeder Achse 11 und 12 befinden
sich ebenfalls fest mit ihnen verbunden zwei Hebel 13 und 14, die an ihren Enden seitlich
Bolzen 16 und 17 tragen, welche durch eine Zugfeder 15 verbunden sind.
; Die Arme 7 und 8 dienen bei Drehung des Hebels 25 nicht allein zur Verschiebung .des Kartenganges nach rechts oder links, sondern, da mit denselben an dem Endpunkt iga der Stange 7 und in dem Drehpunkt 22* der Stange 8 weitere Stangen 19 und 22 angelenkt sind, so werden auch letztere durch Verschiebung des Hebels ebenfalls in andere Stellungen gebracht. Die Stangen 19 und 22 tragen an ihren freien Endpunkten •Leitrollen 4 und 21 für die Kartenspiele. Von den Leitrollen brauchen die Karten beim Wechsel nicht entfernt zu werden.
; Die Arme 7 und 8 dienen bei Drehung des Hebels 25 nicht allein zur Verschiebung .des Kartenganges nach rechts oder links, sondern, da mit denselben an dem Endpunkt iga der Stange 7 und in dem Drehpunkt 22* der Stange 8 weitere Stangen 19 und 22 angelenkt sind, so werden auch letztere durch Verschiebung des Hebels ebenfalls in andere Stellungen gebracht. Die Stangen 19 und 22 tragen an ihren freien Endpunkten •Leitrollen 4 und 21 für die Kartenspiele. Von den Leitrollen brauchen die Karten beim Wechsel nicht entfernt zu werden.
Die Bewegung dieser Stangen bezw. Hebel erfolgt so, daß je nach der Stellung des Hebels
25 eine der Rollen 4 oder 21 sich hebt oder senkt. Die Stange 19 ist durch ein
Schlitzlager 20 beweglich in der Wandung des Kartenganges 1 geführt, so daß je nach
Bewegung der Stange 7 durch den an einem kleinen Seitenarm befindlichen beweglichen
Befestigungspunkt iga die Stange 19 nicht
allein hochgehoben wird, sondern auch mit ihrem Endpunkte, der die Leitrolle 4 trägt,
eine Bewegung von rechts nach links und umgekehrt macht.
Diese letztere Bewegung ist erforderlich, damit das Spiel 2 sowohl vorwärts wie rückwärts
auf der Maschine arbeiten kann. Das Kartenspiel 2 (Fig. 1 und 3) geht über die
Rolle 4 nach dem Zylinder 5 und gleitet dann beim Vorwärtsarbeiten desselben über die
Gleitschiene 6 nach der hinteren schiefen Ebene des Kartenganges 1 zurück.
Soll dieses Kartenspiel rückwärts arbeiten, so bedingt die Form der Stange 7 und die
Bewegung des Hebels 25 in der Pfeilrichtung bis zur Horizontalen (Fig. 3) mit der Stange 8
ein Rückwärtsgleiten des Kartenganges und hierdurch ein Senken der Stange 19, so daß
die abgleitenden Karten auf die steile Fläche des Kartenganges 1 und hierdurch in das
eigentliche Lagerbett fallen. Die Hebel 13 und 14 erhalten in dieser Stellung einen
gleichen Ausschlag nach links und rechts, so daß die Feder 15 auf beide gleich stark wirkt.
Um diese Stellungen des Kartenganges zu
ermöglichen, hat der Weber den Hebel 25 für den erst geschilderten Vorgang nach unten
zu drücken (Fig. 1); um ein Weitergehen durch die entsprechende Zugkraft der Feder 15
auf den nach unten gehenden Hebel 13 zu verhüten, ist an dem Gerüstbalken eine Nocke 18
angebracht, gegen die die Stange 7 anstößt, sobald die weiteste Auslagestellung erreicht ist.
Zur Erzielung -der zweiten Stellung des Kartenganges (Fig. 3) zum Zwecke des Rückwärtsarbeitens
des Spieles 2 muß, wie schon vorher geschildert, das Kartenspiel in eine andere Lage gebracht werden; dies geschieht
durch Heben des Hebels 25 bis zur Horizontalen. In dieser Stellung wirkt, wie schon
ausgeführt, die Feder 15 gleich stark auf die beiden Hebel 13 und 14, und bedarf es nur
einer Feststellung derselben in dieser Stellung.
Diese erfolgt in der Weise, daß auf der Stange 19 eine flache Spannfeder 28 mit
Kerbe eingelassen ist, die sich in das Schlitzlager 20 einpreßt und hierdurch die Feststellung, des Kartenganges bewirkt (Fig. 3).
Um nun das zweite Kartenspiel (Fig. 1) in die richtige Stellung zum Zylinder zu bringen,
genügt eine weitere Drehung des Hebels 25 nach oben (Fig. 2). Hierdurch schiebt die
Stange 8 den Kartengang nach links und hebt denselben auch durch die Verbindung der
Stange 7 mit 1 in die Höhe. Der Endpunkt der Stange 7 senkt die Stange 19, so daß die
Leitrolle 4 niedergeht; sobald der Hebel 13 in eine Stellung gekommen ist, in der die
Zugkraft der Feder 15 unwirksam wird, stößt der Hebel 7 gegen die Nocke 27 und hindert
so ein weiteres Rückwärtsgehen des Kartenganges. Durch diese Rückwärts- und Aufwärtsbewegung
übt die Stange 23, welche in dem Kartengang 1 in 24 beweglich und verstellbar
befestigt und an ihrem oberen Ende beweglich mit dem Hebel 22 in 22a befestigt
ist, auf den kürzeren Teil dieses Hebels 22, der in 22* seinen Drehpunkt hat, einen Zug
aus, so daß derselbe aus seiner horizontalen Lage (Fig. 3) nach unten gezogen wird und
das längere Ende mit der Leitrolle 21 nach oben steigt, so daß die Karten über dieselbe
in entsprechender Richtung dem Kartenzylinder 5 zugeführt werden. Das Abgleiten der Karten erfolgt über die Stange 6, und
hat der Kartengang eine solche Rückwärtsstellung erhalten, daß die Karten auf der
zweiten schiefen Fläche nach dem Sitz des Spieles abgleiten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Auswechselbarer Kartengang zur gleichzeitigen Aufnahme zweier oder mehrerer Kartenspiele für Jacquardmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Zusammenspiel von Antriebshebeln (25, 7, 8 und 13, 14) mit die Kartenspiele tragenden Leitrollenhebeln (19 und 22) die unterhalb im. Kartengang hängenden Kartenspiele abwechselnd demselben Jacquardzylinder durch Verstellen eines Handhebels (25) zugeführt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT32021D AT32021B (de) | 1905-07-12 | 1907-04-19 | Kartengang zur gleichzeitigen Aufnahme zweier oder mehrerer Kartenspiele für Jacquardmaschinen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE183265C true DE183265C (de) |
Family
ID=447281
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1905183265D Expired - Lifetime DE183265C (de) | 1905-07-12 | 1905-07-12 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE183265C (de) |
-
1905
- 1905-07-12 DE DE1905183265D patent/DE183265C/de not_active Expired - Lifetime
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