DE183266C - - Google Patents

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DE183266C
DE183266C DENDAT183266D DE183266DA DE183266C DE 183266 C DE183266 C DE 183266C DE NDAT183266 D DENDAT183266 D DE NDAT183266D DE 183266D A DE183266D A DE 183266DA DE 183266 C DE183266 C DE 183266C
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Germany
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pins
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C3/00Jacquards
    • D03C3/20Electrically-operated jacquards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Abliegende Erfindung betrifft eine" elektrische. Jacquardmaschine, und insbesondere deren. Ankerkasten, dessen Einrichtung so getroffen ist, daß, was hauptsächlich der Zweck der Erfindung ist, die elektrische Vorrichtung ohne ,wesentliche Änderungen bei jeder bestehenden Jacquardmaschine Verwendung finden kann. Dabei wirken die im Ankerkasten befindlichen,: achsial■'verschieb-. ίο baren Anker, die durch ihre Elektromagnete unter Vermittlung der kontaktgebenden Verdolkarte oder auch der Patrone selbst in Betriebsstellung gebracht werden, unmittelbar auf die Plätinennadeln ein, und. die Anordnung des Ankerkastens ist so' getroffen, daß sich die Anker unabhängig von den Dimensionen des Elektromägnetkastens. der Teilung der Platinennadeln anpassen. ■ ...'".
In der Zeichnung ist der Gegenstand der ao Erfindung dargestellt. ■,'■'..'
Fig. ι zeigt einen Querschnitt durch die elektrische Einstellvorrichtung nebst der Jacquardmaschine. Fig. 2 stellt einen Teil des Grundrisses dar. Fig. 3 zeigt ein Stück des Ankerkastens. : Fig. 4 deutet die Patrone an und Fig. 5 .eine schematische Darstellung des Stromkreises. ' .
Bei der. Jacquardmaschine A (Fig. 1) von beliebiger Bauart fällt das Kartenprisma weg imd an seine Stelle tritt die elektrische Einstellvorrichtung. Die Teilung der Jacquard-• nadeln α mag z. B. dem Grobstich entsprechen, also in vertikaler und horizontaler Richtung 7 mm betragen. . ' ■ . . .
35- Der Ankerkasten B (Fig. 1), dessen Anker die Jacquardnadeln α .beeinflussen, führt für jeden Schuß eine hin- und hergehende. Be- · wegung von der Größe w aus., Für jede Nadel λ ist ein Anker d vorhanden, welcher aus einem Eisenstäbchen besteht, das an seinen: Enden Scheiben trägt und lang genug ist, im Kasten eine kleine Horizontalverschiebung zu machen. Der Ankerkasten selbst besteht aus einem prismatischen Rahmen, dessen vertikale Seitenkanten aus Winkeleisen hergestellt sind, innerhalb welchen sich Querleisten f (Fig. ι und 3) vertikal verschieben können. Diese Leisten bestehen vorteilhaft aus Hartgummi oder Vulkanfiber und sind mit Ver- -tiefungen, entsprechend der Nadelteilung der Jacquardmaschine versehen, "Jede dieser Vertiefungen nimmt einen Anker auf, wie Fig. 3 erkennen läßt. Wird die untere Leiste g gehoben,, so. nehmen auch nach: und nach die übrigen Leisten _/' an dieser Hebung teil, so daß schließlich die Anker d eingeklemmt werden. . ; ■ ■ ■ ■' "■'■'.': ·■ ;
Zur Hebung der unteren Leiste g dienen die zu beiden Seiten des Ankerkastens festliegenden schrägen Stäbe i (Fig. 1), die durch Ösen h (Fig. 3) der untersten Leiste g gehen. Die Hebung findet statt, sobald sich der Ankerkasten gegen die Nadeln α (Fig. 1) der Jacquardmaschine bewegt. Während nun die nicht von den Elektromagneten zurückgezogenen Anker beim vollständigen Vorgehen des Ankerkastens die Nadeln der Jacquardmaschine treffen und ihre Platinen b von den. Messern c abdrücken, trifft gleichzeitig der Ankerkasten gegen den Anschlag \ eines Riegels, der, den Sperrhaken y einer Platte freigibt, so daß letztere aus der punktierten in die (ausgezogene) Betriebsstellung fällt. Bewegt sich nach dem Anheben der Platinen durch die Messer der Ankerkasten zurück, so senkt sich nicht nur die untere Leiste g und gibt die Anker d frei,, sondern; die Anker stoßen;auch an die Platte χ an \ und. stellen

Claims (1)

  1. sich- in die Ursprungslage ein., Durch die Weiterbewegung,-des Ankerkastens wird die Platte wieder gehoben und von der Sperrklinke festgehalten/Nimmt schließlich der Ankerkasten B (Fig.. i) die punktierte Lage ein, so stehen die Anker vor den -Polen der Magnete. Die gleiche Entfernung der Leisten f wird hierbei durch die Bolzen ν gesichert (Fig.3). Der Elektromagnetkasten C (Fig. 1) enthält
    ίο so viele einzelne Elektromagnete k, als die Jacquardmaschine Nadeln ab enthält. Die Elektromagnete k sind rechteckig im Querschnitt und voneinander durch Guttaperchaoder Hartgummischichten / isoliert. Das eine Ende jeder Magnetbewickelung ist mit dem einen Leitungsdraht der Elektrizitätsquelle D (Fig. ι ;und 2) verbunden, während das andere Ende bis zur Plattem geführt und von dieser isoliert ist. Sämtliche , Drahtenden stehen gegenüber den federnden -Stiften n, welche in einem Rahmen 0 derart isoliert angeordnet sind, daß ihre Verteilung der Teilung der .Verdolkarte _p entspricht. : Die Verdolkarte wird durch das Prisma q gegen die Kontaktstifte η gedrückt. Der Rahmen für diese Stifte ist mit der zweiten Leitung der Elektrizitätsquelle D verbunden. .
    Statt der Verdolkarte kann aber auch das gewöhnliche Patronenpapier (Fig. 4), dessen Teilung z. B. 1Y2 mm beträgt, benutzt werden.. Dieses Patronenpapier wird durchlocht entsprechend der Musterzeichnung. Der Kontaktgeber besteht hier ebenfalls aus federnden Stiften ί (Fig. 5), welche am unteren Ende gekrümmt sind. Diese Stifte sind gegenseitig isoliert und einzeln mit den Elektromagneten k verbunden,· während die anderen Enden der Bewickelung gemeinschaftlich mit dem einen Pol der Elektrizitätsquelle in Verbindung stehen. Der zweite Pol führt zu einer Kontaktfeder t, die auf der Achse der Metälltrommel r schleift, auf der das Patronenpapier ruht und schrittweise Aveitergedreht wird. Tritt ein Kontaktstift s (Fig.. 5) durch ein Loch der Patrone also in Berührung mit der Metalltrommel, so' ist der Strom geschlossen und der betreffende Magnet zieht seinen Anker an, :der die gleiche Einrichtung ,-,und Wirkung besitzt, wie vorher beschrieben wurde. Die Kontaktstiftenreihe s (Fig. 4 und 5) ist so lang, als eine Schußlinie der Patronenzeichnung beträgt. Hat z.B. die Jacquardmaschine 432 Platinen, so ist die Länge der Schußlinie Ruf dem Patronenpapier oder die
    Stiftenreihe 5 = 432 X I '/2 = 64S mm.
    Die Wirkungsweise der elektrischen Einstellvorrichtung ist nun folgende:
    ■ . Sobald sich der Ankerkasten in der punktierten· Stellung (Fig. I)- befindet, wird das Prisma q mit der Karte ρ gegen die Kontakt- '60 ■·' stiften bewegt, oder, bei Verwendung von Patronenpapier, der Metallzylinder r (Fig. ^)
    um eine Teilung weitergedreht. Im ersten Falle schließt der auf eine volle Stelle der Karte treffende Stift η und im letzteren Falle der in ein Loch des Patronenpapiers tretende Stifts den Stromkreis. Die erregten Magnete k (Fig. i) ziehen ihre Anker rf an' und ziehen diese nach links aus dem Ankerkasten vor. Dieser wird nun gegen die Nadeln der Jacquardmaschine bewegt, wobei die untere Leiste g an den Stäben ζ aufsteigt und . ■' die anderen Leisten so weit mitnimmt, daß die Anker nicht nur eingeklemmt, ; sondern auch in eine solche Höhenlage gebracht wer- 75 : den, daß sie genau den Jacquardnadeln gegenüberstehen. Während des vollständigen Vorgehens. des Ankerkastens drücken die rechts vorstehenden Anker die Platinen b durch die Nadeln aus dem Bewegungsbereiche der Messer c. Gleichzeitig wird durch Riegel ^r die Platte X ausgelöst und stellt sich vertikal. Hat der Messerkasten angehoben, so geht der Ankerkasten zurück, die Leisten/ öffnen sich und beim Antreffen der Anker an die Platten werden diese in die. normale Lage ' .gebracht. Der Ankerkasten gelangt schließlich in die punktierte Stellung, wobei er die , Platte in die Stellung x1 gehoben hat, in ■ welcher sie durch den Hakeny gehalten wird,-Mittlerweile hat sich das. Prisma:£ (Fig. 1) '. gewendet oder der Zylinder r (Fig. 5) um eine Teilung weitergedreht, so daß sich nun ; in der beschriebenen Weise der Vorgang von neuem wiederholt. :. . . , ■
    ■'..·■-.' Patent-Anspruch: "·'.·■: - ]
    ■·.■■■■ Elektrische Jacquardmaschine', bei wel-, eher die Kontaktgebung sowohl durch die ;. Verdolkarte als auch durch die Patrone .erfolgen kann, bestehend aus einem Elek-.-. ;. tromagnet- und einem Ankerkasten mit. .einer der Plätihenanzahl entsprechenden ν : •... Elektromagnet- und Ankerzahl, dadurch .-'.',
    ■ -gekennzeichnet, daß die Anker ~(d) von '-..-:. Leisten (f, g) getragen werden,. welche im
    ;;V; Ankerkasten (B) derart vertikalverschieb- '·"..- ;■'bar angeordnet sind, daß sie die Anker ;y/: im gesenkten Zustände den Elektromag- : neten gegenüberstellen, während die Leisten bei ihrer Hebung die Anker behufs Ver-.. : schiebuög der Jäcqüardnadeln festhalten :■' Und die Anker den Nadeln, der Jacquardmaschine gegenüber einstellen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965570C (de) * 1948-12-30 1957-06-13 Sample Weaving Machine Co Ltd Elektromagnetisch gesteuerte Schaftmaschine fuer Webstuehle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE965570C (de) * 1948-12-30 1957-06-13 Sample Weaving Machine Co Ltd Elektromagnetisch gesteuerte Schaftmaschine fuer Webstuehle

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