DE183396C - - Google Patents
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- Publication number
- DE183396C DE183396C DENDAT183396D DE183396DA DE183396C DE 183396 C DE183396 C DE 183396C DE NDAT183396 D DENDAT183396 D DE NDAT183396D DE 183396D A DE183396D A DE 183396DA DE 183396 C DE183396 C DE 183396C
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- DE
- Germany
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- machine
- conveyor belt
- rollers
- liquids
- skins
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06P—DYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
- D06P3/00—Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
- D06P3/02—Material containing basic nitrogen
- D06P3/04—Material containing basic nitrogen containing amide groups
- D06P3/32—Material containing basic nitrogen containing amide groups leather skins
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-- M 183396 KLASSE 286. GRUPPE
Zusatz zum Patente 124632-vom 15. April 1900.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. September 1904 ab.
Längste Dauer: 14. April 1915.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Färben von Häuten, Leder usw. mit Hilfe
des Zerstäubers nach Patent 124632. Das Neue bei dieser Maschine besteht darin, daß
ein über ballige Walzen, Plattformen und » Führungen laufendes, an sich bekanntes endloses
Fördertuch zum Aufspannen des Arbeitsgutes verwendet wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist ein Aufriß der verbesserten Färbmaschine, die wegen ihrer Länge in drei abgebrochen
gedachten Teilen dargestellt ist.
Fig. 2 ist ein Grundriß der Maschine, ebenfalls in drei Teilen, wobei das Förderband
zur Aufnahme der Arbeitsgüter weggenommen gedacht ist.
Die Fig. 3 und 4 sind Querschnitte nach den Linien a - α und b— b der Fig. 1.
An den Enden des Gestelles 1 geeigneter Gestalt befinden sich zylindrische Walzen 2 und 3. Über diese ist ein an sich bekanntes endloses Förderband 4 zum Aufspannen der zu färbenden Häute, Felle oder dergl. und zur Fortbewegung derselben von einem Teil der Maschine zum anderen geführt, so daß die Häute und dergl. der Reihe nach und zwar mit einer im voraus bestimmten Geschwindigkeit den verschiedenen Strahlen der zerstäubten Flüssigkeiten (Beizen, Färb- und , Fixierungsflüssigkeiten), in der in der Patentschrift 124632 beschriebenen Weise ausgesetzt werden.
An den Enden des Gestelles 1 geeigneter Gestalt befinden sich zylindrische Walzen 2 und 3. Über diese ist ein an sich bekanntes endloses Förderband 4 zum Aufspannen der zu färbenden Häute, Felle oder dergl. und zur Fortbewegung derselben von einem Teil der Maschine zum anderen geführt, so daß die Häute und dergl. der Reihe nach und zwar mit einer im voraus bestimmten Geschwindigkeit den verschiedenen Strahlen der zerstäubten Flüssigkeiten (Beizen, Färb- und , Fixierungsflüssigkeiten), in der in der Patentschrift 124632 beschriebenen Weise ausgesetzt werden.
Das Förderband 4, das die in der Patentschrift 124632 beschriebenen Rolltische ersetzt,
muß biegsam und für Flüssigkeiten undurchlässig sein. Dasselbe kann aus imprägniertem
Gewebe, Gummi, Kunstgummi, Leinwand mit Gummiauflage, Linoleum, Zelluloid, metallenem oder metallisiertem Gewebe
oder schließlich aus einem beliebigen Stoffe bestehen, der von einer sehr dünnen
Schicht Blei oder Zink überdeckt ist.
Das Förderband 4 erhält seine Bewegung von der einen oder der anderen der Walzen 2
und 3. Die eine dieser Walzen oder auch deren beide sind zweckmäßig mit Spannvorrichtungen
5 ausgerüstet.
Der normale Gang des Förderbandes 4 wird in Fig. 1 durch Pfeile angedeutet.
Nachdem das Förderband die äußere Scheibe oder Trommel 2 verlassen hat, geht es zunächst
über eine ballige Walze 6, deren Gestalt es annimmt und beibehält, bis es den
entgegengesetzten Teil der Maschine erreicht.
Nach Verlassen der Walze 6 geht das Förderband über eine ebenfalls ballige Plattform
7, die aus poliertem Spiegelglas, Metall oder Holz besteht. Darauf werden die Arbeitsgüter durch den die Maschine bedienenden
Arbeiter in üblicher Weise ausgebreitet.
Bei seinem weiteren Gang schreitet das Förderband 4 über eine zweite Walze 8, die
mit der Walze 6 gleichgestaltet ist, und ferner über die Führungen 9.
Gegenüber den letzteren sind die Zerstäuber angeordnet, die die Beize ausspritzen.
Die überschüssige Flüssigkeit fließt über das Förderband 4, welches durch die Führungen 9
gewölbt erhalten bleibt, und sammelt sich in dem Längsinnern 11.
Bevor sie die Färbflüssigkeit erhalten, bewegen sich die zu färberden Häute oder dergl.
noch immer mit dem Förderband 4, gelangen über eine zweite Plattform 12, die der Plattform
7 gleichkommt, und an dieser Stelle beseitigt der Arbeiter die Falten, die sich
während der Verteilung der Beize auf den Häuten usw. gebildet haben können.
Von diesem Augenblicke an gleitet das Förderband 4 fortwährend über neue Führungen
9 und schreitet der Reihe nach unter den Zerstäubern für den Farbstoff, sowie
den Zerstäubern für die Fixierungsflüssigkeit.
Die Maschine ist außerdem mit den Rinnen 19 und 20 versehen, die dazu dienen, die überschüssige
Flüssigkeit zu sammeln. Am äußeren Ende der Maschine gehen die Häute usw. zwischen Ausquetschwalzen 16, 17.
Nachdem die Arbeitsgüter die Maschine verlassen haben, können sie unmittelbar in
die Trockenkammer gebracht werden, ohne irgend eine andere Behandlung zu erfahren.
Um wiederum in seine Anfangslage zu gelangen, geht das Förderband 4 durch das
Innere der Maschine hindurch, wo Führungsrollen 21 angeordnet sind.
Um zu verhindern, daß die verschiedenen Flüssigkeiten gegen die Seitenteile der Ma- ·
schine gespritzt werden, sind Wände oder Schirme 18 vorgesehen, die die Flüssigkeiten
in die Rinnen 11, 19 und 20 zurückführen.
Zweckmäßig Werden die Zerstäuber, wie aus Fig. 4 ersichtlich, mittels einer Vorrichtung
seitlich hin- und herbewegt, die aus einem Hebel 23 bestehen kann,- der. von einer
Welle 24 unter Vermittelung einer Kurbelscheibe 23 in Bewegung gesetzt wird. Die
Kurbelscheibe 24 treibt vorteilhaft gleichfalls die Pumpen an, die die verschiedenen
Flüssigkeiten den Zerstäubern zuführen. Die Pumpen (zweckmäßig Membranpumpen) entnehmen
die Flüssigkeiten unmittelbar den Behältern, welche die Beize, die Farbe oder
das Fixati ν enthalten.
Im obigen ist nur von zwei Walzen 6 und 8 gesprochen worden, auf welchen das
Förderband aufruht. Es ist aber ohne weiteres klar, daß diese Anzahl nach Belieben
vergrößert werden kann, indem ahnliehe
Walzen, beispielsweise an verschiedenen Stellen der Führungen 9, angeordnet werden
können.
Auf Grund der Abänderungen, die die in der Patentschrift 124632 beschriebene Maschine
erfahren hat, kommen die früheren Rolltische in Wegfall, deren Betätigung ziemlich kompliziert war, und die in mehreren
Reihen und verschiedener Größe angeordnet werden mußten, um sich den verschiedenen
Abmessungen und Größen der zu färbenden Häute, Lederstücke usw. anpassen zu können.
Außerdem wird auf Grund der neuen Anordnung ermöglicht, das Bedienungspersonal
zu verringern. Da außerdem die Maschine einfacher Bauart ist und keine störende Rücklaufbahn besitzt, nimmt sie viel weniger
Platz ein und kann in einem verhältnismäßig kleinen Raum aufgestellt werden. Schließlich
gestattet die allgemeine Anordnung der Maschine ihre leichte Reinigung, so daß man
ohne Schwierigkeit von einer Lederfärbung auf eine andere übergehen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Maschine zum Färben von Häuten, Leder usw. mit Hilfe des Zerstäubers nach Patent 124632, dadurch gekennzeichnet, daß ein über ballige Walzen, Plattformen und Führungen laufendes, an sich bekanntes endloses Förderband zum Aufspannen des Arbeitsgutes verwendet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE183396C true DE183396C (de) |
Family
ID=447401
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT183396D Active DE183396C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE183396C (de) |
-
0
- DE DENDAT183396D patent/DE183396C/de active Active
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