DE183445C - - Google Patents
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- DE183445C DE183445C DENDAT183445D DE183445DA DE183445C DE 183445 C DE183445 C DE 183445C DE NDAT183445 D DENDAT183445 D DE NDAT183445D DE 183445D A DE183445D A DE 183445DA DE 183445 C DE183445 C DE 183445C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B5/00—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
- B03B5/62—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by hydraulic classifiers, e.g. of launder, tank, spiral or helical chute concentrator type
- B03B5/623—Upward current classifiers
Landscapes
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Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1 a. GRUPPE
LEOPOLD LISSE in BURGSTEINFURT i.W. Apparat zum Anreichern armer Erze.
Zusatz zum Patente 174973 vom 11. April 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. September 1905 ab. Längste Dauer: 10. April 1920.
Gegenstand des Patentes 174973 ist ein Apparat zum Absetzen der nutzbaren Bestandteile
armer Erze, welcher im wesentlichen aus einem geschlossenen Kasten oder aus. einer
untereinander verbundenen Gruppe solcher Kästen besteht, und in welchem die Trübe
mit Überlauf unter einem bestimmten regelbaren Druck in der Weise behandelt wird,
daß der Behälter ganz mit Flüssigkeit gefüllt gehalten wird und daß die unter Druck eingeführte
Trübe unter Druck über geneigte und stoßweise bewegte Absetzflächen deren
Neigung entgegen hinweggeführt wird, wobei die leichteren, über die Absetzflächen getriebenen
tauben Teilchen hinter diesen Flächen, und zwar mit der abgehenden Flüssigkeit, und
die schwereren, durch die Stoßbewegung der Absetzplatten auf diesen herunterbeförderten
Teilchen des wertvollen Gutes vor diesen Platten ohne Mitführung von Flüssigkeit ausgetragen
werden.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine weitere Ausbildung dieses Apparates, welche
im wesentlichen darin besteht, daß die Rohrleitung für die Zuführung der Trübe durch
eine Rinne mit Förderschnecke und die Pumpe für das Absaugen der tauben Bestandteile
durch einen oder mehrere Exhaustoren zu dem Zwecke ersetzt sind, an Stelle des Wassers
Luft als Fördermittel zu benutzen.
Nun ist zwar die Einführung des Gutes in Windscheider durch abdichtende Förderschnecken
sowie die Hindurchsaugung der Luft durch hinter den Scheider geschaltete Ventilatoren an sich bekannt, durch die Erfindung
soll aber lediglich der durch das Hauptpatent geschützte Scheider für den Betrieb
mit Wind verwendbar gemacht werden. Zu diesem Behufe wird, wie auf der Zeichnung
in Fig. ι im Grundriß und in Fig. 2 im Aufriß dargestellt ist, das Zuführungsrohr
für die Trübe, welches gemäß den Angaben des Hauptpatentes bei 3 in jeden einzelnen
Apparat einmündet, wie bereits oben angedeutet ist, durch eine Förderrinne r mit Förderschnecke
60 und Einschüttrumpf 61 ersetzt, und das, gemahlene Erz wird in trockenem
Zustande auf diese Weise dem Apparate zugeführt, indem es durch die Anschlußrohre 0
in das Anschlußrohrstück 3 hineinrutscht. Ein an Stelle des Pumpwerkes des Hauptpatentes
an die Rohrleitung ρ angeschlossener Exhaustor saugt die bei 3 miteintretende Luft
aus den Apparaten ab, so daß in diesen eine ständige Luftströmung in derselben Richtung
vorherrscht, in welcher gemäß dem Hauptpatente die Flüssigkeit ihren Weg nimmt, und zwar unter dem Drucke der Atmosphäre.
Von diesem Luftstrom werden die leichteren tauben Teilchen mitgerissen und durch das
Rohr ρ abgeführt. Werden, wie in der Zeichnung angedeutet ist, mehrere Apparate, ebenso
wie im Hauptpatent angegeben ist, in einer Gruppe hintereinander geschaltet, so kann
mittels des Umführungsröhres u das aus den Apparaten abgesaugte Gut wieder in beliebige
andere Apparate zur erneuten Behandlungeingeführt werden, und zwar wird man dann
zweckmäßig das Umführungsrohr u gleichfalls an den Exhaustor anschließen, der dann im
Rohr ρ saugend, im Rohr u blasend wirkt, oder man verwendet für das Umführungsrohr
u einen besonderen Exhaustor.
Die zur Zuführung eines Frischwasserstromes dienende Rohrleitung des Hauptpatentes
und die zugehörigen Hähne können bei der vorstehend beschriebenen trockenen Aufbereitung zur Einführung eines Frischluftstromes
benutzt werden, indem man diesen mit einem Kompressor einbläst.
Die Austragung des abgeschiedenen wertvollen Gutes kann in gleicher Weise geschehen,
wie im Hauptpatent beschrieben ist, d. h. durch einen Austragtrichter.
Will man bei der trockenen Aufbereitung, ebenso wie im Hauptpatent mit Bezug auf
Fig. 6 und 7 angegeben ist, jeden beliebigen Apparat mit jedem beliebigen anderen verbinden
oder ganz abstellen, so empfiehlt es ■ sich, deren Verbindung untereinander in der
Weise vorzunehmen, wie in Fig. 3 im Grundriß und in Fig. 4 im Aufriß dargestellt ist.
In diesem Falle wird in jedes das Umführungsrohr u mit dem nächstfolgenden Apparat
verbindende Rohr χ ein besonderer Exhaustor E eingeschaltet und die Rohrleitung ρ
wird zweckmäßig ersetzt durch einen unter sämtlichen Apparaten hinlaufenden gemauerten
Kanal K, welcher durch senkrechte Rohrstücke b mit dem Druckraum jedes Exhaustors
E in Verbindung steht. In diesen Kanal, welcher am Ende in einen Kamin ausmündet,
wird das taube Gesteinspulver hineingeblasen. An Stelle der Ventile des Hauptpatentes
treten zweckmäßig Drosselklappen^ in den Rohranschlüssen x. Je nachdem nun
diese Klappen geöffnet oder geschlossen sind, bläst der Exhaustor E die abgesaugte Luft
und das abgesaugte taube Gestein entweder in den nächsten Apparat oder in das Umführungsrohr
u, wobei schon die schwereren Bestandteile des tauben Gesteins durch das Rohr b in den Kanal K gelangen. Werden
beide Klappen y geschlossen, so kann der Exhaustor das taube Gestein und die abgesaugte
Luft nur in den Kanal K blasen, was stets bei dem Apparate geschehen wird, der
zuletzt zur Anwendung kommt. Das Rohr b kann überdies noch mit einer besonderen
Klappe verschlossen werden, wenn das taube Gestein nicht hineinfallen, sondern nur darüber
hinweggehen soll.
Wird die Ausführungsform des Apparates für die trockene Aufbereitung gewählt, welche
im Hauptpatent durch Fig. 3 und 4 dargestellt ist, so muß man die Zufuhrrinne r mit
Förderschnecke 60 und Einfüllrumpf 61 über den Apparat legen, wie dies in den Fig. 3
und 4 der Zeichnung punktiert dargestellt ist. Man kann aber auch die Apparate so einrichten,
daß sie sowohl mit der unteren als auch mit der oberen Zuführung versehen sind
und in die betreffenden Anschlußröhre Schiebeventile
oder Drosselklappen einschalten, die bei derjenigen Zufuhrrinne, welche nicht gebraucht
wird, geschlossen gehalten werden. Diese Ausführung hat dann den Vorteil, daß
man auch in die Apparate, in welchen eine wiederholte Behandlung des Gutes stattfindet,
neues Gut außerdem einführen kann. Diese letztere Betriebsart dürfte sich am zweckmäßigsten
erweisen.
Claims (3)
1. Ausführungsform des durch Patent 174973 geschützten Apparates zum Anreichern
armer Erze, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrleitung für die Zuführung der Frischtrübe durch eine Rinne
mit Förderschnecke und die Pumpe fürdas Absaugen des tauben Gutes durch
einen oder mehrere Exhaustoren und gegebenenfalls die Frischwasserzuleitung (36)
des Hauptpatentes durch eine Druckluftzuleitung zu dem Zwecke ersetzt sind, an
Stelle des Wassers Luft als Fördermittel zu benutzen.
2. Die Hintereinanderschaltung und Vielfachanwendung mehrerer Apparate nach
Anspruch 1, gemäß Anspruch 7 des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, daß die
Absaugleitung (p) durch einen unter den Apparaten hinlaufenden, in einen Kamin
ausmündenden Kanal (K) ersetzt ist, der durch Rohre (b) mit den Druckräumen
der Exhaustoren so verbunden ist, daß je nach der Stellung der in diese Verbindungsrohre
eingeschalteten Ventile (y) das. abgesaugte Gut in das Umführungsrohr (u)
oder das taube Gestein in den Kanal (K) eingeblasen werden kann und sich in ihm
ablagert.
3. Ausführungsform der Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß in jede Verbindung des Umführungsrohres (u) mit einem der nächstfolgenden
Apparate ein besonderer Exhaustor eingeschaltet ist, um bezüglich des Absaugens die einzelnen Apparate voneinander unabhängig
zu machen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE183445C true DE183445C (de) |
Family
ID=447448
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT183445D Active DE183445C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE183445C (de) |
-
0
- DE DENDAT183445D patent/DE183445C/de active Active
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