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Karl Lehenbauer in St. Pantaleon (Österreich) Gennisehobel Die Neuerung
betrifft einen Gemüsehobel mit wenigstens einem Messer, das in einer von ihm abgedeckten
Öffnung der Hobelplatte zwecks Einstellung der Breite eines zwischen seiner Schneide
und der Führungsfläche der Platte freibleibenden, die Schnittstärke bestimmenden
Spaltes verstellbar und feststellbar lagert. Der Neuerungsgegenstand ist insbesondere
für die Verwendung im Haushalt bestimmt. Bei bekannten Gemüsehobeln dieser Art kann
das Messer mit Hilfe von auch zu seiner Befestigung an der Hobelplatte dienenden
Schrauben verstellt werden, wobei allenfalls zur fixen Einstellung verschiedene
Spaltbreiten zwischen das Messer und die Hobelplatte einlegbare Plättchen vorgesehen
sind.
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Das Verstellen der Spaltbreite ist bei derartigen Hobeln mit umständlichen
Manipulationen verbunden, so daß meist von einer Verstellung Abstand genommen wird.
Es ist auch bereits bekannt, an einem Messerträger zwei Messer mit nach entgegengesetzten
Seiten weisenden Schneiden anzuordnen, wobei der Messerträger um etwa.
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1800 verdrehbar in der dobelplatte gelagert ist, so daß wechselweise
die eine oder andere Schneide der einen Spaltkante gegenüberliegend befestigt werden
kann. Bei dieser Ausführung wird man meist verschiedenartig geformte Messer wählen.
Eine Einstellung der Schnittstärke ist dagegen bei dieser Ausführung nicht vorgesehen.
Ferner sind auch schon zweiseitig verwendbare Gemusehobel mit einer aus zwei unter
Freilassung einer Mittelöffnung zwischen durchgehenden Randleisten starr befestigten
Führungsplatten bestehenden Hobelplatte und einem in der Öffnung verstellbar gelagerten
Messerträger bekannt geworden, bei denen der Messerträger an beiden Enden oben bzw.
unten je ein Messer trägt und zwischen den Randleisten durch Festziehen von auf
das wenigstens an einer Seite herausragende Gewindeende eines die Randleiste und
den Messerträger etwa mittig quer durchsetzenden Schraubbolzen aufgesetzten Muttern
in verschiedenen Stellungen festklemmbar ist. Bei diesen Ausführungen greift der
Schraubbolzen in schräg verlaufende Langlöcher der Randleisten ein und am Messerträger
sind zusätzlich ebenfalls in Langlöcher der Randleisten eingreifende Zapfen im Ab-
| stand vom Schraubbolzen angeordnet. Die beschriebene Führung
er- |
| möglichst eg den Messerträger zu sich selbst parallel zu verschieben, |
| die |
| um damit an beiden Seiten/Schneidschlitzbreite zwischen Messer
und |
| Hobelplatte einzustellen. In der Praxis sind derartige Hobel
ziem- |
| CD |
lich unpraktisch, da das Einstellen der Spaltbreite eine äußerst umständliche Manipulation
darstellt. Es ist nämlich nur schwer möglich, die Verstellung tatsächlich parallel
vorzunehmen und es kommt wegen des zwischen den Randleisten und dem Messerträger
bei
| gelösten Schraubmuttern vorhandenen Spieles häufig dazu, daß
der |
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Messerträger mit dem einen Bolzenende stärker als mit dem anderen angehoben wird,
was zur Folge hat, daß sich der Spalt einseitig verbreitert, so daß unsaubere Schnitte
entstehen. Der Messerträger ist
praktisch nur durch die Reibung
zwischen ihm und den Randleisten im Hobel gehalten. Die Befestigungsschrauben müssen
daher sehr stark angezogen werden, um einen einigermaßen sicheren Sitz des Messerträgers
zu gewährleisten.
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Die sich auf einen Gemusehobel der eingangs genannten Art beziehende
Neuerung besteht nun im wesentlichen darin, daß das Messer an der Hobelplatte um
eine zu seiner Schneide und zur Führungsfläche parallele Achse verschwenkbar lagert
und der Abstand zwischen Schneide und Achse im Verhältnis zu den vorkommenden Schnittstärken
groß, möglichst in einem Verhältnis von wenigstens 1 : 10 gewählt ist. Bei dem neuen
Gemusehobel kann die Spaltbreite in einfacher Weise durch Verschwenken des Messers
eingestellt werden, wobei zufolge der Verschwenkbarkeit des Messers und die parál
Me Anordnung der Messerschneide zur Schwenkachse jeweils eine gleichmäßige Spaltbreite
über die gesamte Hobelplattenbreite gewährleistet ist. Wegen der fixen Lagerung
werden auch die beim Hobeln auftretenden Kräfte zum Großteil von dem Gewindebolzen
aufgenommen. Ferner wird wegen des großen Abstandes von Schwenkachse und Schneide
sich bei den vorkommenden Spaltbreiten nur eine geringe Schrägstellung des Messers
zur Führungsfläche der Hobelplatte ergeben, so daß die Schnittwirkung durch diese
Schrägstellung kaum beeinträchtigt wird.
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Nach einer bevorzugten Ausführung weist die Hobelplatte in dem unter
dem Messer liegenden Randbereich der Öffnung eine von der Führungsfläche einspringende
Rast auf, in die die Messerschneide bei Nichtgebrauch des Hobels durch Verschwenken
des Messers versenkbar ist. Bei versenkter Schneide kann diese nicht mehr zu den
bisher häufig auftretenden Verletzungen Anlaß geben und auch selbst
| nicht mehr beschädigt werden. |
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/Wenn der Hobel mit nur einem Messer versehen ist, dann kann beispielsweise
die Messerklinge rechteckig ausgebildet sein, und an der der Schneide gegenüberliegenden
Seite eine Einrollung für die Durchführung des Gewindebolzens aufweisen. Gerade
der neue Gemtisehobel ist jedoch für eine Verwendung als zweiseitiger Hobel besonders
geeignet. Ein derartiger neuer, zweiseitig verwendbarer Gemüsehobel besitzt grundlegend
einen ähnlichen Aufbau wie die eingangs beschriebenen, unterscheidet sich von diesen
aber dadurch, daß der Gewindebolzen als alleinige Befestigung und zugleich als Schwenkachse
für den Messerträger ausgebildet ist und die Schneiden beider Messer parallel zum
Bolzen angeordnet sind.
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Auch bei dieser Ausführung wird der Messerträger durch Festziehen
von auf den Schraubbolzen aufgesetzten Muttern zwischen den Randleisten eingeklemmt.
Da aber der Gewindebolzen den Großteil der beim Schneiden auftretenden Kräfte aufnimmt,
dient die Einklemmung im wesentlichen nur mehr als Sicherung.
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In der Zeichnung ist der Neuerungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht.
is zeigt Fig. 1 einen mit zwei Messern versehenen Gemüsehobel in Draufsicht, Fig.
2 einen Schnitt nach der Linie IN-IM der Fig. 1 bei in der Ruhestellung befindlichen
Messern und Fig. 3 eine Seitenansicht des Hobelmittelteiles bei in einer Arbeitsstellung
befindlichen Messern, wobei die Fig. 2 und 3 in einem größeren Maßstab gehalten
sind.
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Der Hobel besitzt eine aus zwei zwischen Randleiste 1, unter Freilassung
einer Rechtecköffnung 2, befestigten Platten 3, 3a bestehende Hobelplatte, deren
beide Flachseite als Führungen für das zu zerkleinernde Gut dienen und die vorzugsweise
aus Holz hergestellt ist. In der Platte 3 ist eine, das Aufhängen des
Hobels
ermöglichende Bohrung vorgesehen In der Öffnung 2 ist eine Tragplatte 5 mit geringem
Spiel zwischen den die Seitenwandungen der Öffnung bildenden Randleisten 1 um einen,
Randleisten und Tragplatte quer durchsetzenden Bolzen 6, schwenkbar gelagert.
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Der Bolzen 6 liegt an der einen Seite der Hobelplatte mit einem Kopf
an der einen Randleiste an und ist an der anderen Seite aus der Randleiste herausgeführt
und mit einem Gewinde versehen. Auf dieses Gewinde ist unter Zwischenschaltung einer
Beilagscheibe eine Flügelmutter 7 aufgeschraubt. Durch Festziehen der Flügelmutter
7 können die beiden Randleisten 1 im Bereich der Öffnung 2 leicht nach innen durchgebogen
werden, so daß sie die Tragplatte in der jeweils eingestellten Schwenkstellung festklemmen.
Die beiden gegen die Platte 3 bzw. 3a weisenden Stirnseiten 8, 9 der Tragplatte
5 verlaufen schräg zu deren Führungsflächen 10,11 bildenden Ober-und Unterseite,
so daß die Tragplatte von der Seite gesehen die Form eines Rhomboidprismas aufweist,
das im Bereich seiner Mittelachse am Bolzen 6 schwenkbar gelagert ist.
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Die Längenausdehnung der Platte 10 ist kleiner als die Länge der Öffnung
2 gehalten. Oberseitig ist an der Platte 5 ein mit einer Keilschneide 12 versehenes
Flachmesser 13 mit Hilfe von Schrauben befestigt. Der Schneidenteil 12 des Messers
ragt etwas über den durch das Ende der Platte 3 bestimmten Öffnungsrand hinaus.
In der Platte 3 ist randseitig eine einspringende Rast 14 vorgesehen, in die das
Messer, wie in Fig. 2 dargestellt, bei Nichtgebrauch mit seiner Schneide eingreift.
An der gegenüberliegenden, durch die Führungsfläche 11 begrenzten Seite der Platte
5 ist ein mit seinem Schneidenteil 15 gegen den Rand der Platte 3a weisendes Wellmesser
16 befestigt. Die Führungsfläche 11 ist der Wellenform
des Messers
entsprechend mit Längsrillen versehen. Bei in der Rast 14 liegender Messerschneide
12 ist das Messer 16, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, vom Rand der Öffnung 2 abgedeckt.
Durch Verschwenken der Platte 5 kann die Breite bzw. Höhe der zwischenden Messern
13,16 und den zugeordneten Führungsflächen entstehenden Spalte 17,18 eingestellt
werden. Der Abstand der Schneiden 12 und 15 vom Gewindebolzen 6 ist im Verhältnis
zu allen vorkommenden Spaltbreiten und damit Schnittstärken groß gewählt.