DE1835517U - Gemuesehobel. - Google Patents

Gemuesehobel.

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Publication number
DE1835517U
DE1835517U DE1960L0027487 DEL0027487U DE1835517U DE 1835517 U DE1835517 U DE 1835517U DE 1960L0027487 DE1960L0027487 DE 1960L0027487 DE L0027487 U DEL0027487 U DE L0027487U DE 1835517 U DE1835517 U DE 1835517U
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DE
Germany
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knife
edge
plate
cutting
opening
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Expired
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DE1960L0027487
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English (en)
Inventor
Karl Lehenbauer
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  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)

Description

  • Karl Lehenbauer in St. Pantaleon (Österreich) Gennisehobel Die Neuerung betrifft einen Gemüsehobel mit wenigstens einem Messer, das in einer von ihm abgedeckten Öffnung der Hobelplatte zwecks Einstellung der Breite eines zwischen seiner Schneide und der Führungsfläche der Platte freibleibenden, die Schnittstärke bestimmenden Spaltes verstellbar und feststellbar lagert. Der Neuerungsgegenstand ist insbesondere für die Verwendung im Haushalt bestimmt. Bei bekannten Gemüsehobeln dieser Art kann das Messer mit Hilfe von auch zu seiner Befestigung an der Hobelplatte dienenden Schrauben verstellt werden, wobei allenfalls zur fixen Einstellung verschiedene Spaltbreiten zwischen das Messer und die Hobelplatte einlegbare Plättchen vorgesehen sind.
  • Das Verstellen der Spaltbreite ist bei derartigen Hobeln mit umständlichen Manipulationen verbunden, so daß meist von einer Verstellung Abstand genommen wird. Es ist auch bereits bekannt, an einem Messerträger zwei Messer mit nach entgegengesetzten Seiten weisenden Schneiden anzuordnen, wobei der Messerträger um etwa.
  • 1800 verdrehbar in der dobelplatte gelagert ist, so daß wechselweise die eine oder andere Schneide der einen Spaltkante gegenüberliegend befestigt werden kann. Bei dieser Ausführung wird man meist verschiedenartig geformte Messer wählen. Eine Einstellung der Schnittstärke ist dagegen bei dieser Ausführung nicht vorgesehen. Ferner sind auch schon zweiseitig verwendbare Gemusehobel mit einer aus zwei unter Freilassung einer Mittelöffnung zwischen durchgehenden Randleisten starr befestigten Führungsplatten bestehenden Hobelplatte und einem in der Öffnung verstellbar gelagerten Messerträger bekannt geworden, bei denen der Messerträger an beiden Enden oben bzw. unten je ein Messer trägt und zwischen den Randleisten durch Festziehen von auf das wenigstens an einer Seite herausragende Gewindeende eines die Randleiste und den Messerträger etwa mittig quer durchsetzenden Schraubbolzen aufgesetzten Muttern in verschiedenen Stellungen festklemmbar ist. Bei diesen Ausführungen greift der Schraubbolzen in schräg verlaufende Langlöcher der Randleisten ein und am Messerträger sind zusätzlich ebenfalls in Langlöcher der Randleisten eingreifende Zapfen im Ab-
    stand vom Schraubbolzen angeordnet. Die beschriebene Führung er-
    möglichst eg den Messerträger zu sich selbst parallel zu verschieben,
    die
    um damit an beiden Seiten/Schneidschlitzbreite zwischen Messer und
    Hobelplatte einzustellen. In der Praxis sind derartige Hobel ziem-
    CD
    lich unpraktisch, da das Einstellen der Spaltbreite eine äußerst umständliche Manipulation darstellt. Es ist nämlich nur schwer möglich, die Verstellung tatsächlich parallel vorzunehmen und es kommt wegen des zwischen den Randleisten und dem Messerträger bei
    gelösten Schraubmuttern vorhandenen Spieles häufig dazu, daß der
    C>
    Messerträger mit dem einen Bolzenende stärker als mit dem anderen angehoben wird, was zur Folge hat, daß sich der Spalt einseitig verbreitert, so daß unsaubere Schnitte entstehen. Der Messerträger ist praktisch nur durch die Reibung zwischen ihm und den Randleisten im Hobel gehalten. Die Befestigungsschrauben müssen daher sehr stark angezogen werden, um einen einigermaßen sicheren Sitz des Messerträgers zu gewährleisten.
  • Die sich auf einen Gemusehobel der eingangs genannten Art beziehende Neuerung besteht nun im wesentlichen darin, daß das Messer an der Hobelplatte um eine zu seiner Schneide und zur Führungsfläche parallele Achse verschwenkbar lagert und der Abstand zwischen Schneide und Achse im Verhältnis zu den vorkommenden Schnittstärken groß, möglichst in einem Verhältnis von wenigstens 1 : 10 gewählt ist. Bei dem neuen Gemusehobel kann die Spaltbreite in einfacher Weise durch Verschwenken des Messers eingestellt werden, wobei zufolge der Verschwenkbarkeit des Messers und die parál Me Anordnung der Messerschneide zur Schwenkachse jeweils eine gleichmäßige Spaltbreite über die gesamte Hobelplattenbreite gewährleistet ist. Wegen der fixen Lagerung werden auch die beim Hobeln auftretenden Kräfte zum Großteil von dem Gewindebolzen aufgenommen. Ferner wird wegen des großen Abstandes von Schwenkachse und Schneide sich bei den vorkommenden Spaltbreiten nur eine geringe Schrägstellung des Messers zur Führungsfläche der Hobelplatte ergeben, so daß die Schnittwirkung durch diese Schrägstellung kaum beeinträchtigt wird.
  • Nach einer bevorzugten Ausführung weist die Hobelplatte in dem unter dem Messer liegenden Randbereich der Öffnung eine von der Führungsfläche einspringende Rast auf, in die die Messerschneide bei Nichtgebrauch des Hobels durch Verschwenken des Messers versenkbar ist. Bei versenkter Schneide kann diese nicht mehr zu den bisher häufig auftretenden Verletzungen Anlaß geben und auch selbst
    nicht mehr beschädigt werden.
    CD
    /Wenn der Hobel mit nur einem Messer versehen ist, dann kann beispielsweise die Messerklinge rechteckig ausgebildet sein, und an der der Schneide gegenüberliegenden Seite eine Einrollung für die Durchführung des Gewindebolzens aufweisen. Gerade der neue Gemtisehobel ist jedoch für eine Verwendung als zweiseitiger Hobel besonders geeignet. Ein derartiger neuer, zweiseitig verwendbarer Gemüsehobel besitzt grundlegend einen ähnlichen Aufbau wie die eingangs beschriebenen, unterscheidet sich von diesen aber dadurch, daß der Gewindebolzen als alleinige Befestigung und zugleich als Schwenkachse für den Messerträger ausgebildet ist und die Schneiden beider Messer parallel zum Bolzen angeordnet sind.
  • Auch bei dieser Ausführung wird der Messerträger durch Festziehen von auf den Schraubbolzen aufgesetzten Muttern zwischen den Randleisten eingeklemmt. Da aber der Gewindebolzen den Großteil der beim Schneiden auftretenden Kräfte aufnimmt, dient die Einklemmung im wesentlichen nur mehr als Sicherung.
  • In der Zeichnung ist der Neuerungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. is zeigt Fig. 1 einen mit zwei Messern versehenen Gemüsehobel in Draufsicht, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie IN-IM der Fig. 1 bei in der Ruhestellung befindlichen Messern und Fig. 3 eine Seitenansicht des Hobelmittelteiles bei in einer Arbeitsstellung befindlichen Messern, wobei die Fig. 2 und 3 in einem größeren Maßstab gehalten sind.
  • Der Hobel besitzt eine aus zwei zwischen Randleiste 1, unter Freilassung einer Rechtecköffnung 2, befestigten Platten 3, 3a bestehende Hobelplatte, deren beide Flachseite als Führungen für das zu zerkleinernde Gut dienen und die vorzugsweise aus Holz hergestellt ist. In der Platte 3 ist eine, das Aufhängen des Hobels ermöglichende Bohrung vorgesehen In der Öffnung 2 ist eine Tragplatte 5 mit geringem Spiel zwischen den die Seitenwandungen der Öffnung bildenden Randleisten 1 um einen, Randleisten und Tragplatte quer durchsetzenden Bolzen 6, schwenkbar gelagert.
  • Der Bolzen 6 liegt an der einen Seite der Hobelplatte mit einem Kopf an der einen Randleiste an und ist an der anderen Seite aus der Randleiste herausgeführt und mit einem Gewinde versehen. Auf dieses Gewinde ist unter Zwischenschaltung einer Beilagscheibe eine Flügelmutter 7 aufgeschraubt. Durch Festziehen der Flügelmutter 7 können die beiden Randleisten 1 im Bereich der Öffnung 2 leicht nach innen durchgebogen werden, so daß sie die Tragplatte in der jeweils eingestellten Schwenkstellung festklemmen. Die beiden gegen die Platte 3 bzw. 3a weisenden Stirnseiten 8, 9 der Tragplatte 5 verlaufen schräg zu deren Führungsflächen 10,11 bildenden Ober-und Unterseite, so daß die Tragplatte von der Seite gesehen die Form eines Rhomboidprismas aufweist, das im Bereich seiner Mittelachse am Bolzen 6 schwenkbar gelagert ist.
  • Die Längenausdehnung der Platte 10 ist kleiner als die Länge der Öffnung 2 gehalten. Oberseitig ist an der Platte 5 ein mit einer Keilschneide 12 versehenes Flachmesser 13 mit Hilfe von Schrauben befestigt. Der Schneidenteil 12 des Messers ragt etwas über den durch das Ende der Platte 3 bestimmten Öffnungsrand hinaus. In der Platte 3 ist randseitig eine einspringende Rast 14 vorgesehen, in die das Messer, wie in Fig. 2 dargestellt, bei Nichtgebrauch mit seiner Schneide eingreift. An der gegenüberliegenden, durch die Führungsfläche 11 begrenzten Seite der Platte 5 ist ein mit seinem Schneidenteil 15 gegen den Rand der Platte 3a weisendes Wellmesser 16 befestigt. Die Führungsfläche 11 ist der Wellenform des Messers entsprechend mit Längsrillen versehen. Bei in der Rast 14 liegender Messerschneide 12 ist das Messer 16, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, vom Rand der Öffnung 2 abgedeckt. Durch Verschwenken der Platte 5 kann die Breite bzw. Höhe der zwischenden Messern 13,16 und den zugeordneten Führungsflächen entstehenden Spalte 17,18 eingestellt werden. Der Abstand der Schneiden 12 und 15 vom Gewindebolzen 6 ist im Verhältnis zu allen vorkommenden Spaltbreiten und damit Schnittstärken groß gewählt.

Claims (3)

  1. S c hut z ans p r ü ch e : 1. Gemüsehobel mit wenigstens einem Messer, das in einer von ihm abgedeckten Öffnung der Hobelplatte zwecks Einstellung der Breite eines zwischen seiner Schneide und der Führungsfläche der Platte freibleibenden, die Schnittstärke bestimmenden Spaltes verstellbar und feststellbar lagert, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (13, 16) an der Hobelplatte (1 bis 3a) um eine zu seiner Schneide (12) und zur Führungsfläche parallele Achse (6) verschwenkbar lagert und der Abstand zwischen Schneide und Achse im Verhältnis zu den vorkommenden Schnittstärken groß, möglichst in einem Verhältnis von wenigstens 1 : 10 gewählt ist.
  2. 2. Gemüsehobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hobelplatte (3) in dem unter dem Messer (13) liegenden Randbereich der Öffnung (2) eine von der Führungsfläche einspringende Rast' ( (14) aufweist, in die die Messerschneide (12) bei Nichtgebrauch des Hobels durch Verschwenken des Messers (13) versenkbar ist.
  3. 3. Zweiseitig verwendbarer Gemüsehobel nach Anspruch 1 oder 2, mit einer aus zwei unter Freilassung einer Mittelöffnung zwischen durchgehenden Randleisten starr befestigten Führungsplatten bestehenden Hobelplatte und einem in der Öffnung verstellbar gelagerten Messerträger, der an beiden Enden oben bzw. unten je ein Messer trägt und zwischen den Randleisten durch Festziehen von auf das wenigstens an einer Seite herausragende Gewindeende eines die Randleisten und den Messerträger etwa mittig quer durchsetzenden Schraubbolzen aufgesetzten Muttern in verschiedenen Stellungen festklemmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Gewindebolzen (6) als alleinige Befestigung und zugleich als Schwenkachse für den Messerträger (5) augebildet ist und die Schneiden beider Messer (13,16) parallel zum Bolzen angeordnet sind.
DE1960L0027487 1960-08-23 1960-08-23 Gemuesehobel. Expired DE1835517U (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1835517U true DE1835517U (de) 1961-07-27

Family

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DE1960L0027487 Expired DE1835517U (de) 1960-08-23 1960-08-23 Gemuesehobel.

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DE (1) DE1835517U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3211896A1 (de) * 1982-03-31 1983-10-06 Manfred Schlund Gemuesehobel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3211896A1 (de) * 1982-03-31 1983-10-06 Manfred Schlund Gemuesehobel

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