DE183625C - - Google Patents

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DE183625C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/0008Fuel containers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Evaporation-Type Combustion Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 183625 ■— KLASSE Aa. GRUPPE
JOSEPH van den EYNDE in HASSELT.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. August 1905 ab.
Die Erfindung betrifft eine mit flüssigem Brennstoff, Petroleum o. dgl. zu speisende Sicherheitslampe, bei der, um das Ausfließen des Brennstoffes beim Umstürzen der Lampe zu verhüten, der Lampentopf mit einem inneren, den Docht aufnehmenden rohrförmigen Behälter und einem bei normaler Stellung der Lampe leerem Reservebehälter versehen ist, welch letzterer beim Umstürzen1 der
ίο Lampe den aus dem Dochtrohr ausfließenden Brennstoff aufnimmt, der dann nicht nach außen fließen kann.
Um nun den weiteren Zutritt von Brennstoff aus dem eigentlichen Lampentopf zu dem Dochtrohr zu verhindern, ist gemäß der Erfindung folgende Anordnung getroffen. Die Zuführung des Brennstoffes aus dem eigentlichen, Lampentopf zum Dochtrohr erfolgt nämlich durch ein vorteilhaft am Boden um die senkrechte Mittelachse der Lampe drehbar gelagertes, an beiden Enden offenes Rohr, das mit seinem rechtwinklig aufgebogenen Ende in das Dochtrohr hineinragt und mit einem Gegengewicht versehen ist,, welches das Rohr beim Umstürzen der Lampe um die Achse derselben dreht, so daß die Eintrittsöffnung des Rohres über den Flüssigkeitsspiegel gebracht und der Zufluß des Brennstoffes zum Dochte unmöglich gemacht wird.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Sicherheitslampe im senkrechten Mittelschnitt, Fig. 2
einen wagerechten Querschnitt derselben, Fig. 3 die Anordnung des Sicherheitsrohres und Fig. 4 die Oberansicht desselben in größerem Maßstabe.
In den eigentlichen Lampentopf oder Brennstoffbehälter 1 ragt ein in seiner Mittelachse angeordneter rohrförmiger Behälter 2, der den Docht 3 aufnimmt, und am oberen Ende des Hauptbehälters 1 ist rings um das obere Ende des Dochtrohres 2 ein dritter Behälter 4 vorgesehen.
Das Dochtrohr 2 ist einerseits an dem Deckel 5 des Behälters 4 und andererseits an dessen Boden 6 festgelötet und reicht bis nahe an den Boden des Hauptbehälters 1 hinunter. Der Brennstoff kann durch eine Öffnung 7 in den Hauptbehälter 1 eingefüllt werden, und um ihn in das Dochtrohr einzuleiten, ist am Boden des Hauptbehälters eine kleine Messingröhre 8, 9, 10 angeordnet, deren senkrechter Schenkel 10 in eine am Boden des Dochtrohres 2 angelötete Hülse II eingeschliffen ist und mittels einer auf den Schenkel aufgeschraubten Mutter 12 drehbar in seiner Lage gehalten wird.
Die Röhre 8, 9, 10 ist mit einem Hebelarm 13 versehen, der ein Gegengewicht 14 trägt. Dieses Gewicht hat die Aufgabe, beim Umstürzen der Lampe den Teil 8, 9, 10, 13,14 so um den Stift 15 zu drehen, daß die Eintrittsöffnung 8 des Rohres über den Flüssigkeitsspiegel gebracht wird. .
Das Brennerrohr 16 ist an seinem ganzen Umfange am Brennerkopf angelötet, so daß
der mittlere Behälter 2 nur durch den Spalt zwischen dem Docht 3 und der Wandung des Röhrchens 16 mit der Außenluft in Verbindung kommen kann.
Die Wandung des mittleren Behälters 2 ist unmittelbar über dem Boden 6 des Behälters 4 mit mehreren Durchbrechungen 17 versehen, welche die direkte Verbindung zwischen 2 und 4 herstellen.
Der Hauptbehälter 1 steht durch eine kleine Röhre 18 mit der Außenluft in Verbindung, welche bei 19 in den Behälter 1 eindringt, dann spiralförmig um denselben herumgeht und bei 20 in die Außenluft mündet. Diese Röhre ist von einem Schutzmantel 21 umgeben.
Der innere Behälter 2 ist noch mit einem falschen, durchbrochenen Boden 22 (Sieb o. dgl.) versehen, welcher das Verstopfen der Mündung 10 des Rohres 8, 9, 10 verhindert.
Wenn nun der Behälter 1 mit Brennstoff angefüllt ist, so kann der Brennstoff durch die stets offene Röhre 8, 9, 10 in das Dochtrohr 2 übertreten und steht in den Behältern ι und 2 naturgemäß gleich hoch und die Lampe kann angezündet werden. Wird dann die Lampe umgestürzt, so dreht das Gewicht 14 die Röhre .8, 9, 10 um den Stift 15, bis die Eintrittsöffnung 8 der Röhre über den Flüssigkeitsspiegel des Behälters 1 gelangt, so daß keine Flüssigkeit mehr in den mittleren Behälter 2 eintreten kann. Gleichzeitig fließt die in dem Behälter 2 enthaltene Flüssigkeit durch die öffnungen 17 in den oberen Behälter 4, dessen Rauminhalt groß genug ist, um diese Flüssigkeit aufzunehmen, ohne daß dieselbe bei umgestürzter Lage der Lampe mit dem Brennerröhrchen 16 in Berührung kommt. Vorteilhaft ist der Rauminhalt des Behälters 4 etwas größer als derjenige des Behälters 2.
Es ist leicht ersichtlich, daß die Röhre 8, 9, 10 in der umgestürzten Lage immer mit der öffnung 8 über den Flüssigkeitsspiegel ragt, so daß keine Flüssigkeit durch diese Röhre· entweichen kann.
Wird die Lampe wieder in die aufrechte Lage gebracht, so fließt die Flüssigkeit aus dem Behälter 4 in den Behälter 2 zurück, der Brennstoff kann durch die Röhre 8, 9, IO in das Dochtrohr 2 eintreten und die Lampe wieder angezündet werden. Die Verbindung bei 10 muß vollkommen dicht und unter dem Einfluß des Gegengewichtes 14 drehbar sein.
Das Brennerröhrchen 16 ist um das Doppelte länger als in den gewöhnlichen Lampenbrennern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sicherheitslampe für flüssigen Brennstoff mit im Lampentopf angeordnetem Dochtbehälter und in der Regel leerem, beim Umstürzen der Lampe den Inhalt des Dochtrohres aufnehmenden Nebenbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisung des Dochtbehälters (2) durch eine in den Hauptbehälter (1) einmündende, mit einem Schenkel (10) in den Dochtbehälter hineinragende Röhre (8, 9, 10) erfolgt, die mit einem Gegengewicht (14) versehen ist, um beim Umstürzen der Lampe um den Stift (15) gedreht zu werden und die weitere Brennstoffzufuhr zum Dochtbehälter zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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