DE183761C - - Google Patents
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- DE183761C DE183761C DE1904183761D DE183761DA DE183761C DE 183761 C DE183761 C DE 183761C DE 1904183761 D DE1904183761 D DE 1904183761D DE 183761D A DE183761D A DE 183761DA DE 183761 C DE183761 C DE 183761C
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- emulsion
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C7/00—Coherent pavings made in situ
- E01C7/08—Coherent pavings made in situ made of road-metal and binders
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Road Repair (AREA)
- Road Paving Structures (AREA)
Description
des
3\ahez(ic(jcη aL·i'oi ι ί'α ι nib.
(Si-vuwji-igt bet Ämnvifin-icj
(Si-vuwji-igt bet Ämnvifin-icj
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 19 c. GRUPPE
Zusatz zum Patente 173639 vom 2. Oktober 1903.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. September 1904 ab.
Längste Dauer: !.Oktober 1918.
Die Erfindung betrifft eine Abänderung des
den Gegenstand des Patentes 173639 bildenden Verfahrens zum Anlegen von Straßen, durch
welche die Ergebnisse sich noch günstiger gestalten.
Das vorliegende Verfahren unterscheidet sich von dem des Hauptpatentes dadurch,
daß die Stoffe, wie Kleinschlag, Schotter, Kies, Sand, aus denen die Straße hergestellt
werden soll, nachdem sie mit einer verhältnismäßig hochgradigen Lösung oder Emulsion
wasserlöslicher oder emulgierbarer öliger Substanzen
vermischt oder getränkt worden sind, nicht gleich auf den Straßenkörper aufgetragen,
sondern eine Zeitlang sich selbst überlassen werden, damit das in den öligen Substanzen
enthaltene Wasser ganz oder nahezu ganz verdunsten kann. Aus dieser Arbeitsweise
ergibt sich der Vorteil, daß die Lösung oder Emulsion der öligen Substanzen, deren Konzentrationsgrad
passend gewählt ist, sich in den zur Herstellung der Straße bestimmten Stoffen zunächst gut verteilt, während, nachdem
das Wasser zum größten Teil oder ganz
verdunstet ist, das zurückbleibende öl die
richtige bindende Wirkung, die gewünscht ist, ausübt, weil die nunmehr vom Wasser befreite
Lösung öliger Substanzen eine stärkere Bindekraft als ursprünglich besitzt. Die auf diese
Weise behandelten Stoffe werden, nachdem sie auf den Straßenkörper aufgetragen worden
sind, mit den üblichen Mitteln eingewalzt, allenfalls noch unter Zuhilfenahme einer
schwachen wässerigen Lösung oder Emulsion wasserlöslicher oder emulgierbarer öliger Substanzen.
Die praktische Durchführung des verbesserten Verfahrens gestaltet sich vorteilhaft
wie folgt:
Die zum Straßenbau benutzten Stoffe (Kleinschlag, Schotter, Kies, Sand) werden zunächst
mit einer stärkeren —· zweckmäßig 25 bis 5oprozentigen — Lösung oder Emulsion der
wasserlöslichen oder emulgierbaren öligen Substanzen in Wasser vermischt oder getränkt,
was auf einfache'Weise dadurch geschehen kann, daß man die Lösung oder
Emulsion mit einer Gießkanne auf die Pflasterstoffe aufträgt und dann das Ganze durchschaufelt.
Nun läßt man das Wasser verdunsten, so daß nur noch die reine wasserlösliche
oder emulgierbare ölige Substanz die Pflasterstoffe zusammenhält. Erst nachdem
das Wasser vollständig verdunstet ist, bringt man die ölgetränkten Stoffe auf den Straßenkörper.
Alsdann wird dieser der Einwirkung der Dampfwalze unterworfen, zweckmäßig
unter Zuhilfenahme einer schwachen, etwa 2 bis ioprozentigen Lösung oder Emulsion von
wasserlöslichen oder emulgierbaren öligen Substanzen, mit welcher die Oberfläche des
Straßenkörpers besprengt wird. Auf diese
Weise wird auch der beim Einwalzen durch das Zerreiben der Steine entstehende Staub
durch die schwache Lösung oder Emulsion gebunden, so daß der ölgetränkte Staub gewissermaßen
als Mörtel wirkt. Die eigentliche ■ bindende Wirkung in den tieferen Stellen des
Straßenkörpers wird aber vom reinen öl erwartet, welches zurückbleibt, nachdem das in
der stärkeren Lösung oder Emulsion anfänglieh vorhandene Wasser verdunstet ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verfahren zum Anlegen von Straßen, insbesondere makadamisierten Straßen oder Straßen mit Kopfsteinpflaster, nach Patent !73639, dadurch gekennzeichnet, daß man die zum Straßenbau benutzten Stoffe (Kleinschlag, Schotter, Kies, Sand) zunächst mit einer stärkeren, etwa 25 bis 5Oprozentigen wässerigen Lösung oder Emulsion der wasserlöslichen öligen Substanzen vermischt, hierauf das Wasser verdunsten läßt und dann erst die durch die öligen Substanzen zusammengehaltenen Pflasterstoffe auf den Straßenkörper aufbringt und schließlich diesen — allenfalls unter Zuhilfenahme einer schwächeren, etwa 2 bis ioprozentigen wässerigen Lösung oder Emulsion der wasserlöslichen oder emulgierbaren öligen Substanzen — mit der Dampfwalze bearbeitet.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE173639T | 1903-10-02 | ||
| DE183761T | 1904-09-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE183761C true DE183761C (de) | 1907-04-19 |
Family
ID=447749
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1904183761D Expired DE183761C (de) | 1903-10-02 | 1904-09-10 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE183761C (de) |
-
1904
- 1904-09-10 DE DE1904183761D patent/DE183761C/de not_active Expired
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