DE183995C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE183995C DE183995C DENDAT183995D DE183995DA DE183995C DE 183995 C DE183995 C DE 183995C DE NDAT183995 D DENDAT183995 D DE NDAT183995D DE 183995D A DE183995D A DE 183995DA DE 183995 C DE183995 C DE 183995C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roller
- wring
- ribbon
- paint
- trough
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000003973 paint Substances 0.000 claims description 11
- 238000004043 dyeing Methods 0.000 claims description 5
- 238000003287 bathing Methods 0.000 claims description 3
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 3
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
- 238000004040 coloring Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 230000037303 wrinkles Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41L—APPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
- B41L13/00—Stencilling apparatus for office or other commercial use
- B41L13/18—Inking units
Landscapes
- Coloring (AREA)
- Screen Printers (AREA)
Description
'' hov cianvm-f 1111 a
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 183995 -KLASSE
15 d. GRUPPE
ALFRED FRIEDEBERG in BERLIN.
Zusatz zum Patente 164375 vom 26. August 1904.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. September 1906 ab.
Längste Dauer: 25. August 1919.
Nach dem Patent 164375 ist die Anordnung
einer Wringwalze geschützt, welche das durch flüssige Wasserfarbe hindurchgeführte
Farbband beim Verlassen des Farbtroges auf den nötigen Feuchtigkeitsgrad bringt. Die Wringwalze bearbeitet hierbei
direkt das zum Drucken dienende Farbband, das zwischen der Wringwalze und einer im
Farbtrog badenden Walze läuft.
Dieses direkte Angreifen des Farbbandes durch die Wringwalze zeigt in der Praxis
den folgenden Übelstand: Das Farbband muß bei seinem Laufe stark gezogen werden. Es
streckt sich hierbei und schlägt Falten, welche den Druck unbrauchbar machen.
Dieser Übelstand wird durch die vorliegende Verbesserung vollständig vermieden.
Dieselbe besteht darin, daß die Wringwalze die Oberfläche der im Farbtrog badeirn
den Walze beim Verlassen des Farbtroges auf den nötigen Feuchtigkeitsgrad bringt.
Diese Walze kann mit beliebigem geeigneten Stoff bespannt sein, der im Farbtrog stetig
angenäßt wird und durch den Druck der Wringwalze, der überdies beliebig eingestellt
werden kann, stetig bis zu dem gewünschten Feuchtigkeitsgrad ausgewrungen wird. Von
dieser Walze entnimmt dann das über Führrollen völlig frei laufende, zum Drucken
dienliche Farbband die Farbe in bekannter Weise. Diese wird ihm ohne Unterbrechung
und durch die Arbeitsleistung der Wringwalze in ganz genau abgemessenen Quantitäten
zugeführt. - -
In der beiliegenden Zeichnung ist .in den Fig. i, 2 und 3 ein Ausführungsbeispiel des
Farbwerkes zur Darstellung gebracht.
Die Fig. 1 zeigt einen senkrechten Querschnitt, die Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt
der Vorrichtung. Die Fig. 3 zeigt die Befestigung des Farbbandes und der Druckschablone an der Triebkette des Farbwerkes.
.'
In einem Gestell α sind drehbar die beiderseits
mit Kettenrädern b, c, d und e ausgestatteten Walzen f, g, h und i eingelagert.
Durch Ketten k werden die Kettenräder und Walzen mittels der Kurbel / in Bewegung
gesetzt, die an der Welle m der Walze i angreift.
Am Gestell ist ein Querbrett η befestigt, auf welchem der Farbtrog 0 steht, der mit
flüssiger Wasserfarbe gefüllt ist, und in welchen die Färbewalze h eintaucht. Diese kann
mit beliebigem Stoff ρ bezogen sein. Die Oberfläche der Färbewalze wird beim Verlassen
des Farbtrogs durch die gegen die Färbewalze drückende Wringwalze q auf den
nötigen Feuchtigkeitsgrad ausgequetscht. Die Wringwalze ist gleichfalls im Gestell α eingelagert.
Der Druck, den sie gegen die Färbewalze ausübt, kann durch Druck-
schrauben r oder auf beliebigem anderen Wege eingestellt werden.
An den Ketten k, von denen einige Glieder mit Haken s versehen wurden (s. auch Fig. 3),
sind mittels Querstangen t und u das Färbeband ν und die darauf liegende Druckschablone
w befestigt, welche demnach an der Bewegung der Kette teilnehmen. Im
Gestell ist noch die Gegendruckwalze χ gelagert, welche gegen die Walze i anliegt und
von derselben durch Reibung mitgenommen wird.
■ Wenn sich Farbband und Schablone zwischen den Walzen i und χ befinden und man
zu gleicher Zeit einen Papierbogen^ durch dieselben führt, so wird die Farbe durch
die Schablone gedrückt und das Papier bedruckt.
Es soll noch darauf hingewiesen werden, daß es wohl möglich erscheint, das Auswringen
der mit flüssiger Wasserfarbe getränkten Oberfläche der Färbewalze noch auf anderem Wege als durch eine Wringwalze zu
erzielen, z. B. durch Flachkörper, welche in entsprechend starker Weise gegen die Oberfläche
der Färbewalze pressen und während der Bewegung der Walze die überschüssige Farbe aus deren Bezug herausquetschen.
Deren Wirkungsweise ist eine ganz ähnliche; ihre Anwendung würde jedoch eine größere
Betriebskraft als bei Verwendung rotierender Wringwalzen erfordern.
Claims (2)
1. Farbwerk für Vervielfältigungsmaschinen mit sich drehender Schablonentrommel
und einem Farbband ohne Ende, Zusatz zum Patent 164375, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Wringwalze die Oberfläche der im Farbtrog badenden Walze beim Verlassen desselben auf den
nötigen Feuchtigkeitsgrad bringt.
2. Farbwerk für Vervielfältigungsmaschinen
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswringen der
Oberfläche der im Farbtrog badenden Walze beim Verlassen derselben durch Flachkörper bewirkt wird, welche in entsprechend
starker Weise gegen die Oberfläche der Färbewalze gepreßt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE183995C true DE183995C (de) |
Family
ID=447968
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT183995D Active DE183995C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE183995C (de) |
-
0
- DE DENDAT183995D patent/DE183995C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3116504C2 (de) | Rollenrotationsdruckmaschine, die wahlweise für verschiedene Druckverfahren verwendbar ist | |
| DE2404532C3 (de) | Rakeleinrichtung mit einem allseitig geschlossenen Rakelgehäuse | |
| DE183995C (de) | ||
| DE164375C (de) | ||
| DE218775C (de) | ||
| DE103496C (de) | ||
| DE27560C (de) | Einsatz in Küpen zum Färben von Geweben in ungespanntem Zustande | |
| DE290330C (de) | ||
| DE155254C (de) | ||
| DE963336C (de) | Siebdruckmaschine | |
| DE297445C (de) | ||
| DE624846C (de) | Rotationsdruckmaschine | |
| AT111267B (de) | Tiegeldruckpresse. | |
| DE229893C (de) | ||
| DE148531C (de) | ||
| DE70585C (de) | Vorrichtung an Schnellpressen zur Verhütung des Abschmutzens der bedruckten Bogen beim Ausführen aus der Schnellpresse | |
| DE134403C (de) | ||
| DE232786C (de) | ||
| DE459980C (de) | Farbwerk an Kopfdruckpressen mit beweglichem Druckkopf | |
| DE1761667C (de) | Rakeleinrichtung für Schablonendruckmaschinen | |
| DE459547C (de) | Stoffdruckmaschine mit frei beweglicher zylindrischer Schablone | |
| DE358874C (de) | Vorrichtung zum teilweisen Abrakeln von geaetzten Druckzylindern | |
| AT114885B (de) | Adressiermaschine. | |
| DE59427C (de) | Zeugdruckmaschine | |
| DE89680C (de) |