DE183995C - - Google Patents

Info

Publication number
DE183995C
DE183995C DENDAT183995D DE183995DA DE183995C DE 183995 C DE183995 C DE 183995C DE NDAT183995 D DENDAT183995 D DE NDAT183995D DE 183995D A DE183995D A DE 183995DA DE 183995 C DE183995 C DE 183995C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
wring
ribbon
paint
trough
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT183995D
Other languages
English (en)
Publication of DE183995C publication Critical patent/DE183995C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L13/00Stencilling apparatus for office or other commercial use
    • B41L13/18Inking units

Landscapes

  • Coloring (AREA)
  • Screen Printers (AREA)

Description

'' hov cianvm-f 1111 a
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 183995 -KLASSE 15 d. GRUPPE
ALFRED FRIEDEBERG in BERLIN.
Zusatz zum Patente 164375 vom 26. August 1904.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. September 1906 ab. Längste Dauer: 25. August 1919.
Nach dem Patent 164375 ist die Anordnung einer Wringwalze geschützt, welche das durch flüssige Wasserfarbe hindurchgeführte Farbband beim Verlassen des Farbtroges auf den nötigen Feuchtigkeitsgrad bringt. Die Wringwalze bearbeitet hierbei direkt das zum Drucken dienende Farbband, das zwischen der Wringwalze und einer im Farbtrog badenden Walze läuft.
Dieses direkte Angreifen des Farbbandes durch die Wringwalze zeigt in der Praxis den folgenden Übelstand: Das Farbband muß bei seinem Laufe stark gezogen werden. Es streckt sich hierbei und schlägt Falten, welche den Druck unbrauchbar machen.
Dieser Übelstand wird durch die vorliegende Verbesserung vollständig vermieden. Dieselbe besteht darin, daß die Wringwalze die Oberfläche der im Farbtrog badeirn den Walze beim Verlassen des Farbtroges auf den nötigen Feuchtigkeitsgrad bringt. Diese Walze kann mit beliebigem geeigneten Stoff bespannt sein, der im Farbtrog stetig angenäßt wird und durch den Druck der Wringwalze, der überdies beliebig eingestellt werden kann, stetig bis zu dem gewünschten Feuchtigkeitsgrad ausgewrungen wird. Von dieser Walze entnimmt dann das über Führrollen völlig frei laufende, zum Drucken dienliche Farbband die Farbe in bekannter Weise. Diese wird ihm ohne Unterbrechung und durch die Arbeitsleistung der Wringwalze in ganz genau abgemessenen Quantitäten zugeführt. - -
In der beiliegenden Zeichnung ist .in den Fig. i, 2 und 3 ein Ausführungsbeispiel des Farbwerkes zur Darstellung gebracht.
Die Fig. 1 zeigt einen senkrechten Querschnitt, die Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt der Vorrichtung. Die Fig. 3 zeigt die Befestigung des Farbbandes und der Druckschablone an der Triebkette des Farbwerkes. .'
In einem Gestell α sind drehbar die beiderseits mit Kettenrädern b, c, d und e ausgestatteten Walzen f, g, h und i eingelagert. Durch Ketten k werden die Kettenräder und Walzen mittels der Kurbel / in Bewegung gesetzt, die an der Welle m der Walze i angreift.
Am Gestell ist ein Querbrett η befestigt, auf welchem der Farbtrog 0 steht, der mit flüssiger Wasserfarbe gefüllt ist, und in welchen die Färbewalze h eintaucht. Diese kann mit beliebigem Stoff ρ bezogen sein. Die Oberfläche der Färbewalze wird beim Verlassen des Farbtrogs durch die gegen die Färbewalze drückende Wringwalze q auf den nötigen Feuchtigkeitsgrad ausgequetscht. Die Wringwalze ist gleichfalls im Gestell α eingelagert. Der Druck, den sie gegen die Färbewalze ausübt, kann durch Druck-
schrauben r oder auf beliebigem anderen Wege eingestellt werden.
An den Ketten k, von denen einige Glieder mit Haken s versehen wurden (s. auch Fig. 3), sind mittels Querstangen t und u das Färbeband ν und die darauf liegende Druckschablone w befestigt, welche demnach an der Bewegung der Kette teilnehmen. Im Gestell ist noch die Gegendruckwalze χ gelagert, welche gegen die Walze i anliegt und von derselben durch Reibung mitgenommen wird.
■ Wenn sich Farbband und Schablone zwischen den Walzen i und χ befinden und man zu gleicher Zeit einen Papierbogen^ durch dieselben führt, so wird die Farbe durch die Schablone gedrückt und das Papier bedruckt.
Es soll noch darauf hingewiesen werden, daß es wohl möglich erscheint, das Auswringen der mit flüssiger Wasserfarbe getränkten Oberfläche der Färbewalze noch auf anderem Wege als durch eine Wringwalze zu erzielen, z. B. durch Flachkörper, welche in entsprechend starker Weise gegen die Oberfläche der Färbewalze pressen und während der Bewegung der Walze die überschüssige Farbe aus deren Bezug herausquetschen. Deren Wirkungsweise ist eine ganz ähnliche; ihre Anwendung würde jedoch eine größere Betriebskraft als bei Verwendung rotierender Wringwalzen erfordern.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Farbwerk für Vervielfältigungsmaschinen mit sich drehender Schablonentrommel und einem Farbband ohne Ende, Zusatz zum Patent 164375, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wringwalze die Oberfläche der im Farbtrog badenden Walze beim Verlassen desselben auf den nötigen Feuchtigkeitsgrad bringt.
2. Farbwerk für Vervielfältigungsmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswringen der Oberfläche der im Farbtrog badenden Walze beim Verlassen derselben durch Flachkörper bewirkt wird, welche in entsprechend starker Weise gegen die Oberfläche der Färbewalze gepreßt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT183995D Active DE183995C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE183995C true DE183995C (de)

Family

ID=447968

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT183995D Active DE183995C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE183995C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3116504C2 (de) Rollenrotationsdruckmaschine, die wahlweise für verschiedene Druckverfahren verwendbar ist
DE2404532C3 (de) Rakeleinrichtung mit einem allseitig geschlossenen Rakelgehäuse
DE183995C (de)
DE164375C (de)
DE218775C (de)
DE103496C (de)
DE27560C (de) Einsatz in Küpen zum Färben von Geweben in ungespanntem Zustande
DE290330C (de)
DE155254C (de)
DE963336C (de) Siebdruckmaschine
DE297445C (de)
DE624846C (de) Rotationsdruckmaschine
AT111267B (de) Tiegeldruckpresse.
DE229893C (de)
DE148531C (de)
DE70585C (de) Vorrichtung an Schnellpressen zur Verhütung des Abschmutzens der bedruckten Bogen beim Ausführen aus der Schnellpresse
DE134403C (de)
DE232786C (de)
DE459980C (de) Farbwerk an Kopfdruckpressen mit beweglichem Druckkopf
DE1761667C (de) Rakeleinrichtung für Schablonendruckmaschinen
DE459547C (de) Stoffdruckmaschine mit frei beweglicher zylindrischer Schablone
DE358874C (de) Vorrichtung zum teilweisen Abrakeln von geaetzten Druckzylindern
AT114885B (de) Adressiermaschine.
DE59427C (de) Zeugdruckmaschine
DE89680C (de)