DE184196C - - Google Patents
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- DE184196C DE184196C DENDAT184196D DE184196DA DE184196C DE 184196 C DE184196 C DE 184196C DE NDAT184196 D DENDAT184196 D DE NDAT184196D DE 184196D A DE184196D A DE 184196DA DE 184196 C DE184196 C DE 184196C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
- B28B7/10—Moulds with means incorporated therein, or carried thereby, for ejecting or detaching the moulded article
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
- B28B7/0029—Moulds or moulding surfaces not covered by B28B7/0058 - B28B7/36 and B28B7/40 - B28B7/465, e.g. moulds assembled from several parts
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
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- B28B7/38—Treating surfaces of moulds, cores, or mandrels to prevent sticking
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 184196 KLASSE BOa. GRUPPE
JINDRICH KNEIFL in PROSEK, Böhmen.
Eisenform für Handziegel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juli 1906 ab.
Eiserne Handformen zur Herstellung von Ziegeln werden bekanntlich bisher selten verwendet,
obwohl die Verwendung der üblichen hölzernen Formen die Herstellung der Ziegel durch Handarbeit bedeutend verteuert. Dies
liegt daran, daß beim Formen mit eisernen Formen das' Formgut an den eisernen Wänden
hängen bleibt, so daß der Arbeiter die Form fast jedesmal auswaschen muß und
ίο daher bedeutend bei der Arbeit anfgehalten
wird. Man zieht deshalb bei der Handarbeit die Holzformen vor, bei denen ein einziges
Eintränken zur Herstellung von ioo bis 150 Stück Handziegeln genügt, bevor
ein neues Auswaschen der Ziegelform vorgenommen zu werden braucht.
Ein weiterer Übelstand der bisherigen Eisehformen besteht darin, daß der trockene
Sand, mit dem die Form bekannterweise ausgestreut wird, an den glatten unporösen
Eisenwänden viel schwächer haftet als an Holzwänden, daher leicht auf den Boden der
Form herunterrutscht und auf diese Weise unregelmäßige und verzerrte Abrundung der
unteren Ecken und Seiten des Ziegels verursacht. Letzterer sieht dann schlecht aus und
wird unverkäuflich. Endlich bleibt auch auf den unbesandeten Stellen der Eisenformen der
Tonteig hängen und verhindert den Luftzutritt in die Form und zum Boden, wodurch
das Entformen der Ziegel erschwert wird und sie, wenn sie schließlich aus der Form
herausfallen, ihr sauberes Aussehen verlieren.
Zweck der Erfindung ist, den eben ange-
führten Ubelständen bei Anwendung von Eisenformen für die Handarbeit abzuhelfen.
Dies wird durch die Anordnung von dicht und regelmäßig an den inneren Seitenwänden
und am Boden verteilten kleinen Vertiefungen erzielt, in denen sich der eingestreute Sand
fangen kann, so daß er an den Eisenwänden auch nach dem Ausbringen des Ziegels noch
hängen bleibt.
Die Eisenformen werden meistens für zwei Ziegel auf einmal gebaut und sind dann
durch eine Querwand in zwei Abteilungen geteilt. Diese Querwand wird zweckmäßig unverhältnismäßig dicker bezw. hohl ausgeführt,
um einen genügenden Zwischenraum zwischen dem Ziegelpaare nach seinem Herausfallen
behufs leichteren Austrocknens usw. zu erzielen.
Zur bequemen Entformung des Ziegels wird die Form unten mit Ansätzen versehen,
so daß sich die Form seitlich senkrecht aufstellen läßt und frei stehen bleiben kann.
Fig. ι zeigt die eiserne Ziegelform in schaubildlicher Darstellung.
Fig. 2 und 3 sind Querschnitte eines Teiles der Form im vergrößerten Maßstabe mit 6p
eckigen und runden Vertiefungen.
Die eiserne Ziegelform wird sowohl an den inneren Seitenwänden 1 als auch an der
inneren Seite des Bodens 2 mit Vertiefungen 3, 4, 5, 6 von beispielsweise ι mm Tiefe dicht
besetzt, welche pyramidal, prismatisch, zylindrisch usw. gestaltet sein können. Beim Be-1
streuen mit Sand fängt sich dieser in den Vertiefungen und verhindert so längere Zeit
ein Ankleben des Tonteigs an die Formwan-
düngen. Dadurch ist der Luft freier Zutritt gewährt und der Ziegel fällt unbeschädigt
heraus. ■
Äußerlich erhält die Form Ansätze 7, so daß man sie senkrecht aufstellen und leicht
aufstoßen kann, was beim Herausbringen des nassen Ziegels die Handarbeit erleichtert
und wodurch ein etwaiges Ankleben des noch nassen und teigartigen Ziegels beseitigt ■
wird.
Die Querwand 8 bei Doppelformen (Fig. 1) wird entweder hohl oder sehr dick gemacht,
damit zwischen den herausgekippten Ziegeln genügender freier Raum
Trocknens entsteht.
Trocknens entsteht.
behufs leichteren
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eisenform für Handziegel, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwände, sowohl seitlich als auch am Boden, mit dicht nebeneinander liegenden kleinen Vertiefungen versehen werden, in welchen sich beim Besanden der Form der eingestreute Sand fängt, um ein leichtes Entformen der Ziegel zu ermöglichen und ein öfteres Auswaschen der Formen zu vermeiden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE184196C true DE184196C (de) |
Family
ID=448147
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT184196D Active DE184196C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE184196C (de) |
-
0
- DE DENDAT184196D patent/DE184196C/de active Active
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