DE1842005U - Medizinische polster. - Google Patents

Medizinische polster.

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DE1842005U
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DE
Germany
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plaster
parts
upholstery
medical
end parts
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Expired
Application number
DESCH29680U
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English (en)
Inventor
William M Dr Scholl
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Individual
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/06Bandages or dressings; Absorbent pads specially adapted for feet or legs; Corn-pads; Corn-rings
    • A61F13/063Corn-pads; Corn-rings

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Materials For Medical Uses (AREA)
  • Buffer Packaging (AREA)
  • Media Introduction/Drainage Providing Device (AREA)

Description

  • Medizinisches Polster.
  • Die vorliegende Neuerung betrifft medizinische Polster, insbesondere zur Behandlung von Hühneraugen, Hammerzehen etc. oder zur Behandlung von Verletzungen an der Hand.
  • Es sind zwar zahlreiche medizinische Polster bekannt, auch solche die aus einem Stück gefertigt sind.
  • Diese sind jedoch meist nicht in allen Fällen zufn-edenstellend. So können die früheren Polster oft nicht gewaschen werden oder werden durch Wasser beschädigt bzw. verlieren das gefällige Aussehen. Sehr oft können sie auch keine Medikamente aufnehmen oder Exsudate der verletzten Stelle absorbieren.
  • Die neuen Polster sollen diese Nachteile verhindern.
  • Die neuen Polster bestehen aus einer thermoplastischen Deckschicht und einer dickeren Polsterschicht aus thermoplastischem offenzelligen Schaumstoff, wobei zwei übereinanderliegende und aneinander befestigte Endteile (Polsterteile) mittels einer Schlaufe miteinander verbunden sind, und der innere Endteil eine Öffnung zur Aufnahme der verletzten Stelle besitzt, und sind dadurch gekennzeichnet, dass die übereinanderliegenden Endteile lediglich am Rande mittels einer elektronischen Wärmeverschmelzungsnaht miteinander verbunden sind, so dass sich zwischen den Endteilen eine Tasche bildet.
  • Diese Polster können leicht gewaschen werden, und sie können Medikamente in der Tasche aufnehmen bzw.
  • Exsudat aus der verletzten Stelle absorbieren.
  • Die Neuerung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Zuschnitt, aus dem das neue medizinische Pflaster hergestellt wird ; Fig. 2 eine Seitenansicht des in Fig. 1 gezeigten Zuschnittes ; Fig. 3 in stark vergrößertem Massstab einen senkrechten Schnitt durch den in Form des Pflasters zusammengelegten Zuschnitt vor dem Verbinden der übereinanderliegenden Teile ; Fig. 4 einen senkrechten Schnitt im rechten Winkel zu der Darstellung der Fig. 3, der das Verbinden der übereinanderliegenden Teile mittels elektronischer Pressformen zeigt ; Fig. 5 einen senkrechten Schnitt im wesentlichen nach der Linie V-V der Fig. 4 in Richtung der Pfeile gesehen,
    und
    Fig. 6 in stark vergrössertem Massstab eine Seitenansicht des fertigen Pflasters.
  • Die in den Zeichnungen veranschaulichte Ausführungsform eines neuen Pflasters besteht vorzugsweise aus dem in Fig. 1 und 2 gezeigten Zuschnitt 1. Dieser Zuschnitt hat vorzugsweise die Form von Hanteln und weist vergrösserte Endteile (Polsterteile) 2 und 3 auf, die durch einen relativ schmalen Hals 4 miteinander verbunden sind. Dieser Zuschnitt wird vorzugsweise aus einem grösseren Stück Schichtmaterial ausgeschnitten, das eine Deckschicht 5 aus einem thermoplastischen Film aufweist, der auf elektronischem Wege durch Wärme verschmolzen werden kann. Für diese Zwecke ist u. a. ein Vinylfilm gut geeignet. An dieser Deckschicht ist eine dickere Schicht 6 aus einem polsternden Material, vorzugsweise einem thermoplastischen Schaumstoff, dessen einzelne Zellen miteinander in Verbindung stehen, wie ein Vinylschaum, ein Polyester-oder Polyurethanschaum, angeklebt oder auf andere Weise befestigt.
  • Hieraus ist ersichtlich, dass das gesamte Material des medizinischen Pflasters so beschaffen ist, dass es in keiner Weise durch Medikamente, Ausdünstungen, Häutsäuren oder Reinigungsmittel angegriffen wird und auch dem Wachstum von Pilzen entgegenwirkt. Ein derartiges Material kann jederzeit gewaschen werden und selbst wenn es einige Feuchtigkeit aufnimmt, genügt ein leichter Druck, um diese Feuchtigkeit wieder zu entfernen, so dass das Pflaster in ausserordentlich kurzer Zeit wieder trocken genug und erneut verwendungsfähig ist.
  • Ein Endteil des Zuschnittes, in der Darstellung das Ende 2, ist vorzugsweise mit einer Öffnung oder Aussparung 7 zur Aufnahme der verletzten Stelle versehen. Beim Zusammenlegen des Pflasters liegt dieser Endteil innen.
  • Zur Herstellung des Pflasters mit der zum Aufschieben auf den Finger oder dergl. dienenden Schlaufe ist es lediglich erforderlich, den Zuschnitt 1 so zusammenzufalten, dass die Endteile 2 und 3 übereinanderliegen, wie in Fig. 3 gezeigt, wobei sich der Endteil 2 mit der Aussparung 7 zur Aufnahme der verletzten Stelle auf der inneren Seite des Pflasters befindet und mit dem Körper in Berührung kommt ; der Halsabschnitt 4 bildet die Schlaufe, die über dem inneren Teil 2 liegt. Wenn das Pflaster so zusammengefaltet ist, wird es auf geeignete elektronische Pressformen 8 und 9 gelegt, wobei der Formteil 8 vorzugsweise eine verhältnismässig scharfe Schneidkante 10 an seinem Aussenrand aufweist und der Formteil 9 praktisch flach und gewünschtenfalls mit einem geeigneten Puffer bedeckt ist. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, erstreckt sich der obere Formteil 8 durch die vom Halsteil 4 gebildete Schlaufe hindurch. Wenn die Teile, wie in Fig. 4 und 5 gezeigt, zusammengelegt sind, werden die beiden Endteile 2 und 3 elektronisch durch Wärme miteinander verschmolzen, indem ein kurzzeitiger Hochfrequenzstrom durch die Teile der Pressform hindurchgeschickt wird. Hierdurch entsteht nicht nur eine Wärmeverschmelzungsnaht 11, wie in Fig. 6 gezeigt, die die beiden Endteile an ihren Umfangskanten miteinander verbindet und die Kanten des fertigen Pflasters bildet, sondern zugleich auch eine Trennnaht, an der etwa vorhandenes überflüssiges Material ausserhalb der Wärmeverschmelzungsnaht 11 leicht abgetrennt werden kann. Es ist ersichtlich, dass die Wärmeverschmelzungsnaht 11 vorzugsweise eine feine Nahtlinie bildet, wobei die Endteile des Pflasters abgerundet und nach innen zur Naht hin umgebogen werden. Vorzugsweise wird auch die Schaumstoffschicht 6 von der Wärmeverschmelzungsnaht mit erfasst.
  • Es ist ersichtlich, dass die Endteile des Pflasters durch die Wärmeverschmelzungsnaht 11 nur an ihren Aussenkanten miteinander verbunden werden und sonst getrennt bleiben, wodurch zwischen diesen Endteilen eine Art Tasche entsteht, die bei 12 in Fig. 4 und 5 etwas vergrössert gezeigt ist. Diese Tasche kann gewünschtenfalls ein Medikament enthalten. Die Tasche, die durch die Öffnung 7 zur Aufnahme der verletzten Stelle zugänglich ist, verfügt ausserdem auch über genügend Raum zur Aufnahme von Exsudaten der von dem Pflaster bedeckten verletzten Stelle.
  • Das auf diese Weise hergestellte Pflaster hat ein ansprechendes Aussehen, da es fleischfarben oder in jeder beliebigen anderen Farbe ausgeführt sein kann. Ausserdem sieht es sauber aus und der thermoplastische Schaumstoff liegt gut am Körper des Benutzers an, ohne direkt an ihm anzuhaften. Die doppelte Schicht aus polsterndem Material wirkt in starkem Masse stossdämpfend. Der Verband kann z. B. während des Badens am Körper bleiben, wobei durch einen leichten Druck auf das Pflaster etwa aufgenommene Feuchtigkeit wieder entfernt wird. Das Pflaster kann auch abgenommen und für sich allein gewaschen werden, um Reste der Medikamente oder Wundausscheidungen zu entfernen, und dann wieder aufgebracht werden. Da das Pflaster keinerlei genähte Stellen aufweist und da zwischen den beiden Teilen kein Klebemittel vorhanden ist, verfügt das Pflaster über eine ausserordentlich lange Lebensdauer und wird nicht einmal dann in unerwünscht starkem Masse fest und hart, wenn Medikamente oder Wundausscheidungen in das Polstermaterial eindringen und dort fest werden und antrocknen.

Claims (1)

  1. S c h u t z a n s p r u c h Mehrschichtiges, medizinisches Polster, bestehend aus einer thermoplastischen Deckschicht und einer dickeren Polsterschicht aus thermoplastischem, offenzelligen Schaumstoff, wobei zwei übereinanderliegende und aneinander befestigte Endteile (Polsterteile) mittels einer Schlaufe miteinander verbunden sind und der innere Endteil eine Öffnung zur Aufnahme der verletzten Stelle trägt, dadurch gekenn- zeichnet, dass die übereinanderliegenden Endteile i (2, 3) lediglich am Rande mittels einer loktroniehs
    Wärmeverschmelzungsnaht (11) miteinander verbunden sind, so dass sich zwischen den Endteilen eine Tasche (12) bildet. Der Patentanwalt :
DESCH29680U 1960-07-13 1961-07-12 Medizinische polster. Expired DE1842005U (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US42644A US3036571A (en) 1960-07-13 1960-07-13 Surgical pad

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Publication Number Publication Date
DE1842005U true DE1842005U (de) 1961-11-23

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ID=21923016

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH29680U Expired DE1842005U (de) 1960-07-13 1961-07-12 Medizinische polster.

Country Status (3)

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US (1) US3036571A (de)
DE (1) DE1842005U (de)
GB (1) GB988243A (de)

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Publication number Publication date
US3036571A (en) 1962-05-29
GB988243A (en) 1965-04-07

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