DE1844585U - Foerdervorrichtung fuer rollfaehige werkstuecke. - Google Patents

Foerdervorrichtung fuer rollfaehige werkstuecke.

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DE1844585U
DE1844585U DEP12634U DEP0012634U DE1844585U DE 1844585 U DE1844585 U DE 1844585U DE P12634 U DEP12634 U DE P12634U DE P0012634 U DEP0012634 U DE P0012634U DE 1844585 U DE1844585 U DE 1844585U
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DE
Germany
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workpieces
wires
conveyor device
base
induction coil
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DEP12634U
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Philips Intellectual Property and Standards GmbH
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Philips Patentverwaltung GmbH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/34Methods of heating
    • C21D1/42Induction heating
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/10Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications
    • H05B6/101Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications for local heating of metal pieces

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Fördervorrichtung für induktive Erwärmungsanlagen.
  • Die Neuerung bezieht sich auf eine Fördervorrichtung für induktive Erwärmungsanlagen, durch die rollfähige Werkstücke, wie z. B. Zylinder, Rohre, Kugeln o. dgl., hindurchbefördert werden sollen.
  • Die Förderung rollfähiger Werkstücke stößt insbesondere in induktiven Erwärmungsanlagen auf Schwierigkeiten. Bisher bekannte Fördervorrichtungen berücksichtigen nämlich nicht, daß rollfähige Werkstücke empfindlich gegen Stöße sind und meist, insbesondere wenn es sich um dünnwandige Werkstücke handelt, allseitig gleichmäßig erhitzt werden müssen. Liegen die Werkstücke z. B. auf Förderbändern, Hubbalken o. dgl. auf, so werden die auf den gekühlten Teilen dieser Fördervorrichtungen aufliegenden Werkstückabschnitte infolge der Wärmeableitung weniger stark aufgeheizt werden als die freiliegenden Abschnitte der Werkstücke. Eine Förderschnecke sorgt zwar für eine gleichmäßige Aufheizung, führt aber dazu, daß die Werkstücke sich aneinander stoßen und beschädigen. Auch wenn die Werkstücke in einer Förderrinne befördert werden, sind Beschädigungen unvermeidlich.
  • Zum Erhitzen von zylinderförmigen Werkstücken mit einem großen Verhältnis von Länge zu Durchmesser sind sehr lange Induktionsspulen erforderlich, wenn die Spulenachsen und die Achsen der durch sie hindurchgeführten Werkstücke parallel zueinander verlaufen. Es ist darum zweckmäßig, zylindrische Werkstücke quer zur Förderrichtung durch flach gestaltete Induktionsspulen zu fördern. Eine allseitig gleichmäßige Erwärmung der Werkstücke wird dadurch erreicht, daß die Werkstücke während ihrer Förderung und Erhitzung in der Induktionsspule gedreht werden.
  • Bei einer Fördervorricbtung gemäß der Neuerung erfolgt die Forderung von rollfähigen Werkstücken, wie z. B. von Zylindern, Rohren, Kugeln o. dgl., in induktiven Erwärmungsanlagen dadurch, daß die Werkstücke mit ihren Achsen senkrecht zur Forderrichtung auf einer in Förderrichtung vorgesehenen Unterlage aufliegen, und daß die Oberseiten der Werkstücke mit einer in Förderrichtung beweglichen Auflage belastet sind, die relativ zu der Unterlage über die Werkstücke bewegt wird.
  • Die Fördervorrichtung gestattet eine gleichmäßige, allseitige Erwärmung der Werkstücke insbesondere dann, wenn eine dünnwandige Unterlage und Auflage eine gute magnetische Kopplung zwischen Werkstücken und Induktionsspule zulassen sowie die Werkstücke zwischen der Unterlage und Auflage gedreht und gleichzeitig auf Abstand gehalten werden. Die dünnwandige Unterlage und Auflage bringen den weiteren Vorteil, daß die in der Induktionsspule befindlichen Teile der Fördervorrichtung nicht nennenswert erhitzt werden und darum keine besonderen Kuhlmaßnahmen erfordern.
  • Die Neuerung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine Fördervorrichtung nach der Neuerung für hohlzylinderförmige Werkstücke in Seitenansicht und teilweise im Schnitt.
  • Fig. 2 zeigt die Fördervorrichtung für hohlzylinderförmige Werkstücke anhand eines Schnitts durch die Induktionsspule senkrecht zur Förderrichtung.
  • Fig. 3 zeigt eine Fördervorriohtung nach der Neuerung für kugelförmige Werkstücke.
  • Fig. 4 zeigt die Fördervorrichtung für kugelförmige WerKstücke anhand eines Schnitts durch die Induktionsspule senkrecht zur Förderrichtung. sinne in der Fig. 1 dargestellte Fördervorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Unterlage 1 für die zu erhitzenden Werkstücke 2 und aus auf den Werkstücken 2 aufliegenden Drahtpaaren 3 (Fig. 2). Die Werkstückunterlage 1 besteht aus zwei in Förderrichtung gespannten endlosen Drähten 4 (Fig. 2), welche über am Gestell 5 der Induktionserhitzungsmaschine angeordnete Rollen 6 geleitet und am Boden einer Induktionsspule 7 (Fig. 2) entlanggeführt sind. Die Drähte 4 sind über eine Spannrolle 6a mittels einer Zugfeder 8 vorgespannt und kehren in einem oberhalb der Induktionsspule 7 geschlossenen Kreislauf zum Spuleneingang 9 zurück. Mit HIlfe einer über einen Motor 10 angetriebenen Antriebsrolle 6b werden die Unterlagedrähte 4 in Richtung des Pfeiles 11 durch die Induktionsspule 7 bewegt.
  • Bügelartige klammern 12 (Fig. 2), welche mit auf die Unterlage 1 weisenden Nasen 13, (Fig. 2) versehen sind, verbinden die auf der Oberseite der Werkstücke aufliegenden endlosen Drähte 14 zu zwei Drahtpaaren 3. Die Drahtpaare 3 durchlaufen über Rollen 15 geführt und über eine mit Hilfe eines Antriebs 16 drehbare Antriebsrolle 15a angetrieben in Richtung des Pfeiles 17 die Induktionsspule 7 und kehren wie die Drähte 4 der Unterlage 1 in einem oberhalb der Induktionsspule 7 geschlossenen Kreislauf zum Spuleneingang 9 zurück. Mittels einer Spannrolle 15b, welche gegen die Drahtpaare 3 drückt, sind die Drahtpaare 3 vorgespannt.
  • Die Induktionsspule 7 (Fig. 2) der Induktionserwärmungsmaschine ist der Form der Werkstücke angepaßt. Ein Spulenkasten 19 umgibt die Induktionsspule 7 und ist zusarmen mit der Induktionsspule 7 am iviaschinengestell 5 angeordnet.
  • Die Werkstückförderung erfolgt dadurch, daß die Werkstücke 2 nacheinander über eine Förderrinne 20 mit ihren Achsen 21 senkrecht zur Förderrichtung zwischen die Drähte 4 der Unterlage 1 und die Drahtpaare 3 gleiten. Die sich an der Förderrinne 20 vorbeibewegenden Drahtpaare 3 ziehen mit Hilfe der an den bügelartigen Klammern 12 vorgesehenen Nasen 13 die Werkstücke 2 nacheinander in die Induktionsspule 7 hinein, wobei die bügelartigen Klammern 12 die Werkstücke 2 auf Abstand halten. Gleichzeitig werden die Werkstücke 2 infolge der Drahtbewegung zwischen den Drahtpaaren 3 und der unterlage 1 gerollt. Die Geschwindigkeit der Rollbewegung wird dadurch geregelt, daß die Drähte 4 der Unterlage 1 mit nach Bedarf einstellbarer Geschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung zu den Drahtpaaren 3 durch die Induktionsspule gezogen werden.
  • Die Werkstücke 2 werden auf diese Weise an allen Seiten gleichmäßig aufgeheizt. Nach dem Verlassen der Induktionsspule 7 stoßen die Werkstücke 2 gegen ein schräg zur Förderrichtung angeordnetes Leitblech 22, welches die Werkstücke 2 aus der Bahn der Fördervorrichtung herausleitet.
  • In den Figuren 3 und 4 ist eine Fördervorrichtung dargestellte welche vorzugsweise der Förderung kugelförmiger Werkstücke 23 dient. Die Antriebe 10, 16, sowie die Führung der Förderdrähte über Rollen 6,15 und die Förderrinne 20 nebst Leitblech 22 zum Abführen der Werkstücke 2 sind entsprechend der Anordnung in Fig. 1 ausgeführt. Die Werkstückunterlage 24, auf welcher die kugelförmigen Werkstücke 23 aufliegen, besteht aus zwei Drähten 25, welche durch bügelartigen Klammern 26 miteinander verbunden sind.
  • Gleichzeitig werden die Werkstücke 23 von einer Auflage 27 belastet, welche aus zwei Drähten 28 besteht, die ebenfalls mittels hügelartiger Klammern 29 miteiander verbunden sind, wobei die Klammern 29 die Drähte 28 nicht nur auf einer Seite umfassen, sondern mit lappenartigen, auf die Unterlage 24 weisenden Ansätzen 30 versehen sind. Diese Ansätze 30 ragen über die Drähte 28 hinweg nach innen. Die Werkstücke 23 durchlaufen, zwischen den Drahtpaaren 25128 gehalten, die in dem Spulenkasten 19 angeordnete Induktionsspule 7 und werden von den bügelartigen Klammern 29 auf Abstand gehalten. Die Drehung der Werkstücke 23 wird dadurch erreicht, daß die Unterlagedrähte 25 und die belastenden Drähte 28 gegenläufig in Richtung der Pfeile 31 und 32 bewegt werden, wobei die Drehgeschwindigkeit von der Geschwindigkeit abhängig ist, mit welcher die Unterlagedrähte 25 relativ zu den belastenden Drähten 28 durch die Induktionsspule gezogen werden.
  • Solange die Querschnitte der förderdrähte und deren bügelartige Klammern klein bleiben, werden diese Teile in der Induktionsspule 7 kaum erhitzt. Die Werkstückunterlagen und-auflagen lassen sich auch durch Ketten, Bänder o. dgl. ersetzen. Schutzansprache :

Claims (1)

  1. Schutzansprüche: 1. Fördervorrichtung für induktive Erwärmungsanlagen, durch die rollfähige Werkstücke, wie z. B. zylinder, Rohre, Kugeln o. dgl. hindurchbefördert werden sollen, dadurch gekennzeichnete daß die Fördervorrichtung aus einer sich mindestens teilweise im Induktor (7) befindenden Unterlage (1, 24), auf der die zu erhitzenden Werkstücke (2,23) mit ihren Achsen (21) senkrecht zur Förderrichtung aufliegen, und aus einer sich ebenfalls mindestens teilweise im Induktor befindenden, in Förderrichtung beweglichen Auflage (3, 27) besteht, die auf den Werkstücken aufruht und relativ zur Unterlage über die Werkstücke hinwegziehbar ist.
    2. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die belastende Auflage (3, 27) und gegebenenfalls die Unterlage (l, 24) endlos über Rollen (6, 15) gespannt nach dem Durchlaufen der Induktionsspule (7) außerhalb derselben zum Eingang (9) der Induktionsspule (7) zurückkehren, und daß sowohl die Unterlage (1, 24) als auch die belastende Auflage (3, 27) sich in entgegengesetzter Richtung bewegen.
    3. Fördervorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (1, 24) aus festen, gegebenenfalls wassergekühlten Rohren oder aus Drähten (4, 25) besteht. 4. Fördervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, da- durch gekennzeichnet, daß die belastende Auflage (3, 27)
    aus Drähten (14, 28) besteht.
    5. Fördervorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, da- durch gekennzeichnet, daß bügelartige Klammern (12 bzw. 26, 29) die belastenden Drähte (14, 28) und die als Unterlage dienenden Drähte (25) zu Drahtpaaren zusammenfassen.
DEP12634U 1958-01-08 1958-01-08 Foerdervorrichtung fuer rollfaehige werkstuecke. Expired DE1844585U (de)

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