DE184568C - - Google Patents

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DE184568C
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roller
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L15/00Letterpress printing apparatus specially adapted for office or other commercial purposes
    • B41L15/02Letterpress printing apparatus specially adapted for office or other commercial purposes with flat printing surfaces, e.g. with flat type-beds, surfaces made of thin sheet material or moulded from plastics or rubber

Landscapes

  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVH 84568 KLASSE 15 d. GRUPPE
A. B. DICK COMPANY in CHICAGO.
Farbbanddruckmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Farbbanddruckmaschine derjenigen Gattung, bei welcher die Typen, mit ihren Druckflächen nach unten gerichtet, in einem hin und her beweglichen Rahmen gelagert sind und besteht darin, daß die Typen in dem Rahmen in zur Bewegungsrichtung des den Rahmen tragenden Schlittens parallelen Reihen angeordnet sind. Werden nämlich die Reihen im rechten Winkel zur
ίο Bewegungsrichtung des Schlittens angeordnet, so kommt bei dem Beginn der Bewegung der Druckform die eine ununterbrochene Linie bildende Vorderkante der Druckform in Berührung mit der Druckwalze, wobei sich das zu bedrückende Papierblatt zwischen der Druckform und der Druckwalze befindet. Wenn die Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine groß ist, wie es stets erwünscht ist, so würde jene Vorderkante das Papierblatt
ao und die Druckwalze schlagweise erfassen, die Druckform würde etwas über das Papierblatt gleiten, wodurch die erste Zeile etwas dunkler als die anderen gedruckt und verlöscht werden würde. Wenn dagegen gemäß der Er-
«5 findung die Zeilen parallel zur Bewegungsrichtung des Schlittens angeordnet sind, dann kommt die Druckform mit der Druckwalze an einer Anzahl von Punkten in Berührung, welche durch verhältnismäßig große Zwischenräume voneinander getrennt sind, wodurch dem Verlöschen und Dunklerdrucken vorgebeugt wird.
Zu dem gleichen Zwecke ist ferner der Erfindung gemäß oberhalb der Druckform ein nachgiebiges Kissen angeordnet, gegen welches sich die oberen Enden der einzelnen Typen stützen, damit Buchstaben, welche etwas zu lang sind, zurückgedrückt werden können.
Schließlich dient demselben Zwecke die An-Ordnung, daß die Drückwalze in Drehung versetzt wird, bevor sie die Typen berührt; wenn sie erst ihre Drehung beginnen würde, nachdem sie in Berührung mit den Typen gekommen ist, so würden die Abdrücke dort bedeutend dunkler sein als an den Stellen, an welchen sie während der kontinuierlichen Drehung der Druckwalze entstehen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 einen Längsschnitt,
Fig. 3 einen Grundriß, .
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. i, Fig. 5 eine Einzelheit.
Der Maschinenständer A trägt die Seitenteile B, B1, welche durch Querstangen b, b1, b2, £>3, b* miteinander verbunden sind. Der die Druckform tragende Schlitten besteht aus den Seitenteilen C, C 1 (Fig. 3 und 4), deren nach abwärts und auswärts gerichtete Rippen c, cl in entsprechenden Nuten c2, c3 der Teile B, B1 geführt werden. Der Teil C1 (Fig. 4) trägt den Arm c* und die Platte c5 mit dem Schlitze c6 (Fig. 1 und 4); der Teil cn der Platte c5 ist für den Angriff der Rolle d gerauht (Fig. 2). Eine Zuführungsplatte E ist auf Zapfen e, die von den Querstangen b2, &4 getragen werden, gelagert und besitzt den
nach aufwärts gerichteten Ansatz e3 und die einstellbaren Führungen e5 für das zu bedruckende Papierblatt e4. Das Lager f (Fig. 4) für die untere Papierzuführwalze D besitzt noch einen Arm F zur Lagerung der oberen Papierzuführwalze G und bewegt sich in einem senkrechten Schlitze f1 des Seitenteiles B. Ein entsprechendes · Lager /2 mit Arm F1 ist in einem senkrechten Schlitze fz des anderen Seitenteiles B1 angeordnet. Federn f& üben einen nach abwärts gerichteten Druck auf die Lager und ihre Arme aus. Die Welle dl der Walze D besitzt eine Zahnkupplung d* (Fig. 4) und trägt ein polygonales Rad d3 (Fig. 2 und 3), welches von der durch Stellschraube ds einstellbaren Leise d4 (Fig. 2 und 4) beeinflußt wird. Die Leiste d* ist an der Platte c5 befestigt, ihr vorderes Ende ist bei da (Fig. 2 links) abgeschrägt.
Wenn der Schlitten nach rechts (Fig. 2) bewegt wird, dann wird die Rolle d durch die Platte c5 angetrieben, bis die Leiste dA das polygonale Rad ds berührt und die Rolle d hebt, so daß sie außer Berührung mit der Fläche c1 der Platte c5 kommt. Die Welle dl erhält ein Zahnrad d7 (Fig. 4), welches in Eingriff mit dem Rade g der Welle g' der oberen Zuführwalze G steht; die Welle g1 ist in Ansätzen g2 der Arme F, F1 gelagert, welche durch Querstangen F2 (Fig. 2) verbunden sein können.
H bezeichnet eine Druckwalze, deren Welle h (Fig. I und 5) durch vertikale Schlitze der Seitenteile B, B1 hindurchtritt. Ein Ende der Welle ist in einem Lager des Armes h' gelagert, welcher bei h2 an den Teil B angelenkt ist, das andere Ende ist in einem Lager des Armes ft3 (Fig. 5) gelagert, welcher bei h* an den Teil B1 angelenkt ist. Für einen der beiden Arme h1, h3 ist ein Puffer h 5 (Fig. 1) angeordnet, jeder Arm h1, h3 erhält einen Finger h e, welcher unmittelbar unter den Enden der Welle d1 liegt. Unter der Welle h liegt eine zweite Welle /, welche in festen Lagern der Seitenteile, gelagert ist und durch diese hindurchtritt. Außerhalb des Gestelles sind auf dieser Welle Daumenscheiben i, i3 befestigt, welche auf die angelenkten Arme h1, h3 (Fig. I und 5) einwirken. Die Welle / und die Daumenscheiben werden von einem Hebel/1 beeinflußt, um die Arme/z1, h3 zu heben oder zu senken. Wenn die Arme gehoben werden, berühren die Finger he die Enden der Welle d1 der unteren Papierzuführwalze D, welche dementsprechend gehoben wird. Diese Wirkung des Hebels i1 wird.durch die Anschläge z4, i5 am Schlitten bedingt. Wenn der Schlitten nach rechts (Fig. 1) bewegt wird, so hat dieses zur Folge, daß sowohl die Zuführungsvorrichtung als auch die Druckwalze nach abwärts gedrückt wird, während die Bewegung in entgegengesetzter Richtung die Zuführwalze und die Druckwalze hebt.
Die Welle h der Gegendruckwalze erhält eine Rolle h 8 (Fig. 5), welche mit einer Reibungsschiene /;7 auf dem Teile C: des Schlittens zusammenwirkt. Wenn der Schlitten nach links bewirkt wird (Fig. 1), dann treibt die Rolle h8 die Druckwalze an, bis diese durch den Einfluß des Anschlages i5 und des Hebels z1 nach abwärts gedrückt wird.
Die Seitenteile C1C1 des die Druckform tragenden Schlittens erhalten Arme c4, c8, welche die Druckform tragen. Quer über den Schlitten erstreckt sich seitlich ein Farbband /, dessen Enden auf den von den ■Armen 7Y1/1 getragenen Spulen J\ J2 angeordnet sind. Zahnräder K, K, Zahnsektoren k, k und Führungsleisten A1, kl (Fig. 1 und 4) beeinflussen die Spulen und das Farbband. Das Farbband wird hierbei zwischen den Spulen und über die losen Rollen k'2, k2, k3, k3 hinweg durch die Bewegung des die Druckform tragenden Schlittens absatzweise weitergeschaltet, zu dessen Handhabung ein Griff L dient.
Die Druckform besteht aus einem rechteckigen Rahmen mit den Seitenteilen M, M (Fig. 3) und den Endteilen m, m; in dem Rahmen sind Querstangen N, N angeordnet, auf deren horizontalen Teilen η, η besondere Tragleisten mit Buchstabenkanälen ηl angeordnet sind; auf jeder Seite befinden sich Ausfüllstege n2. Jeder Buchstabe n3 (Fig. 4) ist mit einem Ansatz versehen, der das Maß bestimmt, bis zu welchem er in die Kanäle eingelegt werden soll. Die Buchstaben liegen lose auf den Tragleisten in den Kanälen, über ihnen ist ein Kissen «*, zweckmäßig aus Gummi oder einem anderen elastischen Material, angeordnet; oberhalb desselben liegt eine Fundamentplatte O, welche an den Flanschen 0, 0 durch Schrauben 0 J befestigt ist. Eine Zwischenlage o2, z. B. aus Holz, kann zwischen dem Kissen κ4 und der Platte O angebracht werden. Die Druckform kann in den Schlitten vermittels der Ansätze P, P eingelegt und mittels der Schrauben P1, P1 befestigt werden.
Es kann ein Auswurfbrett Q, angeordnet werden, welches von den Querstangen b, b1 (Fig. 2) getragen wird.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende. .
Nachdem die Buchstaben eingesetzt und die Druckform in dem Schlitten befestigt ist, werden die Blätter nacheinander über den Zuführungstisch E den Walzen D und G von Hand zugeführt, sobald der Schlitten an dem Ende seiner Rechtsbewegung angelangt ist (die entgegengesetzte Stellung, welche in
Fig. ι dargestellt ist). In diesem Zeitpunkt hat das Zusammenwirken des Anschlages v' und des Hebels il zur Folge, daß die Druckwalze und die Zuführwalzen nach abwärts gedruckt werden. Die Rolle d steht daher in Eingriff mit der .gerauhten Fläche c1. Wenn der Schlitten nach links bewegt wird, dann werden die Zuführwalzen in entgegengesetzten Richtungen zueinander so angetrieben, daß sie das vordere Ende des Blattes erfassen und dieses nach rückwärts und über die Druckwalze H führen. Wenn die Leiste d^ dem polygonalen Rade dB begegnet, dann wird die Berührung zwischen der Rolle d und der gerauhten Fläche c7 aufgehoben und die Zuführbewegung hört auf. Die weitere Bewegung des Schlittens nach links bringt den Anschlag i4 in Berührung mit dem Hebel i1, bewegt diesen in die in Fig. 1 gezeigte Stellung, hebt die Druckwalze und die Zuführwalzen, und zwar die erstere in' eine höher gelegene Ebene als die letzteren; der Umfang der Druckwalze kommt dicht unter das Farbband J, welches seinerseits entweder in Berührung oder fast in Berührung mit den : Buchstabenflächen steht. Sobald die Vorwärtsbewegung nach rechts (Fig. 1) beginnt, setzt die Berührung der Rolle h8 mit der Reibungsschiene h1 die Druckwalze in Tätigkeit; wenn daher die Vorderkante des · Satzes der Druckform die Walze erreicht, so begegnet sie dieser, wenn diese sich schon mit im wesentlichen derselben Geschwindigkeit dreht. Das Druckblatt wird zwischen der Druckform und der Druckwalze (das Farbband J bleibt während des Drückens in bezug auf die Druckform fest) erfaßt, zwischen ihnen geführt und gleichzeitig bedruckt-'An dem Ende der Bewegung wird es auf das Bett Q. ausgestoßen. In diesem Augenblick drücken der Anschlag z5 und der Hebel i1 die Druckwalze und die Zuführwalzen nach abwärts, worauf ein anderes Blatt ihnen zugeführt und die Arbeitsweise wieder begonnen werden kann.

Claims (4)

Pate nt-An Sprüche:
1. Farbbanddruckmaschine, deren Typen, mit ihren Druckflächen nach unten gerichtet, in einem hin und her beweglichen Rahmen gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Typen in dem Rahmen in zur Bewegungsrichtung des den Rahmen tragenden Schlittens parallelen Reihen angeordnet sind.
2. Farbbanddruckmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Druckform ein nachgiebiges Kissen angeordnet ist, gegen welches sich die oberen Enden der Typen stützen.
3. Farbbanddruckmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegendruckwalze in Drehung versetzt wird, noch bevor sie die Typen berührt.
4. Farbbanddruckmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (h) der Gegendruckwalze (H) eine Rolle (h6) trägt, welche durch eine an dem Maschinengestell befestigte Reibungsschiene (h 7J in Drehung versetzt wird, bevor die Gegendruckwalze (H) die Typen berührt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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