DE184704C - - Google Patents

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DE184704C
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tungsten
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/02Manufacture of incandescent bodies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~M 184704-KLASSE 21/. GRUPPE
in NÜRNBERG und Dr. W. NERNST in BERLIN.
Zusatz zum Patente 178475 vom 10. September 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1906 ab. Längste Dauer: 9. September 1920.
Im Patent 178475 ist ein Verfahren beschrieben, um Glühkörper aus Leitern erster und zweiter Klasse herzustellen. Es wird daselbst besonderer Wert darauf gelegt, eine möglichst feine Verteilung des Leiters erster Klasse im Leiter zweiter Klasse dadurch zu erzielen, daß man Verbindungen des ersteren mit dem letzteren innig mischt und in einer reduzierenden Atmosphäre erhitzt.
Durch einfaches längeres Mischen, der feinst gepulverten Substanzen und nachheriges Erhitzen in reduzierender Atmosphäre läßt sich in der Tat eine sehr feine Verteilung im oben angeführten Sinne erreichen, doch ist dieses Verfahren wegen der Gefahr einer nachherigen Entmischung der Substanzen infolge ihrer verschiedenen spezifischen Gewichte mit gewissen Unbequemlichkeiten verknüpft. Diese Gefahr läßt sich nun auf folgendem Wege vermeiden:
Wählt man nämlich die Bestandteile der Mischung derart, daß die Körper miteinander beim Erhitzen eine chemische Verbindung eingehen, so erhält man naturgemäß die feinste überhaupt denkbare Verteilung der Substanzen ineinander. Erhitzt man die so hergestellte Verbindung sodann in einer reduzierenden Atmosphäre, so erhält man ebenso die denkbar feinste Verteilung des Leiters erster im Leiter zweiter Klasse.
Beispiel:
Man schmilzt in einem Iridiumtiegel im Knallgasgebläse Thoroxyd oder Zirkonoxyd mit Wolframsäure in solchen Verhältnissen zusammen, daß nach den Gleichungen
Th O2 + 2 W O3 = Th W2 O8,
ZrO2 + 2 W O3 = Zr W2 O8
Thorium- bezw. Zirkonwolframat entsteht. Diese Wolframate waren bisher unbekannt. Sie sind sehr hoch schmelzende Körper von grünlicher Farbe. Die Wolframate werden aufs feinste zerkleinert und in einer reduzierenden Atmosphäre erhitzt. Die Farbe geht dabei allmählich von blassem Grün in dunkelblau, dann in braun und zuletzt in schwarz über. Die Wolframverbindung wird zu metallischem Wolfram reduziert und Thoriumoxyd bezw. Zirkonoxyd bleibt unverändert zurück. Man erhält so ein ganz feines Pulver, in welchem das Wolfram und der Leiter zweiter Klasse in denkbar feinster Verteilung vorhanden sind.
Die Schmelzen sind befähigt, überschüssige Bestandteile zu lösen oder in feiner Verteilung
(2. Auflage, ausgegeben am 5. Oktober igoS.J
zu erhalten, so daß man auf solche Weise je nach Bedarf Präparate mit beispielsweise einem Mehrgehalt an Wolfram bezw. Leiter zweiter Klasse erzielen kann.
Die Glühkörper, welche aus dem nach obigem Verfahren hergestellten Gemisch von Leitern erster und zweiter Klasse gefertigt sind, zeigen eine auffallend gleichmäßige Struktur; insbesondere wird die Durchführung ίο gleichmäßiger Fabrikation hierdurch wesentlich erleichtert.
Statt der Wolframate kann man auch die Molybdate und andere ähnliche Verbindungen in gleicher Weise herstellen und zu Glühkörpern verarbeiten. "

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Herstellung von Glühkörpern aus einer Mischung von Wolframverbindungen und Leitern zweiter Klasse, insbesondere seitenen Erden nach Patent 178475, dadurch gekennzeichnet, daß man behufs Erzielung einer äußerst feinen Mischung die genannten Mischungen vor ihrer Reduktion ■ im Wasserstoffstrom durch Erhitzen zu chemischen Verbindungen vereinigt.
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