DE185281C - - Google Patents
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- DE185281C DE185281C DENDAT185281D DE185281DA DE185281C DE 185281 C DE185281 C DE 185281C DE NDAT185281 D DENDAT185281 D DE NDAT185281D DE 185281D A DE185281D A DE 185281DA DE 185281 C DE185281 C DE 185281C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
- F21L23/00—Non-electric hand-lamps for miners
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
\ίϊ f
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Grubenlampe mit Reflektor, welche sich. dadurch
kennzeichnet, daß der Reflektor durch Verriegelungsvorrichtungen , die verschiedener
Art sein können, auswechselbar innerhalb eines den Lampentopf und den Lampenkorb
verbindenden Mantels befestigt ist, und zwar derart, daß um den Reflektor ein Raum geschaffen
wird, welcher eine regelrechte, den
ίο Abzug der verbrannten Luft und der Abgase
nicht störende Zuführung der Verbrennungsluft herbeiführt.
Wie besonders die Längsschnittfiguren der Lampe auf den Zeichnungen veranschaulichen,
ist der innerhalb des Mantels 1 angebrachte Reflektorkörper in der bei Laternen üblichen
Weise unten mit einer Öffnung 50 zur Aufnahme der Lampentülle und oben mit einer
solchen 51 für den Abzug der Abgase versehen. Vorn an der Glasscheibe 3 ist der Reflektor
bei den meisten Ausführungsformen . entweder mit Durchlochungen 52 versehen (Fig. ι bis 6 und 8), oder es ist Raum zwischen
dem Reflektor und dem Glas 3 gelassen (Fig. 12 bis 14), so daß die Luft hier eintreten
kann. Die Verbrennungsluft tritt wie üblich durch den Korb 6, gegebenenfalls aber
auch durch am Mantel 1 angebrachte, mit Drahtgewebe überdeckte Öffnungen 53 ein,
die sich gegebenenfalls, wie in Fig. 7 und II gezeichnet, in dem das Glas haltenden Ansatz
5 befinden können. Die Abgase und die 'warme'Luft treten durch die Öffnung 51 oder
durch den hier angebrachten Schornstein 54 oben aus dem Reflektorkörper aus und es wird
dadurch ein Auftrieb der Luft im Reflektor-
körper > in senkrechter Richtung hervorgerufen, so daß die Verbrennungsluft ihren
Weg nicht von oben her durch die öffnung 51
oder den Schornstein 54 nehmen kann, sie ist vielmehr gezwungen, den Reflektor zu umspülen
und unten durch die Öffnung 50 zum Brenner zu strömen. Die nach oben strömende
erwärmte Luft und die verbrannten Gase üben aber eine Saugwirkung in der
Weise aus, daß die· Luft auch durch die öffnungen 52 bez.w. 53 oder um die Kante des
Reflektorkörpers 2 herum nach der Flamme strömt, so daß reichliche Verbrennungsluft
vorhanden ist und gleichzeitig eine Kühlung des Lampeninnern durch die Strömung der
frischen Luft erzielt wird (vergl. die bezüglich der Luft- und Gasströmung eingezeichneten
Pfeilrichtungen).
Damit der Reflektor bequem herausgenommen und eingesetzt werden kann, ist er nebst
dem betreffenden Mantelteil der Lampe so eingerichtet, daß er vorn, oben oder unten aus
diesem entfernt werden kann, oder der Mantelteil kann auseinandernehmbar sein, so daß
dadurch der Reflektor frei wird.
Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform
ist der Mantelteil 1 ungeteilt und der Reflektor kann ebenso wie die Glasscheibe
nach Lösung des Magnetverschlusses nach vorn herausgenommen werden. Bei den in Fig. 3 und 4, in Fig. 5 und 6, sowie in
Fig. 12 bis 14 dargestellten Ausführungsbeispielen ist der Zylindermantel ebenfalls ungeteilt
; die Herausnahme des Reflektorkörpers erfolgt aber nach Abnehmen des Lampenkorbes
nach oben bezw. unten. Bei der in
Fig. 7 dargestellten Lampe ist der Reflektorkörper 2 in eine obere und eine untere Hälfte
geteilt, und die obere Hälfte läßt sich ebenfalls nach oben entfernen, während die untere
Hälfte an dem Mantelteil gehalten wird. Bei der in Fig. 8 bis ii dargestellten Lampe ist
dagegen der Mantelteil ι zweiteilig und der Reflektor wird nach Auseinandernehmen
dieser Teile frei. Bei der Lampe nach Fig. 8
ίο ist der Mantel ι quer, bei der Lampe nach
Fig. 9 und io längs, bei der nach Fig. Ii
schräg geteilt.
Bei der in Fig. ι dargestellten Ausführungsform,
bei welcher der Reflektorkörper 2 von vorn in den mit etwa hufeisenförmigem Querschnitt versehenen Mantelteil 1 eingesetzt
ist, wird der Reflektor mit dem Glas 3 durch einen mit winkelförmigem Querschnitt
versehenen Ring 4 gehalten, der durch einen Bajonettverschluß auf einen am Lampenkörper
festen, ringartigen Ansatz 5 befestigt wird. Der Ring 4 wird durch den Magnetverschlußriegel
11 gegen Drehen und daher gegen das Lösen gesichert. Nach Entfernung
des Reflektorkörpers 2 kann aber auch erst das Abnehmen des Korbes 6 und des Topfes 7
bewirkt werden, so daß auch diese Teile nicht ohne Lösen des Magnetverschlusses entfernt
werden können. Der Korb ist in üblicher Weise aufgeschraubt und der Topf ist durch
Bajonettverschluß mit dem Körper 1 verbunden. Beide werden nun an der Drehung durch
an dem Körper 1 befindliche Riegel 8 und 9 gehindert, die in entsprechende Aussparungen
30 und 31 eingreifen und durch den Reflektorkörper unmittelbar oder durch .einen Winkel
10 an der Verschiebung gehindert werden. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 stützt
sich das Glas 3 gegen den am Körper 1 festen,
.40. winkelförmigen Ringansatz 5 und wird durch einen in diesen eingeschraubten Ring 4 gehalten.
In den Ring 4 greift der Reflektorkörper 2, der durch eine Feder 13 beeinflußt
wird, mit seinem Rand ein und stützt sich mit einem Ansatz 14 gegen den Ring. Die Glasscheibe
kann, wie Fig. 4 zeigt, auch durch einen von außen einschraubbaren Ring 4 gehalten
werden. Das Herausdrehen desselben wird dann durch eine nur im Innern zu befestigende
Schraube 15 oder durch einen beliebigen Riegel gesichert. Der untere Teil
des Körpers 1 der Lampe (Fig. 3) ist zylindrisch gestaltet und kann, wie üblich, auf den
Topf aufgeschraubt und ebenso in üblicher Weise durch den vermittels des Magneten zu
lösenden Riegel ir gehalten werden. Die untere Öffnung des Mantels 1 ist so groß, daß
sich der Reflektorkörper 1 nach Lösen der
- Feder 13 und einer Wendung von 900 durch
diese Öffnung hindurchziehen läßt. Der schon früher an dem Mantel 1 festgeschraubte
Korb 6 wird g'egen das Abschrauben durch einen Riegel 16 gesichert, welcher sich auf
den Topf stützt und erst nach Lösen des Magnetverschlusses zurückgezogen werden kann. Bei der in Fig. 5 und 6 dargestellten
Ausführungsform ist der Mantelteil 1 gänzlich zylindrisch gestaltet, nur ist in dem
Zylinder vorn eine Einbiegung 28 angebracht, deren nach innen gebogene Kante sich in einer
senkrechten Ebene befindet und dicht an das Glas oder dessen Umrahmung anschließt. Der
bei dieser Ausführungsform das Glas umgebende Rahmen 32 ist in Falzen 33 geführt,
so daß das Glas nach Abnahme des Korbes nach oben herausgeschoben werden kann. Die
Glasscheibe, welche kreisförmig, rechteckig oder dergl. sein kann, befindet sich hinter der
trichterartigen Öffnung 28 und kann daher weniger leicht beschädigt werden. Nachdem
der Reflektor eingeschoben ist, wird er vermittels einer Spindel 20, auf der sich ein exzentrischer
Arm 21 befindet, nach vorn gedrückt und dadurch gleichzeitig festgestellt.
Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform wird der Reflektor in der Gebrauchsstellung
durch eine in dem Mantelteil ι befindliche Schraube 40 gehalten, die mit
ihrem Kopf in eine an der unteren Hälfte des _ Reflektors vorgesehene Aushöhlung eingreift
und den Reflektor gegen die Glasscheibe oder gegen einen vor dieser angeordneten Ring 42
drückt. Die Schraube wird gegen Drehen durch einen in eine Öffnung oder Aussparung
derselben eingreifenden Riegel 20 gesichert, der erst nach Entfernen des Korbes 6 zurückgezogen
werden kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist der Mantel oben und unten mit einer Rille .35
versehen, in welche der den Reflektorkörper umgebende Ring 5 eingreift, wenn die beiden
Mantelteile verbunden werden. Der Reflektor ist vorn etwas federnd und legt sich mit einem
Vorsprung oder Rippen 47 in Vertiefungen
48 des Ringes 5 ein, so daß er an diesem ohne weiteres gehalten wird. Damit bei der in
Fig. 8 und 11 gezeichneten Ausführungsform
der von vorn aufgeschraubte, das Glas haltende Ring 4 nicht entfernt werden kann,
wenn die Lampe zusammengesetzt ist, ist derselbe mit Ausschnitten oder Ansätzen versehen,
in welche am Lampenkorper oder am Topf angebrachte Vorsprünge oder Ansätze 36 eingreifen. Diese verhindern das Drehen
des. aufgeschraubten Ringes 4.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 und 10 ist an dem einen Mantelteil ein Bügel
43 angebracht, der mit einer Öffnung 44 versehen ist, in die bei Verbindung der beiden
Mantelteile der sich einerseits gegen die Scheibe 3 leg'ende Reflektor mit einem Ansatz
49 eingreift. Es kann aber auch, wie Fig. 11
Claims (9)
1. Reflektoranordnung für Grubenlampen, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor
(2) durch Verriegelungsvorrichtungen auswechselbar innerhalb eines den Lampentopf und den Lampenkorb verbindenden
Mantels (1) befestigt ist tind um
den Reflektor ein Raum geschaffen wird, in dem die durch den Lampenkorb und den Mantel (1) eintretende ■ äußere Verbrertnungsluft
den Reflektor umspülend zum Brenner geführt wird.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl die die Lichtaustrittsöffnung im Mantel (1) abdeckende Glasscheibe (3) als auch der Reflektor
(2) innerhalb des Mantels in der Gebrauchslage durch Verriegelungsvorrichtungen
gesichert werden, die erst nach Lösen des Lampenverschlusses entriegelt werden können.
3. Eine Ausführungsform der Reflektoranordnung gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Glasscheibe
(3) und der Reflektor (2) nach Abnahme eines mit übergreifendem Rand versehenen
Bajonettverschlußringes oder Gewinderinges (4) durch die Lichtaustrittsöffnung
im Mantel (1) nach vorn herausnehmbar sind, und daß dieser Ring an dem Mantel
(ι) durch einen Magnetverschluß gegen Drehung gesichert wird, während der Reflektor
(2) gleichzeitig durch Riegel (8 oder 9) das Abnehmen des Topfes (7) und des Korbes (6) verhindert.
4. Eine Ausführungsform der Reflektoranordnung gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Reflektor
(2) nach einer Drehung von 900 durch die untere Öffnung des Mantels (1) herausnehmbar
ist (Fig. 3), und daß das Glas
(3) durch einen Ring (4) gehalten wird, welcher sich nur nach innen herausschrauben
läßt oder durch eine von innen herauszudrehende Schraube (15) oder einen
von innen beweglichen Riegel gegen Drehung gesichert wird, während der Korb (6) der Lampe gegen Abdrehen
durch einen in dem Mantel (1) längs geführten Riegel (16) gesichert ist, der auf
dem durch den Magnetverschluß festgestellten Topf Stütze findet, so daß keiner der Lampenteile ohne Lösen des Verschlusses
abgenommen werden kann.
5. Eine Ausführungsform der Reflektoranordnung gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Mantel (1) zweiteilig ausgeführt und entweder längs,
quer oder schräg geteilt ist, wobei der Reflektor dadurch in der Gebrauchslage gehalten werden kann, daß sein etwas
federndes Ende mittels Vorsprüngen (47) in Vertiefungen (48) eines durch die Lampenteile gehaltenen Ringes (5) eingreift,
oder daß der sich einerseits in die die Glasscheibe aufnehmende Öffnung des einen Mantelteiles einlegende und andererseits
gegen die Glasscheibe stützende Reflektor mit einem Zapfen (49) in eine Öffnung (44) eines Bügels (43) oder mit
einem hohlzylindrischen Ansatz (46) über einen Zapfen (45) des Mantels (1) greift,
so daß der Reflektor nach Lösen der Mantelteile herausgenommen werden kann und durch Verbinden der Teile festgestellt
wird.
6. Eine Ausführungsform der Reflektoranordnung gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Reflektor (2) selbst geteilt ist und nach Auseinandernehmen
der Lampe die obere Reflektorhälfte abgenommen werden kann, während in eine Aushöhlung an der Rückwand
der unteren Reflektorhälfte eine in der Wandung des Mantels (1) geführte
Schraube (40) eingreift, mittels welcher die untere Reflektorhälfte und die Glasscheibe
(3) in der Gebrauchslage gehalten werden, und welche durch einen nur nach Lösen des Lampenverschlusses zu öffnenden
Riegel (20) gegen Drehung gesichert ist.
7. Eine Ausführungsform der Reflektoranordnung gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Mantel (1) einen dem Querschnitt des parabolischen
Reflektors ähnlichen Querschnitt hat und an einem oder an beiden Anschlußenden in einen Zylinder übergeht, oder aber daß
ein zylindrischer Körper so ausgeschnitten und teilweise nach innen eingebogen ist,
daß der in einer senkrechten Ebene verlaufende Rand der Einbiegung überall dicht an das Glas oder dessen Einrahmung
anschließt. .
8. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Reflektor (2) oben gegen eine zum Halten des Korbflansches dienende Klappe (26) drückt und gleichzeitig
durch diese sowie vermittels einer unten am- Brennstoffbehälter befindlichen Nase
(27) gehalten wird.
9. Eine Ausführungsform der Reflektoranordnung gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Reflektor (2) in einen besonderen Zylinder oder ein Gestell (29) eingesetzt ist, welches sich
unten auf den Topf stützt und oben vermittels eines Flansches (34) den Korbflansch
dicht gegen den ihn umgebenden Rand des Gehäuses (1) drückt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE185281C true DE185281C (de) |
Family
ID=449130
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT185281D Active DE185281C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE185281C (de) |
-
0
- DE DENDAT185281D patent/DE185281C/de active Active
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