DE1857413U - Einspindel-bandantrieb. - Google Patents

Einspindel-bandantrieb.

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DE1857413U
DE1857413U DE1961B0045159 DEB0045159U DE1857413U DE 1857413 U DE1857413 U DE 1857413U DE 1961B0045159 DE1961B0045159 DE 1961B0045159 DE B0045159 U DEB0045159 U DE B0045159U DE 1857413 U DE1857413 U DE 1857413U
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DE
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spindle
drive
belt
tensioning
pulley
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DE1961B0045159
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Oerlikon Barmag AG
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Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/24Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles
    • D01H1/241Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles driven by belt

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Einspindel-Bandantrieb Die Neuerung betrifft einen Einspindel-Bandantrieb für Spinn-, Zwirn-und ähnliche Maschinen mit einer durchgehenden ortefesten Antriebswelle und hierauf sitzenden Treibscheiben, von denen jede tangentanartig von außen an einem endlosen Band anläuft, welches einerseits den Wirtel einer Spindel und andererseits eine an einem Schwenkarm fliegend gelagerte Spannrolle jeweils um mindestens 1800 ihres Umfangs umschlingt, wobei der Wirtel und die Spannrolle in so verschiedenen Ebenen zueinander liegen, daß das Band eine Schränkung erfährt.
  • Durch eine derartige Anordnung will man erreichen, daß sich einmal die Antriebsbänder ohne Schwierigkeiten auswechseln und zum anderen sonst übliche weitere Bandführungsrollen und-leitmittel einsparen lassen. DarUber hinaus ist man bestrebt, auf diese Weise den Gesamtaufbau der Maschinen zu verbessern. Andererseits bedingt aber eine solche Anordnung, bei welcher die
    Treibscheibe tangentenartig von außen am Antriebsband anläuft,
    wegen des verhältnismäßig kleinen Umschlingungswinkels des Bandes Schwierigkeiten bei der Kraftübertragung von der Treibscheibe in das Band. Man hat deshalb bereits vorgeschlagen das Antriebsband um etwa 1800 um die außen liegende Treibseheibe herumzuführen und dann erst Uber Umlenkt und Uber Spannrollen umzulenken. Diese Anordnung hat aber. zumal bei Maschinen mit in zwei gegenüberliegenden Reihen auf gleicher Hohe angeordneten Spindeln und mit einer gemeinsam zwischen den beiden Spindelreihen liegenden Antriebswelle den Nachteil, daß ihr Raumbedarf sehr groß ist.
  • Um diese Mängel zu beheben, wird in Portentwicklung und weiterer Vereinfachung eines solchen Einspindel-Bandantriebs für Spinn-, Zwirn-und ähnliche Maschinen neuerungsgemäß vorgeschlagen » daß die Spannrolle mittels eines Schwenkarmes oder Hebelgestänges auf einem Bogen von einer der Treibscheibe angenähert entsprechenden Krümmung mit gleichbleibendem bzw. sich änderndem Radius bewegbar um die Achse der Antriebswelle oder einen in nächster Nähe derselben liegenden Schwenkpunkt angeordnet ist. wobei die vom Band umschlungene Spannrolle während bzw. bei der von ihr im sogen beschriebenen Schwenkbewegung unter ggf. ein-und verstellbarem Anlagedruck gegen die Treibscheibe geführt sein kann. Dementsprechend kann der die Spannrolle tragende Schwenkarm entweder unmittelbar bzw. mittelbar auf der Antriebswelle oder im Bereich derselben an einem besonderen Träger, der von der Seite bis nahe an die Antriebswelle herangeführt ist bzw. eine Ausnehmung aufweist, durch welche die Antriebswelle hindurch ragt, gelagert sein. Als besonders vorteilhaft und raumsparend hat es sich erwiesen, den die Spannrolle tragenden Sohwenkarm auf einem um die Antriebswelle konzentrisch mit Spiel herumgelegten Ring zu lagern, welcher über einen Trägerarm mit dem Maschinengestell bzw.
  • - gehäuse fest verbunden ist. Dieser Ring kann neuerungsgemäß aus einem selbst schmierenden Kunststoff oder Sintermetall bestehen und seitlich sowie ggf. an seinem inneren Umfang von einer Tragbuchse eingefaßt sein, die bis über den Rand des Auges vom Schwenkarm reicht und damit diesen führt* Außerdem kann der die Spannrolle tragende Schwenkarm längenverstellbar eingerichtet und mit einem Spannmittel ausgerastet sein, welches die Spannrolle gegen den Umfang der Treibscheibe hinzieht oder drückt. Des weiteren kann der die Spannrolle tragende Schwenkarm aber auch an einem Winkelhebelgestänge gelagert, bzw. als Teil eines solchen ausgebildet und Ober Lenker, Kurven und dergl. insbesondere über den Umfang der Treibscheibe, im Bogen schwenkbar angeordnet sein.
  • Ein besonderer Vorteil ist darin zu erblicken daß sich die vorgeschlagene Anordnung auch für in zwei gegenüberliegenden Reihen auf gleicher Höhe angeordnete, senkrecht oder schräg stehende Spindeln mit einer gemeinsamen zwischen den beiden Reihen liegenden Antriebswelle. wobei jede Spindel der einen und der anderen Reihe über je ein den Wirtel der Spindel und die zugehörige Spannrolle umschlingende Band angetrieben ist. verwenden läßt, indem neuerungsgemäß die beiden schwenkbar gelagerten Spannrollen auf dem gleichen oder auf verschiedenen Bogen um die Achse der gemeinsamen Antriebsscheibe oder einen in nächster Nähe derselben liegenden Schwenkpunkt bewegbar angeordnet sind. Sofern hierbei die in den beiden gegenüberliegenden Reihen angeordneten Spindeln gleichsinnig umlaufen und jeweils in der einen Reihe vom ziehenden Trum und in der anderen Reihe vom gezogenen Trum ihres Antriebsbandes angetrieben werden, kann der Anpreßdruck der Spannrollen an die Treibscheibe bzw. zusätzlich in bekannter Weise die Spannrollenbelastung für die beiden Spindelreihen voreinstellbar verschieden groß und bei Umkehrung der Antriebsdrehrichtung für die beiden Reihen umwechselbar eingerichtet sein. Ferner kann der Spannmittelhalter, an welchem je ein oder mehrere auf die Spannrollen bzw. deren Träger wirksame Spannmittel der einen und der anderen Bandantriebsreihe befestigt sind bUgelartlg als Doppelhebel ausgebildet sein.
  • In weiterer Ausbildung der Neuerung kann die Spannrolle und/oder das Antriebsband aus ihrer vorgegebenen Schwenkbahn heraus durch ein Steuergestänge zum Zwecke des Stillsetzens der Spindel ablenkbar sein. Dieses Steuergestänge ist zweckmäßigerweise derart angeordnet, daß es bei Betätigung mit seinen entsprechend ausgebildeten Vor-Sprüngen zunächst am Spannrollenschwenkarm, diesen zur Spindel hin schwenkend und dabei gegebenenfalls in seiner Länge verstellend und dann erst am Wirtel der Spindel. deren Umlauf abbremsende angreift. Das Ausrückgestänge kann dabei mit einem weiteren Vorsprung versehen sein, welcher beim Verschwenken des Spannrollentragers am auf die Treibseheibe auflaufenden bzw. von dieser ablaufenden Antriebsband dieses von der Treibscheibe abhebende angreift.
  • Ein wie vorstehend beschriebener Einspindel-Bandantrieb erbringt gegenüber den bekannten Anordnungen, bei denen der die Spannrolle tragende Schwenkarm außer halb des Bereichs der Treibscheibe gelagert Ist., im besonderen den Vorteil, daß sich auf diese Weise einmal der Raumbedarf für den Einspindel-Bandantrieb erheblich verringern und der eingesparte Raum für andere Zwecke dienstbar machen läßt, und daß zum anderen zumal bei entsprechendem Anlagedruck der Spannrolle. gegen die Treibscheibe, eine optimale Ausnutzung des relativ kleinen Umschlingungswinkels der Treibscheibe durch das Antriebsband erreicht wird. Als besonderer Vorteil des geringen Umschlingungswinkels ist es aber anzusehen, daß nunmehr zur Stillsetzung der Spindel das Antriebsband mit geringen Mitteln vollständig von der Treibscheibe abgehoben werden kann, so daß es selbst zum Stillstand kommt und als Gefahrenquelle für das Bedienungspersonal ausscheidet. Des weiteren hat sich erwiesen, daS der genüge Umschlingungswinkel. ein wesentlich elastischeres Anfahrverhalten ergibt, was sich besonders bei Drehrichtungsumkehr sowie bei dem großen Kraftbedarf an Doppeldrahtzwirnspindeln günstig auswirkt.
  • In der Zeichnung ist die Neuerung in mehreren Ausführungsbei-
    spielen schematisch dargestellt. Es zeigen.
    Fig. 1 den Einspindel-Bandantrieb bei einer Doppel-
    draht-Zwirnmaschine mit in zwei Reihen auf
    gleicher Höhe angeordneten schräg stehenden Spindeln und einer hierfür gemeinsam zwiaohen den beiden Reihen unterhalb der Spindelwirtel liegenden Antriebswelle.
  • Fig. 2 eine ähnliche Anordnung wie Fig. 1 mit einer zwischen den beidenReihen von senkrecht stehenden Spindeln oberhalb der Spindelwirtel liegenden Antriebswelle.
    Fix. J., 4. und das AusrUckhebelgestänge tUr eine
    Zwirnstelle* Fig. 6 die Kinematik bei exzentrisch zur Antriebswelle gelagertem Spannrollensohwenkarm.
  • Fig. 7 und, 8 die Ausbildung der BandlaufflSche am
    Spindelwirtel in zwei Beispielen.
    Fig* Anordnung eines verstellbaren Spannmittelhalters.
    ,
    Lig. 10 als Winkelhebelgestänge ausgebildeter Spann-
    rollenschwenkarm.
    Fig. 11 die Lagerung der Antriebswelle an dem den An-
    - Antriebsmechanismus für mehrere Spindeln beider Reihen einschließlich der Ausrück-und Abstellvorrichtungen umschließenden Gehause.
  • Fig. 12 und 13 die Lagerung eines Spannrollen-Schwenkarmes auf einem um die Antriebswelle. konzentrisch herumgelegten Ring* Die in Fig. 1 dargestellte Doppeldraht-Zwirnmaschine besteht, im wesentlichen aus dem Maschinengestell 1, den beiden hiermit über entsprechende Träger verbundenen Spindelbänken 2 und 3
    nebst den darauf sitzenden Reihen von Spindeln 4 und 5 sowie
    der die Treibscheibe 6 tragenden Antriebswelle t. Der Ein-
    spindel-Bandahtrieb ist dabei insoweit in bekannter-Weise
    vorgesehen als Jede Treibscheibe tangentenartig von außen
    an den beiden éfidlosen Blndérn 8 bzw ; 9 anlguttn welche einer-
    seits den Wirtel 10 bzw. 11 und andererseits eine an Schwenk-
    armen 12 fliegend gelagerte Spannrolle 13 bzw. 14 jeweils um mindestens 180° ihres Umfangs umschlingen, wobei Wirtel und Spannrolle in so verschiedenen Ebenen zueinander liegen, daß die Bänder eine Schwankung erfahren. Die Schwenkarme 12, welche, die Spannrollen 13 bzw. 14 tragen, sind aber nunmehr neuerungsgemäß unmittelbar oder mittelbar auf der Antriebswelle 7 oder auf einem bis nahe an diese herangeführten be-
    sondern Trager 15 (Fig. 12 und 13) gelagert und gegebenen-
    falls Uber einen im eigentlichen Schwenkarm längsverschiebleben Spannarm 16 längenverstellbar eingerichtet, Im dargestellten Beispiel ist dieser Spannarm mittels der Stellschraube 17 feststellbar. Außerdem werden die Schwenkarme 12 durch ein geeignetes Spannmittel, wie die Feder 20 bzw. 21, in Richtung der zwischen den Spannrollen und der Treibscheibe laufenden Bänder 8 bzw. 9 gezogen oder gedrückt, wobei die Spannrollenbelastung beispielsweise durch Verkürzen oder Vorlängern des jeweils durch die Spindelbank geführten Teiles der Gewindespannbolzen 22 bzw. 23 infolge Anziehens oder Lösens der Flügelmuttern 24 bzw. 25 ein-und verstellbar ist. Die endlosen Bänder 8 bzw. 9, welche auch als profilierte Riemen oder als Rundschnur ausgebildet sein können, sind in ihrer Länge genau auf das Antriebssystem abgestellt, so daß sie im Betriebe mit ihrem Trum, welches die Treibscheibe nicht berührt, in möglichst geringer Entfernung von dieser laufen.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Anordnung mit oberhalb der Antriebswelle 7 liegenden Spindelwirteln 10 bzw. 11 und Antriebsbändern 8 bzw. 9 nebst Spannrollen 13 bzw. 14 kann, wie in Fig. 2 dargestellt ist, ohne weiteres umgekehrt werden, so daß diese Elemente unterhalb der Antriebswelle liegen.
  • Gemäß Fig. 3 und 4 besteht die jedem Einspindel-Antrieb zugeordnete Ausrückvorrichtung aus einem am Schwenkarm 12 bzw. dessen Spannarm 16 bei 26 angelenkten Hebelgestänge 27, welches bei 33 verschiebe-und/oder drehbeweglich in der Spindelbank 2 oder einem anderen Teil des Maschinengestells geführt bzw. gelagert ist und an einem insbesondere federnd elastisch ausgebildeten Fortsatz 28 einen Bremsschuh 29 für den Spindelwirtel 10 trägt. Im dargestellten Beispiel sitzt am Ende des Hebelgestänges das Kurvenstück 30, welches beim Ziehen des Handgriffes 31 nach links auf dem Rand des Schwenkarms oder einem hieran sitzenden Nocken entlang gleitet und den Spannarm 16 mit der Spannrolle 13 und dem Antriebsband 8 gegen den Zug der Federn 32 sowie 21 von der Treibscheibe 6 abhebt (Fig. 5). Darüber hinaus sitzt am Hebelgestänge 27 ein weiterer abgewinkelter Fortsatz 34, welcher auch als Rolle ausgebildet sein kann und dazu diente beim Ausrücken und Abheben der Spannrolle das durchhängende Antriebsband 8 an-und von der Treibscheibe 6 abzuheben.
  • Während bei dem Spannrollenschwenkarm nach Fig. 3 ein besonderes Spannmittel, nämlich die Zugfeder 32 angeordnet ist, welche die Spannrolle, zumal in der Betriebsstellung, an die Treibscheibe heranrückt, wobei das Drehmoment der Treibscheibe durch Vergrößerung der möglichen Riementangentialkräfte unter dem Einfluß des Anpreßdruckes in erhöhtem Maße als Zugkraft in den Riemen eingeleitet wird, wird die gleiche günstige Wirkung bei dem in Fig. 6 dargestellten Beispiel auch dadurch erreicht, daß der Schwenkarm 12 um einen leicht exzentrisch zur Antriebswelle 7 gelegenen Drehpunkt schwenkbar gelagert und die Länge des Schwenkarmes so bemessen ist, daß die Spannrolle 13 in ihrer Betriebsstellung an der Treibscheibe 6 unter der durch das nicht besonders gezeichnete Spannmittel gegebenen Belastung anliegt und sth beim Ausrücken in die gestrichelt dargestellte Außerbetriebsstellung von der Treibscheibe abhebt.
  • Insbesondere bei Verwendung von Antriebsbändern mit Rundprofil hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Lauffläche des Bandes 8 beim Wirtel 10 als Rille 34 gekehlt auszubilden (Fig. 7), wobei sich an die gekehlte Lauffläche ein mit entsprechender Schrägung bzw. Kehlung versehener Kragen 35 anschließen kann (Fig. 8), der ortsfest oder als Losscheibe um den Spindelwirtelfuß herumgelegt ist und auf den sich das Antriebsband beim Ausrücken ablegt.
  • Bei der Anordnung des Einspindel-Bandantriebs nach Fig. 2 sind die Spannmittel 21, 22, 23 für die Schwenkarme 12, welche die Spannrollen 13 bzw. 14 tragen, an einem Spannmittelhalter 36 befestigt, der bugel-oder schwingenartig ausgebildet und ggf. um die Achse 37 schwenkbar sowie durch bekannte Feststellmittel, wie Rasten, Klemmverschlüsse o. dgl. » in verschiedenen Lagen arretierbar angeordnet ist. Dabei können die Arme 38 und 39 aus elastischem Kunststoff oder Federblech ausgebildet sein. Das in Fig. 9 schematisch dargestellte Beispiel zeigt eine ähnliche Anordnung, bei welcher die Spannmittelhalter 40 bzw. 41 an Stangen 42 bzw.
  • 43 schwenkbar gelagert und mittels des als Schieber oder Steuerstange ausgebildeten Betätigungsgliedes 44 in verschiedene Lagen verschwenkbar und in diesen feststellbar sind. Neben dem bereits erwähnten Vorteil der erhöhten Kraftübertragung durch die an der Treibscheibe anliegenden und somit den Riemenanpreßdruck erhöhenden Spannrollen läßt sich der vorgeschlagene Einspindel-Bandantrieb auf einfache Weise durch Änderung der Spannrollenbelastung, insbesondere des Anpreßdruckes an die Treibscheibe, den verschiedensten Betriebsbedingungen anpassen. Das Antriebssystem läßt sich fUr S-sowie für Z-Drall benutzen. Dabei wird je nach Drehrichtung der Antriebswelle für die Spannrollen der einen Seite eine zusätzliche und für die der anderen eine mindernde Kraft erzeugt, je nachdem, ob die
    Spannrollen im ziehenden oder gezogenen Trum ihres Antriebs-
    bandes liegen. Durch Verstellen der Spannmittel bzw. Schwen-
    ken und Feststellen des Spannmittelträgers kann die Vorspannung für ein oder mehrere Spannrollenpaare der Drehrichtung angepasst werden, so daß Gleichlauf erreicht wird.
  • Fig. 10 zeigt den Einspindel-Bandantrieb mit als Winkelhebelgestänge 45,46 ausgebildetem Spannrollenschwenkarm, welcher mittels der Federn 47,48 derart belastet ist, daß über die Spannrolle einmal das Antriebsband gespannt und zum anderen an der Treibscheibe in Anlage gehalten wird. Beim Verschwenken der Spannrolle dient der Umfang der Treibscheibe als Führungskurve, so daß auch hierbei die Spannrolle einen Kreisbogen um die Achse der Antriebswelle beschreibt.
  • Fig. 11 zeigt die Lagerung der Antriebswelle 7 an dem den Antriebsmechanismus für mehrere Spindeln beider Reihen einschließlich der Ausrück-und Abstellvorrichtungen umschließenden Gehäuse auf sich zu ihr radial erstreckenden Trägern 49, welche die beiden ggf. aus einem Stück gedrückten und wannenartig ausgebildeten Spindelbänke 2 und 3 verbinden und die Stirnseiten des insbesondere aus oder mit Schallschluckmitteln angeordneten Gehäuses bilden. Diese Rahmen-oder Kastenbauweise ermöglicht eine wesentliche praktische Vereinfachung der Antriebslagerung sowie des Gesamtaufbaus der Maschinen und durch Verwendung von Schallschluckmitteln eine beträchtliche Lärmdämpfung im Betrieb.
  • Die Fig. 12 und 13 zeigen schließlich die Lagerung des Spannrollenschwenkarms 12 auf einem um die Antriebswelle 7 konzentrisch mit Spiel herumgelegten Ring 50, Insbesondere aus selbstschmierendem Kunststoff oder Sintermetall, welcher über einen Trägerarm 15 mit dem Maschinengestell bzw.-gehäuse fest verbunden und seitlich sowie ggf. an seinem inneren Umfang von einer geteilten Tragbuchse 51, 52 eingefaßt Ist, die bis über den Rand des Auges vom Schwenkarm reicht und damit diesen führt

Claims (1)

  1. Patentansprüche 1. Einspindel-Bandantrieb für Spinn-, Zwirn- und ähnliche Maschinen mit einer durchgehenden ortsfesten Antriebswelle und hierauf sitzenden Treibscheibe, von denen jede tangentenartig von außen an einem endlosen Band anläuft, welches einerseits den Wirtel einer Spindel und andererseits eine an einem Schwenkarm fliegend gelagerte Spannrolle jeweils um mindestens 1800 ihres Umfangs umschlingt, wobei der Wirtel und die Spannrolle in so verschiedenen Ebenen zueinander liegen, daß das Band eine Schränkung erfährt, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannrolle mittels eines Schwenkarmes oder Hebelgestänges auf einem Bogen von einer der Treibscheibe angenähert entsprechenden Krümmung mit gleichbleibendem bzw. sich änderndem Radius bewegbar um die Achse der Antriebswelle oder um einen in nächster Nähe derselben gelegenen Schwenkpunkt angeordnet ist.
    2. Einspindel-Bandantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mm Band umschlungene Spannrolle während bzw. bei der von ihr im Bogen beschriebenen Schwenkbewegung unter ggf. ein-und verstellbarem Anlagedruck gegen die Treibscheibe ge- führtist. 3. Einspindel-Bantantrieb nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Spannrolle tragende Schwenkarm
    unmittelbar oder mittelbar auf der Antriebswelle gelagert ist.
    4. Einspindel-Bandantrieb nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet. daß der die Spannrolle tragende Schwenkarm im Bereich der Antriebswelle an einem besonderen Träger gelagert ist, der von der Seite bis nahe an die Antriebswelle herangeführt ist oder eine Ausnehmung aufweist, durch welche die Antriebswelle hindurchragt.
    5. Einspindel-Bandantrieb nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Spannrolle tragende Schwenkarm auf einem um die Antriebswelle konzentrisch herumgelegten Ring gelagert ist, welcher über einen Trägerarm mit dem Maschinengestell bzw.-gehäuse fest verbunden ist und aus einem selbst schmierenden Kunststoff oder Sintermetall besteht und seitlich sowie ggf. an seinem inneren Umfang von einer Tragbuchse eingefaßt ist, die bis über den Rand des Auges vom Schwenkarm reicht und damit diesen führt.
    6. Einspindel-Bandantrieb nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der die Spannrolle tragende schwenkbare Arm längenverstellbar eingerichtet und mit einem Spannmittel ausgerüstet ist, welches die Spannrolle gegen den Umfang der Treibscheibe hin zieht oder drückt.
    7. Einspindel-Bandantrieb nach den Ansprüchen 1 oder 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die Spannrolle tragende Schwenkarm an einem Winkelhebelgestänge gelagert bzw. als Teil eines solchen ausgebildet und über Lenker, Kurven oder dergl., insbesondere über den Umfang der Treibscheibe im Bogen schwenkbar ist.
    8. Einspindel-Bandantrieb nach den Ansprüchen 1 bis 7 für in zwei gegenüberliegenden Reihen auf gleicher Höhe angeordnete, senkrecht oder schräg stehende Spindeln mit einer gemeinsamen zwischen den beiden Reihen liegenden Antriebswelle, wobei jede Spindel der einen und der anderen Reihe über je ein den Wirtel der Spindel und die zugehörige Spannrolle umschlingendes Band angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden schwenkbar gelagerten Spannrollen auf dem gleichen oder auf verschiedenen Bögen um die Achse der gemeinsamen Antriebsscheibe oder einen in nächster Nähe derselben liegendem Schwenkpunkt bewegbar angeordnet sind.
    9. Einspindel-Bandantrieb nach Anspruch 8 für in zwei gegenüberliegenden Reihen angeordnete und gleichsinnig umlaufende Spindeln, welche jeweils in der einen Reihe vom ziehenden Trum und in der anderen Reihe vom gezogenen Trum ihres Antriebsbandes angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Anpreßdruck der Spannrollen an die Treibscheibe bzw. zusätzlich in bekannter Weise die Spannrollenbelastung für die beiden Spindelreihen voreinstellbar verschieden groß und bei Umkehrung der Antriebsdrehrichtung für die beiden Reihen umwechselbar eingerichtet sind.
    10. Einspindel-Bandantrieb nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannmittelhalter, an welchem je ein oder mehrere auf die Spannrollen bzw. deren Träger wirksame Spannmittel der einen und der anderen Bandantriebsreihe befestigt sind, bügelartig als Doppelhebel ausgebildet ist.
    11. Einspindel-Bandantrieb nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannrolle und/oder das Band aus ihrer vorgegebenen. Schwenkbahn heraus durch ein Steuergestänge zum Zwecke des Stillsetzen der Spindel ablenkbar ist.
    12. Einspindel-Bandantrieb nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergestänge bei Betätigung mit seinen entsprechend ausgebildeten Vorsprüngen zunächst am. Spannrollenschwenkarm, diesen zur Spindel hin schwenkend und dabei ggf. in seiner Länge verstellen, und dann erst am Wirtel der Spindel, deren Umlauf abbremsen, angreift.
    13. Einspindel-Bandantrieb nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergestänge einen weiteren Vorsprung besitzt, welcher beim Verschwenken des Spannrollenträgers am auf die Treibscheibe auflaufenden bzw. von dieser ablaufenden Antriebsband, dieses von der Treibscheibe abheben, angreift.
DE1961B0045159 1961-04-28 1961-04-28 Einspindel-bandantrieb. Expired DE1857413U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2012278A1 (de) * 1969-03-20 1970-10-01 Elltex Zävody textilniho strojlrenstvl, generalni reditelstvi, Reichenberg (Ts ehe ch oslowake1) Maschine zum kontinuierlichen Feinspinnen von Textilfasem nach einem Spinnverfahren mit offenem Ende

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2012278A1 (de) * 1969-03-20 1970-10-01 Elltex Zävody textilniho strojlrenstvl, generalni reditelstvi, Reichenberg (Ts ehe ch oslowake1) Maschine zum kontinuierlichen Feinspinnen von Textilfasem nach einem Spinnverfahren mit offenem Ende

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