DE185833C - - Google Patents

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DE185833C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/64Drill bits characterised by the whole or part thereof being insertable into or removable from the borehole without withdrawing the drilling pipe
    • E21B10/66Drill bits characterised by the whole or part thereof being insertable into or removable from the borehole without withdrawing the drilling pipe the cutting element movable through the drilling pipe and laterally shiftable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 185833 KLASSE 5 a. GRUPPE
Exzentrischer Bohrmeißel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1905 ab.
Zur Erweiterung des Bohrloches unter der Verrohrung werden vielfach exzentrische Bohrmeißel —- kurzweg Exzentermeißel genannt — verwendet, d. h. Meißel, deren Schneiden bezüglich der Meißelachse unsymmetrisch ausgebildet sind (Fig. i), wobei jedoch die Breite des Meißels kleiner ist als die lichte Weite der Verrohrung (Fig. 2).
Die Wirkungsweise der Exzentermeißel erklärt sich dadurch, daß der vermittels einer Bohr- oder Schwerstange mit dem Gestänge verbundene Meißel, nachdem er aus seiner Schwerpunktslage abgelenkt durch die Verrohrung getfeten ist (Fig. 2), beim Austritt aus dem Ende der Verrohrung infolge der Schwerkraft bestrebt ist, seine Schwerpunktslage einzunehmen. Die eine größere Masse als der Meißel besitzende Schwerstange kann in Verbindung mit dem verhältnismäßig dünnen Gestänge als ein langes, unten stark beschwertes Lot (Fig. 3) angesehen werden, welches bei Erteilung einer genau in der lotrechten Schwerpunktsachse erfolgenden auf- und niedergehenden Bewegung infolge der am unteren Ende vereinigten Massen bewirkt, daß die Bewegung des Meißels in der Schwerpunktsachse dieser Massen (Schwerstange) erfolgt.
Nach dem Verlassen der Röhrenfahrt wird also der auf- und niederbewegte und, stoßweise eine Drehbewegung ausführende Meißel ein kreisrundes Loch von dem Radius des größeren Meißelteiles bohren, welches· ein bequemes Nachführen der Verrohrung ermöglicht.
Bei allen bisher bekannten exzentrischen Meißeln wird das Schneidblatt im Querschnitt in beiden Hälften entweder gleich stark gemacht, oder es wird an seinem die Erweiterung bewirkenden größeren Schneidteile' noch durch Seitenschneiden verstärkt. Hierdurch wird die breitere Seite des Meißels schwerer als die schmälere. Da nun ein langes Pendel :— als welches, wie vorstehend ausgeführt, das ganze Werkzeug zu betrachten ist — durch eine ganz geringe Kraft, welche in der Nähe ihres Schwerpunktes angreift, aus seiner Schwerpunktslage gebracht werden kann, so wird ein exzentrischer Meißel, der auf der breiteren Meißelhälfte einen Gewichtsüberschuß aufweist, beim Niedergang niemals gerade in der Schwerpunktsachse, sondern von dieser abweichend niedersinken, und wenn die Meißelschneide überdies noch an härterem Gestein Widerstand findet, so ist die jeweilige Ablenkung unter Umständen so bedeutend, daß die erweiternde Wirkung stark beeinträchtigt wird.
Gemäß der Erfindung wird die schmälere Meißelhälfte so verstärkt, daß sie dasselbe Gewicht bekommt wie die breitere Meißelhälfte, d. h. daß der Meißel im Gewichte ausgeglichen wird. Hierdurch wird jede Abweichung von der Schwerpunktsachse ver-
mieden und ein vollständig sicheres Erweitern des Bohrloches auch im härtesten Gebirge gewährleistet.
In der Fig. 4 der Zeichnungen ist ein exzentrischer Meißel gemäß der Erfindung in Vorderansicht und in Fig. 5 im senkrechten Schnitt nach Linie m-n der Fig. 4 dargestellt. Die Fig. 6 zeigt eine Unteransicht des Meißels, und in den Fig. 7 bis 11 sind Schnitte nach den Linien a-b, c-d, e-f, g-h und i-k der Fig. 4 dargestellt.
Auf der schmäleren Meißelhälfte ist an der Stelle /, an der die Breite der Hälften verschieden wird, beginnend, eine solche Verstärkung ν vorgenommen, daß eine möglichst genaue Gewichtsausgleichung beider Meißelhälften erreicht wird. An Stelle einer Verstärkung können auch besondere Gewichte auf den Meißel aufgelegt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Exzentrischer Bohrmeißel, dadurch gekennzeichnet, daß die schmälere Meißel- · hälfte mit einer Verstärkung versehen ist, durch welche das Gewicht der Meißelteile ausgeglichen wird, welche zu beiden Seiten der Achse liegen, die durch die Meißelspitze und durch die Mitte des zur Verbindung des Meißels mit dem Gestänge oder mit der Schwerstange dienenden Gewindebolzens läuft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE185833C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3414206C1 (de) * 1984-04-14 1985-02-21 Norton Christensen, Inc., Salt Lake City, Utah Drehbohrmeissel fuer Tiefbohrungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3414206C1 (de) * 1984-04-14 1985-02-21 Norton Christensen, Inc., Salt Lake City, Utah Drehbohrmeissel fuer Tiefbohrungen

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