DE1860923U - Wechselgetriebe, insbesondere fuer kraftfahrzeuge. - Google Patents

Wechselgetriebe, insbesondere fuer kraftfahrzeuge.

Info

Publication number
DE1860923U
DE1860923U DED21159U DED0021159U DE1860923U DE 1860923 U DE1860923 U DE 1860923U DE D21159 U DED21159 U DE D21159U DE D0021159 U DED0021159 U DE D0021159U DE 1860923 U DE1860923 U DE 1860923U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
planetary gear
hydrodynamic
gear
clutch
planetary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED21159U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED21159U priority Critical patent/DE1860923U/de
Publication of DE1860923U publication Critical patent/DE1860923U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H47/00Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing
    • F16H47/06Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type
    • F16H47/08Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type the mechanical gearing being of the type with members having orbital motion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

9.62
Daimler-Benz Aktiengesellschaft Daim
Stuttgart - Untertürkheira 15.9.1960
Patent- und Gebrauehsmusterhilfsanac_lduiig_
" ' echseige triebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge "
;>ie Erfindung betrifft ein Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bestehend aus einer als Anfahrkupplung dienende! hydrodynamischen Kupplung und einem nachgeschalteten Planetenräder etriebe aus mindestens einem Planetenrädersats, der aus einem Sonnenrad, einem Ringrad und mindestens einem auf einem !'rager angeordneten Planetenrad besteht.
Es sind llanetenrädergetriebe der vorstehenden Art bekannt, bei denen eine hydrodynamische Kupplung als Anfahrkupplung verwendet wird. Bei diesen sind für das Schalten der Gänge besondere Kupplungen vorgesehen, die wiederum ale hydrodynamische J'upplungen ausgebildet sein können. Biese Lösung ist umständlicl und benötigt viel Plata, zumal zusätzliche hydrodynamische Schaltkupplungen relativ aufwendig sind.
Die Erfindung hat eich die Beseitigung obiger !fachteile zur Aufgabe gestellt. Sie löst diese Aufgabe bei den eingangs genannter Getrieben dadurch, daß die hydrodynamische Anfahrkupplung zugleich als Sehaltkupplung für daß nachgeschaltete Planetenrädergetriebe verwendet wird. Sie wird hierfür erfindungsgemäß mit einem an sieh bekannten Sntleerungsorgan ausgerüstet und dieses wifcd für den Gangwechsel willkürlich gesteuert.
Die erfinäun.' sgemäße Lösung hat den Vorteil, daß mit ein und derselben hydrodynamischen Kupplung zwei Punktionen - näjklich das Schalten und das Anfahren - erfüllt werden können. Das gesamte Getriebe erfordert daher einen geringeren Platz und seine Konstruktion und Kontage ist einfacher.
liach der Erfindung ist der getriebene feil der hydrodynamischen Kupplung mit einem ersten Glied des Planetenräcler/:etriebes fest verbunden und das Getriebe so aufgebaut, d'aS dieses erste Glied
-2- Palm 5431/4
in mindestens einem Gang feuer fahrtrichtung als Antrieb des Planetenrädergetriebes dient· Ferner iet der treibende Teil der hydrodynamischen Kupplung durch eine ausrüekbare Kupplung mit einem zweiten Glied dee Planetenrädergetriebes kuppelbar, welches bei entleerter hydrodynamischer Kupplung als Antrieb für mindestens einen weiteren Gang des Planetenrädergetriebes dient* Und echließlich ist diese ausrüokbare Kupplung zwischen dem treibenden Teil der hydrodynamischen Kupplung und dem zweiten Glied des Planetenrädergetriebes für eine direkte Gangstufe auch bei gefüllter hydrodynamischer Kupplung einrückbar.
Bei einem Planetenrädergetriebe aus zwei Planetenrädersätzen» wobei ein $eil jedes Planetenrädersataes mit dem Abtrieb fest verbunden ist, ist erfindungsgemäß der getriebene feil der hydrodynamischen Kupplung mit einem ersten Glied mindestens eines Planetenrädersatzes fest verbunden und der treibende Teil der hydrodynamischen Kupplung ist mit einem adelten Glied mindestens des anderen Planetenrädersatzes kuppelbar, wobei dieses zweite Glied für aen Eückwärtsgang abbremsbar ist.
1st der Abtrieb mit den Planetenräderträgern der beiden Planetenrädersätze fest verbunden, dann kann nach der Erfindung das mit dem getriebenen Teil der hydrodynamischen Kupplung fest verbunden erste Glied das Sonnenrad des einen Planetenrädersatzes und das mit dem treibenden Seil der hydrodynamischen Kupplung kuppelbare zweite Glied das Hingrad des anderen Planetenrädersataes sein, wobei das Eingrad des einen Planetenrädersatzes mit dem Sonnenrad des anderen verbunden und abbremsbar ist.
Das Getriebe ergibt drei Gänge mit Leistungsverzweigung im direkten Gang, eodaß die hydrodynamische Kupplung im Durchmesser kleiner ausgebildet werden kann. Anstelle der zuletzt genannten Bremse kann auch ein Freilauf verwendet werden.
Ist bei einer anderen Getriebeform der Abtrieb mit dem Planetenräderträger des einen und dem Singrad des anderen Planetenrädersataes feet verbunden, so ist erfinöungsgemäß das mit dem getriebenen Teil der hydrodynamischen Kupplung verbundene erste
-3- Dsim 5431/4
Glied das Sonnenrad des anderen ?lanetenrädersataea und das mit dem treibenden Teil der hydrodynamischen Kupplung kuppelbare zweite Glied ist dann der Planetenräderträger desselben. Jlanetenrädersatzes.
Bei einer Ausführungsform dee letztgenannten Getriebes können erfindungsgemäß die Sonnenräder beider Planetenrääersätze fast miteinander verbunden seir,, sodaß sie gemeinsam das mit dea getriebenen Teil der hydrodynamischen Kupplung verbundene erste Glied bilden, wobei das Ringrad des einen Planetenrädersatzes mit einer Bremse versehen ist. line andere Ausführung besteht darin, da!?: der das zweite Glied bildende Planetenräder träger des anderen Planetenrädersatzes fest mit dem Ringrad des einen Planetenrädersatzes verbunden und das Sonnenrad des einen Planetenrädersatses abbremsbar ist.
i;inzelheiten der Erfindung zeigen die Ausführungsbeispiele der Zeichnung, und zwar zeigt:
Pig. 1-3 verscLiedene Dreigang-Gretriebe im Schema.
Nach Fig.1 besteht das Wechselgetriebe aus einer hydrodynamischen Kupplung 10 und zwei Planetenrädersätzen 11 und 12, welche wirkungsmäßig hintereinander geschaltet sind. Me hydrodynamische Kupplung 10 ist in an sich bekannter Weise mit einem nicht näher dargestellten Entleerungsventil 13 versehen und kann durch entsprechende Steuerung dieses Ventils willkürlich gefüllt und entleert werden. Die Steuerung erfolgt entweder von Hand oder durch die Getriebeautomatik. Me Kupplung 10 dient zugleich als Anfahrkupplung und als Schaltkupplung für das nachfolgende Planetenrädergetriebe. Der Planetenrädersatz 11 besteht in ebenfalls an sich bekannter ¥/eise aus dem Sonnenrad 14» dem Ringrad 15 und mindestens einem auf einem Planetenräderträger angeordneten Planetenrad 17« In derselben Weise besteht der Planetenrädersatz 12 aus dem Sonnenrad 18, dem Hingrad 19 und einem oder mehreren auf dem Planetenräderträger 20 angeordneten Planetenrädern 21. Me Abtriebswelle 22 des Getriebes ist fest mit den. .Planetenräderträgem 16 und 20 der beiden Planeten-11 und 12 verbunden. Der getriebene Teil 23 dor
-4- Palm 5431/4
hydrodynamischen Kupplung 10 steht durch eine Zwischenwelle 24 ständig r.it dem Sonnenrad 18 des einen Planetenrädersatzes 12 drehfest in Verbindung* Der mit der Antriebewelle 25 mittel- oder unmittelbar in Verbindung stehende treibende Seil 26 der hydrodynamischen Kupplung 10 ist durch eine ausrüokbare Kupplung 27 mit dem Ringrad 15 des anderen Planetenrädersatzes 11 verbunden. Die kupplung 27 kann in an sich bekannter V/eise als mechanische Reibungskupplung, z.B. als lamellenkupplung, ausgebildet sein· Ihren äußeren,fest mit dem Ringrad 15 verbundenen ^rommelteil 28 ist eine Bresse 29 zugeordnet, die als Bandbremse oner nach Art einer mechanischen Reibungskupplung ausgebildet sein kann· Bas Hingrad 19 des einen Planetenrädersatzes steht mit dem Sonnenrad 14 des andez*en Planetenrädersatzes 11 fest in Verbindung* Diese beiden Glieder sind durch eine weitere Brexnse 30 abbremsbar.
Die Wirkungsweise dieses Getriebes ist folgendes Zum Anfahren im ersten Vorwärtsgang ist die hydrodynamische Kupplung 10 gefüllt, öle Bremse 30 eingerückt, während die Bremse 29 und die Kupplung 27 gelöst bzw. ausgerückt sind..
Die Antriebswelle 25 treibt unter Verwendung der hydrodynamischen Kupplung 10 als Anfahrkupplung das Sonnenrad 18 des einen Planetenrädereatzee 12 an. Da das Eingrad 19 <äes zweiten Planetenrääersatzei/fest gebremst ist, wird der Planetenräderträger 20 und damit die Abtriebswelle 22 mit entsprechend kleinerer Drehzahl in Vorwärtsrichtung angetrieben. Die gesamte Leistung geht hierbei über die Anfahrkupplung 10.
2us Schalten auf den zweiten Gang ?;ird von Hand oder automatisch mit Hilfe des Ventils 13 die hydrodynamische Kupplung 10 entleert und dafür die Kupplung 2? eingerückt. Die Bremse 30 bleibt eingerückt und die Bremse 29 auch weiterhin gelöst. Nunmehr treibt die Antriebswelle unter Umgehung der hydrodynamischen Kupplung 10 rein mechanisch das Ringrad 15 des anderen Planetenrädersatzes 11 an« Da dessen Sonnenrad 14 fest gebremst
.5-
-5- ^ain 5451/4
ist, wird die Abtriefeswelle 22 durch die Planetenräderträger 16 und 20 unter entsprechender Untersetaung in ¥orwärtsriohtung angetrieben·
2uia Schalten auf den dritten (direkten) Gang wird die hydrodynamische Kupplung 10 wieder gefüllt und die Urease 30 gelöst. Die Ku plung 27 bleibt eingerückt und die Bremse 29 auch weiterhin gelöst. Dadurch wird sowohl das Soniienraä 18 des einen Planetenrädersatzes 12 als auch das Eingrad 15 des anderen Planetenrädersatzes 11 mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben. Ba das lingrad 19 des einen Planetenrädersatzee starr mit dem Sonnenrad 14 des anderen Planetenrädorsatzes verbunden ist, laufen beide Planetenrädersätae als Block um und die Abtriebswelle 22 wird mit der Drehzahl der Antriebswelle angetrieben. In diesen direkten Gang tritt eine Leistungsverzweigung in einen mechanischen und einen hydraulischen (Teil ein* Dies hat den Torteil, daß die hydrodynamische Kupplung 10 kleiner ausgebildet werden kann.
im Rückwärtsgang wird bei gefüllter hydrodynamischer Kupplung die Bremse 29 eingerückt, während beide anderen Schaltorgane gelöst sind. Die Antriebswelle 25 treibt das Sonnenrad 18 des einen Planetenrädersatzes 12 in Yorwärtsdrehriehtung an. Unter Benutzung des fest gebremsten Kingrades 15 des anderen Planetenrädersataes als Reaktionsgließ wird der Planetenräderträger in Rüekwärtsdrehriehtung angetrieben. Auch in diesem Pail erfolgt die Kraftübertragung unter Terwendung der hydrodyaamisehen Kupplung 10 als Anfabrkupplung rein hydraulisch.
Bei dem Getriebe nach Fig.2 ist der getriebene Teil 23 der hydrodynamischen Kupplung 10 mit den Sonnenrädern. 14f und 18' der beiden Plane tenrädersätzie 11 und 12 starr verbunden· Der treibende Teil 26 der hydrodynamischen Kupplung 1C steht über eine ausrückbare Kupplung 27 mit den Planetenräderträger 161 des anderen Planetenrädersataes 11 in Verbindung. Dieser Planetenräderträger 16* ist durch die Bremse 29 abbremsbar· Die Abtriebsv/elle 22 ist diesmal mit dem Planetenrääerträger 20f des
•6-
Paint 5451/4
einen Planetenrädersatzes 12 und dem Ringrad 15' des anderen Planetenrädersatzes 11 verbunden. Das Hingrad 19' des einen Planetenrädersatzee 12 ist für sich durch die Bremse 30 abbremsbar. Die Wirkungsweise dieses Getriebes ist im Prinzip dieselbe wie die des vorstehend beschriebenen. Im ersten Gang erfolgt der Antrieb bei gefüllter hydrodynamischer Kupplung 10 und eingerückter Bremse 30 rein hydraulisch auf beide Sonnenräder 14* und 18' und mit der Untersetzung des einen Planetenrädersatzes 12 auf den mit der Abtriebswelle 22 verbundenen Planetenräderträger 20'. Die Kupplung 10 wirkt ala Anfahrkupplun^
Für den zweiten Gang wird die hydrodynamische Kupplung 10 entleert und die Kupplung 27 eingerückt. Der Antrieb erfolgt nunmehr auf den Planetenräderträger 16* des anderen Planetenrädersatzes 11, wobei das Ringrad 19' des einen Planetenrädersataes 12 als Beaktioneglied dient. In diesem Gang erfolgt die Kraftübertragung rein mechanisch. Im direkten Gang wird bei gefüllter hydrodynamischer Kupplung 10 und eingerückter Kupplung eine Sperrung beider Planetenrädersätze erzielt und in beschriebener Y/eise das Drehmoment sowohl hydraulisch als auch mechanisch auf die Abtriebswelle 22 übertragen.
Der Rückwärtsgang wird bei gefüllter hydrodynamischer Kupplung 10 durch Einrücken der Bremse 29 erhalten. Dadurch steht der Planetenräderträger 16* fest und erzeugt am Ringrad 15* und damit an der Abtriebswelle 22 eine Rückwärtsdrehung. Dieser Antrieb ist wiederum rein hydraulisch und die Kupplung 10 wirkt als Anfahrkupplung.
lach Mg.3 ist der getriebene Teil 23 der hydrodynamisehen Kupplung 10 fest nur mit dem Sormenrad 14" des anderen Planetenrädersatzes 11 verbunden. Der treibende Teil 26 de· hydrodynamischen Kupplung 10 steht über die bereits mehrfach beschriebene Kupplung 27 sowohl mit dem Hingrad 19" des einen Planetönrädersatzes 12 als auch mit dem Planetenräderträger 16" des anderen Planetenrädersatzes 11 in Verbindung, Beide genannten Glieder sind starr miteinander verbunden und durch die
-7-
Daim 5431/4
"bereits "beschriebene Bremse 29 at bremsbar· Die Abtriebswelle 22 ist entsprechend der Anordnung nach l?ig.2 fest mit dem Planetenräderträger 20" des einen Planetenrädersatzes 12 und dem Ringrad 15" des anderen Planetenrädersataes 11 verbunden. Das Sonnenraä 18" des einen Planetenrädersatses 12 ist durch die Bremse 30 abbremsbar.
Die Wirkungsweise und Schaltart des beschriebenen Getriebes entspricht derjenigen nach Fig. 1 und 2. Im ersten Gang ist die hydrodynamische Kupplung 10 gefüllt, die Bremse 30 eingerückt· Me Kraftübertragung erfolgt rein hydraulisch» wobei die Kupplung 10 als Anfahrkupplung dient. Im aweiten Gang ist bei entleerter hydrodynamischer Kupplung 10 die mechanische Kupplung 27 und die Bremse 30 eingerückt. Die Kraftübertragung erfolgt rein mechanisch. Im direkten Gang wird die hydrodynamische Kupplung 10 wieder gefüllt unfl die Bremse 30 gelöst, währenä die Kupplung ,27 eingerückt bleibt. Die Kraftübertragung erfolgt sowohl hydraulisch als auch mechanisch. Im Bückwärtsgang wird bei gefüllter hydrodynamischer kupplung 10 die Bremse 29 eingerückt und die anderen Schaltorgane gelöst. Die Kraftübertragung erfolgt in diesem Fall ebenfalls rein hydraulisch und die Kupplung 10 wirkt wieder als Anfahrkupplung.
Bei vorstehenden Ausführungsformen ist jeweils der eine 3?lanetenrädersata dem Abtrieb und der andere Planetenrädersatz dem Antrieb benachbart. Im Prinzip wäre auch eine umgekehrte Anordnung denkbar. Ferner besteht die Möglichkeit, das Planetenrädergetriebe aus mehreren Planetenrädersät2en mit insgesamt mehreren Sängen zusammenzusetzen. Dabei könnte die hydrodynamische Kupplung 10 möglicherweise auch in mehr als einem Sang als Anfahrkupplung dienen. Die Anordnung kann zweckmäßig so getroffen sein, daß möglichst viele Gangwechsel über die hydrodynamische Kupplung 1C erfolgen, insbesondere solche Gangwechsel, die verhältnismäßig häufig erfolgen müssen. Dadurch wird ein weiches Schalten ersielt.
-8-

Claims (7)

__ ^-603134.20.9.82^ ialm 9431/4 Patent- ,und Schutsansprüche
1. Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bestehend aus einer als Anfahrkupplung dienenden hydrodynamischen Kupplung und einem nachgeschalteten Plane tenräderge fcriejbe aus mindestens einem Planetenrädersatz, Tder aus einem Sonnenrad, einem Ringrad und mindestens einem auf einem Träger angeordneten Planetenrad besteht, dadurch gekenr;zeich et, daß die hydrodynamische Anfahrkupplung in an sich bekannter Weise mit einem Entleerungsorgan (13) versehen ist maß durch willkürliche Steuerung diesem intleerungsorgan (13) zugleich als Schaltkupplung für das Planetenrädergetriebe dient.
2. Wechselgetriebe nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet, daß der getriebene Teil (23) der hydrodynamischen Kupplung (10) mit einem in mindestens einem Gang jeder Fahrtrichtung als Antrieb dienenden ersten Hied (18,18*,14") des Planetenräciergetriebee fest verbunden, und der treibende Teil (26) der hydrodynamischen Kupplung (10) durch eine ausrückbare Kupplung (27) mit einem zweiten Glied (15*16*,19") des Planetenräder&etriebes kuppelbar ist, wobei das aweite Glied bei entleerter hydrodynamischer Kupplung (10) als Antrieb für mindestens einen weiteren Gang des Planetenrädergetriebes dient«
3. Wechselgetriebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für eine vorzugsweise direkte Gangstufe bei gefüllter hydrodynamischer Kupplung (10) zugleich auch die Kupplung
(27) zwischen ihrem treibenden Teil (26) und dem aweiten Glied (15,16',19") des Planetenrädergetriebes einrückbar ißt.
4. wechselgetriebe nach einem der Ansprüche 1-3 und mit einem aus zwei Planetenrädersätzen (11 und 12) bestehenden Planetenrääergetriebe, wobei ein Teil (16,20) bzw, (15',2Cf) bzw« (15",2O11) jedes Planetenrädersatzes (11 und 12) fest mit dem Abtrieb (22) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der getriebene Teil (23) der hydrodynamischen Kupplung (10) mit einem ersten Glied (18,18',14") mindestens eines Planetenrädersatzes verbunden unä der treibende Teil (26) der hydro-
—9—
-9- Palm g451/4
Kupplung (10) mit einem zweiten "lied (15fIS1 ,19") mindestens des anderen Planetenrädersatzee kuppelbar und dieses zweite Glied (15,16» und 19") für den Rückwärtsgang abbre.msbar ist.
5. echseige triebe nach Anspruch 4, wobei rl er Astrid- (22) mit den Planetenräderträgern (16,2C) der beiden Planetenrädersätae (11 und 12) fest verbunden ict, dadurch ge'-ennzeichnct, daß das mit dein getriebenen Seil (23) ^er hydrodynamischen Kupplung (10) fest verbundene erste rlleä das £on?.:en;rad (18) des einen Planetenrädersatzes (12) und das mit äcri treibenden Seil (26) der hydrodynamischen !'tipplung: (10) Inippelbare zweite Glied das Kingrad (15) des andere Planetenräöersa-taes (11) ist und das Kindred (19) <3cs einen "lanetenr-'Ulers'-.tses (12) mit dem Sonnenrad. (14) des £.-fideren Planetenrädersatzes (11) fest verbunden und abbreresbar ist ("rig.i5.
6. νeeixselgetriebe nach Anspruch 4» wobei der abtrieb (22) mit dem ?lan·:tenräderträger (2O',2On) des einen (12) und äcra üingrad (15S15") des anderen Planetenrädersatzes (11) feet verbunden ist? dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem ,^e tr ie betten Teil (23) der hydrodynamischen Kupplung (10) verbundene erste Glied ds'.s oonnenrad (14fs14") des anderen Plane\βητΗδereutaes (11) und das mit dem treibenden 'fell (26) der hydrodynamischen IvUpplung (10) kup'pelbare S'.eite Glied der Plane tenräderträger (16r s 16") demselben Planetenrädersatzes (11) ist (T?i/-.2 und 3).
7. --echsel^etriebe nach Anspruch 6, dadurch peken^zc^oiraett daß die ;-on";enräder (14SIS1) beider Planetenrädersätae (11,12) fest niteinunder verbunden sind und geraeinsam das -lit dem getriebenen Teil (23) der hydrod.ynamischen F.u-oplu-n^ (10) verbundene erste Glied bilden, wobei das Hingrad (19* 5 des ei;ie"i
(12) abbrensfoar ist (Fig.2),
-3ChSeIfJf; triebe nach /mspruch 6, dadurch, ge Venn r, ei ordnet, da/1 der das s-/eite üiied bildende "lane-tenräderträger ■'Ίο") des
-10- Palm 5431/4
e/i ?lu.netenrädersatzes (11) fest mit dem Hingraä
(19") des einen Planet^nradersataes (12) verbunden und das üoimenrad (1o") des einen r'lanetenrädersatizes (12) abreasbar ist.
DED21159U 1960-09-16 1960-09-16 Wechselgetriebe, insbesondere fuer kraftfahrzeuge. Expired DE1860923U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED21159U DE1860923U (de) 1960-09-16 1960-09-16 Wechselgetriebe, insbesondere fuer kraftfahrzeuge.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED21159U DE1860923U (de) 1960-09-16 1960-09-16 Wechselgetriebe, insbesondere fuer kraftfahrzeuge.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1860923U true DE1860923U (de) 1962-10-25

Family

ID=33139538

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED21159U Expired DE1860923U (de) 1960-09-16 1960-09-16 Wechselgetriebe, insbesondere fuer kraftfahrzeuge.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1860923U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2038600A1 (de) * 1970-08-04 1972-02-10 Daimler Benz Ag Mehrganggetriebe,insbesondere automatisches Getriebe fuer Kraftfahrzeuge
DE3216594A1 (de) * 1981-05-21 1982-12-09 Ford-Werke AG, 5000 Köln Automatisches getriebe fuer kraftfahrzeuge

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2038600A1 (de) * 1970-08-04 1972-02-10 Daimler Benz Ag Mehrganggetriebe,insbesondere automatisches Getriebe fuer Kraftfahrzeuge
DE3216594A1 (de) * 1981-05-21 1982-12-09 Ford-Werke AG, 5000 Köln Automatisches getriebe fuer kraftfahrzeuge

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3036445C2 (de)
DE2830543C2 (de)
DE1555071C3 (de) Planetenräderwechselgetriebe in Gruppenbauart für Kraftfahrzeuge
DE69910641T2 (de) Kraftübertragungssystem mit zwei einfachen Planetensätzen
DE2439604B2 (de) Fahrzeug-wechselgetriebe
DE1755526A1 (de) Planetengetriebe-Radantrieb
DE2150674C3 (de) Aus Brennkraftmaschine, Zahnräderwechselgetriebe und Verteilergetriebe bestehendes Antriebsaggregat für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Schlepper oder ähnliche Nutzfahrzeuge
DE2937470A1 (de) Zahnradlager fuer automatische getriebe
DE3223102A1 (de) Vierradantrieb fuer fahrzeuge
DE3120675A1 (de) Wechselgetriebe fuer leistungsstarke fahrzeuge
DE1505723C3 (de) Planetenräderwechselgetriebe für Fahrzeuge, insbesondere für schwere Kraftfahrzeuge
DE1555358A1 (de) Viergang-Getriebe mit Achsvorrichtung
DE1153583B (de) Planetenraederwechselgetriebe mit fuenf Umlaufraedersaetzen
DE1911756A1 (de) Fahrzeugkraftuebertragung mit mehreren UEbersetzungsverhaeltnissen
DE3741747A1 (de) Automatikgetriebe
DE2038600C2 (de) Gangwechselgetriebe für Fahrzeuge
DE2429267A1 (de) Wechselgetriebe
DE1860923U (de) Wechselgetriebe, insbesondere fuer kraftfahrzeuge.
DE69730726T2 (de) Rückwärtsgang-schaltmechanismus in einem querliegenden vorderradgetriebe
DE1177949B (de) Antriebsaggregat in Blockbauweise fuer Kraftfahrzeuge
DE2137983A1 (de) Zahnräderwechselgetriebe insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE1008590B (de) Hydraulisches Wechselgetriebe
DE1505724A1 (de) Planetenraeder-Wechselgetriebe,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE2743581A1 (de) Hydrodynamisch-mechanisches getriebe fuer kraftfahrzeuge
DE2100508C2 (de) Verbundplanetenrädergetriebe für Kraftfahrzeuge