DE186494C - - Google Patents

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DE186494C
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asbestos
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/02Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made
    • D02G3/16Yarns or threads made from mineral substances
    • D02G3/20Yarns or threads made from mineral substances from asbestos
    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
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    • D02G3/02Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made
    • D02G3/12Threads containing metallic filaments or strips
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2101/00Inorganic fibres
    • D10B2101/02Inorganic fibres based on oxides or oxide ceramics, e.g. silicates
    • D10B2101/04Asbestos

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 186494 KLASSE 76 c. GRUPPE
in PHILADELPHIA.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Garnen, welche aus einem Überzug aus Asbestfasern und einer Seele aus Metalldraht bestehen. Um Asbestgarne durch Einführung eines feinen Drahtes zu verstärken, war es bisher notwendig, zunächst einen oder mehrere Fäden aus Asbest herzustellen und. alsdann erst diesen Faden oder diese Fäden mit einem feinen Draht zu verzwirnen. Dieses bekannte Verfahren erfordert einen ziemlichen Aufwand an Zeit und Material und hat zur Folge, daß der Draht, anstatt in dem Fasergut oder Garn eingebettet und verhüllt zu sein, mit dem mehr oder weniger hart verdrehten Faden oder den Fäden eine Spirale bildet und deshalb mehr oder weniger offen liegt.
Nach vorliegender Erfindung ist das vorläufige Verspinnen des Fasergutes nicht erforderlich. Das Vorgarn wird, wie es von der Krempel kommt, ohne vorherige Verdrehung zusammen mit dem Verstärkungsdraht in die Zwirnmaschine eingeführt. Durch die Wirkung der Lieferwalzen der Maschine wird der Draht in das weiche Vorgarn, und zwar bevor diesem eine Verdrehung gegeben wird, gepreßt. Nach dem Verlassen der Lieferwalzen und bei dem folgenden Verzwirnen nimmt der Metalldraht nur eine leicht schraubenförmige Gestalt an. Man kann also nach dem vorliegenden Verfahren mit dem Draht ein weiches Vorgarn aus Asbest oder anderem Fasergut verzwirnen, ohne diesem Vorgarn eine vorherige Verdrehung oder Behandlung zuteil werden zu lassen. Es wird hierdurch ein Faden erzielt, welcher vollkommen mit dem Überzug aus weichem Asbest umgeben ist.
Der zusammengesetzte Faden wird dann auf der Zwirnmaschine in bekannter Weise zu einer Spule gewickelt, wodurch das Asbestvorgarn in einem Vorgang in die zum Weben von Asbestzeug geeignete Form gebracht wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 schematisch beispielsweise eine zur Ausführung des Verfahrens geeignete Zwirnmaschine dargestellt. Fig. 2 ist eine Ansicht der gewickelten Spule mit der Spindel, während Fig. 3 den neuen Faden zeigt.
Das Vorgarn 3 aus Asbest und ein Draht 4 aus Kupfer oder Messing werden von Spulen abgezogen und zusammen durch die Lieferwalzen 5 und 6 geführt. Von diesen Walzen gehen das Vorgarn und der Draht zusammen durch den zum Verzwirnen dienenden Teil 7 der Zwirnmaschine sowie durch den beweglichen Fadenführer 8 zu der Spindel 9.
Die Spindel erhält einen Antrieb durch Riemen 10 und Riemenscheibe II, während der Zwirnteil 7 in derselben Richtung, jedoch mit größerer Geschwindigkeit, ebenfalls durch einen Riemen angetrieben wird. Die Drehbewegung des Zwirnteiles bewirkt, daß der Draht und das Vorgarn derart zusammen verdreht werden, daß das weiche Asbestvorgarn den Draht vollkommen umgibt. Hierbei erhält der Draht eine leicht schraubenförmige Gestalt und kann so den Asbestüberzug halten, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Die schnellere
Drehung des Zwirnteiles um die Spindeln veranlaßt, daß der Faden auf die Spindel aufgewickelt wird. Die senkrechte Bewegung des Fadenführers, welche durch ein Differentialgetriebe hervorgerufen werden kann, bewirkt die richtige Lagerung des Fadens. Das Fadengebilde erhält seine Form von einem kegelförmig gestalteten Trichter t2. Die Maschine bildet keinen Teil der Erfindung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Garn aus Asbest und Metalldraht, dadurch gekennzeichnet, daß der Metalldraht mit einem vorher nicht gedrehten Asbestvorgarn gleichzeitig verzwirnt wird, um den Metalldraht vollkommen in den Asbest-Überzug einzuhüllen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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