DE1865581U - Eigen- und innenventilierte spritzwassergeschuetzte elektrische maschine. - Google Patents
Eigen- und innenventilierte spritzwassergeschuetzte elektrische maschine.Info
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K9/00—Arrangements for cooling or ventilating
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- H02K9/04—Arrangements for cooling or ventilating by ambient air flowing through the machine having means for generating a flow of cooling medium
- H02K9/06—Arrangements for cooling or ventilating by ambient air flowing through the machine having means for generating a flow of cooling medium with fans or impellers driven by the machine shaft
-
- H—ELECTRICITY
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- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
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- H02K5/20—Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof with channels or ducts for flow of cooling medium
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Description
Tr/rl
Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden
"Eigen-und innenventilierte spritzwassergeschützte elektrische
Maschine·
Die vorliegende Erfindung betrifft eine eigen-und innenventilierte
spritzwassergeschützte elektrische Maschine.
Bisher wurden, wie dies auch aus den entsprechenden !formen der
verschiedenen Länder ersichtlich ist, eigen-und innenventilierte Maschinen mittels auf der Maschinenwelle zwischen aep. Lagern angebrachten
Gebläseläufern gekühlt· Damit bestand die Möglichkeit, diesen Läufer an dieser oder jener Stelle anzubringen, so dass
sich eine Normalisierung der Rotorlagerdistanzen und anderer damit
zusammenhängender Maschinenteile bisher nicht durchführen liess·
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Bachteil zu vermeiden.
Die erfindungsgemässe elektrische Maschine ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Ventilationsmittel im Gehäuse ausserhalb der Wellenlagerung angeordnet sind.
Dies erlaubt eine Formierung und Typisierung der Innenteile des Motors, insbesondere der Lagerdistanzen des Läufers und dessen
Welle. Es ist damit möglich, den Ventilator unbeschadet der Hormierung
ausserhalb des Lagers anzubringen und damit trotz der Uormie-
-Z- 169/62
rung dessen Freigestaltung zu ermöglichen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird anschliessend
anhand von Figuren erläutert. Es zeigt:
Fig.l einen spritzwassergeschützten Elektromotor von der Seite,
die obere Hälfte im Axialschnitt,
Fig.2 einen schematischen Ausschnitt aus einem Querschnitt gemäss
Linie II-II der Fig.l,
Fig.3 einen schematischen Ausschnitt geraäss der Linie III-III
aus Fig.l.
Ein spritzwassergeschützter, eigen-und innenventilierter Elektromotor
1 besitzt ein mit einem Fuss versehenes Gehäuse 2. Der Motor ist seitlich mit Lagerschildern 3 und 4 abgedeckt. Sein
mit einem Federkeil versehenes Wellenende 5 ragt aus dem Lagerschild 3 heraus. Der Motor besitzt einen Nabenkörper 6 mit einem
Rotorko'rper 8, sowie auf dem Umfang gleichmässig angeordnete Kühlungszüge 7. Der Rotorkörper 8 wird umgeben von Statorblechen
mit Wicklungen 9· Zwischen den Gehäuse 2 und den Statorblechen 9 sind weitere Kühlkanäle 10 ausgebildet, während zwischen dem Lagerschild
4 und dem Gehäuse 2 ein Führungsring 11 eingesetzt ist. Der Rotor dreht in Kugellagern 12.
Verschalungen 13 umspannen die Lagerschilder 3 und 4. Sie dienen in ihrem obern, geschlossenen Teil sowohl als Tropfwasserschutz
wie als Berührungsschutz und in ihrem untern, gelochten Teil
ausschliesslich als Berührungsschutz. Der Frontteil 15 des
- 3 - 169/62 .
Lagerschildes 3 ist als innere Luftführungsfläche geformt. Am abgekapselten Wellenende ist ausserhalb des Lagers 12 ein Ventilator
16 mit Schaufeln 17 aufgezogen. Die Schaufeln 17 sind einseitig an einer seitlichen Führungsscheibe befestigt, der sog.
Deckscheibe. Der führungsring 11 ist, wie aus Fig.l ersichtlich,
derart geformt, dass sich bezüglich der Schaufeln 17 ein stillstehenden
Führungskonus 18 in Form der zweiten, seitlichen Führungsfläohe bildet.
Ein Schutzring 19 am Lagerschild 3 dient als Spritzwasserschutz.
Dieser Schutzring 19 besteht aus zwei Teilen, welche koaxial und symmetrisch zueinander angeordnet und zylinderförmig ausgebildet
sind. Sie erstrecken sich vorzugsweise je über einen Winkelbereich von ungefähr 45° , so daas sie die bis unter einem Winkel von
über der Horizontal*en eintretenden Wassertropfen, wie aus Fig. 2
ersichtlich ist, ablenken.
Das Wasser kann dann durch Oeffnungen 22 wieder-aus dem Motor
austropfen. Die für die Kühlung des Motors 1 nötige Kühlluft kann
in Pfeilrichtung 20 durch die Oeffnungen 22 der Verschalung 13 •eintreten und in Pfeilrichtung 21 durch entsprechende Oeffnungen
22 in der Verschalung 13 des Lagerschildes 4 austreten. Der elektrische Anschluss erfolgt am Klemmenkasten 23.
In Fig. 2 sind ebenfalls die geschnittenen Spritzschutzmittel des
Lagerschildes 3 ersichtlich, während aus Fig. 3 hervorgeht, wie die unter 30° einfallenden Wassertropfen 26 bei stillstehenden
Ventilator an dessen Schaufeln 17 nach unten abgelenkt werden
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und durch die Oeffnungen 22 ausfliessen. Der drehende Ventilator schleudert allfällig in die Lagerschilder gelangende Wassertropfen
aus.
Der beschriebene Motor ist durch die bekannte Yerschatag 13, welche
etwas mehr als die obere Hälfte der Lagerschilder 3 und 4 Öffnungsfrei abdeckt und somit gegen Tropfwasser geschützt* Die Verschalung
ist im untern Teil mit den Oeffnungen 22 versehen, durch welche allfällige feuchtigkeit aus dem Innern des Motors austropfen
kann und welche anderseits dazu dienen, die zur Kühlung nötige Frischluft auf der einen Seite anzusaugen und auf der andern
wieder auszustossen» Diese beiden Verschalungen 13 stellen somit die bekannte Normalausführung für den Berührungs-und den Tropfwasserschutz
dar»
Der Spritzwasserschutz dagegen befindet sich hier im Innern der Lagerschilder und zwar in Form, der beiden Schutzringflächen 19
im Lagerschild 3 und als Führungskonus 18 im Lagerschild 4. Anordnung
und Dimensionierung dieser Schutzflächen sind derart gewählt, dass sie den bestehenden Vorschriften bezüglich Spritzwasserschutz
genügen. Diese Lösung weist gegenüber den bestehenden Anordnungen den Vorteil auf, dass die Schutzmittel für Spritzwasser
teilweise in der elektrischen Maschine selbst bzw. in den Lagerschildern untergebracht sind und äusserst einfach ausgeführt
werden können, da der obere Teil der Verschalung 13 einen Teil des Schutzes gegen Spritzwasser übernimmt und somit nnr noch ein
Ergänzungsschutz über den entsprechenden, noch Spritzwasser gefährdeten freien Winkelbereich angebracht werden muss, wie dies
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eindrücklich aus Pig.2 hervorgeht. Din die ·Strömungsverluste der
Kühlungsluft auf ein Miniraum zu "beschränken, ist der freie Querschnitt
nf" zwischen den Schutzflächen 19 und der iagerdeekelfront
15 so gewählt, dass er mindestens gleich der freien Eintrittsflache
W3?" d<§r Verschalung 13 entspricht, die normalerweise einen
freien Durchtrittsquerschnitt von ca* 60$ aufweist.
Der Führungskonus 18, welcher zugleich auf einem Teil seines
ümfanges den verlangten Spritzwasserschutz bildet, dient als Gehäuseteil für den Ventilator, wie dies aus Pig. I ersichtlich
ist.
Die beschriebene Ausführung mit ausserhalb der Lagerung angeordnetem
Ventilator ist für alle elektrischen Maschinen verwendbar, also auch für spritzwassergeschützte Maschinen und solche
mit vertikal angeordneter Axe,
Diese neue Anordnung ist daher nicht nur wirtschaftlich und strömungstechnisch günstiger als die bisher üblichen, sondern
erlaubt bei spritzwassergeschützten Ausführungen auch die bekannten
glatten und gut zu reinigenden Gehäuseformen beizubehalten. Es ist dabei speziell darauf geachtet , dass die Kühlluft im
Motor eine gleichmässige Geschwindigkeit beibehält und auch keinen
plötzlichen Richtungsänderungen unterworfen wird.
Claims (1)
- RA.6G3MW7.1H62'· 6 - "~~ 169/62SchutzansprUche :«Eigen- und innenventilierte elektrische Maschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilationsmittel im Gehäuse ausserhalb der T/ellenlagerung angeordnet sind.2.Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilationsmittel einen auf der Maschinenwelle angeordneten Ventilator umfassen mit an einer einzigen !Pührungsflache befestigten Schaufeln.5.Maschinen nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Ftihrungsflache des Ventilators fest angeordnet und ' gleichzeitig als Spritzwasserschutzfläche ausgebildet ist.4.Maschine nach Ansprüchen 1-3» dadurch gekennzeichnet, dass die Pührungsfläche Kegelstumpfform aufweist.5.Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie spritzwassergeschützt ist.Aktiengesellschaft BROW, BOVBRI & CIE.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA18973U DE1865581U (de) | 1962-10-17 | 1962-10-17 | Eigen- und innenventilierte spritzwassergeschuetzte elektrische maschine. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA18973U DE1865581U (de) | 1962-10-17 | 1962-10-17 | Eigen- und innenventilierte spritzwassergeschuetzte elektrische maschine. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1865581U true DE1865581U (de) | 1963-01-17 |
Family
ID=33137283
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA18973U Expired DE1865581U (de) | 1962-10-17 | 1962-10-17 | Eigen- und innenventilierte spritzwassergeschuetzte elektrische maschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1865581U (de) |
-
1962
- 1962-10-17 DE DEA18973U patent/DE1865581U/de not_active Expired
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