DE186877C - - Google Patents
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- DE186877C DE186877C DENDAT186877D DE186877DA DE186877C DE 186877 C DE186877 C DE 186877C DE NDAT186877 D DENDAT186877 D DE NDAT186877D DE 186877D A DE186877D A DE 186877DA DE 186877 C DE186877 C DE 186877C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F35/00—Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
- B01F35/80—Forming a predetermined ratio of the substances to be mixed
- B01F35/88—Forming a predetermined ratio of the substances to be mixed by feeding the materials batchwise
- B01F35/881—Forming a predetermined ratio of the substances to be mixed by feeding the materials batchwise by weighing, e.g. with automatic discharge
- B01F35/8811—Forming a predetermined ratio of the substances to be mixed by feeding the materials batchwise by weighing, e.g. with automatic discharge the weighing being effected by material receiving containers rotating or tilting under the influence of the weight of the material in those containers
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Food-Manufacturing Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vt 186877-KLASSE 12 e. GRUPPE
Dr. EUGEN RAUTER in CÖLN.
Bei der in der Industrie, namentlich in der chemischen Industrie, häufig gestellten Aufgabe,
mehrere Flüssigkeiten miteinander zu vermengen, sind bisher Kippschaufeln oder
kleine Wasserräder benutzt worden, welche die Flüssigkeit fassen und einer Ableitung
zuführen sollten. Bei diesen Einrichtungen besteht aber der Übelstand, daß die Flüssigkeit
während des Transportes aus den erwähnten Behältern unterwegs verschüttet wurde, so daß das gewünschte Mischungsverhältnis
nicht zustande kam. Der Übelstand wurde dadurch hervorgerufen, daß die die
Flüssigkeit aufnehmenden Gefäße durch Kippen sich von selbst in einem Abfluß entleerten,
welcher in dem Weg der schwingenden oder kreisenden Gefäße sich befindet.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diesen Ubelstand zu beseitigen und hat zu
diesem Behufe den Abfluß der Schöpfbecher außerhalb deren Bewegungslinie verlegt. Das
Abflußrohr für die von den Schöpf bechern gefaßte Flüssigkeit befindet sich annähernd
in der Horizontalen bezw. in der Drehachse der Schöpfbecher, und dieses Abflußrohr steht
durch eine Rohrleitung, welche dem Schöpfbecher als Stiel dient, mit letzterem in Kommunikation.
Die durch den Schöpfbecher gefaßte Flüssigkeit kann sich während der kreisenden Bewegung des Schöpfbechers in
dem hohlen Stiel entleeren, gelangt in das Abflußrohr und kann aus diesem an einen
geeigneten Ort weiter abgeleitet werden.' Ein Verschütten der geschöpften Flüssigkeit ist
hierbei vollkommen ausgeschlossen, weil dieselbe direkt aus dem Schöpfbecher durch dessen
Stiel wie durch einen Trichter an die Abflußstelle geleitet wird. Der Ausfluß des Abflußrohres,
welcher ohne Schwierigkeiten außerhalb der Schöpfvorrichtung angeordnet werden kann,
bewegt sich derart nahe der Drehachse der Schöpfbecher, daß die Abnahme der ausfließenden
Flüssigkeit sozusagen von einer feststehenden Stelle entnommen werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand
beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Längsschnitt,
Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt,
Fig. 3 den Schöpfbecher im senkrechten Längsschnitt und horizontalen Querschnitt.
Fig. 4 zeigt einen senkrechten Längsschnitt einer weiteren Ausführungsform,
Fig. 5 einen senkrechten Längsschnitt durch eine dritte Ausführungsform,
Fig. 6 einen senkrechten Querschnitt zu Fig. 5 und
Fig. 7 einen senkrechten Querschnitt durch eine vierte Ausführungsform.
Die Vorrichtung besitzt ein sprunghaft rotierendes Zellenrad \, welches hier beispielsweise
aus vier Zellen besteht, die ähnlich wie bei Wasserrädern gleichmäßig verteilt angeordnet
sind. Das Zellenrad \ ist in Lagern Z, /2 drehbar gelagert. Die Lagerung des
Zellenrades ist auf einem zweiteiligen Behälter b1, b2 vorgesehen (Fig. 1 und 2). Mit
der Welle n> des Zellenrades verbunden sitzt ein Rohr r4, welches in der Achse verläuft.
Von diesem Rohr r4 führt ein Rohr r3 ab, ,welches als Stiel für den Schöpfbecher sch
dient. Das Rohr r3 stellt eine Kommunika-
tion zwischen dem Schöpfbecher und dem Rohr r4, dessen eines Ende offen ist und
über einem Ausguß α mündet, dar. Mit dem Ausguß α ist ein Ableitungsrohr r5 in Verbindung.
Über den Zellen des Zellenrades mündet ein Rohr r\ aus welchem ein Flüssigkeitsstrahl
das Zellenrad treffen und dasselbe nach Art eines Wasserrades drehen kann. Aus dem Behälter b1 führt ein Ableitungsrohr
r2. Das Zellenrad dient im vorliegenden Falle zur Bewegung der gesamten Vorrichtung.
·
Der Schöpf bechersc/z (Fig. 3) umgibt mantelförmig
einen eigentlichen Becher m. Im Mantel befindet sich oben eine Schöpföffnung
und unten eine Abflußöffnung 0. Des weiteren ist der vom Mantel umschlossene Raum in
Kommunikation mit dem als Stiel für den Schöpfbecher dienenden Rohr r3. Die durch
ao die obere Öffnung des Mantels geschöpfte Flüssigkeit füllt zunächst den Innenraum desselben
und den eigentlichen Becher m aus, wenn der Schöpfbecher sich durch die zu
schöpfende Flüssigkeit bewegt. Tritt der Schöpfbecher aus der Flüssigkeit aus, so
fließt die überflüssige Flüssigkeit, welche wohl den Raum innerhalb des Mantels, aber nicht
den Becher m selbst ausfüllt, aus der Öffnung ο wieder zurück in den Flüssigkeitsbehälter
b2. Bei weiterer Drehung wird der Becher m gegen das Rohr rs geneigt und
entleert sich in dasselbe wie in einen Trichter. Die Flüssigkeit gelangt des weiteren aus dem
Rohr r2 in das Abflußrohr r4 und von diesem in den Ausguß. Das gewünschte Quantum
geschöpfter Flüssigkeit kann, wie ersichtlich, sich nur innerhalb des Mantels, welcher das
eigentliche Maß m des Schöpfbechers umgibt, gegen das Rohr r3 entleeren. Eine
Verschüttung der Flüssigkeit ist infolgedessen unmöglich.
Bei der Ausführungsform Fig. 5 und 6 sind zwei diametral gegenüberstehende Schöpfbecher
auf der Welle vorgesehen. Jedes Zellenrad hat ein eigenes Ausflußrohr. Beide
Ausflußrohre münden gegen das Ausgußbecken.
Bei der Ausführungsform (Fig. 7) sind drei Schöpfbecher nebeneinander auf der
Achse angeordnet. Sie können aber jeder für sich in einen eigenen Flüssigkeitsbehälter
eintauchen. Ihre Stiele münden in ein gemeinsames horizontales Abflußrohr.
Um eine intermittierende Drehung des Zellenrades zu bewirken, ist folgende Vorrichtung
vorgesehen.
Das Zellenrad hat Vorsprünge ρ an jeder Zelle. Mit diesen kommt es gegen einen
nachgiebigen Anschlag u1 zu liegen. Wenn eine Zelle aus der Leitung r1 die nötige
Füllung erhalten hat, wird der Vorsprung ρ1 den nachgiebigen Anschlag w1 bezw. dessen
Gewicht g1 überwinden und das Rad kann um eine Strecke sich so weit drehen, daß
eine neue Zelle des Zellenrades unter das Rohr r- gelangt.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Mischen von Flüssigkeiten in einem bestimmten Verhältnis,
dadurch gekennzeichnet, daßmindestens ein vertikal kreisender Schöpfbecher mit einem annähernd in der Horizontalen
bezw. in der Drehachse liegenden Abflußrohr derart in Kommunikation steht, daß
die von dem Schöpfbecher gefaßte Flüssigkeit durch das Abflußrohr abgeleitet werden
kann, während der Schöpfbecher kreist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Schöpfbecher
ein napfartiger, oben abgedeckter Raum sich befindet, in welchen die Flüssigkeit
durch eine seitliche Öffnung gelangt und denselben ausfüllen kann, während überflüssige Flüssigkeit während der
Drehung der Schöpfbecher wieder aus dieser Öffnung ausfließen kann und wobei bei Weiterdrehung der napfartige
Raum sich gegen den hohlen Becher zu entleert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE186877C true DE186877C (de) |
Family
ID=450614
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT186877D Active DE186877C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE186877C (de) |
-
0
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