DE187236C - - Google Patents
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- Publication number
- DE187236C DE187236C DE1905187236D DE187236DA DE187236C DE 187236 C DE187236 C DE 187236C DE 1905187236 D DE1905187236 D DE 1905187236D DE 187236D A DE187236D A DE 187236DA DE 187236 C DE187236 C DE 187236C
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- DE
- Germany
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- sleeves
- sleeve
- spring
- gear
- central
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M25/00—Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 187236 KLASSE 63 k. GRUPPE
FRIEDRICH KUPKE in GERA.
Es sind bereits Planetenräderwechselgetriebe mit Leerlauf für Fahrräder und Motorwagen
bekannt, bei denen die eine Übersetzung durch Festhalten des Zentralrades, die andere Uber-Setzung
durch Kuppeln des Zentralrades mit dem Planetenträger durch eine unter Federdruck
stehende Reibungskupplung erreicht wird. Nach der Erfindung sind bei derartigen Getrieben zwei gegeneinander verschiebbare,
ίο als Federgehäuse dienende undrehbare Hülsen
nach außen mit Stirnrändern versehen, zwischen welchen eine Reibscheibe, die mit dem
mit dem Zentralrade des Umlaufgetriebes undrehbar verbundenen Kupplungsteil gleichfalls
undrehbar verbunden ist, gelagert ist, so daß durch gegenseitige Verschiebung der Hülsen
die Reibscheibe zwischen den Rändern der Hülsen festgeklemmt, das Zentralrad festgestellt
und das Umlaufgetriebe in Tätigkeit gesetzt wird.
Die Erfindung wird durch die Zeichnungen veranschaulicht, und zwar zeigen
Fig. ι einen senkrechten Längsschnitt durch den Erfindungsgegenstand,
Fig. 2 eine Seitenansicht und
Fig. 3 eine Vorderansicht desselben.
Durch die Fig. 4 bis 10 werden verschiedene Einzelteile in Ansicht dargestellt, wobei die Fig. 6 und 7 in kleinerem Maßstäbe als die übrigen Figuren gezeichnet sind.
Durch die Fig. 4 bis 10 werden verschiedene Einzelteile in Ansicht dargestellt, wobei die Fig. 6 und 7 in kleinerem Maßstäbe als die übrigen Figuren gezeichnet sind.
Mit der Motorwelle α (Fig. 1) ist der mit
einem Innenzahnkranz b sowie mit einer Hülse c versehene Mittelkörper d fest verschraubt.
Um den Körper d ist eine als Riemenscheibe ausgebildete Scheibe e drehbar
angeordnet, die mit einem Reibungshohlkegel / und mit einer die Planetenräder g
tragenden Vorderwand h versehen ist, durch deren zentrale Bohrung die das Zentralrad i
mit einem Konus j undrehbar kuppelnden, jedoch eine achsiale Verschiebung des Konusses
j gegenüber dem Zentralrade gestattenden Kupplungsklauen hindurchgehen.
Auf der Hülse c sind ferner zwei Ringe I
und m lose gelagert, zwischen welchen die Druckfeder η eingeschaltet ist. Der Ring I
legt sich gegen die in die Hülse c festgeschraubte Kopfplatte ο. Über dem Ring m
ist eine Hülse p, (Fig. 1, 8, 9 und 10) von
T-förmigem Querschnitt in achsialer Riehtung verschiebbar angeordnet, derart, daß,
wenn diese Bewegung stattfindet, die Hülse ρ den Ring m mitnimmt und die Feder η zusammendrückt.
Über der Hülse ρ ist ferner eine Hülse q (Fig. 1, 4 und 5) angeordnet,
die mit ihrer Stirnwand sich gegen den RingZ-bezw. die Kopfplatte ο legt, so daß
bei der achsialen Bewegung der Hülse ρ eine auf dieser lose gelagerte, in zwei Ausschnitten^
(Fig. 6) des KonussesJ stets eingreifende Reibscheibe r (Fig. 1 und 7) gegen den
iuneren Stirnrand der Hülse q gepreßt und schließlich zwischen den Stirnrändern der
beiden Hülsen ρ und q eingeklemmt wird.
Zur achsialen Bewegung der Hülse ρ ist eine mit einer Gabel s mittels Schraubengewindes
verbundene Stellstange ί vorgesehen (Fig. 2 und 3). Die -unteren Enden der
Gabel sind keilförmig ausgeschnitten und greifen mit den Keilflächen an Stifte u (Fig. 3
und 8 bis 10), die in Ansätzen υ (Fig. 3 und 8 bis 10) der Hülse ρ angeordnet sind. Diese
Ansätze ν gleiten in Führungen n> (Fig. 3
bis 5) der Hülse q, so daß beide Hülsen teleskopartig gegeneinander geführt werden.
Durch Drehung der Stellstange t wird infolge des Schraubengewindes die Gahel gehoben,
wobei die Hülse q zur Führung für das untere Ende der Stellstange dient. Es werden
durch diese Hebung die Stifte u nach rechts (Fig. 2) gedrängt, die Feder η wird
zusammengedrückt und die Scheibe r wird zwischen den Stirnrändern der Hülsen ρ und q
fest eingeklemmt.
Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist folgende:
In der in Fig. 1 veranschaulichten Stellung
der Teile ist die Gabel 5 niedergeschraubt, so daß die Ringe p, q entlastet und die Feder
η entspannt ist. Hierbei drückt die ganze Kraft der Feder auf den Bund \ (Fig. 1
und 6) des Konussesj. Letzterer wird durch die Federkraft gegen den Kupplungshohlkegel
f gepreßt, so daß Konus j, Mittelkörper d und Scheibe e als Ganzes mit der
Welle α gedreht werden, während das innere
T-förmige Ende der Hülse p, welches in Richtung der Achse geringere Dicke als der
Bund \ besitzt und daher von der Feder η nicht belastet wird, in dem zwischen Ring m'
und Mittelteil des Konusses j gebildeten Raum stillsteht. Will man nun die Scheibe e lose
laufen lassen, so wird die Gabel s halbhoch geschraubt. Dadurch wird die Hülse ρ nach
rechts (Fig. 1 und 2) verschoben. Sie drückt somit auf den Ring m, so daß die Feder η
zusammengedrückt wird. Hierdurch wird der Konus entlastet und durch eine zwischen
ihm und der Vorderwand h angeordnete, in der Zeichnung nicht dargestellte Feder nach
rechts (Fig. 1), d. h. außer Eingriff mit der Kuppelfläche f gedrängt, so daß sich das
Zentralrad lose um die Hülse c drehen kann. Wird die Gabel J noch höher geschraubt
und die Hülse ρ unter weiterem Zusammendrücken der Feder η nach rechts geschoben,
so wird schließlich die Scheibe r, deren Zungen r' (Fig. 7) stets mit dem Konus j in
Eingriff stehen, zwischen ρ und q fest eingeklemmt. Hierdurch wird auch der Konus j
und mit ihm mittels der Kupplungsklauen k das Zentralrad i starr gehalten, so daß das
Planetengetriebe in Tätigkeit gesetzt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Planetenräderwechselgetriebe mit Leerlauf für Fahrräder und Motorwagen, bei dem die eine Übersetzung durch Festhalten des Zeritralrades, die andere Übersetzung durch Kuppeln des Zentralrades mit dem Planetenträger durch eine unter Federwirkung stehende Reibungskupplung erreicht wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegeneinander verschiebbare, als Federgehäuse dienende, undrehbare Hülsen (p, q) nach außen mit Stirnrändern versehen sind, zwischen welchen eine Reib-Scheibe (r), die mit dem mit dem Zentralrade des Umlaufgetriebes undrehbar- verbundenen Kupplungsteil (j) gleichfalls undrehbar verbunden ist, gelagert ist, so daß durch gegenseitige Verschiebung der Hülsen (p, q) die Reibscheibe zwischen den Rändern der Hülsen festgeklemmt, das Zentral rad festgestellt und das Umlaufgetriebe in Tätigkeit gesetzt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT32322D AT32322B (de) | 1905-10-26 | 1906-05-31 | Umschaltvorrichtung für Planetenräder-Wechselgetriebe mit Leerlauf, insbesondere für Motorfahrräder und Motorwagen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE187236C true DE187236C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=450946
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1905187236D Expired DE187236C (de) | 1905-10-26 | 1905-10-26 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE187236C (de) |
-
1905
- 1905-10-26 DE DE1905187236D patent/DE187236C/de not_active Expired
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