DE18739C - Neuerungen an Wäscherollen - Google Patents

Neuerungen an Wäscherollen

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Publication number
DE18739C
DE18739C DENDAT18739D DE18739DA DE18739C DE 18739 C DE18739 C DE 18739C DE NDAT18739 D DENDAT18739 D DE NDAT18739D DE 18739D A DE18739D A DE 18739DA DE 18739 C DE18739 C DE 18739C
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DE
Germany
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shaft
roller
rack
frogs
innovations
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Application number
DENDAT18739D
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English (en)
Original Assignee
E. GRELLERT in Liegnitz
Publication of DE18739C publication Critical patent/DE18739C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F61/00Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers
    • D06F61/04Ironing machines using two or more co-operating pressing rollers with three or more rollers one above the other

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
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PATENTAMT.
E. GRELLERT in LIEGNITZ. Neuerungen an Wäscherollen.
Die Neuerungen betreffen den Mechanismus zur Bewegung der Prefswalzen, sowie die Vorrichtung zum Anheben der oberen Prefswalze.
Auf beiliegenden Zeichnungen stellen dar:
Fig. ι eine "Seitenansicht der Wäscherolle mit theilweise herausgebrochenem Vorderpfosten,
Fig. 2 eine die Vorrichtung zum Anheben der oberen Prefswalze erläuternde Detailzeichnung,
Fig. 3 eine schematische Erläuterung zum Bewegungsmechanismus der Prefswalzen,
Fig. 4 die Hinteransicht der Wäscherolle.
Fig. 5 und 6 zeigen Details.
I. Mechanismus zur Bewegung der Prefswalzen.
Auf der in dem einen Pfosten des Gestelles A gelagerten Welle h sitzt das Schwungrad y, Fig. 4, das mittelst Handgriffes umgedreht wird. Das gleichfalls auf der Welle h sitzende Zahnrad / überträgt die Bewegung auf das gröfsere Zahnrad g, dessen Welle i an ihrem anderen Ende den Zahntrieb α trägt. Dieser Zahntrieb greift in die Stifte t der verticalen Zahnstange b und bewegt diese in ihrem Fiihrungsstück d1, Fig. 6, abwechselnd auf und nieder. Wenn nämlich der Zahntrieb α beim obersten oder untersten der Stifte t angelangt ist, so greift er infolge der halbkreisförmigen Führung a1 für den Zahntrieb um den letzten Stift herum und wälzt sich nun an der anderen Seite der Stifte / ab, hierdurch eine hin- und hergehende Bewegung der Zahnstange b nach sich ziehend. Dieser Zahnstangenmechanismus ist von den sogenannten englischen Drehrollen her bekannt. Um die horizontale Bewegung der Welle 2 zu gestatten, welche das Umwälzen des Zahntriebes α um den letzten Stift t erfordert, ist die Welle i in einem horizontalen Schlitz des Lagers k gelagert und das andere Ende der Welle i findet durch ein konisch erweitertes Lager «2 genügenden Spielraum, um die seitliche Verschiebung des Zahntriebes α zu gestatten.
An der so bei continuirlicher Umdrehung des Schwungrades y nach einer Seite abwechselnd auf- und niedergehenden Zahnstange b sind die Enden des Eisenbandes c, das auch durch ein Seil, Kette etc. ersetzt werden kann, befestigt. Dieses Band c ist so um die beiden am Ende etwas schwächer gedrehten Prefswalzen B geschlungen, wie es in Fig. 3 deutlich angegeben ist.
Da nun das verticale Spiel der Zahnstange b genau die Hälfte der Peripherie einer Walze B trägt, so machen die durch die Bänder c umgedrehten Walzen B bei continuirlicher Umdrehung des Schwungrades y in demselben Sinne abwechselnd halbe Umdrehungen nach rechts und nach links. Das zwischen den Walzen befindliche Mangelholz C wird, wie bisher, durch Friction umgedreht. Um den Druck der oberen Prefswalze, deren Welle ρ in einem verticalen Schlitz des Lagers q gelagert ist, zu verstärken, ist an deren Welle der mit Steinen gefüllte Kasten s mittelst der Stangen r aufgehängt.
II. Vorrichtung zum Anheben der oberen
Prefswalze.
Auf der Welle ρ der oberen Prefswalze B sitzen zu beiden Seiten derselben die Herz-
stücke e fest. Die freie Bewegung dieser Herzstücke e mit der, wie erwähnt, in halben Umdrehungen oscillirenden Prefswalze wird gewöhnlich durch nichts gestört. Soll aber die obere Prefswalze behufs Herausnahme des Mangelholzes C gehoben werden, so werden die Gleitstücke η unter die Herzstücke e geschoben, so dafs bei weiterer Umdrehung der Prefswalze B die sich von Welle p entfernende Contour des Herzstückes e ein Abdrücken von dem Gleitstück η bewirkt. Dieses Herunterschieben der Gleitstücke η unter die Herzstücke, wie das Zurückziehen ersterer, vollzieht sich in folgender Weise: An den beiden Pfosten des Gestelles A sind die Stifte i' befestigt, um die sich die aus den Hebeln m und χ bestehenden Winkel drehen. Die über ihren Drehpunkt verlängerten Hebel m auf beiden Seiten der Walze B sind durch die Querstange »z2, Fig. 4, mit einander verbunden, so dafs die Bewegung der beiden Hebel m gleichmäfsig geschehen mufs. Die an den Enden der Hebel χ befestigten Gewichte / haben das Bestreben, das auf dem Ansatz des Pfostens rl bewegliche Gleitstück n, in dessen Einkerbung der Hebel m greift, unter das Herzstück e zu schieben. Der Hebel m wird an dieser Bewegung aber während des gewöhnlichen Betriebes der Rolle durch die Nase der Feder u, Fig. 5, gehindert.
Erst wenn man mittelst der mit einem Handgriff versehenen Stange w, Fig. 4 und 5, die Nase der Feder u bei Seite drückt, kann der Hebel m sich frei bewegen und das Gleitstück η unter das Herzstück e schieben. Dieses Unterschieben des Gleitstückes η geschieht, wenn- sich das Herzstück e in der Richtung a-ß, Fig. 2, dreht. Hat das Herzstück die in Fig. 2 punktirte Lage eingenommen, so ist die obere Prefswalze in die höchste Lage gehoben, und es wird mit dem weiteren Umdrehen des Schwungrades y gewartet, bis ein neues Mangelholz C eingelegt ist. Hierauf wird y wie gewöhnlich weiter gedreht und, indem sich jetzt die obere Prefswalze B und die Herzstücke e von β nach α bewegen, schieben die an der Walze B befestigten Stifte 0 das Gleitstück η so weit zurück, dafs Hebel m wieder hinter die Nase der Feder u, Fig. 5, gedrückt wird und so das Gleitstück η von den Herzstücken e abgehalten wird. Das Herzstück e ist so geformt, dafs beim Unterschieben von n, während sich e nach a-ß bewegt, der Stift 0 genügend zurückgehen und η sich bequem unter den bis dahin wenig excentrischen Umfang des Herzstückes e schieben kann. Ein zu grofser Ausschlag der Hebel m gegen die Herzstücke e wird durch die Anschlagstifte ν verhütet.

Claims (2)

Patent-AnSprüche: An einer Wäscherolle:
1. Der Mechanismus zur Bewegung der Prefswalzen, bestehend aus dem auf der Welle 2 sitzenden Zahntrieb a, der Zahnstange b mit den Stiften t und den an dieser befestigten Bändern, Seilen, Ketten etc. C, welche um die Prefswalzen B geschlungen sind und beim Auf- und Niedergange von Zahnstange b eine oscillirende Bewegung der Prefswalzen B hervorbringen.
2. Die Vorrichtung zum Anheben der oberen Prefswalze B, bestehend in den auf der Welle der Prefswalze B sitzenden Herzstücken e, unter welche mittelst der Hebel m und x, der Gewichte /, der Feder ν und der Stange w die Gleitstücke η geschoben werden können, von denen die Herzstücke e bei ihrer Umdrehung die Prefs-
■ walze B, deren Welle p in einem verticalen Schlitz gelagert ist, nach oben hin abheben.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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