DE187435C - - Google Patents

Info

Publication number
DE187435C
DE187435C DENDAT187435D DE187435DA DE187435C DE 187435 C DE187435 C DE 187435C DE NDAT187435 D DENDAT187435 D DE NDAT187435D DE 187435D A DE187435D A DE 187435DA DE 187435 C DE187435 C DE 187435C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
molding
mold
mold frame
blocks
cement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT187435D
Other languages
English (en)
Publication of DE187435C publication Critical patent/DE187435C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/08—Moulds provided with means for tilting or inverting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 187435 KLASSE BOa. GRUPPE
JAMES J. COX in JACKSON (Mich., V. St. A.).
Formmaschine für Blöcke aus Zement, Beton o. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. April 1906 ab.
Formmaschinen für Kunststeine, bei denen auf den Formling nach dem Pressen eine Abdeckplatte aufgelegt, alsdann die Form auf eine Ausstoßvorrichtung umgekehrt und endlich der nunmehr auf der. vorher aufgelegten Abdeckplatte ruhende Preßling mit dieser aus der Form ausgestoßen wird, sind bekannt. Allen diesen bekannten Formmaschinen haftet aber mehr oder minder der
xo Nachteil an, daß das Fertigstellen und Ablegen des Preßlings bei den meist komplizierten Vorrichtungen eine ganze Anzahl von Handgriffen, in Verbindung hiermit eine beständige Aufmerksamkeit des Arbeiters und einen erheblichen Zeitaufwand erfordert.
Demgegenüber stellt der Gegenstand der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung zum Formen selbst größter Blöcke dar, vermittels deren die für das Fertigstellen, also für das Umkehren der Form, Ausstoßen und Ablegen erforderlichen Arbeiten bei gleichzeitiger Glättung der Seiten des Preßlings durch einen einzigen Handgriff, nämlich durch Drehen einer Kurbel um ungefähr 1300 ausgeführt werden. Die Kennzeichen der Erfindung bestehen im wesentlichen darin, daß die Form mit ihrem Inhalt vom Formtisch mittels einer besonderen Vorrichtung auf eine neben dem Formtisch liegende, durch einen Fuß fest mit der Grundplatte verbundene Ablegeplattform herübergeschwungen wird, wobei die zuvor oben liegende Deckplatte und die Ablegeplattform nebst Fuß vollständig durch den Formrahmen hindurchgleiten und ein genau senkrechtes Aufsetzen der Form und Herabgleiten des Formrahmens durch die zwischen Formtisch und Ablegeplattform vorgesehene Vorrichtung gewährleistet wird.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung dargestellt, und zwar ist
Fig. ι eine schaubildliche· Darstellung einer Formmaschine nach der neuen Anordnung, wobei die Form geschlossen, und in der Stellung gezeichnet, ist, von welcher aus sie auf die Ablegeplattform herumgeklappt wird.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung mit teilweisem Schnitt, die die Teile in derselben Stellung wie in Fig. 1 zeigt.
Fig. 3 ist ebenfalls eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, indessen ist hier die Vorrichtung im Augenblick des Ablegens dargestellt.
Fig. 4 endlich ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 2. .
In den Zeichnungen bedeutet 1 den Formkasten, der durch einen Kastenkörper oder Rahmen mit den Seitenwänden 2 und den Kopfwänden 3 gebildet wird und vorzugsweise in einem Stück hergestellt ist; indessen können Kopf- und Seitenwände auch irgendwie miteinander verbunden sein, wenn nur die Festigkeit und Widerstandsfähigkeit des Formkastens genügend ist.
Zum Einbringen des Formgutes wird der Formrahmen 2, 3 unten durch eine gewünsch-
tenfalls mit dem einzupressenden Muster versehene, also als Matrize dienende abnehmbare Platte 6 verschlossen, die alsdann von über sie hinweggreifenden Halteklammern oder' Federn 8, g gehalten wird, und auf die von den Füßen 11 getragene und mit Ausschnitten 13 für die über die Platte 6 greifenden Enden 9 der Federn 8 versehene Formtischplatte 10 gesetzt, woselbst sie durch auf dieser vorgesehene Paßstifte 18 in ihrer Lage gesichert wird.
Nachdem das Formgut in der Form festgestampft ist, wird letztere oben durch eine Abdeckplatte 14 verschlossen, die in Länge und Breite genau die Abmessungen des Formrahmeninnern besitzt, also durch den Formrahmen 2, 3 vom oberen bis zum unteren Ende glatt hindurchgleiten kann, und die nach Auflegen oder Einschieben in den Formrahmen durch Vorsprünge 16 des Formrahmens an einer Bewegung in wagerechter Richtung gehindert, gegen Abfallen beim Umkehren der Form durch kleine Halteriegel 17 gesichert wird.
Auf der gegenüberliegenden Seite der weiter unten beschriebenen Vorrichtung zum Herumschwingen der Form und Freigeben des Formlings ist in geeignetem Abstand von dem Formtisch neben diesem eine Ablegeplattform 20 angeordnet, welche von einem auf der gemeinsamen Grundplatte 12 befestigten Fuß 21 getragen wird und in ihren Abmessungen so gehalten ist, daß der Formrahmen frei über sie und ihren Fuß 21 herüberbewegt werden kann.
Zum Herumschwingen der Form und Ablegen des Formlings ist der Erfindung gemäß nun die folgende weitere Einrichtung getroffen: Zwischen dem Formtisch io und der Ablegeplattform 20 ist in den auf der Grundplatte 12 befestigten Böcken 29 eine Welle 28 mit zwei auf ihr aufgekeilten oder sonstwie fest mit ihr verbundenen und mit je einer kurvenförmig gestalteten Nut 26 versehenen Hebeln 27 drehbar angeordnet. Auf den Stirnseiten 3 der Form befinden sich zwei Führungsstifte 25, mittels deren der Formrahmen in den Nuten 26 hängt und gleitet. Auf einer der Längsseiten des Formrahmens sind ferner Ringe o. dgl. 24 angeordnet, vermittels deren die Form an einem auf der Grundplatte 12 befestigten, aus zwei in U-Form gebogenen Führungsstangen mit dem Bogenteil 22 und den senkrechten Teilen 23 bestehenden Rahmen geführt wird, wenn die Welle 28 mittels der Kurbel 30 gedreht wird und dementsprechend die Hebel 27 den Formrahmen anheben und herumschwingen.
Der überaus einfache Arbeitsgang spielt sich nun wie folgt ab:
Nachdem der Formrahmen 2, 3 mit seiner unteren abnehmbaren Verschlußplatte 6 in der bereits beschriebenen Weise auf dem Formtisch festgelegt, das Formgut festgestampft und die Abdeckplatte 14 in ihren Sitz 15 eingeschoben ist, bedarf es nur eines einzigen Handgriffs, nämlich der Drehung der Handkurbel 30, um die eingangs angegebenen Arbeiten zu leisten. Bei dieser Drehung wird zunächst die Form mit ihrem Inhalt über den gebogenen Teil 22 der Führungsstangen hinüber und weiter an dem senkrechten Teil 23 der letzteren entlang nach abwärts geschwungen, wobei die Führungsstangen ein senkrechtes Auftreffen auf die Ablegeplattform 20 gewährleisten. Wenn die Form auf diese Ablegeplatte 20 auf trifft, so wird der Boden 14 und somit auch der Block in seiner Bewegung aufgehalten, während der Formrahmen selbst, indem er in den kurvenförmigen Nuten 26 gleitet, unter der Einwirkung der Handhabe weiter abwärts bewegt wird, sich also von dem Block selbst loslöst, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist! Bei dieser Abwärtsbewegung des Formrahmens werden auch fernerhin sowohl die beiden Längs- als auch die beiden Kopfseiten des geformten Blockes in bekannter Weise noch besonders geglättet, indem die Seiten des sinkenden Formrahmens gewissermaßen als Streich- go platten auf die betreffenden Seiten des Blockes wirken. Der geformte Gegenstand kann nunmehr auf die einfachste Art und Weise und ohne der Gefahr einer Verletzung ausgesetzt zu sein, auf der Unterplatte 14 in den Ofen oder den Trockenraum gebracht werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Formmaschine für Blöcke aus Zement, Beton o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Herumschwingen der Form mit ihrem Inhalt auf eine Ablegeplatte und das Ausstoßen des Formlings aus der Form durch Niederziehen der letzteren mittels eines einzigen Handgriffs erfolgt.
2. Formmaschine für Blöcke aus Zement, Beton o. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Form (1) mit ihrem Inhalt vom Formtisch (10) auf eine danebenliegende, durch einen Fuß (21) fest mit der Grundplatte verbundene Ablegeplattform (20) herüberschwingbar angeordnet ist, wobei die oben liegende Deckplatte (14) und die Ablegeplattform nebst Fuß vollständig durch den Formrahmen hindurchgleiten, zum Zweck, den geformten Gegenstand leicht ablegen zu können.
3.' Formmaschine für Blöcke aus Zement, Beton o. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Form (1)
mittels zweier auf einer drehbaren Welle. (28) aufgekeilten Hebel (27), zwischen welchen der Formrahmen auf an seinen Stirnseiten (3) zentrisch angeordneten Führungsstiften (25) in kurvenförmigen Nuten (26) hängt und gleitet, vom Formtisch mit an einer Seitenwand angebrachten Ringen o. dgl. (24) an zwei gebogenen Führungsstangen (22, 23) auf und über die Ablegeplatte (20) weggeschwungen wird, zum Zweck, die Form senkrecht auf die Ablegeplatte aufsetzen und den Formrahmen (2, 3) glatt über sie hinabbewegen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT187435D Active DE187435C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE187435C true DE187435C (de)

Family

ID=451131

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT187435D Active DE187435C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE187435C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0089399A3 (de) * 1982-03-19 1984-01-18 Dieter Uherek Handpresse zur Herstellung von brikettförmigem Brennmaterial

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0089399A3 (de) * 1982-03-19 1984-01-18 Dieter Uherek Handpresse zur Herstellung von brikettförmigem Brennmaterial

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1049237B (de) Ballenpresse
DE9016769U1 (de) Kletterübungsgerät
DE2459693B2 (de) Flachstrickmaschine zur herstellung von intarsien
DE19531800A1 (de) Form zur Herstellung von Formsteinen
DE2640935B2 (de) Vorrichtung zur Befestigung eines Wasser- oder Spülbeckens in einer Tischplatte
DE2321543A1 (de) Etagen-backofen
DE2322080B2 (de) Vorrichtung zum ausgerichteten Einbringen von Einwegspritzen in Magazinierkanälen
DE288850C (de)
DE2706923C2 (de)
DE140216C (de)
DE270696C (de)
DE887819C (de) Adressendruckmaschine mit einer unterhalb der Durchfalloeffnung fuer die abgedruckten Druckplatten angeordneten Sammellade
DE64256C (de) Vorrichtung zum Schlitzen
DE541662C (de) Einrichtung an Steppdeckennaehmaschinen zum Einspannen des Steppdeckenrahmens
DE843297C (de) Vorrichtung zur Aufbewahrung von Plaenen, Zeichnungen, Karten od. dgl.
DE141785C (de)
DE18242C (de) Neuerungen an der LAMB'schen Strickmaschine
DE3314703C1 (de) Formrahmenhaltevorrichtung an einer Formmaschine zum Herstellen von kastenlosen Gießformen
DE182611C (de)
DE747617C (de) Verfahren und Anordnung zum Abheften von Polsterwaren, insbesondere Matratzen
DE672453C (de) Selbstverkaeufer
DE595549C (de) Wickelvorrichtung zum Herstellen von Zigarillos u. dgl.
DE107967C (de)
DE522027C (de) Formvorrichtung zur Herstellung von Eisenbetontraegern
DE1014052B (de) Setzvorrichtung fuer Grubenstempel