DE187435C - - Google Patents
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- Publication number
- DE187435C DE187435C DENDAT187435D DE187435DA DE187435C DE 187435 C DE187435 C DE 187435C DE NDAT187435 D DENDAT187435 D DE NDAT187435D DE 187435D A DE187435D A DE 187435DA DE 187435 C DE187435 C DE 187435C
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- Germany
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- molding
- mold
- mold frame
- blocks
- cement
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
- B28B7/08—Moulds provided with means for tilting or inverting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 187435 KLASSE BOa. GRUPPE
JAMES J. COX in JACKSON (Mich., V. St. A.).
Formmaschine für Blöcke aus Zement, Beton o. dgl.
Formmaschinen für Kunststeine, bei denen auf den Formling nach dem Pressen eine
Abdeckplatte aufgelegt, alsdann die Form auf eine Ausstoßvorrichtung umgekehrt und
endlich der nunmehr auf der. vorher aufgelegten Abdeckplatte ruhende Preßling mit
dieser aus der Form ausgestoßen wird, sind bekannt. Allen diesen bekannten Formmaschinen
haftet aber mehr oder minder der
xo Nachteil an, daß das Fertigstellen und Ablegen des Preßlings bei den meist komplizierten
Vorrichtungen eine ganze Anzahl von Handgriffen, in Verbindung hiermit eine beständige
Aufmerksamkeit des Arbeiters und einen erheblichen Zeitaufwand erfordert.
Demgegenüber stellt der Gegenstand der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung zum
Formen selbst größter Blöcke dar, vermittels deren die für das Fertigstellen, also für das
Umkehren der Form, Ausstoßen und Ablegen erforderlichen Arbeiten bei gleichzeitiger
Glättung der Seiten des Preßlings durch einen einzigen Handgriff, nämlich durch Drehen
einer Kurbel um ungefähr 1300 ausgeführt werden. Die Kennzeichen der Erfindung bestehen
im wesentlichen darin, daß die Form mit ihrem Inhalt vom Formtisch mittels einer
besonderen Vorrichtung auf eine neben dem Formtisch liegende, durch einen Fuß fest mit
der Grundplatte verbundene Ablegeplattform herübergeschwungen wird, wobei die zuvor
oben liegende Deckplatte und die Ablegeplattform nebst Fuß vollständig durch den
Formrahmen hindurchgleiten und ein genau senkrechtes Aufsetzen der Form und Herabgleiten
des Formrahmens durch die zwischen Formtisch und Ablegeplattform vorgesehene Vorrichtung gewährleistet wird.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung dargestellt, und
zwar ist
Fig. ι eine schaubildliche· Darstellung einer
Formmaschine nach der neuen Anordnung, wobei die Form geschlossen, und in der Stellung
gezeichnet, ist, von welcher aus sie auf die Ablegeplattform herumgeklappt wird.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung mit teilweisem Schnitt, die die Teile in
derselben Stellung wie in Fig. 1 zeigt.
Fig. 3 ist ebenfalls eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, indessen ist hier die Vorrichtung
im Augenblick des Ablegens dargestellt.
Fig. 4 endlich ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 2. .
In den Zeichnungen bedeutet 1 den Formkasten, der durch einen Kastenkörper oder
Rahmen mit den Seitenwänden 2 und den Kopfwänden 3 gebildet wird und vorzugsweise
in einem Stück hergestellt ist; indessen können Kopf- und Seitenwände auch irgendwie
miteinander verbunden sein, wenn nur die Festigkeit und Widerstandsfähigkeit des Formkastens
genügend ist.
Zum Einbringen des Formgutes wird der Formrahmen 2, 3 unten durch eine gewünsch-
tenfalls mit dem einzupressenden Muster versehene, also als Matrize dienende abnehmbare
Platte 6 verschlossen, die alsdann von über sie hinweggreifenden Halteklammern oder'
Federn 8, g gehalten wird, und auf die von den Füßen 11 getragene und mit Ausschnitten
13 für die über die Platte 6 greifenden Enden 9 der Federn 8 versehene Formtischplatte
10 gesetzt, woselbst sie durch auf dieser vorgesehene Paßstifte 18 in ihrer Lage
gesichert wird.
Nachdem das Formgut in der Form festgestampft ist, wird letztere oben durch eine
Abdeckplatte 14 verschlossen, die in Länge und Breite genau die Abmessungen des Formrahmeninnern
besitzt, also durch den Formrahmen 2, 3 vom oberen bis zum unteren Ende glatt hindurchgleiten kann, und die nach Auflegen
oder Einschieben in den Formrahmen durch Vorsprünge 16 des Formrahmens an
einer Bewegung in wagerechter Richtung gehindert, gegen Abfallen beim Umkehren der
Form durch kleine Halteriegel 17 gesichert wird.
Auf der gegenüberliegenden Seite der weiter unten beschriebenen Vorrichtung zum Herumschwingen
der Form und Freigeben des Formlings ist in geeignetem Abstand von dem Formtisch neben diesem eine Ablegeplattform
20 angeordnet, welche von einem auf der gemeinsamen Grundplatte 12 befestigten
Fuß 21 getragen wird und in ihren Abmessungen so gehalten ist, daß der Formrahmen
frei über sie und ihren Fuß 21 herüberbewegt werden kann.
Zum Herumschwingen der Form und Ablegen des Formlings ist der Erfindung gemäß
nun die folgende weitere Einrichtung getroffen: Zwischen dem Formtisch io und
der Ablegeplattform 20 ist in den auf der Grundplatte 12 befestigten Böcken 29 eine
Welle 28 mit zwei auf ihr aufgekeilten oder sonstwie fest mit ihr verbundenen und mit
je einer kurvenförmig gestalteten Nut 26 versehenen Hebeln 27 drehbar angeordnet. Auf
den Stirnseiten 3 der Form befinden sich zwei Führungsstifte 25, mittels deren der Formrahmen
in den Nuten 26 hängt und gleitet. Auf einer der Längsseiten des Formrahmens sind ferner Ringe o. dgl. 24 angeordnet, vermittels
deren die Form an einem auf der Grundplatte 12 befestigten, aus zwei in U-Form
gebogenen Führungsstangen mit dem Bogenteil 22 und den senkrechten Teilen 23 bestehenden
Rahmen geführt wird, wenn die Welle 28 mittels der Kurbel 30 gedreht wird
und dementsprechend die Hebel 27 den Formrahmen anheben und herumschwingen.
Der überaus einfache Arbeitsgang spielt sich nun wie folgt ab:
Nachdem der Formrahmen 2, 3 mit seiner unteren abnehmbaren Verschlußplatte 6 in der
bereits beschriebenen Weise auf dem Formtisch festgelegt, das Formgut festgestampft
und die Abdeckplatte 14 in ihren Sitz 15 eingeschoben
ist, bedarf es nur eines einzigen Handgriffs, nämlich der Drehung der Handkurbel
30, um die eingangs angegebenen Arbeiten zu leisten. Bei dieser Drehung wird zunächst die Form mit ihrem Inhalt über
den gebogenen Teil 22 der Führungsstangen hinüber und weiter an dem senkrechten Teil
23 der letzteren entlang nach abwärts geschwungen, wobei die Führungsstangen ein
senkrechtes Auftreffen auf die Ablegeplattform 20 gewährleisten. Wenn die Form auf
diese Ablegeplatte 20 auf trifft, so wird der Boden 14 und somit auch der Block in seiner
Bewegung aufgehalten, während der Formrahmen selbst, indem er in den kurvenförmigen
Nuten 26 gleitet, unter der Einwirkung der Handhabe weiter abwärts bewegt wird, sich also von dem Block selbst loslöst,
wie dies in Fig. 3 gezeigt ist! Bei dieser Abwärtsbewegung des Formrahmens werden
auch fernerhin sowohl die beiden Längs- als auch die beiden Kopfseiten des geformten
Blockes in bekannter Weise noch besonders geglättet, indem die Seiten des sinkenden
Formrahmens gewissermaßen als Streich- go platten auf die betreffenden Seiten des Blockes
wirken. Der geformte Gegenstand kann nunmehr auf die einfachste Art und Weise und
ohne der Gefahr einer Verletzung ausgesetzt zu sein, auf der Unterplatte 14 in den Ofen
oder den Trockenraum gebracht werden.
Claims (3)
1. Formmaschine für Blöcke aus Zement,
Beton o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Herumschwingen der Form mit ihrem Inhalt auf eine Ablegeplatte
und das Ausstoßen des Formlings aus der Form durch Niederziehen der letzteren mittels eines einzigen Handgriffs erfolgt.
2. Formmaschine für Blöcke aus Zement, Beton o. dgl. nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Form (1) mit ihrem Inhalt vom Formtisch (10) auf
eine danebenliegende, durch einen Fuß (21) fest mit der Grundplatte verbundene
Ablegeplattform (20) herüberschwingbar angeordnet ist, wobei die oben liegende
Deckplatte (14) und die Ablegeplattform nebst Fuß vollständig durch den Formrahmen
hindurchgleiten, zum Zweck, den geformten Gegenstand leicht ablegen zu können.
3.' Formmaschine für Blöcke aus Zement, Beton o. dgl. nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Form (1)
mittels zweier auf einer drehbaren Welle. (28) aufgekeilten Hebel (27), zwischen
welchen der Formrahmen auf an seinen Stirnseiten (3) zentrisch angeordneten Führungsstiften
(25) in kurvenförmigen Nuten (26) hängt und gleitet, vom Formtisch mit an einer Seitenwand angebrachten
Ringen o. dgl. (24) an zwei gebogenen Führungsstangen (22, 23) auf und über die Ablegeplatte (20) weggeschwungen
wird, zum Zweck, die Form senkrecht auf die Ablegeplatte aufsetzen und den Formrahmen (2, 3) glatt über sie hinabbewegen
zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE187435C true DE187435C (de) |
Family
ID=451131
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT187435D Active DE187435C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE187435C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0089399A3 (de) * | 1982-03-19 | 1984-01-18 | Dieter Uherek | Handpresse zur Herstellung von brikettförmigem Brennmaterial |
-
0
- DE DENDAT187435D patent/DE187435C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0089399A3 (de) * | 1982-03-19 | 1984-01-18 | Dieter Uherek | Handpresse zur Herstellung von brikettförmigem Brennmaterial |
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