DE187471C - - Google Patents
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- DE187471C DE187471C DENDAT187471D DE187471DA DE187471C DE 187471 C DE187471 C DE 187471C DE NDAT187471 D DENDAT187471 D DE NDAT187471D DE 187471D A DE187471D A DE 187471DA DE 187471 C DE187471 C DE 187471C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B25/00—Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
- G08B25/12—Manually actuated calamity alarm transmitting arrangements emergency non-personal manually actuated alarm, activators, e.g. details of alarm push buttons mounted on an infrastructure
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- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Fire Alarms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 74 c. GRUPPE .15. ■
MAX KNIE in LÜBECK.
Straßenfeuermelder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1906 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Straßenfeuermelder, bei welchem
in bekannter Weise durch Drehen eines Knopfes eine die Straßenpassanten aufmerksam
machende Glocke zum Tönen gebracht wird. Ebenfalls in ' bekannter Weise wird der Alarmierende im Gehäuse festgehalten.
Das kennzeichnende Merkmal vorliegender Erfindung besteht darin, daß der Alarmierende
ίο nach einem bestimmten Zeitraum, der je nach
der Lage des Melders, ob in einer verkehrsreichen oder -armen Gegend, beliebig gewählt
werden kann, selbsttätig, ohne Hilfe eines Beamten, wieder freigegeben wird.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 die Vorderansicht des Melders, Fig. 2 die Hinteransicht
der Stirnplatte des Melders, Fig. 3 die Seitenansicht im Schnitt, Fig. 4 die Hinteransicht
der senkrechten Zwischenplatte mit der Alarm-
ao Vorrichtung und Fig. 5 die Oberansicht des ganzen Apparates mit geöffnetem Deckel.
Zum Alarmieren muß der im Innern des Melders befindliche Knopf λ gedreht werden.
Um zu ihm zu gelangen, muß man die Hand durch den Kanal d, dann aufwärts zwischen
dem Vorsprung/' der Zwischenwand/ und der winklig schrägen Platte /" hindurchführen,
also fast den ganzen Arm in das Gehäuse, und zwar in gebogener Stellung
hindurchstecken. Hat die Hand die Höhe des Knopfes α erreicht, so legen sich die
durch die Zugfedern V beeinflußten Stäbchen i, welche an dem senkrecht verschiebbaren
Rahmen k in senkrechter Ebene schwingen können, mit ihren Spitzen gegen den
Handrücken oder in das Handgelenk und verhindern dadurch das Zurückziehen des Armes.
Wird der Knopf α mit der Hand gedreht, was durch die dicke, unter Umständen durch
Gitter geschützte Glasscheibe b' in der Vorderwand b beobachtet werden kann, so macht
der Hebel a', der mit dem Knopf α auf der gleichen, durch die Zwischenwand/ gehende
Welle befestigt ist, einen Ausschlag, welcher sowohl die Kontakte I und /' einander nähert
als auch den federnden Sperrhaken c" herunterzieht. Durch den Stromschluß mittels
der Kontakte I und /' wird die Feuerwehr alarmiert, gleichzeitig aber auch die Glocke g
in bekannter Weise zum Tönen gebracht.
Nach einem bestimmten Zeitraum, der je nach der Lage des Melders, ob in einer verkehrsreichen
oder -armen Gegend beliebig gewählt werden kann, hört das Festhalten der Hand auf, und zwar, wenn der Stift c'
bezw. ein am Federhause c anzubringender Zwischenstift so weit in die Höhe gekommen
ist, daß er den Hebel h' zur Seite schiebt. Durch die Drehung des Hebels h' wird auch
die mit ihm fest verbundene Welle h etwas gedreht, wodurch der an ihrem anderen Ende
befindliche Haken h" von dem Stift m des Rahmens k heruntergleitet. Nun wird der
Rahmen k mittels der Federn k" in seinen Führungen k' abwärts gedrückt, wodurch die
Stäbchen i, deren freie Enden sich auf der Oberkante der Platte /" führen, in eine
steilere Lage kommen und somit die bis dahin festgehaltene Hand freilassen. Der Alarmierende
kann also jetzt seinen Arm aus dem Gehäuse herausziehen.
Das Wiedereinstellen der Sperrvorrichtung erfolgt durch den beaufsichtigenden Beamten der Feuerwehr, welcher nach Abheben des Deckels η den Rahmen k wieder hochheben kann.
Das Wiedereinstellen der Sperrvorrichtung erfolgt durch den beaufsichtigenden Beamten der Feuerwehr, welcher nach Abheben des Deckels η den Rahmen k wieder hochheben kann.
ίο Falls man Federn vermeiden will, kann man den Melder auch so einrichten, daß durch
Drehung der Welle k nur eine Tür sich öffnen läßt, so daß der Alarmierende mit
seiner freien Hand die Bewegung des Rahmens k möglich machen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Straßenfeuermelder, bei welchem durch Drehen des Knopfes gleichzeitig mit der Meldung zur Feuerwache eine im Melder befindliche Glocke zum Tönen gebracht und der Arm des Alarmierenden im Apparat festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß der am Federhause angebrachte Stift (c'J nach seiner Freigabe einen Hebel seitwärts bewegt, wodurch ein senkrecht verschiebbarer, durch Feder (k") beeinflußter Rahmen (k) ausgelöst wird, so daß die Sperrstäbchen (i) eine steilere Lage einnehmen und die' festgehaltene Hand selbsttätig wieder freigeben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE187471C true DE187471C (de) |
Family
ID=451163
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT187471D Active DE187471C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE187471C (de) |
-
0
- DE DENDAT187471D patent/DE187471C/de active Active
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