DE187749C - - Google Patents
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- DE187749C DE187749C DENDAT187749D DE187749DA DE187749C DE 187749 C DE187749 C DE 187749C DE NDAT187749 D DENDAT187749 D DE NDAT187749D DE 187749D A DE187749D A DE 187749DA DE 187749 C DE187749 C DE 187749C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H3/00—Propeller-blade pitch changing
- B63H3/06—Propeller-blade pitch changing characterised by use of non-mechanical actuating means, e.g. electrical
- B63H3/08—Propeller-blade pitch changing characterised by use of non-mechanical actuating means, e.g. electrical fluid
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H3/00—Propeller-blade pitch changing
- B63H3/06—Propeller-blade pitch changing characterised by use of non-mechanical actuating means, e.g. electrical
- B63H3/08—Propeller-blade pitch changing characterised by use of non-mechanical actuating means, e.g. electrical fluid
- B63H2003/088—Propeller-blade pitch changing characterised by use of non-mechanical actuating means, e.g. electrical fluid characterised by supply of fluid actuating medium to control element, e.g. of hydraulic fluid to actuator co-rotating with the propeller
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 65/. GRUPPE
WILHELM SCHMID und PETER BAESSGEN in SCHAFFHAUSEN, Schweiz.
gelagert sind, durch Druckflüssigkeit.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Umsteuern von Propellerflügeln,
welche mittels Drehzapfen in ihrer Nabe gelagert sind und mittels Druckflüssigkeit unmittelbar,
d. h. ohne zwischengeschaltete Bewegungsmechanismen, umgesteuert werden. Die Drehzapfen der Flügel sind nach vorliegender
Erfindung mit einem Ausschnitt versehen, auf dessen eine oder andere Wand
ίο die Druckflüssigkeit je nach der Richtung,
in welcher die Umsteuerung erfolgen soll, einwirkt. Ist die Umsteuerung erfolgt, so
werden die Flügel beim Betriebe, falls der Druckmittelpunkt des auf sie wirkenden
Wasserdruckes in bezug auf die Drehachse der Zapfen entsprechend liegt, von selbst in
der ihnen gegebenen Stellung festgehalten. Jedoch kann die Einrichtung auch so sein,
daß die Druckflüssigkeit, welche zweckmäßig durch die hohle Welle zu den Drehzapfen
der Flügel geführt wird, ständig auf diese wirkt und sie dadurch in ihrer Stellung festhält.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist- eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Schraubenwelle, Fig. 2 einen Schnitt
nach A-B der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt durch die Propellernabe nach C-D der Fig. 1
in größerem Maßstabe, Fig. 4 einen Schnitt nach E-F der Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt
nach G-H der Fig. 3, Fig. 6 in der Abwickelung die Grundflächen der Bohrungen
zur Aufnahme der Propellerzapfen in Verbindung mit den Zuleitungskanälen für die
Flüssigkeit, Fig. 7 einen Schnitt nach J-K der Fig. 1.
Die Schiffswelle α ist auf ihrer ganzen Länge durchbohrt und trägt in dieser Bohrung
ein an seinem hinteren Ende c verschlossenes Rohr b, um welches herum ein
Ringraum von solcher Weite frei bleibt, daß derselbe zur Leitung von Druckflüssigkeit
zum Propeller verwendet werden kann. Ist das Rohr b aus mehreren Stücken zusammengesetzt,
so werden die einzelnen Enden durch Muffen d miteinander verbunden, welche zugleich
das Rohr in der Wellenbohrung zentrieren.
Damit an diesen Muffen die Druckflüssigkeit (Öl) in genügender Menge vorbeifließen
kann, sind sie an ihrem Umfang mit Längsnuten versehen (Fig. 7); und ebenso sind am
hinteren Ende des Rohres b, das sich in der Nabe befindet, in einem verstärkten und
wasserdicht in die hohle Welle eingesetzten Stück des Rohres Längsnuten o1 zur Durchführung
der Druckflüssigkeit vorgesehen.
In die Nabe f sind die Propellerflügel g mit ihren Drehzapfen h eingesetzt und werden
hier durch zweiteilige Muttern i gegen ein Herausfallen gesichert. Jeder Drehzapfen h
ist in seiner Mitte mit einer Längsbohrung versehen, um den zylindrischen Teil einer
feststehenden Platte k aufzunehmen, die mit einer halbkreisförmigen Abrundung in die
Nabe eingepaßt ist. Der Drehzapfen ist außerdem an einem Teil seines Umfanges mit einer Aussparung versehen, welche dem
Winkel entspricht, um den ein Drehen der Propellerflügel möglich sein soll. Die Begrenzungsflächen
/ dieser Aussparung sind so gestaltet, daß beim Anliegen an der Platte k
ίο an der Anlagefläche noch ein Raum frei bleibt, in den Druckflüssigkeit eintreten kann.
Auf der einen Seite der Platte k des einen Flügels mündet eine Bohrung m und auf der
anderen Seite eine Bohrung n. Von diesen beiden Bohrungen führt die eine m nach dem
Innern des Rohres b und die andere η nach dem Ringraum in der Welle a, welcher das
Rohr b umgibt. Dabei sind die Ein- und Austrittsöffnungen so angeordnet, daß die
Druckflüssigkeit gleichzeitig auf gleichgerichtete Seiten aller drei Flügel einwirken
kann, um sie alle in demselben Sinne zu drehen (Fig. 6).
Mit dem inneren Ende liegt die Welle in dem Drucklager p, das in dem Gehäuse p1
befestigt ist. Auf dem Gehäuse ist eine Pumpe q angebracht, mit deren Hilfe der
Druck der Flüssigkeit, am zweckmäßigsten Öl, erzeugt wird. Eine Leitung r verbindet
die Pumpe mit einem Hahngehäuse r1, in welchem die beiden Drei weghähne s1 und sangeordnet
sind. Der Hahn s1 ist so eingerichtet, daß durch eine durchgehende Querbohrung
die Verbindung eines zum Rohr r führenden Kanales mit einem zu einem Raum t führenden Kanal hergestellt werden
kann. Der .Raum t befindet sich vor der Mündung des Rohres b, dessen Ende drehbar
und mittels einer Stopfbüchse luftdicht abgedichtet im Gehäuse r1 gelagert ist. Von
der durchgehenden Querbohrung des Hahnes sl zweigt unter einem rechten Winkel eine Querbohrung
ab, so daß durch diese auch eine Verbindung des Raumes t mit einem Ringraum
u hergestellt werden kann, der seinerseits durch eine Leitung w2 in ständiger Verbindung
mit einem offenen Behälterz/1 steht.
Von der vom Rohr r zu dem Hahn s1 führenden Bohrung im Hahngehäuse r1 zweigt
sich eine Bohrung % ab, die zu einem Rohr %pl
führt, dessen anderes Ende sich an eine im Hahngehäuse vorgesehene, zu dem Hahn s'2
führende Bohrung schließt. Infolge dieser Anordnung kann also, wie in Fig. 2 dargestellt,
mittels des Rohres wl eine Verbindung
des Rohres r mit dem Hahn s2 hergestellt werden, der gleichfalls eine durchgehende
Querbohrung mit einer sich daran anschließenden kurzen Zweigbohrung besitzt. Durch
den Hahn s2 kann, wie Fig. 1 zeigt, eine
Verbindung des Rohres η>λ mit einer zu einem
Raum ν führenden Bohrung im Gehäuse r1
hergestellt werden. Dieser Raum ν liegt vor der Mündung des um das Rohr b freigelassenen
Ringraumes und wird durch einen am Gehäuse r1 vorgesehenen Stutzen gebildet,
in welchem sich, mit einer Stopfbuchse gut abgedichtet, das vordere Ende der Welle a
dreht. ' Die beiden Hähne sl und s2 sind
zweckmäßig durch eine Stange miteinander gekuppelt und haben eine solche Stellung
zueinander, daß, wenn sie so eingestellt sind, wie Fig. ι zeigt (Stellung 4), das durch das
Rohr r zuströmende Drucköl durch den zum Hahn sl führenden Kanal und die sich daran
anschließende Bohrung \ (siehe Fig. 2) zu dem Rohr wx weiter geleitet wird. Durch
dieses Rohr strömt es dann weiter zu dem Hahn s1 und durch die durchgehende Querbohrung
dieses letzteren zu dem Raum v, von dem es durch den das Rohr b umgebenden.
Ringraum und die Bohrungen μ in der Welle α weiter zum Fuß der Propellerflügel
fließt, um auf die eine Seite der Wand k jedes Flügels einzuwirken. Das auf der anderen
Seite der Wände k befindliche öl kann dann durch die Bohrung m in das Rohr b und von
hier über den Raum t, Hahn sl ; Ringraum 11
und das Rohr w"- nach dem Behälter u1 frei
abfließen und gestattet somit die Drehung der Flügel durch das auf die Wände k wirkende
Drucköl. Wird der Hebel aus Stellung 4 in Stellung 5 umgelegt und also eine Drehung der Hähne s1 und s2 um 90 ° bewirkt,
so kommen diese in eine solche Stellung, daß jetzt das Drucköl über den Hahn*1,
Raum t, Rohr b und Bohrung m auf die anderen Seiten der Wände k einwirkt, während
das jenseits von diesen Wänden befindliche Öl durch die Kanäle n, Ringraum um Rohr b,
Raum v, Hahn s2, Ringraum u und Rohr n>'2
nach dem Behälter w' frei abfließen kann und somit ein Drehen der Flügel gestattet. Werden
die Hähne sl und s2 in die Stellung 6
gedreht, so schließen beide die Verbindung mit dem Rohr r ab, so daß also kein Drucköl
zu den Füßen der Propellerflügel gelangen kann.
Die Anzahl der Propellerflügel ist beliebig, und stets sind für alle an einer Nabe sitzenden
Flügel nur zwei Zuleitungen vorgesehen.
In ähnlicher Weise wie die Umsteuerung kann auch eine Einrichtung ausgebildet sein,
durch welche die Flügel bei abgestellter Maschine in die Fahrtrichtung gebracht werden,
um ihren Widerstand zu verringern.
Die Ausbildung der Drehzapfen kann auch noch in anderer Weise erfolgen, beispielsweise
derart, daß die Flügelzapfen in bekannter Weise mit einem Flansch versehen werden, durch welchen innerhalb der Nabenbohrung
ein Raum abgeschlossen wird, der
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Umsteuern von Schraubenflügeln, diemitDrehzapfen in der
Nabe gelagert sind, durch Druckflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß in den Drehzapfen
der Schraubenflügel je ein segmentartiger Ausschnitt angebracht ist, dessen radiale Begrenzungsflächen zur Einstellung
der Flügel für Vorwärts- und Rückwärtsgang abwechselnd von der Druckflüssigkeit beeinflußt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß die Propellerflügel
(g) an ihren Wurzeln Ausschnitte besitzen, welche durch eine in der Propellernabe
befestigte Platte (k) in zwei Räume geteilt werden, so daß die von der Pumpe (q) kommende Druckflüssigkeit
durch Eintritt in den einen oder anderen Raum eine Umsteuerung' bewirkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei miteinander verbundene
Dreiweghähne, von denen der eine (s*) die Verbindung der Pumpe (q)
mit einer längs durch die Welle (a) geführten Bohrung der Welle (a), der andere
(sl) die Verbindung der Pumpe (q) mit einem in die Bohrung der Welle eingesetzten
Rohre (b) herstellt, . so daß die Druckflüssigkeit durch eine dieser beiden
Leitungen und die mit denselben verbundenen Bohrungen (n, m) auf die eine oder
andere Seite der Platte (k) treten kann.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Kanäle (0) in der Propellernabe,
durch welche die Druckflüssigkeit von den Bohrungen (m, n) aus gleichzeitig
zu allen Wurzeln (h) der Propellerflügel gelangen kann.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine derartige Stellung der Hahnbohrungen zueinander, daß durch den einen Hahn (s2j die Druckflüssigkeit
durch die Wellenleitung auf die eine Seite der Platte (k) in der Flügelwurzel (h) tritt,
während gleichzeitig die Flüssigkeit von der anderen Seite zwecks Druckentlastung
durch die Leitung (b) und durch den Hahn (sl) in den Behälter (ul) fließt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in her reiChsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE187749C true DE187749C (de) |
Family
ID=451415
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT187749D Active DE187749C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE187749C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2627973A1 (de) * | 1975-06-23 | 1977-01-20 | Arne Feroy | Lagerring fuer die fluegel eines verstellpropellers |
-
0
- DE DENDAT187749D patent/DE187749C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2627973A1 (de) * | 1975-06-23 | 1977-01-20 | Arne Feroy | Lagerring fuer die fluegel eines verstellpropellers |
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