DE187761C - - Google Patents
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- DE187761C DE187761C DE1906187761D DE187761DA DE187761C DE 187761 C DE187761 C DE 187761C DE 1906187761 D DE1906187761 D DE 1906187761D DE 187761D A DE187761D A DE 187761DA DE 187761 C DE187761 C DE 187761C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P1/00—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
- H02P1/16—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
- H02P1/18—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual DC motor
- H02P1/20—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual DC motor by progressive reduction of resistance in series with armature winding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Motor And Converter Starters (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 187761 -KLASSE 21 c. GRUPPE
Selbstanlasser für Gleichstromelektromotoren.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Selbstanlasser für Gleichstromelektromotoren.
Die Zeichnung zeigt das Schaltungsschema des im Ruhezustande befindlichen Anlassers.
A ist die Netzleitung, an welche der Ankepstromkreis . C des Elektromotors D mittels
des Schalters B und der Stromschlußstücke c1, c2 angeschlossen werden kann. In den
Ankerstromkreis C sind die Anlaßwiderstände W1, W2, W3 und W1 und ein Maximalstromrelais
E eingeschaltet. Der Anker e1 des Relais E ist mit zwei Stromschlußstücken
e2 und e3 versehen, die gegeneinander
und gegen den Anker isoliert sind. Ein Hebei F, der unter der Wirkung einer Feder G
von regelbarer Spannung steht, sucht den Anker e1 des Relais in der aus der Zeichnung
ersichtlichen Stellung zu halten, in welcher das Stromschlußstück e3 einen parallel
zu den Anlaßwiderständen verlaufenden Stromkreis H durch Verbindung der Stromschlußstücke
h3 und.c3 an den Ankerstromkreis anschließt.
Der Motor ist also bei dieser Lage des Ankers e1 kurz an das Netz geschlossen.
J ist das eigentliche Anlaßrelais. Der Anker f1 dieses Relais trägt ein Stromschlußstück
i2, welches bei Bewegung des Ankers nacheinander mit den Stromschlußstücken μ1,
u2, u3, u* und M5 der Anlaßwiderstände in
Kontakt treten, d.h. die einzelnen Widerstandsstufen nacheinander kurzschließen kann.
Der ein Verlängerungsstück i8 tragende Anker
P wird durch Rollen K geradegeführt und kann durch einen Daumen fl des Hebels
F in seiner Bewegung gebremst werden. In den Stromkreis M des Anlaßrelais, der
an die Stromschlußstücke c1 und c2 des Ankerstromkreises
angeschlossen ist, sind zwei Stromschlußstücke m2 und e2 eingeschaltet,
von denen das eine (e2), wie oben erwähnt,
mit dem Anker e1 des Maximalstromrelais verbunden ist. Das Stromschlußstück wz2 ist
derartig eingerichtet und angeordnet, daß bei geschlossenem Stromkreise das Stromschlußstück
e2 eine kleine Verschiebung erfahren kann, ohne mit dem Stromschlußstücke m2
außer Berührung zu kommen (Feder-, Tauchoder Schleifkontakt). Bei der aus der Zeichnung
ersichtlichen Lage des Ankers e1 sind die Stromschlußstücke m2 und e2 außer Berührung,
der Stromkreis M ist also geöffnet. Wird der Ankerstromkreis C durch den
Schalter B an die Netzleitung angeschlossen, so geht der Strom von dem Stromschlußstücke
c1 durch die Windungen des Maximal-Stromrelais
E nach dem Slromschlußstücke c3, von hier aus durch die Stromschlußstücke
e3, h3, die Leitungen H und den Anker des Motors D zum Stromschlußstücke c2 zurück.
Der Motor wird also ohne Anlaßwiderstand ans Netz angeschlossen. Infolge des Fehlens
einer elektromotorischen Gegenkraft im Motor Steigt die Stromstärke im Ankerstromkreise
gleich nach dem Einschalten des Motors. Sobald die Stromstärke bis zu der für den
Anlauf des Motors zugelassenen Höhe, d. h. so weit gestiegen ist, daß die auf den Anker
e1 des Relais E wirkende magnetische Kraft den Widerstand des unter der Wirkung
der Feder G stehenden Hebels F zu überwinden vermag, wird der Anker e1 des Relais
E entgegen der Wirkung der Feder G
angezogen. Hierdurch wird zunächst die Leitung H vom Ankerstromkreise C abgeschaltet,
so daß der ganze Strom- durch die Anlaßwiderstände fließen muß. Ferner wird der
Daumen fl des Hebels F gegen das Verlängerungsstück
i3 des Ankers z'1 des Anlaßrelais / gepreßt, wodurch dieser an der Bewegung
gehindert wird. Gleichzeitig kommen die Stromschlußstücke e2, m2 in Berührung
ίο miteinander und schließen den Stromkreis M
des Anlaßrelais. ' Dieser übt auf seinen Anker i1 einen Zug aus, der indessen zunächst
nicht stark genug ist, um die Bremskraft des Hebels F zu 'überwinden.
Inzwischen hat sich der Motor in Bewegung gesetzt. Mit zunehmender Umdrehungszahl
wächst die elektromotorische Gegenkraft des Motors, während gleichzeitig die Stromstärke
im Ankerstromkreise sinkt. Die Zug-
ao kraft des Maximalstromrelais E und dementsprechend
die Bremskraft des Hebels F nehmen ab. Der Stromkreis M bleibt jedoch trotz
des Sinkens der Stromstärke geschlossen, da, wie oben erläutert wurde, das Stromschlußstück
e2 eine kleine Verschiebung erfahren kann, ohne mit dem Stromschlußstücke m2
außer Berührung zu kommen. Die Verschiebung des Ankers e1 ist übrigens hierbei praktisch
gleich Null, da, sobald die Zugkraft des Maximalrelais E auf den Wert der entgegengerichteten
Zugkraft der Feder G sinkt, der Auflagerdruck bezw. die Reibung zwischen dem Daumen f1 und dem Verlängerungsstücke
i3 gleich Null wird. Bei einer bestimmten Reibung überwiegt die Zugkraft
. des Anlaßrelais J die Bremswirkung des Hebels F, der Anker i1 beginnt sich zu bewegen
und schaltet die erste Stufe W1 des Anlaß-.
Widerstandes kurz. Sofort steigt die Stromstärke im Ankerstromkreise C. Dieses Spiel
wiederholt sich, bis sämtliche Anlaß widerstände kurzgeschlossen sind und der Motor
seine normale Umdrehungszahl erreicht hat. Da die Stromstärke hierbei auf Betriebsstromstärke
gesunken ist und ein neuer Stromstoß nicht mehr erfolgt, so überwiegt der Druck,
den der Hebel F unter der Wirkung der Feder G auf den Anker e1 ausübt, die Zugkraft des Maximalstromrelais und bringt das
Stromschlußstück e3 des Ankers in Berührung
mit den Stromschlußstücken A3 und c3, wodurch
der Stromkreis H an den Ankerstromkreis C angeschlossen wird. Gleichzeitig wird
der Stromkreis M des Anlaßrelais durch Entfernung des Stromschlußstückes e2 vom Stromschlußstücke
m2 unterbrochen, und der Daumen/1 des Hebels F hebt sich vom Anker i1
ab. Dieser fällt infolgedessen in seine ursprüngliche, auf der Zeichnung dargestellte
Lage herab.
Der Strom hat von jetzt ab denselben Verlauf wie unmittelbar nach dem Einschalten
des Motors.
Der im vorstehenden beschriebene Anlasser bietet den Vorteil, daß die Anlaufstromstärke
beliebig hoch gewählt werden und durch Änderung der Spannung der Feder G geregelt
werden kann. Außerdem sichert der Anlasser den Motor gegen Überlastung, ohne daß er
wie die Bleisicherungen bei eintretender Überlastung eine Betriebsstörung herbeiführt. Denn
sobald die infolge der Überlastung des Motors ansteigende Stromstärke den Betrag der Anlaufstromstärke
erreicht hat, tritt das Maximalstromrelais wieder in Tätigkeit und schaltet den Anlaßwiderstand vor den Anker des
Motors. Gleichzeitig wird das Anlaßrelais eingeschaltet. Nach Beseitigung der Überlastung
wird die Umdrehungszahl des Motors in der oben beschriebenen Weise durch Kurzschließen
der Widerstände selbsttätig wieder auf die normale Höhe gebracht.
Da das Anlaßrelais nach beendetem Anlaufe stromlos wird und das Maximalstromrelais,
nur einen geringen Widerstand bietet, so verbraucht der Anlasser nur wenig Energie und
ist daher auch in wirtschaftlicher Beziehung vorteilhaft.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche :.1. Selbstanlasser für Gleichstromelektromotoren, dadurch· gekennzeichnet, daß in den Ankerstromkreis (C) des Elektromotors ein Maximalstromrelais (EJ■ eingeschaltet ist, dessen Anker (e1) beim Einschalten des Motors die Wicklung des eigentlichen Anlaßrelais (J) an die Netzleitung (A) anschließt, den Anker (i\) des Anlaßrelais entsprechend den Stromstößen, die im Ankerstromkreise infolge des Ein-Schaltens des Motors und des Kurzschljeßens der Widerstandsstufen entstehen, abwechselnd bremst und freigibt und nach vollendetem Anlassen die Wicklung des Anlaßrelais wieder von der Netzleitung abschaltet.
- 2. Ausführungsform des Selbstanlassers nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zum Anlaßwiderstand (W1 bis W4) parallel laufenden Stromkreis (H), der durch den Anker (e1) des Maximalstromrelais unmittelbar nach dem Einschalten des Motors von dem Ankerstromkreise (C)' des Motors abgeschaltet und nach beendetem Anlassen wieder eingeschaltet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT30864D AT30864B (de) | 1906-03-22 | 1907-02-08 | Selbstanlasser für Gleichstromelektromotoren. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE187761C true DE187761C (de) |
Family
ID=451426
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1906187761D Expired - Lifetime DE187761C (de) | 1906-03-22 | 1906-03-22 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE187761C (de) |
-
1906
- 1906-03-22 DE DE1906187761D patent/DE187761C/de not_active Expired - Lifetime
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