DE187761C - - Google Patents

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DE187761C
DE187761C DE1906187761D DE187761DA DE187761C DE 187761 C DE187761 C DE 187761C DE 1906187761 D DE1906187761 D DE 1906187761D DE 187761D A DE187761D A DE 187761DA DE 187761 C DE187761 C DE 187761C
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Germany
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armature
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DE1906187761D
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/18Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual DC motor
    • H02P1/20Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual DC motor by progressive reduction of resistance in series with armature winding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 187761 -KLASSE 21 c. GRUPPE
Selbstanlasser für Gleichstromelektromotoren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. März 1906 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Selbstanlasser für Gleichstromelektromotoren. Die Zeichnung zeigt das Schaltungsschema des im Ruhezustande befindlichen Anlassers. A ist die Netzleitung, an welche der Ankepstromkreis . C des Elektromotors D mittels des Schalters B und der Stromschlußstücke c1, c2 angeschlossen werden kann. In den Ankerstromkreis C sind die Anlaßwiderstände W1, W2, W3 und W1 und ein Maximalstromrelais E eingeschaltet. Der Anker e1 des Relais E ist mit zwei Stromschlußstücken e2 und e3 versehen, die gegeneinander und gegen den Anker isoliert sind. Ein Hebei F, der unter der Wirkung einer Feder G von regelbarer Spannung steht, sucht den Anker e1 des Relais in der aus der Zeichnung ersichtlichen Stellung zu halten, in welcher das Stromschlußstück e3 einen parallel zu den Anlaßwiderständen verlaufenden Stromkreis H durch Verbindung der Stromschlußstücke h3 und.c3 an den Ankerstromkreis anschließt. Der Motor ist also bei dieser Lage des Ankers e1 kurz an das Netz geschlossen.
J ist das eigentliche Anlaßrelais. Der Anker f1 dieses Relais trägt ein Stromschlußstück i2, welches bei Bewegung des Ankers nacheinander mit den Stromschlußstücken μ1, u2, u3, u* und M5 der Anlaßwiderstände in Kontakt treten, d.h. die einzelnen Widerstandsstufen nacheinander kurzschließen kann. Der ein Verlängerungsstück i8 tragende Anker P wird durch Rollen K geradegeführt und kann durch einen Daumen fl des Hebels F in seiner Bewegung gebremst werden. In den Stromkreis M des Anlaßrelais, der an die Stromschlußstücke c1 und c2 des Ankerstromkreises angeschlossen ist, sind zwei Stromschlußstücke m2 und e2 eingeschaltet, von denen das eine (e2), wie oben erwähnt, mit dem Anker e1 des Maximalstromrelais verbunden ist. Das Stromschlußstück wz2 ist derartig eingerichtet und angeordnet, daß bei geschlossenem Stromkreise das Stromschlußstück e2 eine kleine Verschiebung erfahren kann, ohne mit dem Stromschlußstücke m2 außer Berührung zu kommen (Feder-, Tauchoder Schleifkontakt). Bei der aus der Zeichnung ersichtlichen Lage des Ankers e1 sind die Stromschlußstücke m2 und e2 außer Berührung, der Stromkreis M ist also geöffnet. Wird der Ankerstromkreis C durch den Schalter B an die Netzleitung angeschlossen, so geht der Strom von dem Stromschlußstücke c1 durch die Windungen des Maximal-Stromrelais E nach dem Slromschlußstücke c3, von hier aus durch die Stromschlußstücke e3, h3, die Leitungen H und den Anker des Motors D zum Stromschlußstücke c2 zurück. Der Motor wird also ohne Anlaßwiderstand ans Netz angeschlossen. Infolge des Fehlens einer elektromotorischen Gegenkraft im Motor Steigt die Stromstärke im Ankerstromkreise gleich nach dem Einschalten des Motors. Sobald die Stromstärke bis zu der für den Anlauf des Motors zugelassenen Höhe, d. h. so weit gestiegen ist, daß die auf den Anker e1 des Relais E wirkende magnetische Kraft den Widerstand des unter der Wirkung der Feder G stehenden Hebels F zu überwinden vermag, wird der Anker e1 des Relais E entgegen der Wirkung der Feder G
angezogen. Hierdurch wird zunächst die Leitung H vom Ankerstromkreise C abgeschaltet, so daß der ganze Strom- durch die Anlaßwiderstände fließen muß. Ferner wird der Daumen fl des Hebels F gegen das Verlängerungsstück i3 des Ankers z'1 des Anlaßrelais / gepreßt, wodurch dieser an der Bewegung gehindert wird. Gleichzeitig kommen die Stromschlußstücke e2, m2 in Berührung
ίο miteinander und schließen den Stromkreis M des Anlaßrelais. ' Dieser übt auf seinen Anker i1 einen Zug aus, der indessen zunächst nicht stark genug ist, um die Bremskraft des Hebels F zu 'überwinden.
Inzwischen hat sich der Motor in Bewegung gesetzt. Mit zunehmender Umdrehungszahl wächst die elektromotorische Gegenkraft des Motors, während gleichzeitig die Stromstärke im Ankerstromkreise sinkt. Die Zug-
ao kraft des Maximalstromrelais E und dementsprechend die Bremskraft des Hebels F nehmen ab. Der Stromkreis M bleibt jedoch trotz des Sinkens der Stromstärke geschlossen, da, wie oben erläutert wurde, das Stromschlußstück e2 eine kleine Verschiebung erfahren kann, ohne mit dem Stromschlußstücke m2 außer Berührung zu kommen. Die Verschiebung des Ankers e1 ist übrigens hierbei praktisch gleich Null, da, sobald die Zugkraft des Maximalrelais E auf den Wert der entgegengerichteten Zugkraft der Feder G sinkt, der Auflagerdruck bezw. die Reibung zwischen dem Daumen f1 und dem Verlängerungsstücke i3 gleich Null wird. Bei einer bestimmten Reibung überwiegt die Zugkraft . des Anlaßrelais J die Bremswirkung des Hebels F, der Anker i1 beginnt sich zu bewegen und schaltet die erste Stufe W1 des Anlaß-. Widerstandes kurz. Sofort steigt die Stromstärke im Ankerstromkreise C. Dieses Spiel wiederholt sich, bis sämtliche Anlaß widerstände kurzgeschlossen sind und der Motor seine normale Umdrehungszahl erreicht hat. Da die Stromstärke hierbei auf Betriebsstromstärke gesunken ist und ein neuer Stromstoß nicht mehr erfolgt, so überwiegt der Druck, den der Hebel F unter der Wirkung der Feder G auf den Anker e1 ausübt, die Zugkraft des Maximalstromrelais und bringt das Stromschlußstück e3 des Ankers in Berührung mit den Stromschlußstücken A3 und c3, wodurch der Stromkreis H an den Ankerstromkreis C angeschlossen wird. Gleichzeitig wird der Stromkreis M des Anlaßrelais durch Entfernung des Stromschlußstückes e2 vom Stromschlußstücke m2 unterbrochen, und der Daumen/1 des Hebels F hebt sich vom Anker i1 ab. Dieser fällt infolgedessen in seine ursprüngliche, auf der Zeichnung dargestellte Lage herab.
Der Strom hat von jetzt ab denselben Verlauf wie unmittelbar nach dem Einschalten des Motors.
Der im vorstehenden beschriebene Anlasser bietet den Vorteil, daß die Anlaufstromstärke beliebig hoch gewählt werden und durch Änderung der Spannung der Feder G geregelt werden kann. Außerdem sichert der Anlasser den Motor gegen Überlastung, ohne daß er wie die Bleisicherungen bei eintretender Überlastung eine Betriebsstörung herbeiführt. Denn sobald die infolge der Überlastung des Motors ansteigende Stromstärke den Betrag der Anlaufstromstärke erreicht hat, tritt das Maximalstromrelais wieder in Tätigkeit und schaltet den Anlaßwiderstand vor den Anker des Motors. Gleichzeitig wird das Anlaßrelais eingeschaltet. Nach Beseitigung der Überlastung wird die Umdrehungszahl des Motors in der oben beschriebenen Weise durch Kurzschließen der Widerstände selbsttätig wieder auf die normale Höhe gebracht.
Da das Anlaßrelais nach beendetem Anlaufe stromlos wird und das Maximalstromrelais, nur einen geringen Widerstand bietet, so verbraucht der Anlasser nur wenig Energie und ist daher auch in wirtschaftlicher Beziehung vorteilhaft.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche :
    .1. Selbstanlasser für Gleichstromelektromotoren, dadurch· gekennzeichnet, daß in den Ankerstromkreis (C) des Elektromotors ein Maximalstromrelais (EJ■ eingeschaltet ist, dessen Anker (e1) beim Einschalten des Motors die Wicklung des eigentlichen Anlaßrelais (J) an die Netzleitung (A) anschließt, den Anker (i\) des Anlaßrelais entsprechend den Stromstößen, die im Ankerstromkreise infolge des Ein-Schaltens des Motors und des Kurzschljeßens der Widerstandsstufen entstehen, abwechselnd bremst und freigibt und nach vollendetem Anlassen die Wicklung des Anlaßrelais wieder von der Netzleitung abschaltet.
  2. 2. Ausführungsform des Selbstanlassers nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zum Anlaßwiderstand (W1 bis W4) parallel laufenden Stromkreis (H), der durch den Anker (e1) des Maximalstromrelais unmittelbar nach dem Einschalten des Motors von dem Ankerstromkreise (C)' des Motors abgeschaltet und nach beendetem Anlassen wieder eingeschaltet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungert.
DE1906187761D 1906-03-22 1906-03-22 Expired - Lifetime DE187761C (de)

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AT30864D AT30864B (de) 1906-03-22 1907-02-08 Selbstanlasser für Gleichstromelektromotoren.

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ID=451426

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DE1906187761D Expired - Lifetime DE187761C (de) 1906-03-22 1906-03-22

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