DE187789C - - Google Patents

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DE187789C
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steam
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/08Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped valves; Such main valves combined with auxiliary valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Ud. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Februar 1905 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Steuerungen für Dampf- und Kraftmaschinen mit drei Kolbenschiebern, von denen in bekannter Weise die beiden äußeren durch eine gemeinsame, der mittlere durch eine besondere Stange bewegt werden. Während bei den bekannten Steuerungen dieser Art die beiden äußeren Kolbenschieber den Dampfauslaß und der mittlere den Dampfeinlaß
ίο steuern, hierbei aber die Steuerung des Dampfauslasses nur im Zusammenhang mit der Tätigkeit des Dampfeinlaßschiebers herbeigeführt werden kann, steuern gemäß vorliegender Erfindung die äußeren Kolbenschieber den Dampfeinlaß, der mittlere aber den Dampfauslaß, wobei erstere besondere, in die äußeren Enden der Auslaßkanäle einmündende Öffnungen steuern, während der mittlere Schieber allein und völlig unabhängig von den anderen die Auslaßöffnungen an den inneren Enden der genannten Kanäle beeinflußt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar ist:
Fig. ι ein Längsschnitt durch den Dampfzylinder A und das zylindrische Steuergehäuse D nach der Linie 1-1 der Fig. 2.
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch den Dampfund Steuerzylinder nach der Linie 2-2 der Fig. I.
Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch das zylindrische Steuergehäuse.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht des Dampfund Steuerungszylinders.
Fig. 5 ist eine Vorderansicht des Kolbenschiebers E1.
Fig. 6 ist eine Vorderansicht des Kolbenschiebers E, und
Fig. 7 ist eine ähnliche Ansicht des Dampfauslaßschiebers G.
Für die Steuerung gelangt nach vorliegender Erfindung .ein zylindrisches Steuerungsgehäuse D zur Anwendung, welches am Dampfzylinder A sitzt, der in bekannter Weise den mit der Kolbenstange C versehenen Kolben B enthält. Das Steuergehäuse ist mit einem Stahlzylinder Q. ausgefüttert, in welchem sich die Einlaßschieber EE1 und der Auslaßschieber G befinden, welche eine Verbindung zwischen den Dampfeinlaßkanälen O (Fig. 3) und den Dampfauslässen R (Fig. 1) verhindern. Die Größe des inneren Kolbenschiebers E1 wird infolge des Hindurchführen der beiden Steuerungsstangen verringert, weshalb ihm ein größerer Durchmesser gegeben wird als dem äußeren Schieber E, durch welchen diese Stange nicht hindurchgeht. Die beiden Einlaßschieber E und E1 werden von derselben Stange F bewegt, auf welcher sie aufgekeilt sind. Die Stange F bewegt sich in der Stoffbüchse /, der Auslaßschieber G wird von einer besonderen Stange H (Fig. 1) bewegt. Diese Stange geht durch den inneren Einlaßschieber E1 hindurch und bewegt sich in einer Hülse /. Durch die Packung L und Stoffbüchse K wird der Austritt des Abdampfes aus dem mittleren Teil des Steuerungsgehäuses D durch den Schieber E1 hindurch, an welchem die erwähnte Hülse / befestigt ist, verhindert. Die Hülse J selbst liegt in einer Stoffbüchse h. Die ■ Einlaßschieber E und E1 und der Auslaßschieber G
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werden aus zwei Scheiben gebildet, die an der Oberfläche Ausschnitte besitzen, in welche Ringe eingreifen, wie dies Fig. I erkennen läßt. Der Sitz I für den Auslaßschieber wird durch zwei in das Stahlgehäuse Q. eingeschnittene ringförmige Öffnungen R, die in der üblichen Weise durch Querstege unterbrochen sind (Fig. ι und 2) bestimmt.
Die Einlaßschieber E und E1 werden durch die üblichen Exzenter nebst Stangen bewegt, durch welche der Zeitpunkt, in dem der Dampfzutritt abgeschnitten wird, verändert werden kann. Der Auslaßschieber G wird durch ein einfaches bewegliches Exzenter bewegt, das zweckmäßig einen kreisförmigen Schlitz besitzt, so daß er je nach der Bewegungsrichtung der Maschine vor- oder zurückgeschoben werden kann.
Die Wirkungsweise dieser Steuerung ist folgende:
Wenn sich der Kolben B am Hubende in Fig. ι befindet, wird von dem zylindrischen Steuerungsgehäuse D durch . den Kanal P in den Zylinder, und zwar zwischen den Zylinderdeckel und Kolben, Dampf eingelassen. In dem Grade wie sich der Kolben zurückbewegt, werden die Kolbenschieber E und E1 gleichzeitig durch ihre Exzenter in derselben Richtung verschoben, bis die Wirkung der Exzenter eine Rückwärtsbewegung der Kolbenschieber veranlaßt und hierbei ein Abschließen des Dampfzutrittes durch den Schieber E in einem solchen Punkte veranlaßt, der durch Einstellung des Exzenters oder durch ähnliche Mittel bestimmt werden kann. Wäh
rend der Rückwärtsbewegung des Kolbens B in der beschriebenen Weise wird der Auslaßschieber G durch die Wirkung seines Exzenters nach einem Hubende bewegt, seine Bewegung dann umgekehrt, so daß, wenn sich 40 der Kolben B dem inneren Ende des Zylinders A nähert, der Auslaß R für den Austritt des Dampfes offen ist. Das den Auslaßschieber G bewegende Exzenter veranlaßt stets Maximalhub und kann so eingestellt 45 sein, daß kurz bevor der Kolben B seinen Hub beendet, die Auslaßöffnung P so weit offen ist, wie dies bei R (Fig. 1) gezeigt ist. Die Form und Anordnung der Exzenter zur Bewegung der Kolbenschieber kann natürlich 50 eine beliebige sein, da sie nicht zur Erfindung gehört.

Claims (1)

  1. Pate nt-An Spruch:
    Steuerung für Dampf- und andere Kraftmaschinen mit drei Kolbenschiebern, von denen die beiden äußeren durch eine gemeinsame Stange, der mittlere durch eine besondere Stange bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Kolbenschieber (E E1J den Dampfeinlaß, der mittlere (G) den Dampfauslaß beeinflussen, wobei erstere besondere, in die äußeren Enden der Auslaßkanäle (S) einmündende Öffnungen (P) steuern, während der mittlere Schieber (G) allein und unabhängig von den anderen die Auslaßöffnungen (R) an den inneren Enden der Kanäle (S) beeinflußt. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    ri. Gedruckt in der reichsdruckerei.
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