DE187882C - - Google Patents

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DE187882C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F5/00Slotted or mortised work
    • B27F5/02Slotting or mortising machines tools therefor
    • B27F5/12Slotting or mortising machines tools therefor for making holes designed for taking up fittings, e.g. in frames of doors, windows, furniture

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'-M 187882-KLASSE 38 e. GRUPPE
OTTO VETTER in STUTTGART.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung, welche es ermöglicht, auf ein und derselben Maschine nicht nur die Schlitze, die für die Befestigung der Fischbänder in Tür- und Fensterrahmen erforderlich sind, sondern auch die zum Einlassen der Fenstereckbeschläge bestimmten Nuten einzufräsen. Zu diesem Zweck waren bis jetzt zwei besondere Maschinen erforderlich.
Die Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß einerseits auf dem wagerechten Tisch einer mit senkrechter Arbeitswelle ausgerüsteten Maschine die verschiedenen An-Schläge für das Werkstück auswechselbar angeordnet sind, anderseits die verschiedenen Werkzeuge gegeneinander ausgewechselt werden können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine solche kombinierte Maschine durch die Fig. 1 bis 7 dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht mit teilweisem Schnitt nach Linie A-B der Fig. 3 zum Einfräsen der Nuten für Fischbänder,
Fig. 2 eine Seitenansicht hiervon mit teilweisem Schnitt nach Linie C-D der Fig. 3,
Fig. 3 eine Oberansicht,
Fig. 4 eine schaubildliche Ansicht des Oberteiles mit Einrichtung zum Einfräsen der Nuten für Fischbänder in größerem Maßstab,
Fig. 5 eine Oberansicht des Tisches mit Einrichtung zum Einfräsen der Nuten für Eckwinkel,
Fig. 6 einen Schnitt hierzu nach Linie E-F der Fig. 5 und -
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Fig. 7 eine schaubildliche Ansicht der Einrichtung in vergrößertem Maßstab.
In den am Fußgestell α befestigten Lagern d ist die mit einer Riemenrolle b ausgerüstete senkrechte Welle c lose drehbar gelagert. Dieselbe ist in ihrem oberen Ende als Spannkopf e ausgebildet, in welchem das zur Bearbeitung der Fenster- und Türrahmen dienende Werkzeug mittels Überwurfmutter g festgespannt wird. Der obere Teil des Fußgestelles α ist als wagerechter Tisch q ausgebildet und mit einer Aussparung h versehen, durch welche das obere Ende e der Welle c, d. h. der Spannkopf hindurchtritt. Auf dem Tisch q werden mittels der Schrauben m die beim Einfräsen der Nuten für die Fischbänder und die Eckwinkel erforderlichen Anschläge befestigt (Fig. 1 bis 4). Beim Einfräsen der Nuten für die Fischbänder besteht der Anschlag aus einer mittels der Schrauben m auf dem Tisch q befestigten Grundplatte k, welche die Führungen 1 für den als eigentlichen Anschlag dienenden Schlitten i trägt. Dieser Schlitten i wird durch eine zweiarmige Blattfeder 0 beeinflußt, welch letztere in einem in der Grundplatte k sitzenden Bolzen η befestigt ist und mit ihren Armen durch im Schlitten i vorgesehene Schlitze ρ hindurchgreift. In dem Spannkopf e ist die horizontale Kreissäge f eingespannt, mittels welcher die Nut in den Rahmen eingeschnitten wird. Hierbei wird der Rahmen r mit seinem Falz auf den Anschlag gelegt und entgegen der Wirkung der Blattfeder ο gegen das Werkzeug / geschoben. Beim Nachlassen des Druckes geht der
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Claims (3)

  1. Schlitten i unter der Einwirkung der Feder ο in seine Anfangslage zurück, wobei er den auf ihm liegenden Rahmen r mitnimmt. Beim Einfräsen der Nuten für die Eckwinkel (Fig. 5, 6 und 7) wird an Stelle des Anschlages i bezw. der Grundplatte k der Anschlag s auf dem Tisch festgeschraubt. Dieser besitzt zwei als Anschläge dienende Klinken t und i1, die unter dem Einfluß von Spiralfedern ν stehen und in Schlitzen ii verschoben und eingestellt werden können. In den Spannkopf e wird an Stelle der Kreissäge f ein mit einem auswechselbaren Messer w versehener Fräser χ eingespannt.
    Mit dieser Maschine ist vermöge ihrer Einfachheit ein äußerst rasches und genaues Arbeiten möglich, das auf die Herstellungskosten von bedeutendem Einfluß ist.
    Paten T-A ν Sprüche:
    20
    i. Fräsmaschinen zur Herstellung der Nuten für Fenster- und Türbeschläge, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits auf dem wagerechten Tisch (q) eines Maschinengestells (a) Grundplatten (k, I bezw. s) für die Werkstückanschläge (i bezw. t, tlj auswechselbar befestigt sind, anderseits die Frässpindel derart ausgebildet ist, daß der als Kreissägeblatt ausgebildete Scheibenfräser (f) gegen ein Fräsmesser (n>) ausgetauscht werden kann, zum Zweck, auf ein und derselben Maschine Nuten sowohl für die Fischbänder als auch für die Eckbeschläge an Fenster- und Türrahmen herherstellen zu können.
  2. 2. Fräsmaschine zur Herstellung der Nuten für die Fischbänder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Tisch (q) des Maschinengestells (a) eine mit Führungsschienen (I) ausgerüstete Grundplatte (It) befestigt ist, auf welcher ein als Schlitten ausgebildeter Anschlag (i) entgegen der Wirkung einer Blattfeder (0) wagerecht verschoben werden kann, wobei die an einem senkrecht in der Grundplatte (k) stehenden Bolzen (n) befestigte Blattfeder mit ihren beiden Enden durch in dem Anschlag (i) vorgesehene Schlitze (p) hindurchgreift.
  3. 3. Fräsmaschine zur Herstellung der Nuten für die Eckbeschläge an Fenster- und Türrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Anschläge dienenden Klinken (t, tl) in Schlitzen (11) der Grundplatte (s) verstellbar sind und durch an der letzteren vorgesehene Zugfedern (v) in ihrer Arbeitslage gehalten bezw. in diese zurückgeführt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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