DE188612C - - Google Patents
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- DE188612C DE188612C DENDAT188612D DE188612DA DE188612C DE 188612 C DE188612 C DE 188612C DE NDAT188612 D DENDAT188612 D DE NDAT188612D DE 188612D A DE188612D A DE 188612DA DE 188612 C DE188612 C DE 188612C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27D—WORKING VENEER OR PLYWOOD
- B27D1/00—Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
- B27D1/04—Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 188612 -^ ■ KLASSE 38 c. GRUPPE
in ST. LOUIS, V. St. A.
furnierartige Platten.
Die Erfindung bezieht sich auf furnierartige Platten oder dergl., welche aus, einander
überlappend, unter Druck verklebten Einzelstiicken aus Holz oder sonstigen Abfällen
gebildet sind und in einer oder mehreren Schichten zur Herstellung aller möglichen
Gebrauchsgegenstände beliebiger Form, z. B. Dielen, Schwellen, Kübel, Fässer, Röhren
jeder Querschnittsform, Pfosten usw., Verwendung finden und besteht darin, daß die Berührungsfläche
der zu vereinigenden Nachbarstücke nicht gerade, sondern ein- oder mehrfach geknickt verläuft. Hierdurch wird eine
wesentlich größere Festigkeit den bisher bekannten, eine im Querschnitt geradlinige Berührungsstelle
aufweisenden Überlappungen gegenüber erzielt, indem eine größere Berührungs- bezw. Klebfläche für die Verbindungsstelle
geschaffen ist und diese in jeder Richtung ausgeübtem Druck besser widersteht.
Diese festere Verbindungsart gestattet, selbst die kleinsten Abfallstücke zu verwenden, da
sie, die Festigkeit des vollen Materials erzielen läßt, während man infolge der bei der
bisherigen Überlappungsform nur erreichten geringen Haltbarkeit die Zahl der Verbindungsstellen
möglichst einschränken, d. h. möglichst viel große Einzelstücke verwenden mußte.
Bei Verwendung mehrerer der solche Überlappungen aufweisenden Einzelschichten werden
zur weiteren Erhöhung der Festigkeit der gebildeten Platten bezw. aus diesen hergestellten
Körper die Überlappungsstellen der einen Schicht in bekannter Art über vollem Material der Nachbarschicht, d. h. versetzt angeordnet.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine aus Einzelstücken verschiedener Form und Abmessung
mit der Überlappung nach vorliegender Erfindung hergestellte Schicht, Fig. 2 der Schnitt
durch eine Überlappung und Fig. 3 der Schnitt durch eine aus mehreren derartigen Schichten
gebildete gebogene Platte.
Die sich überlappenden Berührungsflächen der beiden zu verbindenden Einzelstücke sind,
wie aus Fig. 2 hervorgeht, nicht, wie üblich, in einer ganz gerade verlaufenden, sondern
in einer geknickten Fläche abgeschrägt, so daß sich an den abgeschrägten Teil -p ein
flacher, federartiger Vorsprung 0 anschließt, der sich auf die Oberfläche des Nachbarstückes
oder in eine entsprechende flache Nut q derselben legt. Auf diese Weise ist
die Berührungsfläche wesentlich vergrößert und wird nach dem Verkleben unter starkem
Druck ebenso fest wie das volle Material, da ihre verschieden gerichteten Flächen der Beanspruchung
in verschiedenen Richtungen besser widerstehen.
In der aus Einzelstücken mit so gestalteten Überlappungen gebildeten Schicht kann die
Richtung der Überlappungen und ihre Zahl eine beliebige sein. So kann z. B. die Platte
aus zwei kürzeren oder schmaleren Einzel- -65 stücken zu einer längeren oder breiteren ge-
macht werden. In Fig. ι ist g ein langer
Streifen eines Furniers, während h und i nur halb so lang, aber gleichbreit sind, j ist ein
Streifen, der ebenso breit ist als h und g zusammengenommen,
aber nicht so lang wie jeder der letzteren. Es muß beachtet werden, daß die Faser des Holzes in dem Stück j
senkrecht zu derjenigen in den Streifen g, h und i einerseits und in den Streifen k, I und m
ίο andererseits verläuft, jedoch in derselben
Richtung wie in η gerichtet ist. Bevor die Furnierstreifen in der in Fig. ι dargestellten
Richtung auf den endlosen Riemen gelegt werden, welcher sie in bekannter Art der
Form- bezw. Preßvorrichtung zuführt, werden sie derart vorbereitet, daß sie an den Kanten,
die an die nächsten Verbandstücke zu liegen kommen, abgeschrägt werden. Beispielsweise
werden die Stücke j so abgeschrägt, daß sie in der unten beschriebenen Weise mit den
Stücken g und h verbunden werden, die an ihren, an die Stücke j angrenzenden Enden
ebenfalls abgeschrägt sind und in gleicher Weise auch an ihren benachbarten Kanten,
wie durch die punktierten Linien in Fig. 1 angedeutet ist. Das Stück h ist wieder an
dem Ende oder der Kante, die an das Stück j angrenzt, abgeschrägt und das Stück i an
seinen, an die Stücke h und g angrenzenden Kanten.
Die Überlappungen können auch schräg zur Kante der Schicht liegen, doch empfiehlt
es sich, zur Erleichterung des Verpassens gleichförmige und viereckige Einzelstücke zu
verwenden, sofern die Art des zu verarbeitenden Abfalls dies zuläßt. Es kann auch
eine mit solchen Überlappungen hergestellte Schicht oder ein aus einem Stück bestehendes
Band in bekannter Art spiralförmig um einen Kern gewickelt werden, wobei die Nachbarkanten
jeder Windung in gleicher Weise miteinander verbunden werden. Sollen mehrere Schichten miteinander vereinigt werden, so
ist darauf zu achten, daß bei der Anordnung der verschiedenen Furnierstücke auf dem
Riemen die Überlappungen der zweiten Lage, wie üblich, so gelegt werden, daß sie über
vollem Material liegen, wobei das Stück in der zweiten Lage, beispielsweise das mit j
bezeichnete Stück, entgegengesetzt gerichteten Strich haben kann. Überdies kann die zweite
oder jede andere Lage, wenn gewünscht, aus Diagonalstreifen gebildet werden, um alle
geradlinigen Teile zu verbinden und zu verstärken.
Die einzelnen Schichten werden ebenfalls untereinander unter Druck verklebt. Statt
die Einzelstücke in mehreren Schichten vor dem Einbringen in die Presse aufeinander zu
ordnen, kann man auch bei zu bildenden Hohlkörpern eine Schicht fortlaufend in die
Presse führen, so daß sich über die eine Schicht selbsttätig eine zweite legt, wobei die erste
Schicht einem erhöhten Druck unterworfen wird. Bei spiralförmiger Windung erhält
die nächste Schicht zweckmäßig entgegengesetzt gerichtete Windung, so daß die Überlappungen
sich kreuzen. Beim Formen von Körpern aus einer oder mehreren solcher Schichten werden die aufeinander stoßenden
Endränder derselben in gleicher Weise verbunden.
Die durch die eigenartige Überlappungsform erzielte große Festigkeit gestattet es,
auch Abfälle schwächeren Materials mit solchen stärkeren Materials zusammen zu verbinden.
Claims (2)
1. Aus Einzelstücken durch unter Druck verklebte Überlappung hergestellte furnierartige
Platten, dadurch gekennzeichnet, daß die Berührungs- bezw. Klebefläc.he
der aus Abfall jeglicher Art, insbesondere von Holz, und in beliebiger Abmessung
bezw. Form bestehenden Einzelstücke im Schnitt nicht geradlinig schräg, sondern geknickt verläuft, um diese Fläche zu vergrößern
und die Verbindung Widerstandsfähiger zu machen.
2. Ausführungsform der Überlappung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schrägfläche (p) zwischen einem federartigen Vorsprung (0)
und einer entsprechenden flachen Nut (q) zur Aufnahme des Vorsprungs (0) des
Nachbarstückes liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE188612C true DE188612C (de) |
Family
ID=452218
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT188612D Active DE188612C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE188612C (de) |
-
0
- DE DENDAT188612D patent/DE188612C/de active Active
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