DE189101C - - Google Patents

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DE189101C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F9/00Means for operating wings by hand rods not guided in or on the frame, including those which also operate the fastening

Landscapes

  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 189101 -KLASSE 68 δ. GRUPPE
EWALD BUSCHER in DÜSSELDORF.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1906 ab.
Bei den Vorrichtungen zum Öffnen der um eine wagerechte Achse drehbaren Oberlichtfenster, bei welchen an der oberen Querrahmenleiste des Fensterflügels eine von der Seite nach dem in der Mitte befindlichen Schloß führende Stange angebracht war, machte sich der Übelstand · geltend, daß die mit dieser verbundene Zug- und Druckstange, wenn das Fenster geöffnet war, entfernt vom
ίο Fenster herunterhing. Es wurde daher diese Stange oben nicht selten statt mit einem Auge mit einem Haken versehen, so daß sie abnehmbar war.
Diese Einrichtung hatte aber den Nachteil,
daß die Stange beim öffnen und Schließen nicht gleich zur Hand war, sondern oft erst gesucht werden mußte, und daß es umständlich war, die Stange einzuhängen.
Durch die den Gegenstand der Erfindung
bildende Einrichtung wird dieser Übelstand in einfacher Weise beseitigt.
Die Erfindung kennzeichnet sich durch die Anordnung einer gegebenenfalls mit bogenförmigem Knie versehenen, dem Rahmen des Oberlichtfensters entsprechend rechtwinklig gebogenen Führungsstange, die an einer der unteren Ecken des Oberlichtrahmens befestigt und oben quer bis zur Verschlußvorrichtung geführt ist und entweder selbst als Riegel dient oder mit dem Riegel verbunden ist. Diese Führungsstange gestattet, daß sich die zum öffnen und Schließen dienende, mit Auge versehene Stange nicht nur hin- und her-, sondern auch auf- und abschieben läßt, so daß sie bei Nichtgebrauch, wenn der Fensterflügel geöffnet ist, von der unteren, sich von dem Blindrahmen nicht merklich entfernenden Ecke des Oberlichtflügelrahmens nach unten hängt.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf den beiliegenden Zeichnungen zweimal in Ansicht und in zwei senkrechten Schnitten bei verschiedenen Stellungen der in Betracht kommenden Teile dargestellt.
Der Winkel n>, welcher zweckmäßig aus Rundeisen, Stahl oder Draht besteht, ist an der einen unteren Rahmenecke so befestigt, daß das an der Stange s feste, drehbare oder gelenkige Auge α genügend Raum hat, so daß es leicht verschoben werden kann. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiele ist · der Winkel tv am Rahmen so befestigt, daß er genügend federt, um oben in Gemeinschaft mit dem nasenartigen Schließkloben η den Verschluß zu bilden. Der Querschenkel des Winkels wird zweckmäßig durch eine oder mehrere Führungen f so gehalten, daß er sich gerade so weit wie zum Schließen und öffnen erforderlich, bewegen läßt.
Statt daß die Stange selbst federt, könnte sie gegebenenfalls drehbar befestigt und mit einer besonderen Klinke oder einem Riegel verbunden werden. Dieser kann durch eine Feder beeinflußt werden, oder er kann einfach verschiebbar sein und gegegebenenfalls durch eine geeignete Einrichtung in den Ruhestellungen gehalten werden.. Die Verschlußklinke oder der Riegel könnte sich statt, wie dargestellt, am Flügelrahmen auch am Blindrahmen befinden und durch den beweglichen Winkel beim Öffnen des Fensters ausgelöst werden. Die Vorrichtung kann natürlich ebensowohl
bei Penstern mit eineni, zwei oder mehreren Oberlichtflügeln angebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Oberlichtfenstern mittels einer mit öse versehenen, am Fensterrahmen geführten Stange, dadurch gekennzeichnet, daß die zunächst in bekannter Weise am oberen wagerechten Rande des Kippfensters geführte Riegelstange (w) rechtwinklig bis zur Parallellage mit dem Seitenrahmengestell des Kippfensters abgebogen, an der unteren Ecke desselben befestigt und mit dem anderen wagerecht geführten Ende so verbunden ist, daß dieses Ende entweder selbst federt und den Verschluß bildet, oder daß es in bekannter Weise mit einer Verschlußklinke oder mit einem Riegel verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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