DE189105C - - Google Patents
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- DE189105C DE189105C DENDAT189105D DE189105DA DE189105C DE 189105 C DE189105 C DE 189105C DE NDAT189105 D DENDAT189105 D DE NDAT189105D DE 189105D A DE189105D A DE 189105DA DE 189105 C DE189105 C DE 189105C
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- Germany
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- walls
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
- B28B7/08—Moulds provided with means for tilting or inverting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 80^. GRUPPE
PAUL RUISINGER in REUTLINGEN.
Hohlsteinformmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1906 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Formmaschine zur Herstellung
künstlicher Hohlsteine. Diese Maschine besitzt zwei Auflagetische, zwischen denen ein
als Lager für die Wendeachse des Formrahmens dienendes Gestell mittels eines Hebelsystems
in senkrechter Richtung verschoben werden kann. Auf jedem Auflagetisch liegt ein Bodenbrett, deren eines mit Auflagerungen
ίο ausgerüstet ist, die der halben Steindicke entsprechen und auf denen konische Kerne
liegen. Der Rahmen kann durch auf der Wendeachse lose schwingbare Zwischenwände in eine der Anzahl der Auflagerungen entsprechende
Anzahl Abteilungen geteilt werden. Das Neue an der Maschine besteht darin, daß auch in der Längsrichtung der Auflagetische aufrecht stehende Wände befestigt sind,
die den nach der Mitte der Maschine offenen Rahmen nach dieser Seite abschließen. Das
Gestell samt Rahmen muß beim Umschlagen des letzteren bis über die Oberkante der festen
Längswände gehoben werden.
Auf der Zeichnung ist eine solche Maschine durch die Fig. ι bis 5 dargestellt, und zwar
zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine in der zum Formen nötigen Anfangsstellung,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht mit gehobenem Rahmen,
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt mit umgelegtem Rahmen und
Fig. 5 einen senkrechten Schnitt nach Linie A-B der Fig. 2.
Die Maschine besitzt zwei Auflagetische a und b, zwischen denen die senkrechten Füh-45
rungen c für das den Rahmen d tragende und demselben als Lager für die Wendeachse
e dienende Gestell / angeordnet sind. Der Rahmen d ist auf drei Seiten geschlossen,
auf der gegen die Mitte der Maschine liegenden Seite aber offen. Diese offene Seite des
Rahmens wird in der Ruhestellung der Maschine durch in Längsrichtung auf den Tischen α und b angeordnete feste Längswände
g und h abgeschlossen. Auf jedem Tisch liegt ein Bodenbrett k und / lose auf,
von denen das eine mit einer Anzahl Auflagerungen η ausgerüstet ist, in deren mittlere
Aussparungen konische Kerne ο eingelegt werden können. Auf der Wendeachse e sind
lose schwingbare Zwischenwände m angeordnet, die sich jeweils zwischen die auf dem
Bodenbrett k vorgesehenen Auflager η legen, so daß der Rahmen d in eine Anzahl Abteilungen
geteilt wird.
Bei der Herstellung der Kunststeine wird zunächst der innerhalb des Rahmens d frei
bleibende Raum mit Steinmasse ausgefüllt und festgestampft; hierauf wird das Bodenbrett
Z aufgelegt und der ganze Rahmen mittels des Hebelsystems i bis über die auf den
Auflagetischen α und b befestigten Längswände g und h geschoben und sodann nach
vorn umgeklappt, so daß das Bodenbrett /' nunmehr nach unten zu liegen kommt. Nun
wird das jetzt oben liegende Bodenbrett Ic zugleich mit den Auflagern η abgenommen,
während die Kerne 0 liegen bleiben. Der von den Auflagern η vorher eingenommene
Raum wird dann ebenfalls mit Steinmasse aufgestampft, wobei sich letztere mit der
vorher eingestampften fest verbindet. Darauf
wird der Rahmen d, nachdem die Zwischenwände ni einzeln etwas angehoben wurden,
um die Steine von den Wandungen zu lösen, wieder zurückgeklappt und mit dem Bodenbrett
k in die zur Aufnahme neuer Steinmasse geeignete Stellung gebracht.
Aus den auf dem Bodenbrett / zurückbleibenden Kunststeinen werden, nachdem sie
etwas angetrocknet sind, die Kerne herausgestoßen, um sie zu weiterer Verwendung
bereitzuhalten.
Claims (1)
- Pate nt-An Spruch:Hohlsteinformmaschine mit zwei Auflagetischen, zwischen denen der Formrahmen um eine Wendeachse von einem zum anderen Auflagetisch umgeklappt werden kann, und bei welcher der Rahmen durch lose um die Wendeachse schwingbare Zwischenwände in eine Anzahl Abteilungen geteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Auflagetischen (a und b) Längswände (g und h) befestigt sind, die den nach der Mitte der Maschine offenen Rahmen nach dieser Seite abschließen, wobei· das die Wendeachse tragende Gestell (f) samt Rahmen (d) zum Umklappen des letzteren bis über die Oberkante der Längswände (g und h) gehoben werden muß.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE189105C true DE189105C (de) |
Family
ID=452681
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT189105D Active DE189105C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE189105C (de) |
-
0
- DE DENDAT189105D patent/DE189105C/de active Active
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