DE1892100U - Feuerfester, basischer oder neutraler stein fuer industrieoefen - Google Patents
Feuerfester, basischer oder neutraler stein fuer industrieoefenInfo
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Description
RA. 797 308*ί0.12.63
792
CsterrcichiBch-Aaerikanische Magnesit, iktieiiKesellechaft in
Radeathein / Karaten ( Österreich )
![feuerfester, basischer oder neutraler. Stein „für Industrieöfen.
Sie Neuerung betrifft einen feuerfesten, basischen oder
neutralen Stein für Industrieöfen, der an mindestens swei Sei»
teuf lachen, vorzugsweise on drei benachbarten Seitenflächen,
Platten aus oxydierbarem Metall aufweist. Die hier verwendete Bezeichnung "b&eieoh oder neutral" soll dabei dahingehend verstanden
werden, daß es eich um Steine auf der Gwindlage von
nichtsäurea, feuerfestem Material, insbesondere um Steine auf
der Basis von Magnesia oder Chronit oder Mischungen dieser Stoffe, handelt·
Feuerfeste, basische oder neutrale Steine, die an mindestens zwei Seitenflächen, vorzugsweise an drei benachbarten
Seitenflächen, Platten aus oxydierbarem Metall aufweisen, sind
"bereits in großer Zahl bekannt· Solche Steine, und insbesondere
die mit Metall ummantelten Steine, die durch gemeinsames Vorpressen von feuerfestem Material mit den Metallplatten erhalten
werden und daher eine sehr hohe mechanische Festigkeit aufweisen, haben sich bei der Zustellung von Industrieöfen, von
welcher Bezeichnung im vorliegenden Zusammenhang auch metallurgische
Gefäße und Anlagen, in welchen feuerfeste Steine Verwendung finden, umfaßt werden sollen, sehr bewährt. Bei Verwendung
von Steinen dieser ürt ergibt sich jedoch mitunter der Nachteil,
daß die JQehnungssiöglichkeiten für sie zu gering sind und daher
ein Treiben von Bauteilen, insbesondere von Hängedecken und Gewölben, erfolgen kann»
Sie Neuerung zielt nun darauf ab, diesen bei blechummantelten Steinen bisweilen auftretenden Kachteil zu vermeiden
und einen Stein zu schaffen, der als solcher eine den praktischen
Bedürfnissen des Ofenbetriebes entsprechende Dehnung
mit sich bringt, so daß eine Verlegung ohne Anwendung von an
sich vom Stein unabhängigen Maßnahmen zum Bewirken einer Dehnungsmöglichkeit
erfolgen kann* Demnach betrifft die Neuerung einen feuerfesten, basischen oder neutralen Stein für Industrieöfen,
der an mindestens zwei Seitenflächen, vorzugsweise an drei benachbarten Seitenflächen, Hatten aus oxydierberem
Metall aufweist und dadurch gekennzeichnet ist, daß die Platten als nachgiebige Distanzglieder bzw. Distanzelemente ausgebildet
sind, indem sie mit Versteifungsrippen versehen bzw.
wellblechartig geforat und nach der Entnahme des Steines aus
der Preßform auf diesen aufgebracht elnd. Diese als Distanzglieder
wirkenden Platten liegen mit ihren Vertiefungen auf dem
Jeweiligen SteinkSrper auf und ihre Rippen bzw. Erhöhungen "befinden
sich in einem Abstand vom Steinkörper. Bei einer Ausdehnung
der Steine wahrend des Ofenbetriebes werden die Bippen b*w. Erhöhungen der Platten zusammengedrückt und dadurch wird
eine gute Dfthnungeaöglichkeit für die Steine geschaffen. Es ist
nun die oben verwendete Ausdrucksweiee verständlich« gemäß welcher
der Stein als solcher eine den praktischen Bedürfnissen des
Ofenbetriebes entsprechend« Dehnung mit eich bringt« Ea let ferner
auch ersichtlich» daß solche Steine verlegt werden können,
ohne daß weitere Maßnahmen zur Schaffung einer Dehnungssöglichkeit
angewandt werden« "
Se kann hler erwähnt werden« daß bereits ein mindestens
teilweise mit Blech ummantelter, kaltgebundener, feuerfester
Stein bekannt ist, bei welchem der Blechmantel mit mindestens einer sich über seine ganze Länge erstreckenden« nach einwärts
gerichteten Eippe so versehen ist, daß der Stein dadurch in Richtung parallel *u den Bippenflächen versteift» in der
Querrichtung aber nachgiebig ist (österreichische Patentschrift 170*644), Bei diese» Stein, der auch auf die Weise erhalten
werden kann, daß der Blechmantel mit einem vorgeformten Steinkörper
verbunden wird, kann jedoch die Hippe» da sie nach ein-
m J
warte gerichtet ist, nicht ale Distanzeleaent wirken* Ferner
hat dieser Stein den Nachteilt daß äie Kippe tief in das Steinmaterial
hineinragt und daher zu einer Schwächung des Steines Anlaß gehen kann. Weiterhin soll an dieser Stelle festgehalten
werden« daß es auch bekannt ist« nicht mit Blech ummantelte feuerfeste Steine ohne Verwendung von Mörtel» jedoch unter Verwendung
von Blecheinlagen in den Fugen, au verlegen. Diese Blecheinlagen können flache Bleche oder aber Wellbleche (deutsche
Patentschriften 698.685 und 7OQ.514) sein und bei einer
weiteren Aueführungeform einer solchen gürtellosen Versteuerung
können auch die Steine selbst eine gewellte Oberfläche haben (amerikanische Patentschrift 2,462.289). Ein Fortschritt bei
der Börtellosen Vermauerung von feuerfesten Steinen wurde durch
Verwendung von Zwischenlagen aus Blech erzielt, die in For» von Winkelstücken in mindestens zwei winkelig zueinander stoßende
Fugen eingelegt werden (österreichische Patentschrift 191 .W?).
In allen diesen Fällen handelt es sich Jedoch um eine aörtelloee
Veraauerung, bei der die Steine selbst nicht mit "Blech ummantelt
sind« sondern nur in die Fugen «wischen den Steinen ge~
rade baw. ebene oder abgewinkelte Bleche eingelegt werden*
Schließlich ist auch noch ein feuerfestei·, basischer oder neutraler,
ungebrannter Stein bekannt, der an einer oder mehreren seiner Flächen oder Teilen dieser Flächen mit Metallplatten
versehen 1st« die Versteifungsrippen haben» mit den Steinmaterial
mitverpreßt und somit an den Stein durch flächigen Preß-
druck angeformt sind, wobei dieser Stein in seinem Wesen darin
besteht, daß die Metallplatte» eine Dicke von weniger als 0,7
mm, vorzugsweise eine Dicke von etwa 0,4 mm, aufweisen und Jeweils
zumindest auf einen. Großteil der auf einer Steinfläche
liegenden Fläche mit stehenden Versteifungsrippen versehen sind (österreichische Patentschrift 208.759)· Ια Falle dieses Steines
können jedoch die Versteifungsrippen auf Grund des Üaetandes,
daß eie beim Vorpressen des Steines in das Steinmaterial
hineingepreßt worden sind, nicht mehr als nachgiebige Distanzelemente
wirken, sondern ihre einsige Funktion besteht darin,
die Verwendung von Metallplatten mit einer geringen Dicke bei
der Herstellung von Steinen mit mitverpreßten Metallplatten zu
ermöglichen.
Die Steine gemäß der Heuerung, die an mindestens awei Seitenflächen nur die als Dietaazelemente ausgebildeten Platten
aufweisen und von aitverpreßten Platten frei sind, können,
da diese Distanzelemente nach der Entnahme der Steine aus der Preßform aufgebracht Bind, gebrannte oder ungebrannte Steine
sein» Die Platten müssen auch die awei Seitenflächen nicht zur Gänze bedecken, sondern brauchen nur an einest Veil derselben
angeordnet zu sein* Beispielsweise kann als Distanzelement eine L-fönnige Platte verwendet werden, die im wesentlichen eine
Steinkante bedeckt* Vorzugsweise erstrecken sich die Distanzeleaente
Jedoch über mindestens zwei volle Seitenflächen.
Eine besondere Ausführungsfora des Steines gemäß der Neue
rung besteht darin, daß er außer den als Dist&nzelemente
wirkenden Flatten einerseits eine initverpreßte U-förmige Metallplatte
ι deren Basis nur einen Teil einer größeren Seitenfläche bedeckt und deren Schenkel In das Steininnere hineinragen,
und anderseits auf der dieser Seitenfläche gegenüberliegenden Seitenfläche eine vorzugsweise mitverpreßte eben· Metallplatte
aufweist» Xn diesem Fall sind die ale Distanzeleaente
wirkenden Platten, also die mit Versteifungsrippen versehenen
bzw. wellblechartig auegebildeten Platten, von einer eineigen ü-förmigen Platte gebildet, die sich über die größere
Seitenfläche, auf der sieh die Basis der mitverpreßten U-förmigen
Metallplatte befindet, und die beiden anliegenden Seitenflächen erstreckt. Ein solcher Stein kann, da er auf
alle Fälle eine mitverpreßte U-föraige Metallplatte hat, nur
ein ungebrannter Stein sein* Besonders günstig ist es, wenn
bei einen solchen Stein die der Basis der mitverpreßtea U-förmigen
Metallplatte gegenüberliegende Metallplatte gleichfalle eine initverpreßte Platte let und mindestens zwei mit
"X&r verbundene oder stit ihr aus einem Stück bestehende Innenplatten
aufweist« die vorzugsweise fluchtend zu den Schenkeln dieser U-försigen Platte verlaufen*
Bei einer weiteren Vortragsweisen Ausfübrungsform hat der
Stein gemäß der Heuerung auf einer Seitenfläche eine ebene, vorzugsweise mltverpreßte, Metallplatte mit U-Schenkeln« die
eich über Teile der beiden anliegenden Seitenflächen erstrecken, und die von einer insbesondere XJ-formigen Metallplatte gebildeten
Distanzeleaente sind an den U-Schenkeln dieser ebenen Metallplatte
befestigt« vorzugsweise angeschweißt.
Bei dieser Ausbildung ergibt sich der Vorteil» daß die Distanzelemente an den U-Scbenkeln der ebenen Metallplatte besonders
einfach und sicher befestigt werden können; so können z.B. im Falle eines U-föraigen Distanzelementes die Schenkel
desselben an den U-Schenkeln der ebenen Metallplatte auf solche Welse fixiert werden« daß sie nicht mehr bewegt oder gegebenenfalls
sogar abgespreizt werden können·
Die mit den Versteifungsrippen versehenen bzw. wellblechartigen und eis Distanzelenente wirkenden Metallplatten können
auf den Stein, z.B. mit Hilfe eines Klebemittels oder feuerfesten Zementes, aufgeklebt oder aber unter Umständen, soferne
sie U-förmig sind,' auch nur federnd aufgebracht sein. Bei Verwendung
eines Steines der oben angeführten ersten besonderen Ausfübrungsform, bei der eine jaitverpreßte U-förmige Metallplatte,
deren Schenkel in das Steininnere hineinragen, vorhanden ^ Is1r, wird die als Distanzelement wirkende Platte zweckmäßig mit
der Basis der mitverpreßten U-förmigen Metallplatte verbunden.
Dies kann z*£. durch Funktschweißuag oder mit Hilfe von Dornen
bzw. Nieten erfolgen*
Ganz allgemein soll bei eilen Ausführungsformen die Breite
der Erhöhungen der Distanzelemente größer sein als die Brei-
■m 7 «
te der Vertiefungen, so daß damit ein sattes Anliegen der Steine
aneinander la Verband verhindert wird· Sie Höhe der Bippen
bzw. Erhöhungen soll im allgemeinen etwa 1 sun, die Dicke der Distanzelemente etwa 0,4- bis 1,5*sw betragen. Vorzugsweise verlaufen
die Erhöhungen und Vertiefungen der mit Versteifungsrippen versehenen bzw. wellblechartigen Distanzelemente parallel
zu den Stirnflächen des Steines und damit auch parallel zur Feuerseite bei der Verwendung der Steine. Durch diese Maßnahme
wird eine bessere Dichtheit der Fugen gewährleistet. Ferner ist ea sehr günstig, wenn die Versteifungsrippen bzw* Erhöhungen
gegen des heiße Steinende zu höher ausgebildet sind als gegen
das kalte Steinende zu. Es genügt, wenn die Dietanzeleaente auf
Jeder Seitenfläche nur einige, z.B. zwei oder drei Kippen bzw. Erhöhungen, aufweisen.
Die Steine gemäß der Neuerung können mit Vorteil auch
u.ls Höngesteine ausgebildet werden, z.B. indem ist Falle einer
aitverpreßten Platte, die an einer Außenfläche des Steines zu
liegen kommt, also einer Außenplatte, die Hängelasche in an sich
bekannter Weise vorzugsweise an dieser mitverpreßten Außenplatte
vorgesehen und gegebenenfalls aufbiegbar ausgebildet wird
Jösterreichißohe Patentschrift 201.757). Die Hängelasche kann*1·
dabei mit der Außenplatte aus eines Stück bestehen oder mit ihr bloß verbunden sein· Gregebenenfalle karm sie auch einen
in das Steinmaterial hineinragenden !Finger aufweiean (österreichische
!Patentschrift 216.151). Eine andere Möglichkeit bestünde darin, bei Vorliegen einer mltverpreßten U-förmigen Platte
die Hängelasche mit der Basis derselben aus einem Stück auszubilden,
oder die Hängelaeche an dieser Basis anzubringen.
Die Herstellung der Steine gfemäß der Neuerung kann nach
an sicn üblichen Arbeitsweisen erfolgen und bedarf für den
Fall, daß nur die als Dietanaelemente ausgebildeten Platten
vorliegen, auf Grund des oben Auegeführten keiner näheren Erläuterung.
Die Steine nach der oben erwähnten ersten besonderen Ausführungsfor», die eine »itverpreßte U-förmige Platte mit
zwei in des Steinmaterial ragenden U-Scbenkeln haben« werden am
besten dadurch erhalten* daß die Basis der U-Platte aja Bodensteapel
einer Preßform mit Hilfe von «wei Ansätzen bzw. Dornen,
die in zwei Bohrungen der U-Platte eingreifen, zentrisch eingesetzt wird, worauf denn die Preßform mit feuerfestem Material
gefüllt und, gegebenenfalls nach Aufbringen einer Metallplatte ait Innenplatten auf den Oberßte»pel der Preßform, der Inhalt
der Preßform «um Stein vextyxe&t wird« Falls die der Basis der
erwähnten U-Platte gegenüberliegende Metallplatte keine »itverpreßte
Platte ist, wird sie auf den aus der Preßfora entnommenen
Stein mit Hilfe tines Elebeaittels oder feuerfesten
,Zementes aufgebracht» Ss 1st jedoch offensichtlich, daß es am
günstigsten ist, sowohl die Ü-förmige Platte, als auch die ihr
gegenüberliegende Plattt bei der Herstellung des Steines mitzuverpressen,
Das Aufbringen der Distanzelemente auf einen
Stein mit einer solchen mitverpreßten U-förmigen Platte und ferner
einer ihr gegenüberliegenden Metallplatte kann gleichfalls
durch Kleben, oder« sofern das Bistanaelement U-förmig ist, durch
*► 9 «·
federndes Aufbringen erfolgen. Zweckmäßig wird Jedocb das
Bistanaeleraent in diese© Fall en die Basis der ssitverpreßten
TT-Flatte angeschweißt oder mit in die oben erwähnten Bohrungen
der Bseis eingeführten Bornen haw. Mieten befestigt. Di©
Herstellung der Stein«», bei welchen auf einer Seitenfläche eine ebene Metallplatte vorhanden ist, die TJ-Eefcen&sl aufweist,
die sieh üoer Teils der beiden anliegenden Seitenflächen
des Steine© erstrecken» erfolgt analog»
Die Steine gemäß der Keuerung gewährleiste» "bei ihrer
Verwendung in Industrieöfen eowiö metallurgischen Gefäßen und
imlögen in allen Bauteilen, gleichgültig oo dies© abgestütet
sind, wie Hängedecken und -wände» oder nicht abgestütet eind,
eine ausreichende, den jeweiligen praktischen Bedürfnissen
Rechnung tragende PehjmngsFiöglielikeit mit deia gleichzeitigea
Vorteil einer elaf&ehe» und rasohea Verlegung» Vorzugsweise
äst öa einer der großen Seitenflächen keia Distanaeleaent vorgesehen,
so daß die Ausdetoangsia^glichlceit für den Stein in
Sichtung der steiabreite etwa doppelt so groß ist wie in Sichtung
der Steindicke. Dadurch, daß keine Platte roitverpreßt wird
.oäex' wxv la der Weis« Platten isitverpreßt werden, daß sie nichfc
alle Seiteuflächen aur Gän»« bedecken» kann ®ln Stein mit sehr
geringer Porosität erhalt«» werden. Ein weiterer Vorteil ergibt
ßiöh tliiduroa, deß 4wr©fe öle »ossuse^en offenen .Fugen as
heißen SteiatBde die Gefahr dee Aojplatzens von Steinteile»
bei» Anhei»©ft des Ofens auf ein Minimum vermindert wird und
- 10
it-
dadurch das Anheizen rasch erfolgen kann. Schließlich 1st auch
noch festzuhalten, daß die durch die Bietanzelemente gegebene
Dehnungsaöglichkeit alt eine» geringen Kraftaufwand zu erreichen
ist« wobei die Kippen biw. Erhöhungen der Dietanzelemente
über den erforderlichen Zeitraum eine sehr gute Abdichtung
bewirken und Sprengwirkungen von Steinwülsten u.dgl. vollkommen auegeschaltet werden können·
Sie Heuerung wird an Hand der beiliegenden Zeichnungen,
in welchen einige bevorzugte Ausführungsforaen beispielsweise
dargestellt sind, näher erläutert·
Fig. 1 zeigt in schaubildlicher Ansicht eine erste Ausführungsforffl
des Steines geaäß der Feuerung mit as. drei Seiten
angeordneten, wellblechartig geformten Distanzelementen und Fig. 2 zeigt in größerem Maßstab das Querschnittsprofil
der Wellung der Distanzelemente· In Fig. 3 ist eine zweite
Ausführungsform dea neuerungsgeaäßen Steines dargestellt, wobei zwecks besserer Übersichtlichkeit das feuerfeste Steinmaterial
weggelassen istj Figf 4 zeigt diesen Stein in Draufsicht,
Fig. 5 stellt eine dritte Ausführungsform des Steines
gemäß der Neuerung in Draufsicht dar und Fig. 6 bezieht sich auf.eine Ausführungsfora dee neuerungsgemäßen Steines mit einer
anderen Wellung der Platten* Die fig. 7 und B zeigen in perspektivischer Sarstellung zwei feuerfeste Steine, die eine
glatte U-förmige Außenplatte und ferner an drei Seitenflächen
Platten aus oxydierbarem Metall aufweisen, die quer zur Längs-
• 11 ·
richtung bzw. in der Längsrichtung des Steines verlaufende, wellblechertig ausgebildete Versteifungsrippen haben, und die
Fig. 9t 10 unä· H aeigen den Stein nach Pig. 8 bzw. zwei abgeänderte
Äusführungsforaea dieses Steines in Je einer Ansicht
gegen das Stirnende des Steines·
Vor in Fig. 1 dargestellte Stein 10 ist an einer breiten
Seitenfläche 11 und an den beiden schmalen Seitenflächen 12»
13 mit einer aus einem Stück bestehenden, an den vertikalen
Kanten 14, 15 abgewinkelten, ein Distanzelement bildenden Platte
17t 18, 19 aus oxydierbare» Metall versehen, welche wellblechartig
geformte Versteifungsrippen 20 aufweist*
Aue fig. 2 ist ersichtlich, daß die Breite b^ der erhabenen
Flächen 21 der Sippen 20 größer ist als die Breite bg
der an der Steinflache 22 anliegenden Vertiefungen 23* Dadurch
wird ein gegenseitiges Verhängen bzw. Ineinandergreifen der Bistanxelemente von im Steinverband aneinan&ergrenzenden Steinen
verhindert. Die Übergänge zwischen den Hippen und Vertiefungen sind leicht geneigt· Die Tiefe der Vertiefungen ba-ψ. EiIlen
23 beträgt in der Praxis höchstens 1 am.
Bei dem in den Fig· 3 und M- dargestellten feuerfesten Stein
befindet sich an der einen breiten Seitenfläche 11 eine mitverpreßte
ü-förmige Ketallplatte 25, deren Schenkel 26 in das
feuerfeste Steinmaterial 27 eingebettet sind. An der gegenüberliegenden breiten Seltenfläche 28 (Fig. 4) des Steines ist eine
ebene bzw. glatte Metallplatte 30 angeordnet, die zweckmäßig ebenfalle stitverpreßt ist. An der mit der ü-för&igen Metallplat-
- 12
te 25 versehenen "breite» Seitenfläche 11 und a» den beiden
schtaslen Seitenflächen 12., 13 des Steines ist dieser außerdem
©it einen! Dietaaaelemeat, einer gewellten Platte 17,
18, 19 aus oxydierbare» Katall, verkleidet.
Bei de» Steinen gemäß den Fig. 1 und 5 verlaufen die Versteifungsrippen
von der beißen jsur kalten Stirnfläche des Steines«
Bei dea in Fig. 5 i» Dyaufsiclit dergeatellten Stein sind
»it dor ebenen Metallplatte 30 awei lanenplatten 29 veybundsa,
di« mit den ScaenkeXn g6 der U^förajigen Metallplatte 25 ©iagefluohtet
sind. Zwischen ä.<m Enden der Iixaenplatten 29 und der
Schenkel 26 dej? U-förmigen Platts» 25 bleiben schmale Stege 51
aus feuerfeste» Material ebenen.
Fig. 6 iseigt (»inen Stein, bei dessen. Distanzelement di©
örnabenan Flächen baw. Erhöhungen und Vertiefungen parallel
au den Stirnflächen des Steines verlaufen, wodurch in den mit
solchen Steinen auge st eilten Bauteilen eine "bessere Fugendicntneit
»wischen &en Steinen eraielt viierden kann*.
Bei der Ausführuagsfor» nach den Flg. 7 bis 11 ist der
feuerfeste Stein 10 an der einen breiten Seitenfläche 28 mit
einer ebenen, voPAUgo^eise »Itverpreßte», ü-för»ig &bgewia1celten
Platte 30 &us oxydierbar«» Metall bedeclct, deren XJ-Schenkel
*>Z an den fmseiilleßen<len Randteilen der scbaalen Ssitenfläehen
12 baw. 13 deg Steines anliegen.
Di« »weite breit« Seitenfläche 11 und die beiden schmalen
- 15 *
Seitenflächen 12 und 13 des Steines 10 sind ait einer vorzugsweise
aus einem Stück, bestehenden Platte 17t 18» 19 &tts oxydierbare»
Metall "bedeckt,, die aas Ste.in n&ch Beiner Entnahme aus der
Preßform aufgebroent wird wad des Distasoaelement darstellt, öle
Plattentoll© 17 und 19, die U-Schenkel bilden, sind an ihren
freien Mngßrändern alt den U-Selienköln 32 der Platte 30 fest
verbunden! vorsugswelse verseawelßt» wodurch ein federndes Abepreijsen
der U-Scfcenkel 17 und 19 dee Distanaelementes von der
Steinmaese zuverlässig verhindert wird.
Bei der Außfula?uage£or» m-xiL· Fig. 7 verlaufen die «ellblechartlg
geXorsitea Versteifungsrippen 20 der i latte 171 18»
19 quer aur L&ngsx'icnti'äng; des Steinen· Bei d@m in Fig. & d«rgeatellten
Ausfütoungisbeisplel 1st die Platts 17» 18» 19 in Längsi'ichtung
des Steines ge*ellt, wie dies üucla uue I'ig. 9 erkennbar ist, die den in Pig, δ d«3fg«etellten »tein in Ansicht gegen
die Stirnseite zeigt. Sa.s gleiche gilt für die J?i§. 10 und
11. 2ie Bi-elte der ernabemen Flächen 21 ü.®r Rippen 20 kann dabei
größer sein &ls die Breite der an der Lteinfläcne anliegenden
Vfertiefusagen 25.
' Bei den in den I'ig· 10 und 11 dargestellten Ausiülxrunsebeispielen
sind la feuariesten Steinmateri&l in Längsrichtung des
Uteines än^eordn&te Inn«npl&tten eingebettet. Bei diesen Steinen
können selbstvereii&oCLiou die uXt di-ei Seibeüxlächen dee Stei
nes tinliegeadön, als ülötanaeleaient ausgebildeten Platten wie
beiis Stein geatäß Fig. 7 quer zur Längsricntung dee Steines ge-
- 14 ·
wellt sein.
Bei der Ausführung nach Flg. 10 ist an der der ebenen Metallplatte
30 gegenüberliegende«; Seitenfläche 11 des Steines
eine ü-ffrriüige, mit άβκ Steinmaterial »itverpreßte Platte 25
aus oxydierbarem Metall ©»geordnet, deren U-Schenkel 26 iffl
feuerfesten Steinmaterial 27 eingebettet sind. Der an dieser Seitenfläche 11 anliegende Abschnitt 18 der die Versteifungsrippen
aufweisenden Platte 1?» 18» 19 kann ausätzlich, z.B.
durch Punktsohwelßuag oder mit Hilfe von Dorn»» oder Nieten»
sit dem Basisteil der U-fSrsilg abgewinkelten Metallplatte 25
verbunden sein, doch ist »lies keineswegs erforderlieh.
Bei dem geaSß FIg, 11 susgebildeten Stein -«seiet die ebene
Metallplatte 30 arwei in Längsrichtung des Steines verlaufende
Innenplatten 29 auf, die Iw Abstand voneinander und von cLes U-Schenkeln
32 der Platt« JO angeordnet sind. Biese Innenplstten
29 liegen «weckiaäßig eingefluchtet mit den. U-Schenkeln 26 der
Platte 25 lsi feuerfesten Steinmaterial 27 eingebettet. Zwischen
Sohenkeln 26 der Platte 25 und den Innenplatten*29 der ebenen
Platte JO bleiben schaiale Stege 31 aue feuerfestem Material
eteitin, die durch die gegenüberliegenden Ränder der ^Schenkel 26
und der Innenplatten 29 begrenzt sind»
Bie feuerung 1st nieht auf dl® dsrgastellten Ausführungsbeschränkt}
di«»e "können vielmehr in Sinzalheitea noch
abgewandelt werden» So köxmen z.3. statt einer
einstückig aus drei Abschnitten 17» 18» 19 bestehenden» mit T*r-
eteifungsrippem versehenen ebenen Platte nrei entsprechend ge
wellte L-föraig abgewinkelte Patten am Stein angeordnet wer-
- 16 ·
Claims (9)
1. Feuerfester, basischer oder neutraler Stein für Industrieofen,
der an mindestens zwei Seitenflächen, vorzugsweise an drei
benachbarten Seitenflächen, nioht-mitveri.reJDte Platten aus oxydierbai'em
Metall aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Flatten als drucknfäcbgiebige Distanzelemente (17, 18, 19) ausgebildet
sind, indem sie .mit Versteifungsrippen (20) versehen bzw.
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T/ellblechartig geformt Ki*I ♦
T/ellblechartig geformt Ki*I ♦
2. feuerfester Stein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiοfallet, daß er außer den als Diütaaselemente (1?, 1S, 19) ausgebildeten
Platten einerseits eine mitverpreßte ü-förmige Metallplatte
(25, £6, 26), deren Basie (25) nur einen Seil einer größerea
Seitenfläche (11) bedeckt und deren schenkel (26) in das Steininnere hineinragen, und anderseits auf der dieser Seitenfläche
(11) gegenüberliegenden Seitenfläche (28) eine vorzugsweise jßitverpreßte Metallplatte (50) aufweist, und dieSDistanaeleffiente
von einer ü-föruigen üetallplatte (17, 1S» 19) gebildet
sind, die sich über die größere Seitenfläche (11), auf der sieh die Basis (25) der aitverpreßten ü-förmigen Metallplatte
befindet, und die beiden anliegenden Seitenflächen (12, 15) ei-streekt.
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Hinwels: Diese Haian^e fR'—hrnihiir.n n.ni - mn ■
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de, UrsprüngenIc^Zu^Z^^'oZl■'■ Z ΐΖΤΤ^ *'* M ""
Die ursprünglich a'ngerelchien Unicrlooen befi'nöen *<-h in οβη'^κηΓ c AoAeiOriUn9 ls! "'cW gepröft.
3. Feuerfester Stein nseh Anspruch 2» dadurch gekennzeichnet,
&*.& die der Basis (25) de£ mitverpreßten TJ-föraigen Metallplatte
gegenüberliegende Metallplatte (30) eine mitverpreßt©
Platte 1st und «indeetens zwei mit ihr verbundene oder mit ihr
aus eine» Stück bestehende Innenplatten (29) aufweist, die vorzugsweise
fluchtend en den Schenkeln (26) dieser U-formigen
Platte verlaufen.
M-ψ feuerfester Stein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er auf einer Seitenfläche (28) eine ebene, vorzugsweise
mitverpreßte, Metallplatte (30) mit Ü-Schenkeln (32), die sich
übor Teile der beiden anliegenden Seitenflächen (12, Λ3) erstrecken, aufseiet und die von einer insbesondere U-förmigen
Metallplatte (17t 18, 19) gebildeten Distanzelemente an den
Ü-Schenkeln (32) dieser ebenen Metallplatte (30) befestigt, vorzugsweiße
angeschweißt, sind.
5, Feuerfester Stein nach einera der Ansprüche 1 biß 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bist&nzelejaente (1?»\18» 19) auf
den Stein (10) aufgeklebt oder, soferne sie U-förmig sind, federnd aufgebrecht eind.
6, Feuerfester Stein nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das U-förisige Distanzelement (17, 16, 19)
»it der Basis (25) der udtverpreßten Ü-förisigen Metallplatte
(25i 26, 26), insbesondere durch FunktschweiEung oder Bit Hilfe
von Dornen bzw* Nieten, verbunden iet.
• 18 m
7. Feuerfestem Steia nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekeaaseichaet, daß bei";den Bistaazeleroeatea (17» 18,
19) die Breite der Erhöhuagea (21) größer ist als die Breite
der Vertiefuagea (25)·
8. Feuerfester Stein aach eiae» der Artsprüche 1 bis 7»
dadurch gekeanzeichaet, daß die Brhöhxmgea (21) und Vertiefuagen
(25) der Mstaaselemeate (17» 18» 19) parallel ru dea
Stiraflächea des Steines (10) verlaufea.
9. Feuerfester Steia aach eiaem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekeaaaeichaet» daß die Versteifunserippön bzw. Erhöhuagea
(21) gegen das heiße Steinende zu höber ausgebildet
sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT140063A AT238621B (de) | 1963-02-22 | 1963-02-22 | Feuerfester, basischer oder neutraler Stein für Industrieöfen |
| AT808263A AT244832B (de) | 1963-10-09 | 1963-10-09 | Feuerfester, basischer oder neutraler Stein für Industrieöfen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1892100U true DE1892100U (de) | 1964-04-30 |
Family
ID=25595750
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963O0007366 Expired DE1892100U (de) | 1963-02-22 | 1963-12-10 | Feuerfester, basischer oder neutraler stein fuer industrieoefen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1892100U (de) |
| ES (1) | ES294953A1 (de) |
| GB (1) | GB1023761A (de) |
| NL (1) | NL301994A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3597892A (en) * | 1969-01-08 | 1971-08-10 | Gen Refractories Co | Refractory brick |
-
0
- NL NL301994D patent/NL301994A/xx unknown
-
1963
- 1963-12-10 DE DE1963O0007366 patent/DE1892100U/de not_active Expired
- 1963-12-30 ES ES0294953A patent/ES294953A1/es not_active Expired
-
1964
- 1964-01-14 GB GB169664A patent/GB1023761A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES294953A1 (es) | 1964-04-01 |
| NL301994A (de) | |
| GB1023761A (en) | 1966-03-23 |
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