DE1892492U - Vorrichtung zum aufbewahren von fotos, filmmaterial od. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum aufbewahren von fotos, filmmaterial od. dgl.Info
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Description
ι.«. !3^ UCCPI1I 3..
PATENTANWALT dipl. ing. dr. iur. V. BUSSE Osnabrück, möserstr. 20.24
B 40. 029/570
■ , Osnabrück, den 1:1. Slärz 1964
Einrichtung, zum Aufbewahren von Fotos, Filmmaterial
od.dgl.
Die Neuerung betrifft eine Einrichtung zum Aufbewahren von Fotos, Filmmaterial od.dgl.
Es ist bekannt, Fotos in Alben einzukleben oder einzustecken,
wobei die einzelnen Albenblätter meist in Buchform zusammengefaßt sind. Es sind auch taschenförmige transparente Hüllen
bekannt, die zur Aufnahme von Negativen oder Positiven dienen. Ferner sind auch zur Aufnahme von Filmmaterial bestimmte
Leporellos bekannt, die aus einem zweilagigen transparenten
Material bestehen. ..
Die vorliegende Neuerung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Einrichtung zum Aufbewahren von Fotos, Filmmaterial od.dgl. zu
schaffen, die in einfacher Weise und vollmaschinell hergestellt werden kann und die es ermöglicht, in sich geschlossene Bildoder
Filmserien nach eigenem Wunsch zusammenzustellen.
Zu diesem Zweck besteht die Neuerung darin, daß eine als Träger dienende undurchsichtige Lage aus steifem Papier, Zarton, Kunststoff
od.dgl. beidseitig mit einer oder mehreren KLarsichtaußenlagen,
z.B. Azetatfolie, derart verschweißt, verklebt oder in sonstiger Weise verbunden ist, daß die über die Außenlage vorstehende Trägerlage beidseitig eine Anzahl von an drei Seiten geschlossenen
Taschen aufweist, deren mit einem umgeschlagenen
Ye^stärkungsrarLd versehene Öffnungen am öfteren Tdzw. unteren
Rand angeordnet sind. · ■
Yorzugsweise ist daloei die Trägerlage bandförmig und mit .
den aufgesetzten transparenten Aiißenlagen nach Art eines
Leporellos ausgebildet, wobei die eine Kante der Träger lage in einer falttasche befestigt sein kann, lerner kann die
Trägerlage blattförmig ausgebildet sein und ein Rand der Trägerlage eine lochung, Perforation od.dgl. aufweisen.
Eine Einrichtung nach der Neuerung, bei der auf jeder Seite der Trägerlage nur eine Klarsioht-Außenlage angebracht ist,
ist dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Klarsicht-Außenlage außerhalb des Bereichs der Taschen zweckmäßig rechteck- förmige
Aussparungen aufweist, während eine Einrichtung, bei der auf jeder Seite der Trägerlage zwei oder mehr Klarsicht-Außenlagen
angebracht sind, dadurch gekennzeichnet ist, daß die Außenlagen auf der Trägerlage im Abstand voneinander
in Quer- oder Längsrichtung angeordnet sind·
Zweckmäßig sind die Klarsicht-Außenlagen im Bereich der
Taschenöffnungen durch einen schmalen Umlegestreifen zweischichtig
ausgebildet. Dabei können in den tlmlegstreifen
Verstärkungen, z.B. testilschnüre, eingelegt sein.
Vorzugsweise liegen die Randkanten der Klarsicht-Außenlagen an der Seite.der Taschenöffnungen innerhalb des Bereichs der
Randkanten der T^ägerlage.
Der Vorteil der neuerungsgemäßen Einrichtung "besteht vor allem
darin,.daß sich zahlreiche, leicht austauschbare lotos, Negative
od.dgl. zu einer G-esaratschau zusammenstellen lassen, wodurch
sich ein "bestimmter Bilebensablauf oder bestimmte Vergleichsreihen
mit einem Blick übersehen lassen. Außerdem sind die fotos durch die Klarsichtfolie gegen Beschädigungen geschützt* Ein
weiterer "vorteil der neuerungsgemäßen Einrichtung besteht in der vollmasohinellen und daher billigen Herstellung, die es ermöglicht,
den G-egenstand der iiffe'deaaung den Kunden von Fotogeschäften,
Drogerien usw. bei der Übergabe von entwickelten Fotos, Negativen od.dgl. als Verpackung mitzugeben. ■ .
Mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstandes, der Neuerung sind
in den Zeichnungen dargestellt, es zeigen:
Fig. 1 und 2 - eine Ausführung als leporello,
Fig. 3, 4 und 5 mehrere Ausführungen als lose Blattform..
Neuerungsgemäß .besteht die Einrichtung zum Aufbewahren von
Fotos, Filmmaterial -od..dgl. aus einer Trägerlage 1 aus steiferem
undurchsichtigen Material, beispielsweise dünnem Karton, Papier od.dgl. Die lüttellage 1 ist beidseitig mit einer Klarsicht-Außenlage
2 versehen, z.B. mit einer Azetat-Folie, die mit der Mittellage 1 verklebt, verschweißt oder in ähnlicher Weise verbunden
ist. Die Verbindung der Klarsichtfolie mit der Mittellage 1'" ist dabei so vorgenommen, daß die jeweilige Außenlage 2 mit der
Mittellage 1 eine Anzahl Taschen 3 beliebiger Größe bildet. Die
laschen J sind an drei Seiten verschlossen and weisen am oberen
bzw. unteren Rand Öffnungen 4 auf, in die entsprechende lotos-,
Negative 5 od.dgl. eingesteckt werden können.
Bei der Ausführung nach lig. 1 and 2 ist die Mittellage 1
mit den beiden Klarsicht-Außenlagen 2 nach Leporelloart
ausgebildet und mit einer Kante 6 in einer Klapptasche 7
"befestigt. Dabei kann die Klapptasche 7 aaf einer oder beiden Innenseiten zum Aufbewahren von Filmstreifen durch
,Aufbringen einer odätr zweier Lagen von Papier, Kunststoff
od.dgl. taschenförmig ausgebildet und/oder mit aufgesetzten laschen 7r versehen sein. Die Klarsicht-Außenlagen 2 sind
auf der Yorder- und Rückseite der Trägerlage 1 so befestigt,
daß zwei übereinander angeordnete Reihen von Taschen 3
entstehen» Bei der Ausführung nach lig. 1 befinden sich die
Öffnungen 4 der Taschen 3 jeweils im Bereich der oberen . Kante 1* bzw. der unteren Kante 1" der Trägerlage 1, während
bei der Ausführung nach lig. 2 die Öffnungen 4 der beiden
Taschenreihen nach oben gerichtet sind, d.h.· die untere
Taschenreihe liegt mit ihren Öffnungen 4 im mittleren Bereich der Trägerlage 1. Bei dieser Ausführung sind auf jeder Seite der
Trägerlage 1 zweckmäßig zwei Außenlagen 2' und 2" im Abstand voneinander angeordnet, so daß im mittleren Bereich der Trägerlage
1 ein freier Streifen 8 entsteht.
G-ernäß lig. 3>
4 und 5 ist die Trägerlage 1 blattförmig ausgebildet, wobei ein Sand 9 der Trägerlage 1 eine iochung
aufweist, die es ermöglicht, die einzelnen Trägerblätter 1
miteinander naoh Art einer Lose-Blatt-Sammlung zusammenzuhalten.
Statt der Laohung kann auch eine Perforation od.dgl. vorgesehen
sein.
Bei der Ausführung naoh fig. 3 sind auf jeder Seite der Trägerlage
1 zwei zu einer Seitenkante der Träger lage 1. offene
Taschen 3 vorgesehen, während bei der Ausführung naoh fig. 4
die Außenlage 2 beidseitig auf die Trägerlage 1. so aufgebracht ist, daß auf jeder Seite der Trägerlage jeweils vier
Taschen entstehen^ und die Taschenöffnungen 4 der oberen
beiden Taschen im Bereich der oberen Kante 11 und die Öffnungen
4 der beiden unteren Taschen 3 im Bereich der unteren
Kante 1tt der Trägerlage 1 liegen. Die Ausführung nach !ig. 5
zeigt eine blattförmige Trägerlage 1, auf die beidseitig
zwei Streifen 2f und 2" einer Klarsicht-Außenlage aufgesetztsind,
wobei die Öffnungen 4 der Taschen 3 -ebenso wie bei der Ausführung nach lig. 2,- jeweils nach oben gerichtet sind,
d.h. die beiden unteren Taschen ihre Öffnungen 4 im mittleren Bereich der Trägerlage 1 haben. Die beiden transparenten Außen-lagen
.2' und 2" sind dabei auf demTrägerlage 1 so angeordnet,
daß zwischen der., jeweiligen -Unterkante 3' der oberen Taschenreihe und der Oberkante 3" der unteren Taschenreihe ein freier,
von der Transparentfolie nicht bedeckter Streifen entsteht.
Der bei den Ausführungen nach Hg. 2 und 5 vorgesehene freie
Mittelstreifen ist für eine Beschriftung bestimmt. -Bei den Ausführungen
nach Pig. 1, 3 und 4? bei denen jede.Seite der Träger—
lage 1 mit einer einzigen transparenten Aaßenlage 2 verbunden ist, sind im mittleren Bereich der Trägerlage 1 zwischen der
öfteren and unteren Tasehenreihe in der transparenten Außenlage
entsprechende, zweckmäßig rechteckförmige Aassparungen 11 vorgesehen,·
Um zu verhindern, daß die Taschen 5 an den Öffnungen 4, an.
denen sie am meisten strapaziert werden, einreißen, ist vorgesehen, daß die- Klarsicht-Außenlagen 2 im Bereich der
Taschenöffnungen 4 durch einen schmalen Umlegestreifen 12 zweischichtig ausgebildet sind. Eine weitere zusätzliche
Terstärkung der Öffnungsrander der Taschen kann dadurch
erfolgen, daß in den TTmlegestreif en Yerstärkungsstreifen,
wie "beispielsweise Sisal- oder sonstige Textilschnüre oder
auch dünner Draht, eingelegt sind.
Damit sich die einzelnen Taschen leichter Öffnen lassen, sind die mit den Öffnungen 4 der Taschen 3 versehenen Randkanten
der transparenten Außenlagen innerhalb der Außenkanten der Trägerlage 1 angeordnet.
Die leuerung bezieht sich nicht nur auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen, vielmehr sind - ohne
vom BTeuerungsgedanken abzuweichen - eine ganze Anzahl von
Abweichungen denkbar und möglich. So können beispielsweise auf einer Trägerlage auch drei oder mehr Taschenreihen gebildet
werden, lerner ist es möglich, die Öffnungen der zweckmäßig rechteckförmigen Taschen statt an der schmalen
Seite an der Längsseite vorzusehen. Die Taschen können auch als schmale, quer über die Trägerlage verlaufende Streifen
ausgebildet sein, in die sich Schmalfilmstreifen von der Seite her einschieben lassen. -
Claims (9)
1. Einrichtung zum Aufbewahren von lotos, !!immaterial
od.dgl., dadurch, gekennzeichnet, daß eine als Träger dienende
undurchsichtige lage (1) aus steifem Papier, Karton, Kunststoff od,dgl. "beidseitig mit einer oder mehreren
Klarsichtaußenlagen (2), z.B. Azetatfolie, derart verschweißt, verklebt oder in sonstiger Weise verbunden ist,
daß die über die Außenlage vorstehende Trägerlage (1)
beidseitig eine Anzahl von an drei Seiten geschlossenen Haschen aufweist, deren mit einem umgeschlagenen Yerstärkuiigsrand
versehene Öffnungen am oberen bzw. unteren Rand angeordnet sind.
■CC
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerlage (1) bandförmig und mit den aufgesetzten
Klarsicht-Außenlagen (2) nach Art eines leporellos ausgebildet
ist, wobei die eine' Kante (6) der Trägerlage in einer
Klapptasche (7) befestigt sein kann.
3· Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß eine oder beide Innenseiten der Klapptasche (7) durch Aufbringen einer oder zweier lagen von Papier, Kunststoff
od.dgl. taschenförmig ausgebildet und/oder mit aufgesetzten
Taschen 4,7') versehen ist.
4· Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägerlage (1) blattförmig ausgebildet ist und ein Sand (9) der Trägerlage (1) eine lochung (10), Perforation
od.dgl. aufweist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der auf jeder Seite der Trägerlage eine Klarsicht-Außenlage
angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige
Klarsiont-Äußenlage (2) außerhalb des Bereichs der Taschen
(3) zweckmäßig rechteckförmige Aussparungen (11) aufweist.
Klarsiont-Äußenlage (2) außerhalb des Bereichs der Taschen
(3) zweckmäßig rechteckförmige Aussparungen (11) aufweist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, "bei
der auf jeder Seite der Trägerlage zwei oder mehr Klarsieht-Außenlagen angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenlagen (2',2") auf der Trägerlage (1) im Abstand voneinander in Quer- oder Längsrichtung angeordnet sind.
der auf jeder Seite der Trägerlage zwei oder mehr Klarsieht-Außenlagen angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenlagen (2',2") auf der Trägerlage (1) im Abstand voneinander in Quer- oder Längsrichtung angeordnet sind.
7· Einrichtung nach einem der Ansprüche,1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Klarsicht-Außenlagen (1) im Bereich" der Taschenöffnungen (4) durch einen schmalen ümlegestreifen
(12) zweischichtig ausgebildet sind.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Üffllegestreifen Verstärkungen, z.B. Textilschnüre, eingelegt sind.
daß in den Üffllegestreifen Verstärkungen, z.B. Textilschnüre, eingelegt sind.
9. Einrichtung naoh einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Eandkanten der Harsicht-Außenlagen' an der Seite der Taschenöffnungen (4) innerhalb des Bereichs
der Ranäkanten der Trägerlage (1). liegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB40029U DE1892492U (de) | 1960-01-18 | 1960-01-18 | Vorrichtung zum aufbewahren von fotos, filmmaterial od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB40029U DE1892492U (de) | 1960-01-18 | 1960-01-18 | Vorrichtung zum aufbewahren von fotos, filmmaterial od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1892492U true DE1892492U (de) | 1964-05-06 |
Family
ID=33164991
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB40029U Expired DE1892492U (de) | 1960-01-18 | 1960-01-18 | Vorrichtung zum aufbewahren von fotos, filmmaterial od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1892492U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0137472A3 (de) * | 1983-10-07 | 1987-09-30 | Fuji Photo Film Co., Ltd. | Kontinuierliche Montagevorrichtung für Fotos |
-
1960
- 1960-01-18 DE DEB40029U patent/DE1892492U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0137472A3 (de) * | 1983-10-07 | 1987-09-30 | Fuji Photo Film Co., Ltd. | Kontinuierliche Montagevorrichtung für Fotos |
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