DE189744C - - Google Patents

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DE189744C
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pressure plates
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compression springs
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/22Friction clutches with axially-movable clutching members
    • F16D13/38Friction clutches with axially-movable clutching members with flat clutching surfaces, e.g. discs
    • F16D13/52Clutches with multiple lamellae ; Clutches in which three or more axially moveable members are fixed alternately to the shafts to be coupled and are pressed from one side towards an axially-located member
    • F16D13/54Clutches with multiple lamellae ; Clutches in which three or more axially moveable members are fixed alternately to the shafts to be coupled and are pressed from one side towards an axially-located member with means for increasing the effective force between the actuating sleeve or equivalent member and the pressure member
    • F16D13/56Clutches with multiple lamellae ; Clutches in which three or more axially moveable members are fixed alternately to the shafts to be coupled and are pressed from one side towards an axially-located member with means for increasing the effective force between the actuating sleeve or equivalent member and the pressure member in which the clutching pressure is produced by springs only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine insbesondere für Motorwagen bestimmte Lamellenreibungskupplung mit nacheinander durch Federn gegen die Lamellen zu pressenden Druckplatten.
Der Gegenstand der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß jede Druckplatte unter der unmittelbaren Einwirkung besonderer dauernd gespannter Druckfedern steht und mit einem
ίο Ausrückorgan derart verbunden ist, daß die Druckplatten bei der Bewegung des Stellhebels in der der Ausrückung der Kupplung entsprechenden Richtung nacheinander unter Zusammenpressung der auf die Platten einwirkenden Druckfedern von den Lamellen abgehoben werden und bei der Bewegung des Stellhebels in der entgegengesetzten Richtung unter Einwirkung der einzelnen Druckfedern nacheinander zur Anlage gegen die Lamellen kommen. Dies wird bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform dadurch erreicht, daß die Organe zur Bewegung der einzelnen Druckplatten aus durch einen Bund oder Anschlag der Stellmuffe des Einrückhebels zu drehenden Hebeln bestehen, die mittels zu ihrer Drehachse exzentrisch liegender paarweise angeordneter Stifte oder Zapfen in Schlitze der Druckplatten eingreifen und von Lagern getragen werden, die behufs Änderung der Lage der Druckplatte gegenüber den Lamellen in axialer Richtung einstellbar sind. Dadurch wird es möglich, bei gleichbleibender Geschwindigkeit des Stellhebels die Zeiträume zwischen den Anpressungen der einzelnen Druckplatten verändern zu können.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Kupplung mit einem Teil des Schwungradkranzes,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie I, II, III, IV der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine Einzelheit der Kupplung.
Die Lamellenkupplung setzt sich in bekannter Weise aus den Lamellen α zusammen, welche im treibenden Kupplungsstück b verschiebbar, aber nicht drehbar angeordnet sind, und ferner aus den Lamellen c, die auf der Scheibe e der getriebenen Welle d ebenfalls verschiebbar, jedoch nicht drehbar aufgesetzt sind. Die Aneinanderpressung der Lamellen a und c erfolgt durch die Druckplatten /. Jede der letzteren wird durch zwei Druckfedern g gegen die Lamellen angepreßt. Zwisehen je zwei der zusammen wirkenden Federn g sitzt ein Lagerstück h, in welchem sich lose ein Bolzen i dreht. Dieser weist an seinen beiden Stirnflächen exzentrisch sitzende, in einer Achse liegende Zapfen auf und ist mit einem Hebel k fest verbunden. Die exzentrischen Zapfen an i greifen in Schlitze an Ansätzen der Druckplatten/, so daß durch Drehung der Bolzen i die Platten f mittels der exzentrischen Zapfen in der Achsenrichtung der Kupplung hin und her bewegt werden. Durch die beiden exzentrischen Zapfen wird gleichzeitig bewirkt, daß die
Platten f sich parallel verschieben und nicht kanten, infolgedessen sich nicht festsetzen können, wenn die beiden Federn, welche auf eine Preßplatte drücken, nicht genau gleiche Spannung haben. Die Lagerstücke h enden nach außen in Bolzen /, welche durch die Deckscheibe m hindurchgeführt und außerhalb derselben mit Gewinde und Muttern versehen sind. Durch die letzteren ist eine
ίο Einstellbarkeit der Lager h im Sinne der Längsrichtung der Getriebewelle d möglich. Die Hebel k sind so auf den Bolzen i befestigt und die einzelnen Lagerstücke h können so verschieden eingestellt werden, daß die einzelnen Hebel bei Verschiebung des Bundes η in der Achsrichtung nicht gleichzeitig an diesen Bund anschlagen, sondern einzeln, einer nach dem andern, und daß der Zeitpunkt für das Abheben der Druckplatten f von den Lamellen α oder für das Anlegen an diese geändert werden kann. Hierdurch wird ein allmähliches stoßfreies Einrücken und Lösen der Kupplung bewirkt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Lamellenreibungskupplung mit nacheinander durch Federn gegen die Lamellen zu pressenden Druckplatten, insbesondere für Motorfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Druckplatten ff) unter der unmittelbaren Einwirkung besonderer dauernd gespannter Druckfedern (g) steht ujid mit einem Ausrückorgan' derart verbunden ist, daß die Druckplatten (f) bei der Bewegung des Stellhebels in der der Ausrückung der Kupplung entsprechenden Richtung nacheinander unter Zusammenpressung der auf die Platten (f) einwirkenden Druckfedern (g) von den Lamellen abgehoben, werden und bei der Bewegung des Stellhebels in der entgegengesetzten Richtung unter Einwirkung der einzelnen Druckfedern nacheinander zur Anlage gegen die Lamellen kommen.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Druckplatte eine Einstellvorrichtung vorgesehen ist, um bei gleichbleibender Geschwindigkeit des Stellhebels die Zeiträume zwisehen den Anpressungen der einzelnen Druckplatten verändern zu können.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrückorgane der einzelnen Druckplatten (f) aus durch einen Bund oder Anschlag (n) der Stellmuffe zu drehenden Hebeln (k) bestehen, die mittels zu ihrer Drehachse exzentrisch liegender paarweise angeordneter Stifte in Schlitze der Druckplatten (f) eingreifen und von Lagern (h) getragen werden, die behufs Änderung des Zeitpunktes für das Abheben der Druckplatten (f) von den Lamellen (a) oder für das Anlegen an diese parallel zur Stellmuffe einstellbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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