DE1897937U - Elektrofilterniederschlagselektrode mit klopfgestaenge und deren betaetigungseinrichtungen. - Google Patents

Elektrofilterniederschlagselektrode mit klopfgestaenge und deren betaetigungseinrichtungen.

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DE1897937U
DE1897937U DE1963A0020849 DEA0020849U DE1897937U DE 1897937 U DE1897937 U DE 1897937U DE 1963A0020849 DE1963A0020849 DE 1963A0020849 DE A0020849 U DEA0020849 U DE A0020849U DE 1897937 U DE1897937 U DE 1897937U
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Description

RA. 690 427*28.10.63
Apparatebau Hothemühle Pat. 613/52/Bt/Cs
Brandt & Kritzier
5961 Eothemühle ü. Olpe
Gebrauchsmuateranmeldung
"Elektrische Gasreinigungsanlagen mit unterschiedlich einstellbaren AbreinigungsVorrichtungen für die liederschlagselektroden in verschiedenen Zonen."
Das neue Gebrauchsmuster bezieht sich auf Elektrofilteranlageii und insbesondere auf die Abreinigungseinrichtungen für die S'iederschlagselektroden, die den Sprühelektroden gegenüberstehend und elektrisch geerdet als Anoden dienen, um den im elektrischen Feld abgeschiedenen Staub aufzunehmen. Yon diesen liederschlagselektroden wird der angesammelte Staub bekanntlich von Zeit zu Zeit durch klopfen, rütteln oder auf eine andere Art so abgereinigt, daß er abwärts in den StaubsammeIbunker fällt.
In solchen Elektrofilteranlagen nimmt die in der Zeiteinheit abgeschiedene Staubmenge im Verlauf des durchströmten Weges in Gasrichtung ab. Es ist dabei bekannt, die Abreinigung des auf den Mederschlagsplatten angesammelten Staubes stets erst nach Erreichung einer gewissen Schichtdicke vorzunehmen. Man hat deshalb schon angestrebt, die Abreinigungseinrichtung in Gasrichtung in mehrere Zonen zu unterteilen, so daß jedes der in Gasströmungsrichtung hintereinanderliegenden elektrischen Felder seine eigene Abreinigungseinrichtungen erhält, die mit unterschiedlicher Häufigkeit betätigt wird.
Die !Teuerung befaßt sich nun insbesondere mit der verbesserten Abreinigung der im Gasstrom letzten, endständigen Plattenreihe, deren Abreinigung ein besonderes Problem darstellt. Auf dieser letzten Plattenreihe sammelt sich eine relativ kleine Menge eines überdies besonders feinen Staubes an. Der in den ersten Plattenreihen des Elektrofilter bei der Abreinigung flüchtig werdende Anteil des Staubes wird in ausreichendem Maße wieäer in den nachfolgenden
Zonen des Elektrofilter abgeschieden. Bei der letzten endständigen Plattenreihe wird der bei der Abreinigung von der Gasströmung wieder aufgewirbelte Staub so schnell dem Einfluß des elektrischen Feldes entzogen, daß er nicht wieder abgeschieden werden kann, sondern ins Reingas ausgetragen wird. Die Neuerung strebt deshalb an, insbesondere bei Elektrofiltern für höchste Abscheidungsgrade den Staub von den Hiedersohlagsplatten so schonend abzulösen, daß er möglichst in großen Fladen in den Staubsammelbunker abfällt, so daß hierbei verhältnismäßig wenig Staub von der Gasströmung ins Reingas getragen 'werden kann.
Mustergemäß geschieht dies dadurch, daß für die endständigen Hiederschlagsplatten besondere Abreinigungseinrichtungen vorgesehen werden, bei denen die Stärke der !Erschütterung, deren Häufigkeit und Dauer zur Anpassung an unterschiedliche und wechselnde Staubeigenschaften leicht einstellbar sind.
In den Abbildung^sind zwei Verwirklichungsformen der Heuerung schematisch und beispielhaft dargestellt.
Abb. 1 zeigt eine mögliche Ausführung der Abreinigungseinrichtung für die Hiedersehlagselektroden, im Längsschnitt eines horizontal durchströmten Elektrofilter mit zwei getrennten elektrischen Feldern. Bei dieser Anordnung sind für die Plattenreihen in Gasrichtung gesehen drei getrennte Erschütterungseinrichtungen hintereinander angeordnet.
Das Elektrofilter besteht aus dem Filtergehäuse (1) in dem die geerdeten Miederschlagselektroden (2, 2', 2") in Reihen pendelnd beweglich an den oberen Plattenträgern (3) aufgehängt- sind. Jede Plattenreihe der Hiederschlagselektroden (2) des ersten elektrischen Feldes wird durch die vordere Hammerwelle (4) und eine Plattenklopfstange (5) erschüttert. Zur Erschütterung der Platten (2f) der in Gasrichtung dahinterliegenden Reihe des zweiten leides dient die mittlere Hammerwelle (6) mit den Plattenklopfstangen (7). Die endständigen Platten (2") des zweiten und letzten Feldes werden mittels Klopfstangen (9) von einer dritten Klopfvorrichtung (8) erschüttert, deren Betätigung durch eine federspannende.Hockenwelle erfolgt. Die Schlagfederkräfte können hierbei durch die Verstellung der Federvorspannungen verändert werden, während die Einstellung der Häufigkeit der Erschütterungen mittels einer Schaltuhr oder durch Drehzahlregelung bewirkt wird.
ίΑ.690 427*28.10i3
Abb. 2 zeigt eine andere mögliche Ausführungaart der Erschütterungseinrichtungen für die endständigen Platten (2»), dargestellt im Querschnitt des Horizontal-Elektrofilters nach Abb. 1. Die Platten (2") werden in diesem Falle quer zur Gasrichtung mittels der Klopfstange (10) durch das Fallhammerschlagwerk (11) erschüttert, bei dem die Schlagstärke durch die Veränderung der Hamiaerhubhöhe einstellbar ist.
Zur Erschütterung können auch andere Einrichtungen Verwendung finden, beispielsweise Vibratoren bei denen außerdem noch die Zeitdauer der Erschütterung geregelt werden kann.

Claims (1)

  1. RA.441411*22.6.64
    tt
    mit llöpfge stange an& dessen die in ©inen horizontal darcMtrömtesi
    kastenförmigen (tebftttse (1) |>en&@ln<i feewegliofe an eimern öfteren {%) wo£&tö8aa& ist umä dteyea HieterselilagsfllGhe paralltle .streifesuff^temiee flgolieasloaeiite C^t Ä1'» -jf die sai itea '«nteapeÄ JS»4©_ ein Klo^fgeetäsge
    {?» 9} mit eige&e» (9# 10) dt β l^tia* t#n streifenfSi'migea föile^meatea Ctft3' der'liederöealagaelefctrode mit de& .©Btsp^ehtadeÄ ll#kta?ol$»tie»mteii (2*) tea? in parallelen angeordnete»: Haon^aveXelEtroden "rerteimisn ist »nd eixs» eigene Bet&tigoiigeelnrieatixngen. erMlt^ mit an sieh kannten feafstelleimriekttiagen ftr tit Teaseudeamng i©r StSrte tmd /
    tmt / oder dtaf Daae*
DE1963A0020849 1963-10-28 1963-10-28 Elektrofilterniederschlagselektrode mit klopfgestaenge und deren betaetigungseinrichtungen. Expired DE1897937U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2839542A1 (de) * 1978-09-12 1980-03-27 Rothemuehle Brandt Kritzler Elektrofilter

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DE2839542A1 (de) * 1978-09-12 1980-03-27 Rothemuehle Brandt Kritzler Elektrofilter

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