DE189794C - - Google Patents

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DE189794C
DE189794C DENDAT189794D DE189794DA DE189794C DE 189794 C DE189794 C DE 189794C DE NDAT189794 D DENDAT189794 D DE NDAT189794D DE 189794D A DE189794D A DE 189794DA DE 189794 C DE189794 C DE 189794C
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gas
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shaft
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    • G—PHYSICS
    • G08—SIGNALLING
    • G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
    • G08B5/22—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
    • G08B5/36—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission using visible light sources
    • G08B5/38—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission using visible light sources using flashing light

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  • Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
ΐι 189794 KLASSE 4 c. GRUPPE
GIUSEPPE ROCCO in TRIEST.
für Blinkfeuer.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. April 1906 ab.
Die Erfindung hat eine Azetylenbeleuchtungsanlage für Blinkfeuer bei Seeleuchten zum Gegenstande.
Das pas wird aus dem Behälter zunächst durch einen nassen Gasmesser geleitet und gelangt aus diesem in zwei Rohre, von denen eines ein stellbares Drosselorgan und das andere ein absatzweise sich öffnendes und schließendes Absperrorgan enthält. Die beiden Rohre ίο vereinigen sich hinter diesen Organen in einer zu den Brennern der Laterne des Blinkfeuers führenden Leitung'. Durch das Drosselorgan des einen Rohres wird nur so viel Gas zu den Brennern geleitet, daß die Flammen brennend erhalten werden, ohne jedoch auf größere Entfernungen sichtbar zu sein. Durch das Absperrorgan des anderen Rohres wird nach dem öffnen desselben der Gaszufluß zu den Brennern derart verstärkt, daß die Flammen stark vergrößert und somit stark leuchtend und weit sichtbar werden, wodurch Blinkfeuer entsteht.
Das öffnen und Schließen des Absperr-
organes wird durch eine Vorrichtung besorgt, deren Gang durch ein Pendel geregelt wird und die durch den Gasmesser Antrieb erhält.
In der Zeichnung zeigt
Fig. ι die Vorrichtung zur absatzweisen Bewegung des Absperrorganes.
Fig. 2 zeigt in größerem Maßstab das Absperrorgan in der Vorderansicht.
Das Gas gelangt aus einem Gaserzeuger über einen Gassammler bekannter Art und durch ein Rohr 1 zu einem Gasmesser 2, aus dem es durch die Rohre 3,4, die in bekannter Weise parallel geschaltet sind,-und in die unmittelbar zu den nicht gezeichneten Brennern führende Leitung 5 münden. Eines dieser Rohre 3 ist in bekannter Weise mit einem nicht gezeichneten Drosselorgan ausgestattet, welches eben nur so viel Gas durchströmen läßt, als zur Unterhaltung kleiner, auf größere Entfernungen nicht mehr sichtbarer Flammen genügt. Das andere Rohr 4 ist in gleichfalls bekannter Weise mit einem sich abwechselnd öffnenden und schließenden Absperrorgan von besonderer Einrichtung ausgestattet, das in der Offenstellung so viel Gas durchgehen läßt, als zur Unterhaltung kräftiger, weithin sichtbarer Flammen nötig ist.
Durch entsprechende Regelung der Dauer der aufeinander folgenden Öffnungen und Schließungen des Absperrorganes im Rohr 4 kann man sonach Blinkfeuer jeder beliebigen Beschaffenheit erzeugen.
Das Rohr 4 führt zunächst zu einem Schieberspiegel 6, dem ein zweiter gleicher Schieberspiegel gegenübersteht, von dem der zweite Teil des Rohres 4 zur Leitung 5 führt. Zwischen diesen beiden Spiegeln schleift ein Schieber 7 mit einer Öffnung 9. Bei einer Stellung des Schiebers liegt die Öffnung 9 den Öffnungen 10 in den Schieberspiegeln genau gegenüber und ermöglicht so den Durchgang des Gases durch das Rohr 4. Bei einer anderen Stellung, die in Fig. 2 in vollgezogenen Linien veranschaulicht ist, liegt
die Öffnung 9 des Schiebers gegenüber vollen
Teilen der Schieberspiegel 6 und sperrt den Durchgang des Gases durch das Rohr 4 ab.
Nach der Zeichnung ist der Schieber bei 11 in den einander gegenüberliegenden Schieberspiegeln gelagert und mit einem unter der Einwirkung einer Feder 13 stehenden Arm 12 fest verbunden, auf dessen freies Ende ein mit Zähnen 14 besetztes Rad 15 wirkt. Die Welle dieses Rades wird vom Gasmesser 2 aus durch Wurm- und Wurmradübersetzung 17 getrieben und die Drehung dieser Welle wird durch ein Uhrwerk mit Pendel 16 geregelt, indem die vom Gasmesser getriebene Welle 18 mit einer Welle des Uhrwerkes gekuppelt ist, so daß der Gasmesser auch als Motor für das Uhrwerk dient, statt der gebräuchlichen Gewichte oder Federn.
Wenn bei der Drehung des Rades 15 einer der Zähne 14 desselben unter das freie Ende des Armes 12 gelangt, so wird dieser entgegen der Wirkung der Feder 13 gehoben und damit der Schieber in die Stellung Fig. 2 gebracht, so daß der Durchgang des Gases durch das Rohr 4 abgesperrt wird. Ist der Zahn unter dem freien Ende des Armes weggegangen, so wird der Schieber durch die Feder 13 so gestellt, daß er den Durchgang des Gases durch das Rohr 4 freigibt. Durch entsprechende Gestaltung der Zähne und Verteilung derselben auf dem Rad 15 kann man somit Blinklicht jeder beliebigen Beschaffenheit erzielen. Die Regelmäßigkeit des Blinklichtes wird durch das Zusammenwirken des Uhrwerkes und des Gasmessers gesichert.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Umschalten der Gaszufuhr an Azetylenbeleuchtungsanlagen für Blinkfeuer, bei welcher das Gas dem Brenner durch zwei parallel geschaltete Rohre zugeführt wird, von denen das eine ein Drosselorgan und das andere ein abwechselnd sich öffnendes und schließendes Absperrorgan enthält, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan aus einem zwischen zwei Spiegeln (6) schleifenden Schieber (7) besteht, dessen Gasdurchtrittsöffnung (9) in der einen Stellung mit den Öffnungen (10) der beiden Spiegel sich deckt, in der anderen Stellung dagegen außer Deckung mit den Durchtrittsöffnungen der Spiegel gebracht wird.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (7) durch Zähne (14) eines Rades (15) umgeschaltet wird, das von einem durch das Azetylen angetriebenen Gasmesser gedreht und dessen Bewegung durch ein Uhrwerk geregelt wird, von dem eine Welle mit der Gasmesserwelle gekuppelt ist, so daß der Gasmesser als Motor für. das Uhrwerk dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE189794C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2793517A (en) * 1953-09-25 1957-05-28 Henry Le Paute Ets Control device for gas-lighted flashing beacons

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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