DE1900132C3 - Verfahren zur Herstellung einer Druckhammeranordnung eines Schnelldruckers - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Druckhammeranordnung eines SchnelldruckersInfo
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Description
35
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer Druckhammeranordnung eines
Schnelldruckers mit auf federnden Zungen gelagerten Hammerköpfen, bei dem die mit Öffnungen zur
Aufnahme der Zungen versehenen Hammerköpfe und die Zungen derart zueinander ausgerichtet werden, daß
die öffnungen fluchten und zwischen jeweils zwei Hammerköpfe ein Abstandsteil eingeführt wird, woraufhin
die öffnungen der Hammerköpfe mit einem verfestigbaren Material gefüllt und nach dessen
Verfestigen das Abstandsteil und das zwischen den Hammerköpfen vorhandene Material entfernt werden.
Eine derartige Druckhainmeranuruiiuiig und das
Verfahren zu ihrer Herstellung sind in der US-PS 33 34 409 beschrieben. Bei diesem Verfahren wird
jeweils ein Paar von Druckhämmern mit den zugehörigen federnden Zungen und einem Grundteil zusammengestellt,
wobei sich quer über die Enden der Zungen erstreckende, im Querschnitt halbkreisförmige Verbindungsstege,
die mit den Zungenenden verlötet sind, in entsprechende öffnungen in den beiden Druckhämmern
und dem Grundteil eingesetzt werden. Diese Anordnung wird dann in eine Form eingesetzt, wobei
der Zwischenraum zwischen den Druckhämmern durch ein Abstandsieil ausgefüllt wird. Schließlich erfolgt in
der Form eine Ausfüllung der verbliebenen Räume in den öffnungen der Hammerköpfe mit einem verfestigbaren
Material. Damit ist jedoch eine Druckhammeranordnung mit einem Paar von Druckhämmern noch nicht
endgültig hergestellt, da die zwischen den Druckhämmern befindlichen Teile entfernt werden müssen. Dies
sind außer dem Abstandsteil noch die betreffenden Teile der Verbindungsstege und überschüssiges verfestigbares
Material. Die betreffenden Teile der Verbindungsstege müssen herausgeschnitten werden, was auf jeden
Fall einen erheblichen Aufwand darstellt. Dabei besteht
auch die Gefahr, daß sich die aus einem Paar von Druckhämmern bestehende Druckhammeranordnung
verzieht, was sie für den späteren Gebrauch in einem Schnelldrucker unbrauchbar machen würde. Eine
Druckhammeranordnung für einen Schnelldrucker mit einer größeren Anzahl von Druckhämmern entsteht
dann erst, wenn eine Mehrzahl derartiger Paare aufgereiht wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Herstellung einer Druckhammeranordnung so zu
vereinfachen, daß diese jeweils eine größere Anzahl von Druckhämmern umfaßt, wobei vor allem der schwierige
Vf.rfahrensschritt des Herausschneidens von Teilen zwischen den Druckhämmern entfallen soll und auch die
Beseitigung überschüssigen, verfestigbaren Materials zu erleichtern ist Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch,
daß in den Abstandsteilen vorgesehene Bohrungen derart mit den Öffnungen in den Hammerköpfen
ausgerichtet werden, daß die Bohrungen und die öffnungen gemeinsam Kanäle bilden, in die das
verfestigbare Material eingefüllt wird, und daß nach Verfestigung des Materials durch Entfernen der
Abstandsteile gleichzeitig das in dessen Bohrungen enthaltene Material entfernt wird.
Bei diesem Verfahren ist eine vorherige Verbindung der Enden der Zungen überhaupt nicht erforderlich. Die
Bohrungen in den Abstandsteilen und die öffnungen in
den Hammerköpfen bilden nämlich jeweils Kanäle, die von dem verfestigbaren Material vollständig ausgefüllt
werden, das dabei die Enden der Zungen einschließt, wobei das verfestigbare Material in den Zwischenräumen
zwischen den Hammerköpfen einfach dadurch beseitigt wird, daß die Abstandsteile aus dem Zwischenraum
zwischen den Hammerköpfen herausgezogen werden. Auf diese Weise ist es ohne weiteres möglich,
Druckhammeranordnungen, auch mit einer größeren Anzahl von Hammerköpfen auf einfache Weise
herzustellen, ohne daß dabei irgendwelche Probleme hinsichtlich der Ausrichtung der einzelnen Hammerköpfe
zueinander beim Entfernen der Abstandsteile entstehen können.
Zweckmäßig gießt man die den Hammerköpfen abgewandten Enden der Zungen in ein gemeinsames
Grundteil ein. Wenn man dann als federnde Zungen in Längsrichtung ausgerichtetes, in ein Kunstharz eingelagerte
Glasfasern und als verfestigbares Material Kunstharz verwendet, ergibt sich eine besonders gute
Bindung zwischen den Zungen und dem verfesdgbaren Material.
Pie Erfindung sei nunmehr anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel erläutert. Es
zeigt
F i g. 1 eine Vorstufe des Verfahrens,
F i g. 2 die Anordnung eines Satzes von federnden Zungen gemäß F i g. 1,
F i g. 3 eine Zwischenstufe des Verfahrens,
F i g. 4 eine fertige Druckhammeranordnung,
F i g. 5 eine 6-fach-Druckhammeranordnung in einer weiteren Ausführungsform.
In den Fig. 1,2,3 und 4 ist eine Ausführungsform des
Verfahrens gemäß der Erfindung zur Herstellung einer Zwölffachdruckhammereinheit HM veranschaulicht.
Diese Ausführungsform ist kennzeichnend für die Herstellung von Mehrfachdruckhammereinheiiien HW
Für übliche 96-, 108- usw. -spaltige Druckflechen, Wie
sich aus F i g. 1 ergibt, wird ein Satz SH von U-förmigen
streifenförmigen federnden Zungen (der Satz SH
besteht aus Zungen C-I, C—2 bis C—12) in einer an
sich bekannten Form, wie z. B. der Form ID— I für die
Zungen LS-1 (Fig.2) angeordnet und nimmt eine
vorgeschriebene Lage ein entsprechend dem Satz von zwölf Hämmern und diesen zugeordneten Paaren von
Ausnehmungen /— 1 -
Jede Zunge Cbesteht aus einem Paar von im Abstand voneinander befindlichen Schenkeln L, die durch einen
rechtwinklig dazu angeordneten Steg b verbunden sind; so bilden z. B. die Schenkel L1, L\ und der Steg b\ die
streifenförmige Zunge C-I. Die Zungen C werden von
einer Vorratsplatte abgeschnitten, die aus linearem Glasfaser- und Kunstharziiiaterial zusammengesetzt ist
Ein bevorzugtes derartiges Plattenmaterial besteht aus getränktem, ungehärtetem Glasfasermaterial oder
gleichwertigen Materialien, wie sie in den folgenden Beispielen beschrieben sind. Solche Platten bestehen
aus einer oder mehreren Schichten aus linearem Glasfasermaterial in einem ungehärteten Bindemittel
zur Verstärkung, vorzugsweise verbunden mit einer tragenden Unterschicht, wie z. B. einer oder 'mehreren
Gewebeschichten, so daß sie sich besser handhaben lassen.
Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 wird ein Satz von U-förmigen Streifen C— 1 usw. parallel zueinander
und im Abstand von etwa 0,4 mm (vergleichbar dem typischen Zwischenhammerabstand) und vorzugsweise
in einer Einheit SH beispielsweise dadurch angeordnet, daß alle Streifen mit einer gemeinsamen Grundplatte
LB (teilweise gestrichelt dargestellt) verbunden werden. Die Stege b\ bis bn können beispielsweise mit, einer
gemeinsamen Grundplatte verbunden werden und dadurch in eine Einspannvorrichtung für die Hammerköpfe eingesetzt werden (F i g. 3).
Die Einheit SH von Streifen C-I bis C—12 in F i g. 1
kann nun in eine geeignete Spannvorrichtung eingesetzt werden, um sie in einem einzigen Arbeitsgang gemäß
der Erfindung mit den Hammerköpfen zu verbinden und das gemein? ime Grundteil auszubilden. Eine solche
Einspannvorrichtung M ist in Fig.3 dargestellt; sie
besteht aus einer Lehre MD—2 mit einer Bodenplatte BV-KC und einem Deckel CR. Die Lehre ist dazu
geeignet, die fertige Druckhammeranordnung HM nach F i g. 4 herzustellen. Solch ein Satz von Streifen SH kann
gleichwertig auch in an sich bekannter Weise dadurch
hergestellt werden, daß die Streifen aus einer Platte, die U-förmig ist, ausgeschnitten werden. Sie können aber
auch mitteis einer Presse hergestellt werden. Eine derartige Presse besteht im wesentlichen aus einer
U-förmigen Ausnehmung, in der Streifen aus Glasfasermaterial aufgenommen weiden, die in zwölf U-förmige
Nuten eines Formblocks eingesetzt werden. Der Block kann mit Druck beaufschlagt in das Gehäuse der Presse
eingeführt werden, so daß sich jeder Streifen seiner jeweiligen Nut anpaßt und auf diese Weise die
federnden Zungen gebildet werden, die die erforderliche Dicke, die erforderlichen Toleranzen usw. aufweisen. Diese Zungen werden wie eben vorzugsweise mit
einem gemeinsamen Grundteil verbunden und bilden eine einstückige Zwölffachzungeneinheit.
Diese Zungen werden dann durch Wärme gehärtet entgratet und (entweder einzeln oder vorzugsweise als
eine Einheit zu zwölf Stück) in Schlitzen der Lehre MD—2 angeordnet, wobei sie jeweils durch Schlitze SS
obere und untere Ausnehmungen CVund CV'der Lehre
verbinden. Die Ausnehmungen CV und CV weisen
einen einheitlichen Querschnitt auf und verlaufen in Längsrichtung der Streifen. Jede ist so dimensioniert,
daß zwölf Hammerköpfe aufgenommen werden können
und das gemeinsame Grundteil BV(F i g, 4) ausgebildet
werden kann. Insbesondere ist die untere Ausnehmung CVso bemessen, daß eine Menge Kunstharz eingegossen werden kann, die ausreicht, um ein vorbestimmtes
Grundteil BVzu bilden und um gleichzeitig die Stege
ίο der Zungen b\ bis b\i zusammen mit dem Grundteil zu
verbinden. Man erkennt, daß ein solches formgebendes und verbindendes Verfahren nicht nur zweckdienlich
und billig ist, sondern auch eine sehr feste Verbindung mit den die Zungen bildenden Schenkeln L, //schafft, da
das gemeinsame Grundteil mit jedem Steg b zwischen den Schenkeln verbunden wird Vorzugsweise ist in der
Ausnehmung CVauch eine Nut BV-KC ausgebildet, um
einen Keil anzuformen (der Keil BV-K ist in Fig.4
gestrichelt dargestellt und dient in 1Jn sich bekannter
Weise dazu, die Druckhammereinheit leicht in die Druckpresse einzusetzen. Ein typisches Grundteil ist
etwa 3 cm lang, etwa 3,1 cm breit und ?twa 1 cm dick; es
erstreckt sich über zwölf Druckspalten (oder jede geeignete andere Anzahl). Bei Anwendung des erfin
dungsgemäßen Herstellungsverfahrens wurde festge
stellt, daß die Druckhammereinheiten eine Lebensdauer von mehr als einhundert Millionen Arbeitstakten
aufweisen, so daß man dem optimal gewünschten Wert von etwa dreihundert Millionen Arbeitstakten näher
kommt, der der üblichen Lebensdauer einer typischen
Schnelldruckpresse entspricht
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung ist die Lehre MD an einem oder
vorzugsweise an beiden Seiten der Ausnehmung CV
geschlitzt Diese Schlitze sind nur gestrichelt dargestellt,
aber anhand der F i g. 4 leicht zu verstehen.
Die Druckhammerköpfe werden so in die Ausnehmung CV eingesetzt daß ihre Bohrungen, z. B. J-X für
den Hammerkopf S-I mit den entsprechenden Paaren
von Schlitzen SS übereinstimmen, die wiederum die
zugehörigen Zungen Li, L\ usw. aufnehmen, so daß die
Hammerköpfe längs der Ausnehmung CV in der richtigen deckungsgleichen Druckstellung liegen. Um
diese Lage beizubehalten, sind in weiterer Ausgestal-
tung der Erfindung elf Abstandsteile 5L-J bis SL-U
vorgesehen. Sie besitzen alle eine vorbestimmte einheitliche Grosse und werden jeweils zwischen zwei
Hammerköpfe 5 eingeschoben, wie beispielsweise gestrichelt in Fig.4 für das Abstandsteil SLA
dargestellt ist. Die Abstandsteile SL sind herausnehmbar, so daß sie in der Ausnehmung CV vor und
zurückgeschoben (in Richtung des Pfeils SD) oder aber ganz herausgenommen werden können. Jedes Abstandsteil weist zwei Bohrungen a auf, deren Durchmei-
ser etwa dem der Befestigung dienenden Bohrungen J der Hammerköpfe 5 (z. B. /-1 für den Hammerkopf
5-1) entspricht. Die Paare von Bohrungen /-1 bis /-12
sind in der Lehre AfD fluchtend angeordnet, wobei sie durch geeignete Mittel in dieser Lage gehalten werden,
z.B. durch nicht dargestellte Bügel. Die Abstandsteile SL-I bis SL-Il -verden so eingeschoben, daß ihre
Bohrungen mit den benachbarten Bohrungen der Hammerköplfe fluchten (die Abstandsteile werden durch
übliche Bügel, Klammern, durch Reihung od. dgl.
gehalten). Nunmehr kann als Bindemittel Kunstharz in die Ausnehmung CV eingebracht werden, um das
Grundteil wie beru's erv/ähnt zu bilden, während
gleichzeitig Kunstharz als Bindemittel für die Zungen in
19 OO
dse beiden Kanäle eingebracht werden kann, die von
den zwölf fluchtenden Paaren von Bohrungen /1 bis /12 der Hammerköpfe und den Bohrungen a der
dazwischen befindlichen Abstandsteile gebildet werden, so daß in einem einzigen Arbeitsvorgang zwei Paare
von Verbindungen zwischen den beiden Sätzen von fluchtenden Schenkeln L, bis L12 und L\ bis L'n und den
jeweiligen Bohrungen / der Hammerköpfe und auch den Bohrungen a der Abstandsteile gebildet werden.
Nachdem nun das Kunstharz ausreichend zäh geworden ist. so daß es nicht mehr fließt, werden die elf
Abstandsteile verschoben, so daß ihre Bohrungen a nicht mehr fluchten mit den Bohrungen /, und zwar so
weil, daß die einstückigen Verbindungen längs der beiden fluchtenden Kanäle unterbrochen werden.
Dadurch wird eine Verbindung der benachbarten Hammerköpfe verhindert und eine selbständige, unabhängige
Bewegung eines jeden Hammerkopfes in der F.inhrit ermöglicht.
Nachdem die Einheit HM nunmehr fertiggestellt ist, kann sie aus der Lehre MD entfernt werden. Hierzu
werden die Abstandsteile Si. herausgezogen und die
Einheit HM seitlich, d. h. quer zur Längsrichtung der Hammerköpfe herausgeschoben. Die das Kunstharz
aufnehmenden Ausnehmungen CV wurden vorher in üblicher Weise geschmiert, um das Herausschieben zu
erleichtern, und der Deckel CR entfernt. Ermöglicht wird dies dadurch, daß die Nuten SS, die die Zungen
aufnehmen, sich über die gesamte Länge der Lehre MD -2 erstrecken und an einer oder an beiden
-Vjßsnseitcn verbunden sind. Der Vorteil dieses
Herstellungsverfahrens ist offensichtlich, insbesondere wenn man berücksichtigt, wie leicht in einem einzigen
Verfahrensschntt die Verbindung zwischen den Hammerköpfen
und den Zungen hergestellt und gleichzeitig eine sichere Verbindung erreicht wird, wobei gleichzeilig
die Hammerköpfe, die ihnen zugeordneten Zungen und das Grundteil genau festgelegt sind und in dieser
bestimmten Lage gehalten werden; dennoch ist es leicht möglich, durch einfaches Verschieben der Abstandsteile
SL eine Trennung der Hammerköpfe zu bewirken, deren Lage jedoch nicht verändert wird. Ein weiterer
Vorteil dieses Verfahrens liegt in seiner Einfachheit, so JaB es auch von ungelernten Arbeitskräften ausgeführt
werden kann, sich aber dennoch genau ausgerichtete Hammereinheiten in ausreichend zuverlässiger Weise
herstellen lassen.
Es können auch Einheiten mit mehr als zwölf Hammerköpfen auf die gleiche und vorteilhafte Weise
hergestellt werden. Auch die in F i g. 1 gezeigten Streifen können auf andere Weise hergestellt werden.
;:. B. dadurch, daß die Schenkel einzeln ausgeschnitten
oder ausgestanzt werden oder dadurch, daß ein U-förmiges Gewebe, wie in F i g. 1 dargestellt, gebogen
wird, aus dem die Zwischenräume zwischen benachbarten
Schenkelpaaren ausgeschnitten werden (wie bereits erwähnt wurde), obwohl dieses Verfahren weniger
zweckmäßig ist, da der Schneidvorgang infolge der Abnutzungserscheinungen durch das Glasmaterial
aufwendig, zeitraubend und ziemlich schwierig ist. Ähnlich läßt sich die Grundplatte auf andere Art und
Weise herstellen, z. B. dadurch, daß ein vorgeformtes Teil in die Ausnehmung CVeingesetzt wird, das sie zum
Teil oder ganz ausfüllt und daß dieses Teil mittels des Kunstharzes mit den Stegen th usw. od. dgl. verbunden
wird. Auch die Einspannvorrichtung MD -2 kann Abänderungen unterworfen werden. Zum Beispiel
können die Hammerköpfe und die Abstandsteile SL von oben her durch Öffnungen eingesetzt werden, die mit
der Ausnehmung CV in Verbindung stehen, wobei die unteren Enden dieser Öffnungen so ausgebildet sind,
daß eine richtige Lage der Hammerköpfe und Abstandsteiie gewährleistet wird; die Abstandsteile sind
dabei nicht seitlich, sondern vertikal verschiebbar. Ebenso kann es in manchen Fällen zweckmäßig sein, die
Abstandsteile in einer einzigen Einheit herzustellen, die alle an einer gemeinsamen Grundplatte sitzen und die
als Einheil in die Zwischenräume zwischen der Hammerköpfen eingesetzt werden. Es können auch
zwei solcher Einheiten vorgesehen werden, von denen eine von links und eine von rechts eingeschoben wird.
Die Streifen nach Fig. I besitzen im wesentlicher eine U-Form und sind einstückig ausgebildet, bestehend
aus einem Paar von Schenkeln, die an einem gemeinsamen Steg sitzen. Manchmal kann es jedoch
zwerhmäßig sein, ganz oder zumindest teilweise aul
einem Steg zu verzichten. Jeder Schenkel kann dann ir etwa C-förmig sein, wie die Schenkel 103,103' in F i g. 5
die eine Druckhammereinheit in einer anderen Ausführungsform zeigt. Die Einheit MD ist aufgebaut und wird
hergestellt wie die beschriebene, mit Ausnahme dei folgenden Abweichungen. Die Einheit nach Fig. i
besitzt sechs Hammerköpfe 106, die ein schmale« Mittelstück 106 M besitzen, ein Paar von Bohrunger
ähnlich den Bohrungen /in Fig. 2 zur Aufnahme vor und zum Verbinden mit Zungen 103 und 103', zwischer
denen ein Abstand 5 von etwa 0.-i mm besteht. Auch
hier wird durch die fluchtenden Bohrungen Kunsthan gegossen und bildet Verbindungsstellen 104 und 104' au;
Kunststoff zwischen den Stützen und den Hammerköp fen. Vorzugsweise, jedoch nicht unbedingt, besitzt jed<
Zunge 103, 103' oben einen seitlichen Ansatz !03-eunc
103-e. Die Bohrungen in den Hammerköpfen sind se ausgebildet, daß sie diesen Ansatz aufnehmen können
und umgeben die Gießteile 111 und 111',die die Aufgab«
haben, die Ansätze mit den Mittelstücken zu verbinden Dies liefert eine vergrößerte Stützfläche, da mit den
Mittelstück eine bessere Verbindung besteht. Di< Bohrungen sind etwas größer gewählt, als für :ne fesU
Verbindung ausreicht; sie sind vorzugsweise so abge schnitten, daß sie sich den Ansätzen 103 usw. wie gezeig
anpassen. Das Grundteil 100 ist selbstverständlicl einstückig zusammen mit den Verbindungsstellen mi
den Zungen (wie gezeigt) und kann gleichzeitig mit dei gegossenen Verbindungsstellen 102 und 102* dei
Zungen hergestellt werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung einer Druckhammeranordnung
eines Schnelldruckers mit auf federnden Zungen gelagerten Hammerköpfen, bei dem die mit
öffnungen zur Aufnahme der Zungen versehenen Hammerköpfe und die Zungen derart zueinander
ausgerichtet werden, daß die öffnungen fluchten und zwischen jeweils zwei Hammerköpfe ein Abstandsteil
eingeführt wird, woraufhin die öffnungen und
Hammerköpfe mit einem verfestigbaren Material gefüllt und nach dessen Verfestigen das Abstandsteil
und das zwischen den Hammerköpfen vorhandene Material entfernt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Abstandsteilen (SL-i) ts
vorgesehene Bohrungen (a) derart mit den öffnungen (7-1) in den Hammerköpfen (S-X) ausgerichtet
werden, daß die Bohrungen (a) und die öffnungen (J-X) gemeinsam Kanäle bilden, in die das verfestigbare
Material eingefüllt wird, und daß nach Verfestigung des Materials durch Entfernen der
Abstandsteile SL-I) gleichzeitig das in dessen Bohrungen enthalten:: Material entfernt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die den Hammerköpfen (S-I) abgewandten Enden der Zungen (L, L') in ein
gemeinsames Grundteil (BV)eingegossen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als federnde Zungen (L, L') in
Längsrichtung ausgerichtete, in ein Kunstharz eingelagerte Glasfasern und als verfestigbares
Material Kunstharz verwendet werden.
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| Date | Code | Title | Description |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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