DE1900212U - Brammenstrasse mit seitlich des auslaufrollgangs angeordneten stapelvorrichtungen. - Google Patents

Brammenstrasse mit seitlich des auslaufrollgangs angeordneten stapelvorrichtungen.

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DE1900212U DE1961S0037253 DES0037253U DE1900212U DE 1900212 U DE1900212 U DE 1900212U DE 1961S0037253 DE1961S0037253 DE 1961S0037253 DE S0037253 U DES0037253 U DE S0037253U DE 1900212 U DE1900212 U DE 1900212U
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29. Juni 1964 h.de.ma 30015
SIEMAG Siegener Maschinenbau GmbH, Dahlbruch
Brammenstraße mit seitlich des Auslaufrollgangs angeordneten Stapelvorrichtungen
' In Brammenstraßen ist es bekannt, seitlich des Auslaufrollganges StapelTorrichtungen anzuordnen, die zur Aufnahme der fertiggewalzten und geschöpften Brammen dienen, die vom Abschieber vom Rollgang auf jeweils eine der Stapelvorrichtungen geschoben werden. Diese Abschieber waren bisher den \Q Stapelvorrichtungen gegenüberliegend angeordnet. Die gestapelten Brammen werden stapelweise von einem Kran zum Vorratslager gefahren.
Ia Brammenstraßen hoher Leistung ist es erforderlich, eine Reihe von Stapelvorrichtungen vorzusehen, weil die Brammen . bzw. Brammenstapel nicht in kontinuierlichem Arbeitslauf bzw. nicht so schnell weitergefördert werden können, wie sie anfallen, weil einmal der Kran auch für andere Arbeiten benötigt wird-und zum anderen die Brammen erst etwas abkühlen sollen. Eine gewisse Vonatsbildung ist somit unumgänglich.
Bisher hat man für diesen Zweck alle Stapelvorrichtungen an einer Seite des AuslaufroIlgangs hintereinander angeordnet und jeder Stapelvorrichtung einen Abschieber zugeordnet. Diese Lösung hat aber verschiedene beachtliche Nachteile, weil bei"dieser Anordnung der Stapelvorrichtungen nicht nur der bauliche Aufwand für den Aus laufrollgang und die Abschieber, sondern auch die Hallenkosten sehr hoch sind.
Um den Kostenfaktor für die Halle und für die gesamte StapaL-anlage wesentlich senken zu können, wird nach der leuerung vorgeschlagen, die Stapelvarrichtungen beiderseits des RoIlgangs anzuordnen, und mindestens zwei vor einem oberhalb des Rollgangs angeordneten und quer zu dessen Längsrichtung bewegbaren Abschieber zu beschicken.
_ 2 —
Falls man, wie es nach einem weiteren Markmal der Neuerung vorgesehen ist, den Abschieber auch noch in Längsrichtung . des Rollgangs verfahrbar macht, ist es möglich, alle Stapelvorrichtungen mit nur einem Abschieber zu bedienen.
In der Zeichnung ist in den Figuren 1 bis 3 schematisch ein Ausführungsbeispiel der Neuerung dargestellt und nachstehend näher erläutert.
Figur 1 zeigt die Stapelanlage in einer Draufsieht. Figur 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-A von Figur 1 und zeigt in vergrößertem Maßstab Einzelheiten des Ab-
■ Schiebers.
Figur 3 ist ein Schnitt nach der Linie B-B von Figur 1 und zeigt den Abschieber in einer Seitenansicht.
Mit 1 ist der Auslaufrollgang bezeichnet, durch den die Brammen 2 in den Bereich der Abschieber 3, 3a gebracht werden, die oberhalb des Rollgangs angeordnet und quer zu dessen Längsrichtung verfahrbar sind, wie es die Figuren 2 und 3 erkennen lassen. Zu beiden Seiten des Rollgangs 1 sind Stape!vorrichtungen 5a bis 5d bekannter Bauart vorgesehen, die im Ausführungsbeispiel durch die beiden Abschieber 3, 3a beschickt werden können. Gegebenenfalls kann ein Abschieber so ausgebildet sein, daß er in Längsrichtung des Rollgangs verfahrbar ist, so daß alle Stapelvorrichtungen von einem Abschieber bedient werden können. Die Abschieber 3 bzw. 3a sind heb- und senkbar in einem als Laufkran ausgebildeten Traggerüst 6 angeordnet, das in Richtung des Pfeiles 7 verfahren werden, kann. Der Antrieb erfolgt mittels eines Reversiermotors 8 über das Zwischengetriebe 8a, die Wellen 9, Schnecken 10 und Ritzel 11. Die Ritzel 11 stehen mit Zahnstangen 12 im Eingriff, die mittels einer kugeligen Auflagefläche in den Führungsbetten 13 für das Traggerüst 6 gelagert sind. Das Traggerüst 6 ist mittels Rollen 14 an den Führungsbetten 13 geführt. Die Stapelvorrichtungen 5a bis 5d sind durch die Antriebe 4 heb- und senkbar.

Claims (1)

29. Juni 1964 h.ma 30015 SIEMiG- Siegener Maschinenbau GmbH, Dahlbruch Schut ζ ans pruch
1. Stapelvorrichtung zur Aufnahme der auf dem Auslaufrollgang einer Brammenstraße ankommenden Brammen, die durch einen oberhalb des Rollgangs und quer zu dessen Längsrichtung verfahrbar angeordneten Abschieber auf die Stapelvorrichtung bringbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stapelvorrichtung aus zwei, beiderseits des Rollgangs (T) angeordneten, einander gegenüberliegenden für sich selbständig funktionsfähigen Stapeleinrichtungen (a, 5b) bzw. {% 5d) besteht, und der Abschieber (3) in Längsrichtung des Rollgangs verfahrbar ist.
DE1961S0037253 1961-03-17 1961-03-17 Brammenstrasse mit seitlich des auslaufrollgangs angeordneten stapelvorrichtungen. Expired DE1900212U (de)

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