DE1900563U - Flaschenkasten aus kunststoff. - Google Patents

Flaschenkasten aus kunststoff.

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DE1900563U DE1964F0026207 DEF0026207U DE1900563U DE 1900563 U DE1900563 U DE 1900563U DE 1964F0026207 DE1964F0026207 DE 1964F0026207 DE F0026207 U DEF0026207 U DE F0026207U DE 1900563 U DE1900563 U DE 1900563U
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D1/00Rigid or semi-rigid containers having bodies formed in one piece, e.g. by casting metallic material, by moulding plastics, by blowing vitreous material, by throwing ceramic material, by moulding pulped fibrous material or by deep-drawing operations performed on sheet material
    • B65D1/22Boxes or like containers with side walls of substantial depth for enclosing contents
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  • Ceramic Engineering (AREA)
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  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

FARBWERKE HOECHST AG. vormals Meister Lucius & Brüning
ANLAGE I
Frankfurt(M)-Hoechst,
15. Juni 1964 Dr.Ge/br
zur Gebrauchsmusteranmeldung Gm 640
Flaschenkasten aus Kunststoff
In der Getränkeindustrie werden heute zum Transport von Flaschen nach dem Spritzgußverfahren hergestellte Kunststoffkästen, insbesondere solche aus linearem Polyäthylen, verwendet. Um die Flaschen hinreichend zu schützen, sind die Seitenwände der Flaschenkasten so. hoch, daß sie die Höhe der Flaschen übersteigen. Solche Kunststoff-Flaschenkästen werden nach ihrer Befüllung zur rationellen Ausnutzung von Lagerraum zu meterhohen Stapeln aufeinandergesetzt. Sie müssen daher eine hohe Druckstabilität besitzen.
Üblicherweise sind die Seitenwände der Flaschenkasten mit Öffnungen versehen, die als Fenster bzw. Grifföffnungen dienen. Beim Aufeinanderstapeln kommen daher die Seitenwände nur im begrenzten Umfange als last tragende Elemente zur Wirkung, so daß die ganze Stapellast von den Eckpartien getragen werden muß. Es ist daher üblich, die abgerundeten Ecken am Auslauf der Eckradien mit Vertikalrippen zu versehen. Derartig konstruierte Kästen aus linearem Polyäthylen sind in der Lage, Dauerbelastungen bis zu 600 kg zu tragen.
- 2 - Gm 640
Bereits bei den heute üblichen Stapelhöhen von ca. 8 m können aber, insbesondere bei der Verwendung von Einbodenpaletten und bei ungenügender Achtsamkeit bei der Stapelung, bei den untersten Kästen Punktbelastungen auftreten, die die Tragfähigkeit der derzeitigen Kastenkonstruktionen überschreiten. Außerdem geht im Zuge der Modernisierung von Flaschenabfüllbetrieben die Entwicklung zu höheren Flaschenkellern bzw. Lagerräumen, d.h. also zu noch höheren Stapeln.
Gegenstand der Neuerung ist ein Flaschenkasten aus Kunststoff, vorzugsweise aus linearem Polyäthylen hoher Dichte, der dadurch gekennzeichnet ist, daß die Eckpartien als durchgehende, senkrecht stehende Hohlprofile, vorzugsweise als Rohre ausgebildet sind.
Vorzugsweise werden die rohrförmigen Tragelemente noch durch horizontale und vertikale Rippen zur Versteifung des Kastens ergänzt.
Der neuerungsgemäße Kasten hält wesentlich höhere Dauerbelastungen aus als die bekannten Kästen und besitzt folgende Vorteile:
1. Durch die hohlprofilartigen, vorzugsweise rohrförmigen Verstärkungselemente in den Ecken, die beim Stapeln der Kästen aufeinander zu liegen kommen, ergibt sich eine erhöhte Druckfestigkeit des Kastens selbst sowie eine bessere Stabilität der Stapel. Dadurch entsteht eine höhere Sicherheit bei der Stapelung, auch wenn die bisher üblichen Stapelhöhen überschritten werden.
2. Durch die hohlprofilartigen, vorzugsweise rohrförmigen Verstärkungselemente in den Ecken, die vorzugsweise genau so weit über die Kastenwand herausragen wie das Ü-Profil
- 3 - Gm 640
am oberen Rand und die untere Stapelrippe, wird auch die Widerstandsfähigkeit der Kastenwände gegen seitlichen Druck, wie er bei PalettiermascMenen beim Aufnehmen mehrerer nebeneinanderstehender Kästen durch Greifer auftritt, erhöht. Ein AbJLeiten der gegeneinandergedrückten Kästen oder ein Zusammendrücken tritt nicht mehr auf.
Der Kasten entsprechend der Neuerung wird nach dem Spritzgußverfahren aus thermoplastischen Kunststoffen, vorzugsweise aus linearem Polyäthylen hoher Dichte, wie es beispielsweise nach dem Ziegler-Niederdruck-Verfahren erhalten wird, hergestellt.
Die Abbildungen 1 und 2 zeigen den neuerungsgemäßen Kasten im Schnitt, in der Ansicht und in der Draufsicht» Die eingeformten rohrförmigen Tragelemente (1) befinden sich in den Eckpartien, und zwar an den Aussenseiten des Kastens. Sie reichen vom oberen Schenkel des ü-Profils (2) bis zur unteren Stapelrippe (3) des Kastens. Der Durchmesser dieser Tragelemente ist so bemessen, daß die äußeren Konturen des Kastens ein Rechteck bilden. Die Schenkel des Ü-Profils (2, 2a) sowie die untere Stapelrippe (3) des Kastens laufen tangential in die rohrförmige Verstärkung über. Dadurch wird eine gute Diagonalsteifigkeit des Kastens erreicht.
Ebenso laufen eine oder mehrere Horizontalrippen (4) zwischen U-Profil und unterer Stapelrippe in die rohrförmigen Tragelemente ein. Diese Horizontalrippen dienen sowohl der Verbesserung der Steifigkeit des Kastens gegen seitliche. Druckbelastung als auch als Abweisrippen gegen seitliche Stoßbelastung. Die üblichen Vertikalrippen (5) am Auslauf der Eckradien dienen ebenfalls zur Verbesserung der Belastbarkeit.

Claims (4)

- 4 - Gm 640 Schutzansprüche:
1. Flaschenkasten aus Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckpartien als durchgehende, senkrecht stehende Hohlprofile ausgebildet sind.
2. Flaschenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckpartien rohrförmig ausgebildet sind.
3. Piaschenkasten nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß er aus linearem Polyäthylen hoher Dichte besteht.
4. Flaschenkasten nach Anspruch 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß er zusätzlich durch horizontale und vertikale Rippen versteift ist.
DE1964F0026207 1964-06-18 1964-06-18 Flaschenkasten aus kunststoff. Expired DE1900563U (de)

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DE1900563U true DE1900563U (de) 1964-09-10

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ID=33169618

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT521362B1 (de) * 2018-09-19 2020-01-15 Fries Planungs Und Marketinggesellschaft M B H Stapelbare Kiste

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT521362B1 (de) * 2018-09-19 2020-01-15 Fries Planungs Und Marketinggesellschaft M B H Stapelbare Kiste
AT521362A4 (de) * 2018-09-19 2020-01-15 Fries Planungs Und Marketinggesellschaft M B H Stapelbare Kiste
US11530075B2 (en) 2018-09-19 2022-12-20 FRIES Planungs—und Marketinggesellschaft m.b.H. Stackable box

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