DE1900902U - Zweiraumflasche aus thermoplastischem kunststoff mit einer schraubkappe fuer den verbrauchsfall. - Google Patents
Zweiraumflasche aus thermoplastischem kunststoff mit einer schraubkappe fuer den verbrauchsfall.Info
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- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D1/00—Rigid or semi-rigid containers having bodies formed in one piece, e.g. by casting metallic material, by moulding plastics, by blowing vitreous material, by throwing ceramic material, by moulding pulped fibrous material or by deep-drawing operations performed on sheet material
- B65D1/02—Bottles or similar containers with necks or like restricted apertures, designed for pouring contents
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- B65D21/00—Nestable, stackable or joinable containers; Containers of variable capacity
- B65D21/02—Containers specially shaped, or provided with fittings or attachments, to facilitate nesting, stacking, or joining together
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- B65D21/023—Closed containers provided with local cooperating elements in the top and bottom surfaces, e.g. projection and recess
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Description
P4.-B 81874*20.7.64
Gottfried Mehnert,
B B R Ii I K 42, lankwitzerstrasse 14/15
Zwedraumflasehe aus thermoplastischem Kunststoff
mit einer Schraubkappe für den Verbrauchs fall
Bie vorliegende Heuerung hat eine im Blasverfahren hergestellte
Zweiraumflasche mit einer Schraubkappe für den Verbrauchs
fall zum Gegenstand.
Ss sind bereits Zweiraumflaschen aus thermoplastischem
Kunststoff bekannt, in deren Haschenhals ein zweiter kleinerer
Behälter, ebenfalls aus thermoplastischem Kunststoff, für die Aufnahme einer zweiten Flüssigkeit eingesetzt ist.
Diese bekannten Zweirauiaflaschen werden vorzugsweise zum
Verwahren und späteren Vermischen miteinander von ehe flaschen*r.
Lösungen, wie beispielsweise einer aktiven mit einer inaktiven
lösung, verwendet, insbesondere im frise urge werbe bei der Herstellung von Haardauerwellen.
Bei diesen bekannten Sweiraumflascheaiist in dem Flaschenhals
ein ebenfalls im Blasverfahren aus thermoplastischem
Kunststoff hergestellter kleinerer Behälter einge setzt,der nach der Einfüllung der aktiven Flüssigkeit verschlossen
wird.
Der kleinere in den Flaschenhals eingesetzte Behälter
legt sioh mit seiner Wandung fest gegen die Wandung des
Flaschenhalses und schließt stopfenartig den großen Flasche nr au m ab.
Da der kleinere in den Ilasehenhals eingesetzte Behälter ait seiner aktiven Flüssigkeit allseitig verschlossen
ist, kann, während des transportes und des Verwqhrens bis
zur Ingebrauchnahme keine Vermischung ait der
in dem großen Flaschenraum befindlichen inaktiven Flüsigkeit erfolgen.
Bei diesen bekannten Sweiraumflasehen wird der Fla schenhals
für den !Eransport- und Yerwahrungsfall bis zur
Ingebrauchnahme der Flüssigkeiten noch mittels einer Schraubkappe verschlossen. Für die Ingebrauchnahme der
Füllungen wird diese normale Verschlußsehraubkappe von dem
Flaschenhals abgenommen und eine andere Schraubkappe aufgeschraubt, die an ihrer Innenfläche mit einer Hohlnadel versehen
ist, die beim Aufschrauben der Schraubkappe auf den Flaschenhals die obere Bodenwand und auch die untere Bodenwand
des in dem Flaschenhals befindlichen kleineren Behälters durchsticht. Die Hohlnadel ist mit kleinen Austrittsöffnungen versehen, so dass nach dem Durchstechen der beiden
Bodenwände des kleineren Behälters die in diesem befindliche aktive Flüssigkeit freien Ablauf zxl dem großen FIasehenraum
erhält und sich mit der darin befindliehen inaktiven Flüssigkeit vermischt.Die Vermischung der beiden
Flüssigkeiten erfolgt also in. dem grossen Flaschenraajn, die
Mischung findet dann ihren Ablauf durch die mittels der Hohlnadel durchstoßenen Bodenwände des kleineren Behälters
zu der an der Schraubkappe angeordneten Auftragsvorrichtung.
Diese bekannten Zweiraumflaschen weisen den Hachteil
auf, dass für dieselben zwei verschiedene Schraubkappenverr
schlüße erforderlich sind. Die eine Schraubkappe dient für den Verschluß der Flasche für den transport-und VerwahrQngsfall,
die andere Schraubkappe mit der Hohlnadel dient für
den Yerbrauchsfall des Füllgates, was einen Mehraufwand
an Herstellungskosten verursacht, wenn die letztere Schraubkappe auch mehrmals verwendbar ist.
Für die Zweiraumflasche der vorliegenden Neuerung ist für den Verbrauchsfall des Füllgutes wie bisher ebenfalls
eine fortlaufend zu verwendende Schraubkappe mit einer Vorrichtung zum Durchstoßen der beiden Bodenwände des kleineren
Behälters erforderlich, doch ist für den fransport-und Verwahrungsfall
kein Schraubkappenversehluß für die llaschenhalsöffnung
mehr erforderlich, da der Deckel des als Fla schenhalsstopfen
dienenden in den Flaschenhals eingebrachten kleineren Behälters gleichzeitig als Verschlußorgan der
Flaschenhalsöffnung dient.
Hierfür ist neuerungsgemäß der napfförmige Deckel des
kleineren Behälters, der auf dem Rand desselben thermisch aufgeschweißt ist, an seinem Aussenrand Mt einem bandförmigen
bandförmigen Kragenansatz versehen, der auf dem Flasehenhalsrand
aufliegt and mit solchem ebenfalls thermisch verschweißt wird.
Die für den Verbrauehsfall der in der Zweiraamflasche
befindlichen flüssigkeiten erforderliche- mit einer Auf tragsvorrichtung
versehene Schraubkappe ist neuerungsgemäß in ihrem Innern mit einer am oberen Boden derselben be festigten
an der entgegengesetzten Seite offenen Hülse geringeren Aussendurehmessers als der Innendurchmesser des
in dem Flaschenhals eingebrachten kleineren Behälters ausgerüstet, an deren unteren freien Rand ein dornartiger Ansatz
für das Durchstoßen der beiden Bodenwände des kleineren Behälters für die Vermischung der beiden verschiedenen
flüssigkeiten miteinander, angeordnet ist.
In der Zeiehung ist je ein Beispiel der neuerongsgamäßen
2weiraumflasche und der Schraubkappe für den Ver brauchsfitll
dargestellt. Bs zeigt
Big. 1 eine Seitenansicht der Schraubkappe für
den Verbrauchsfall,
lig, 2 eine Seitenansicht der Zweiraumflasche,
Fig. 3 einen Sohnitt derselben in der Linie A-B, Fig. 4 einen Schnitt der Schraubkappe nac der
Fig. 1 in der Linie 0 - D, Fig. 5 einen Schnitt der Zweiranmflasche nach
der Fig. 2 in der Linie S-F.
Bei der aus zwei Füllgaträumen bestehenden Zweiraum-
flasehe
Zweiraumflasche ist oberhalb des unteren größeren Füllgutraumes
1 in dem jait Aussgewinde versehenen länglichen Flaschenhals
2 ein zweiter kleinerer zylinderförmiger dem Flasche
nhalsdurchaes se r entsprechender Füllgutbehälter 3 eingebracht,
der mittels eines auf seinem' oberen Rand aufge schweißten flachen napffSrmigen mit einem überstehenden Kragenansatz
4 versehenen Deckel 5 verschlossen ist.
Der flache napfförmige Deckel 5 mit seinem überstehenden
Kragenansats 4, der auf dem Sand des Flaschenhalses 2 aufliegt
und mit diesem ebenfalls thermisch versehweißt wird,
dient gleichzeitig als Verschluß der Zweiraumflasche für den Iransport- und Verwahrungsfall, so dass beide Füllgüter vor
dem Gebrauch nicht miteinander in Berührung komjaen und auch
nicht aas den Behälterinnern aaslaufen können.
Für den ©ebraach der beiden miteinander zu vermischenden
Füllgüter ist auf den Flaschenhals 2 die mit einem In nengewinde versehene Schraubkappe 6 aufzubringen, die in
ihrem Innern eine Hülse 7 besitzt, deren unterer Rand lait
einem spitzen scharfen Dorn 8 versehen ist, welcher beim Aufschrauben der Sehraubkappe 6 auf den mit eewinde versehenen
Flaschenhals 2 die Wandung des napfförmigen Deckels 5
und die Bodenwandung des kleineren Behälters 3 aufreißt.
Damit gelangen dann beide Füllgüter zur Mischung mitr
einander . Zum Aussprühen der Füllgatmischung ist die
Schraubkappe 6 mit einer Kanüle 9 versehen.
Die
Die Zweiraufflflasche ist mit ihrem Püllgatraiim 1
durch vertikale Kanten 1o in mehrere Flächen aufgeteilt und
zwar beispielsweise in der Form eines Seeheckes, womit diese
Zweiraumflasche in der Gebraaehslage fester in der Hand
liegt, als eine zylinderförmige Flasche.
Schqtzansprüche:
Claims (4)
1. Aus thermoplastischem Kunststoff im Blasverfahren
hergestellte Zweiraumflasche mit einem in deren Piaschenhals
eingebrachten, ebenfalls aus thermoplastischem Kunststoff im
Blaaverfuhren hergestellten, gleichzeitig als Flasehenhalsstppfen
dienenden, kleineren Behälter and einem für den Yerbrauchsfall
des Füllgutes dienenden Schraubkappenverschluß, dadurch gekennzeichnet« dass der als Flaschenhalsstopfen dienende
kleinere Behälter (3) mit einem auf den oberen Rand desselben thermisch aufgeschweißten napfförmigen Deckel (5)
gleichzeitig als dichtender fester Verschluß des Flaschenhalses 2 für den Iransport- und Verwahrungsfall des Füllgutes
dient, wofür der napfförmige Deckel (5) an seinem Aussenrand
mit einem bandförmigen Kragenansatz (4) versehen ist, der auf dem Rand des Flaschenhalses (2) aufliegt und mit demselben
ebenfalls thermisch verschweißt ist.
2, Zweiraumflasche mit in den Flaschenhals eingebrachten
als Piaschenstopfen dienenden kleineren Behälter und einem für den Verbrauchsfall des Füllgutes dienenden Schraubkappenversehluß,
dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des
Schraubkappenverschlußes (6) an dessen oberen Boden eine zur
entgegengesetzten Seite offene Hülse )7) geringeren Aussendurchmessers
als der Innendurchmesser dea in dem Flaschen-
hlas
Flaschenhals (2) eingebrachten kleineren Behälters (3), angeordnet
ist, die süi ihrem unteren Rand einen scharfen sBpitzen
dornanrtigen Ansatz (8) aufweist.
3· Zweirgumflasche mit in den Flaschenhals eingebrachten
als Flaschenstopfen dienenden kleineren Behälter und einem für den Verbrauchsfall des Füllgutes dienenden SehraubkappenverSchluß
nach dem Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Boden der Hülse (7) und der obere Boden der
Schraubkappe (6) gleiehachsige Durchbohrungen aufweisen, in
welche eine Kanüle (9) befestigt ist.
4. Aus thermoplastischem Kunststoff im Blasverfahren hergestellte Zwe iraamf lasche mit einem in dem Flaschenhals
eingebrachten, ebenfalls aus thermoplastischem Kunststoff im Blasverfahren hergestellten, gleichzeitig als llaschenhalsstopfen
dienenden kleineren Behälter, nach dem Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, dass der unter dem Flaschenhals (2)
liegende Eläschenkörper des großen Füllgutraumes (1) mittels
mehrerer vertikal verlaufender Kanten (1o) in mehrere Fläohenfelder
aufgeteilt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM48927U DE1900902U (de) | 1964-07-20 | 1964-07-20 | Zweiraumflasche aus thermoplastischem kunststoff mit einer schraubkappe fuer den verbrauchsfall. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM48927U DE1900902U (de) | 1964-07-20 | 1964-07-20 | Zweiraumflasche aus thermoplastischem kunststoff mit einer schraubkappe fuer den verbrauchsfall. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1900902U true DE1900902U (de) | 1964-09-17 |
Family
ID=33177291
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM48927U Expired DE1900902U (de) | 1964-07-20 | 1964-07-20 | Zweiraumflasche aus thermoplastischem kunststoff mit einer schraubkappe fuer den verbrauchsfall. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1900902U (de) |
-
1964
- 1964-07-20 DE DEM48927U patent/DE1900902U/de not_active Expired
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