DE1901564C - Mit einem Antrieb versehenes Unterwasser-Schieberventil - Google Patents
Mit einem Antrieb versehenes Unterwasser-SchieberventilInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf sin mit einem An- für unter erschwerten Umgebungsbedingungen cinge
trieb versehenes Unterwasser-Sohieberventil, bei wel- setzte Ventile, z. B. Unterwasserventile in größere
ehern Ventilgehäuse und Antriebsgehäuse je mit einem Tief?, einfach, den Antrieb vom Ventil, z. B. zweck
Flansch versehen sind, welche beiden Flansche mit Durchführung von Servicearbeiten od. dgl, zu lösen
schräg zur Flanschachse verlaufenden Oberflachen- 8 Der Taucher braucht lediglich den Antrieb vom Ven
Partien ausgebildet sind, die durch mehrere Über den til zu lösen und durch einen neuen Antrieb zu erset
Umfang der Flansche verteilte, schwenkbar angeord- zen, worauf nach Aufschrauben des Mantels auf dei
nete Klammern miteinander verriegelt werden, deren Gewindezapfen des neuen Antriebes die Befestigungs
jede mit einem Schlitz versehen ist, der den schrägen klammern wieder in ihre Klemmstellung geraten unt
Oberflächenpartien der Flansche angepaßte Schräg- jo dadurch der neue Antrieb am Ventil festgelegt wird
flächen aufweist, wobei diese Klammern schwenkbar Dies kann vom Taucher in wenigen Minuten durch
innerhalb einer in Axialrichtung der Flansche ver- geführt werden, so daß selbst bei Unterwasserventiler
schiebbaren Hülse angeordnet sind, welche an ihrem nur kurz dauernde Betriebsunterbrechungen bei einen
Innenumfang mit Gleitflächen ausgebildet ist, die auf ' kompletten Austausch des Antriebes entstehen. Dei
den Außenumfang der Klammern bei der Längsver- ig am dem Ventil abgewendeten Stirnende des Zylinders
Schiebung der Hülse zur Anlage kommen. sitzende Gewindezapfen hat auch den Vorteil, daß dei
In letzter Zeit sind zahlreiche unter dem Meeres- die Klammern betätigende Mantel zentrisch beauf·
spiegel liegende Vorkommen an Erdöl und Erdgas schlagt wird. Dies ist bei der eingangs geschilderten
entdeckt worden. Bisher wurden zumeist die Bohr- Konstruktion, bei welcher die die Klammern betätilochköpfe für die Ausbeutung derartiger Vorkommen ao gende Hülse mittels am Umfang der Hülse angreifen·
auf einer Plattform angeordnet, die oberhalb der Mee- der Druckzylinder bewegt wird, nur dann der Fall,
resoberfläche Hegt. Dadurch ergibt sich zwar eine wenn die Druckzylinder vollkommen symmetrisch areinfache Bedienbarkeit der Ventile an solchen Bohr- beiten. Es kann daher bei der bekannten Konstruktion
lochköpfen, jedoch besteht die Gefahr, daß eine dazu kommen, daß die Hülse durch Schrägstellung an
solche Plattform durch Feuer, Stürme oder durch as ihrer Führung klemmt, worauf die Befestigung funk-Kollision mit Schiffen beschädigt wird. Ferner ist in tionsunfähig wird.
zahlreichen Fällen die Wassertiefe über den fündigen Weiterhin ergibt sich durch die erfindungsgemäße
Bohrungen so groß, daß die Anordnung solcher Platt- Konstruktion der Vorteil, daß durch den Mantel, der
formen auf Schwierigkeiten stößt. den Antrieb umgibt, dieser gegen die Einflüsse des
Man ging daher dazu über, die Bohrlochköpfe am 30 Umgebungsmediums, z. B. Meerwasser, geschützt
Meeresboden anzuordnen und die Ventile für solche wird.
Nachteil auf, daß Unterwasseranlagen schwer instand dung ist die Anordnung so getroffen, daß auf dem
zu halten sind, da für jede Service- bzw. Reparatur- mit dem Zylinder fest verbundenen Gewindezapfen
arbeit ein Taucher zu dem betreffenden Unterwasser- 35 eine Verstellmutter aufgeschraubt ist, mit der der
ventil entsandt werden muß. Insbesondere in größeren Mantel verdrehbar, aber axial unverschiebbar verbun-Wassertiefen können sich aber Taucher nur kurzzeitig den ist. Eine Verdrehung der Mutter bewirkt somit
aufhalten, und es wird dadurch die Durchführung von eine geradlinige Bewegung des Mantels relativ zum
Reparaturarbeiten sehr zeitraubend. Man verwendet Zylmuei, so daß der Mantel also bei seiner Axialdaher zumeist ferngesteuerte Ausrüstungen für die 40 bewegung nicht zugleich auch verdreht wird. Dadurch
Reparatur der Bohrlochköpfe, oder es werden d\?s~ ν.' d die Konsüuktion vereinigth. und die aufeinanzur Reparatur an die MeeresoberflSi«?p "Pboben. Jede dergleite:idcn
Flächen des fViaü.ds bxv.. der Klamdieser
Reparaturmeihoüi:,· v:i uii^üji H^..i:-p*eiig. mern frei von seitlichen Schubkräften gehallen
J.*. Liiuiüüiig hi.u.1 bich nun zur Aufgabe, diese Vorzugsweise ist im Rahmen der Erfindung innerNachteile der bekannten Anordnungen zu vermeiden 45 halb des Mantels und um den Antrieb herum eine
und eine eingangs geschilderte Konstruktion eines biegsame Membran angeordnet, die eine Druckausmit einem Antrieb versehenen Unterwasser-Schieber- gleichskammer begrenzt, die mit einem strömungs-
ventils so zu verbessern, daß nicht nur in einfacher fähigen Medium gefüllt ist, wobei jedes Stirnende der
Weise eine Festlegung des Antriebes am Ventil er- im wesentlichen hohlzylindrischen Membran gegenfolgen kann, sondern die zur Festlegung bzw. Lösung 50 über dem Antrieb abgedichtet ist und wobei der Mandes Antriebes vom Ventil nötigen Arbeiten mit einem tel mit öffnungen versehen ist. Durch diese öffnun-Minimum an Zeitaufwand und daher auch in größe- gen wird der Umgebungsdruck des Ventils auf die
rer Wassertiefe von einem Taucher durchgeführt wer- Außenseite der Membran wirksam gemacht. Es erden können. Die Erfindung löst diese Aufgabe im folgt dadurch ein Druckausgleich zwischen der die in
wesentlichen dadurch, daß die Hülse von einem Man- 55 üblicher Weise vorgesehene Rückführfeder des Anteil gebildet wird, welcher den von einem hydrau- triebes aufnehmenden Kammer und dem hydrostatilischen
Zylinder gebildeten Antrieb des Ventils um- sehen Druck, welcher außerhalb des Antriebes
gibt und mit dem Zylinder an dessen dem Ventil herrscht. Dieser Druckausgleich erfolgt durch die
abgewendeten Stirnende durch einen Gewindezapfen öffnungen des Mantels, durch welche der hydrostaverbunden
ist. Dadurch wird eine fortschrittliche lös- 60 tische Außendruck auf die Membran einwirkt und sie
bare Verbindung des Antriebes mit dem Ventil erzielt. geringfügig von der Innenwand des Mantels ab-Hs
braucht nämlich nunmehr lediglich der Mantel auf hebt.
den einen Gewindetrieb bildenden Gewindezapfen Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfin-
aufgeschraubt zu werden, um. die Klammern zu betä- dung ergibt sich dadurch, daß der Mantel an seiner
timin und damit den Hydraulikzylinder bzw. den An- 65 Innenfläche an seinem dem Ventil zugewendeten
trieb am Ventil festzulegen. Umgekehrt ist ebenfalls Ende einer Dichtung trägt. Diese Dichtung wirkt mit
nur eine Schraubbewegung notwendig, um diese bei- dem Ventilgehäuse zusammen und schließt eine die
den Teile voneinander zu lösen. Eis ist dadurch auch Klammern aufnehmende Ringkammer dicht ab, so
[hiß diese die Klammern aufnehmende Ringkammer F i g, 2 zeigt im Detail ein Ventil 46 einer der Ven-
gegen den Eintritt von Meerwasser bzw, Meeresiebe- !!!kombinationen mit dem dazugehörenden Antrieb,
wesen abgeschirmt ist, Dadurch wird Jie Funktion»- Das Ventil 46 hat einen Ventilkörper 48, der mit
fähigkeit der Klammern sowie der zu ihrer Betäti- dem entsprechenden Haupt- und Reinigungsabschnitt
gung nötigen Bauteile auch bei länger dauerndem 5 der Ventilkombination eine Einheit bildet und eine
Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben per hat Durchflußleitungen 56 und 58, die eine Versich aus der Beschreibung eines AusfUhrungsbci- bindung zur Ventilkammer 50 haben und miteinander
spiels, das in der Zeichnung schematisch dargestellt verbunden sind und somit einen Teil des Kanals 14
ist. ίο bilden.
Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung eines Der Ventilkörper48 kann mit einer Röhrenkon-Teiles einer ZwUlingsbohrlochkomplettierung, die mit struktion versehen sein, die ringförmige Flansche 60
Ventilen und Ventilantrieben ausgerüstet ist, welche (Fig. 3) umschließen, zur Verbindung der Ventile
gemäß der Erfindung konstruiert sind; mit einem Seitenstrang 38 der Bohrlochkopf-Ventil-
bination nach F i g. 1 und zeigt detailliert das Ventil Seitenstrang 62 durch herkömmliche Klammern 42.
und den Ventilantrieb mit dem Vemcgelungsmecha- Selbstverständlich ist der Aufbau von Abzweigstrang-
nismus in geschlossener Stellung; ventilen auch mit anderen herkömmlichen Verbin-
mit Antrieb der Fig. 1, die den Verriegelungsmecha- ao Zweck dieser Erfindung abzugehen. Das Ventil 46 ist
nismus in geöffneter Stellung zeigt; schließlich mit einem oder, besser, einem Paar Ven-
antriebskonstruktion, die den Verriegelungsmechanis- 56 und 58 liegen. Die Sitze 66 wirken dichtend mit
mus detailliert zeigt; einem Schieber 68, der innerhalb des Ventilkörpers
und zeigt den Stellungsanzeiger, der, wenn gewünscht, ber 68 ist eine Ventilspindel 70 verbunden, die dazu
am Antrieb befestigt werden kann; 30 dient, den Schieber nach Wunsch in offene oder ge-
riegelungsmechanismus der F i g. 2 in verschiedenen Der Ventilkörper 48 endet mit einem Ringflansch
lung zeigen; Zylinderoberfläche 74 ist, an welcher Stelle der Ven-
zugehön^ Dichtung im Detail. die Richtung vom Rohr weg an, während Ausdrücke
hat drei Purchflußleitungen 12, 14 und 16 (Fig. 2) 40 Der Anttiebsabschnitt ::.A«eht tu« caau Basisteil,
und erstickt ilen auf zwei Produktionszonen unter 76, der mit eiiem BtngfhüHr1; "*£ wicUi, der der
der Erdobu-fiäche. Eine dieser Duichflußöffnuiipen Flansrh "2 benihit, wenn er mit J;,-n V^ntiikoiper -*C
dient sis t-iuvvKv ^rücklauf, um eine Zirkulation ve ; .^dcn is». Der Basis*««" h»t er.·. ?*ii::-'»g Sf'J,
der FlussigKe ι zu ermöglichen, und für den Traiiäpon duren die der Ventilstößel 70 hindurchgeht. Die öffvon zur ölförderung dienenden Geräten und deren 45 nungSO hat eine Muffe 82, die genau paßt, damit
Apparaten mittels Hydraulik. Die Ventilkombination eine genaue Führung des Ventilstößels 70 in bezug
10 hat einen Kanal für jeden der Rohrstränge, wobei auf den Basisteil 76 erreicht wird. Die vorseitige
jedem Kanal eine Anzahl von Ventilen zugeordnet Fläche der Muffe 82 stimmt mit der öffnung 80 überist. Zum Beispiel enthält ein unterer Hauptabschnitt ein. Mit der Ventilspindel 70 begrenzt sie eine ring-18 der Kombination die Hauptventile 20, 22 und so förmige Dichtungskammer, in der eine Dichtung 84
24, die den Flüssigkeitsstrom durch die einzelnen einen flüssigkeitsdichten Vers-hluß zwischen der Ven-Stränge steuern. Die Kombination weist ferner einen tilspindel 70 und der Fläche der Öffnung 80 garan-Hauptabschnitt 26 auf, der ebenfalls drei Hauptven- tiert.
tile 28, 30, 32 hat, die auch der Steuerung durch die Ein Haltering 86 umgibt die Ventilspindel 70 und
stückt, wobei jeder für sich je ein Ventil für jede der Hülse 88 hat am inneren Teil 90 einen Wulst, der an
drei Leitungen hat. Der Seitenstrang ist mit Flanschen 60 eine äußere Fläche 92 grenzt. Eine zylindrische Boh-
38 versehen, mit denen ein Ventil mit Antrieb 40 rung 94 im Veniilkörper 48 nimmt die zylindrische
mittels Klammern 42 verbunden ist. Der Seitenstrang Fläche 92 der Hülse 88 in ziemlich strenger Passung
enthält auch drei mit Antrieb versehene Ventile, ob- auf, damit eine genaue Führung zwischen Basisteil
wohl der Einfachheit haiöer nur eines dargestellt ist. 76 und dem Ventilgehäuse 48 gewährleistet ist. Das
nen z. B. durch Flansche 44 verbunden werden, ob- gengesetzt angeordnete konische, kegelstumpfförmige
wohl im Rahmen der Erfindung auch andere Ver- Oberflächen 96 und 98 (Fig. 7), die gemeinsam mit
bindungen möglich sind. der Außenfläche der Führungshülse 88 einen Raum
frei lassen, der mit der Führungshülse gemeinsam eine geordnet, der mit der Kolbenstange 70, die sich durch
ringförmige Dichtungskammer 100 (Fig. 10) bildet. den Basisteil 76 in den Zylinder 120 erstreckt, ver-Eine Ringdichtung 102 in der Kammer 100 ist über bunden ist. Eine Druckschraubenfeder 136 sitzt zwidie Hülse 88 gezogen und hat kegelstumpfförmige sehen dem Kolben 134 und dem Basisteil 76 und
Flächen 104 und 106, die mit den Flächen 96 und 98 5 drückt den Kolben vom Ventilkörper weg in Richdichtend zusammenwirken. Die Gestalt des Dich- tung nach außen. Ein Anschlagstück 138 ist mit der
lungsringes 102 ist relativ zur Form der ringförmigen Kolbenstange 70 verschraubt od. dgl. und ist so beKammer 100 so ausgelegt, daß eine Berührung zwi- messen, daß es an den Basisteil 76 (bzw. an den Teil
sehen den Flächen 104 und 106 und den Flächen 98 82) anschlägt, um die Kolbenbewegung in Richtung
und 96 erfclgt, ehe die Flächen der Flansche 72 und io Ventilgehäuse zu begrenzen. Der Anschlag 138 ist in
78 satt aneinander anliegen. Wenn die beiden bezug auf die Kolbenstange justierbar, um die Boh-Flansche72 und 78 sich berühren, wird die Ring- rung 69 mit den Leitungen 56 und 58 bei offener
dichtung 102 auf ihren Berührungsflächen mit den Stellung in Übereinstimmung zu bringen. Die Bewekegclstumpfförmigen Flächen 96 und 98 deformiert, gung des Kolbens 134, weg vom Ventilgehäuse nach
wobei sich ein flüssigkeitsdichter Abschluß ergibt. 15 außen, wird durch eine Anschlagmutter 140 begrenzt.
Die äußere Fläche der Führungshülse 88 liegt knapp die auf die Kolbenstange 70 aufgeschraubt ist und
an der Innenfläche der Dichtung 102 an und bewirkt die ihrerseits am Zylinderdeckel 122 zur Begrenzung
in bezug auf die Flächen 96 und 98 eine bessere Ab- des Kolbenweges anschlägt. In bezug auf die Kolbendichtung. Der Dichtungsring 102 kann aus verhältnis- stange ist die Anschlagmutter 140 justierbar, um die
mäßig weichem Metall oder anderen geeigneten Mate- ao günstigste Stellung des Absperrorgans 68 bei geschlosrialien hergestellt werden, ohne daß dadurch vom sener Stellung des Ventils zu erreichen.
Sinn und Zweck der Erfindung abgewichen wird. Zur Betätigung des hydraulischen Motors, der das
Zwischen den Enden der Führungshülsen 88 ist ein Absperrorgan betätigt, wird von einer Steuerleitung S
kreisförmiger Wulst 108 vorgesehen (F i g. 10), der an mittels einer Speiseleitung 142, die mittels einer
eine ringfrömige Berührungsfläche 110 grenzt. Die »5 Schraubfassung 144 an das Ventilgehäuse angeschlos-Berührungsfläche 110 hat einen größeren Durchmes- sen ist, Flüssigkeit zu Ventil und Antrieb gebracht,
ser als die Innenfläche des Dichtungsringes 102, Die Schraubfassung 144 ist in Verbindung mit einer
nimmt dabei den Dichtungsring auf und hält ihn mit Leitung 146, die sich im Ventilgehäuse 46 befindet
der Führungshülse für den Fall in Verbindung, daß und die dann, wenn das Ventil mit dem Antrieb verdie Hülse aus ihrer Verbindung mit dem Ventilkör- 30 bunden ist, so liegt, daß sie mit einer hydraulischen
per gezogen wird. Das sichert, daß der Dichtungsring Leitung 148 des Antriebsteiles 76 in Verbindung ist.
102 gemeinsam mit dem Antrieb herausgenommen Eine Kupplung 150 ist in eine Schraubfassung 148
wird, so daß er mit dem Antrieb zum Zweck der eingeschraubt und ist mit einem zylindrischen Teil
Reparatur oder des Ersatzes an die Meeresober- versehen, der in fester Verbindung mit einer verflache gehoben werden kann. Der Randwulst 108 hat 35 größerten Bohrung in der Flüssigkeitsleitung 146 ist,
eine konische Fläche 112, die an einer konischen und zwar dann, wenn der Ventilkörper mit dem AnFläche 114 auf dem Ventilkörper anliegt und verhin- trieb verbunden ist. Die Kupplung 150 hat eine Bohdert, daß sich die FührungshUlse 88 vom Antriebs- rung 152, die eine Verbindung der Leitungen 146 und
körper 76 löst. Sollte die Schraubverbindung zwischen 148 ermöglicht. Um die Flüssigkeit vom Basisteil
der Führungshülse 88 und dem Basisteil 76 durch Vi- 40 zum entfernten äußeren Hydraulikzylinder zu führen,
bration od. dgl. locker werden, kann sich die Hülse 88 sind der Basisteil 76 und der Zylinderdeckel 122 mit
nur so weit zurückbewegen, bis sich die konischen zylindrischen Bohrungen 152 und 154 ausgestattet.
Flächen 112 und 114 berühren. Dadurch wird eine die die Enden einer Rohrleitung 158 in dichter Verhinreichende Verbindung aufrechterhalten, welche die bindung aufnehmen. Die Leitung 148 im Basisteil
Trennung vom Basisteil unmöglich macht. Für die 45 steht mit der zylindrischen Bohrung 154 in Verbin-Führungshülse 88 ist es daher unmöglich, sich ganz dung, während die Flüssigkeitsverbindung zwischen
vom Basisteil zu lösen und am Ventilgehäuse zu dem Hydraulikzylinder und der Zylinderbohrung 156
bleiben, wenn der Antrieb vom Ventilgehäuse gelöst durch die Bohrung 160, die sich im Zylinderdeckel
wird. 122 befindet, gesichert ist. Um den Schieber 68 nach
Der Basisteil 76 hat einen sich axial erweiternden 5» innen gegen den Ventilkörper hin zu bewegen (wobei
Teil 116 (Fig. 4). der durch eine zylindrische Fläche das Ventil in die Offenstellung gebracht wird), wird
118 begrenzt ist. Ein Antriebszylinder 120 umgibt Flüssigkeit unter Druck durch die Speiseleitung 142
diesen sich axial erweiternden Teil 116 und ist mit in das Innere des Ventils und des Antriebes durch
der Zylinderfläche 118 fest verbunden. Ein Zylinder- die Leitungen 146, 152, 148, 156 und 160 geführt,
deckel 122 (F i g. S) schließt den Zylinder an einem 55 Die in den hydraulischen Zylinder zur Außenseite
Ende ab. Er hat einen sich axial erweiternden Teil des Kolbens 134 eingeführte Flüssigkeit bewirkt, daß
124. der mit dem Zylinder 120 fest verbunden ist. Der sich der Kolben nach innen gegen das Ventil bewegt.
Zylinderdeckel 122 erweitert sich radial über den Dabei drückt er die Feder 136 zusammen und bewegt
äußeren Rand des Zylinders 120 und bildet einen die Kolbenstange 70 und den Schieber 68 mit der
Flansch 123, der mit einer Anzahl Bohrungen 126 60 Bohrung 69 in die Durchflußstellung. Falls es ge·
für Bolzen 128 versehen ist, die in Schraubenlöchern wünscht wird, das Ventil in die Schließstellung zu
130 sitzen, die in den Basisteil 76 gebohrt sind. Die bringen, wird der Zufluß S für Druckflüssigkeit so
Bolzen 128 reichen durch die Bohrungen 126 in den gesteuert, daß die Druckfeder 136 und der FlUssia-Zylindcrdeckcl 122. Bine Anzahl Muttern 129 sitzt keitsdruck, der auf die freie Fläche des Knibens
auf den Bolzen 128 und hält den Zylinderdeckel am 65 wirkt, den Kolben 134 nach außen, weg vom Ventil-Zylinder 120 sowie den Zylinder 120 am Basisteil gehäuse, drücken, was bewirkt, daß die Flüssigkeit
76. aus dem Zylinder fließt und die Schieberspindel
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-»ewegt werden. Wenn Doppelwirkung der Hydraulik takt 198 und 200, oder andere Anzeigemittel, die an
gewünscht wird, d. h., daß der Kolben sowohl nach ein entsprechendes Stromsystem angeschlossen sind,
innen als auch nach außen druckflüssigkeitsbetätigt um ein elektrisches Signal an eine entfernt gelegene
werden soll, müssen natürlich das Ventilgehäuse und Kontrollstelle zu senden. Der Endstellungskontakt
der Antrieb entsprechend mit Flüssigkeit versorgt 5 198 bzw. 200 gibt jeweils einen Stromimpuls ab,
werden. wenn ein Permanentmagnet 202 sich in seiner Nähe
Der Antrieb hat einen Mantel 162, der rund um befindet, der am freien Ende des Stellungsanzeiger
die Antriebsteile liegt und diese schützt. Um den 196 befestigt ist. Bei der hin- und hergehenden Bewe-Mantel
162 mit der Antriebsbasis zu verbinden, ist gung des Absperrorgans 68 und der Kolbenstange 70,
der Zylinderdeckel 122 des Hydraulikmotors mit io hervorgerufen durch den hydraulischen Antrieb,
einem Verbindungszapfen 164 (F i g. 5) versehen, der macht daher der Anzeigestab 196 die gleiche Beweein
Außengewinde hat. Eine Stellmutter 166 mit In- gung mit. Die Endstellungsanzeiger 198 und 200 sind
nengewinde ist am Verbindungszapfen 164 aufge- so angeordnet, daß sie in der äußersten und der inschraubt.
Die Stellmutter 166 hat einen zylindrischen nersten Stellung der Kolbenstange Signalströme aus-Teil
168, der drehbar in einer zylindrischen Öffnung 15 senden.
170 in der Stirnwand des Mantels 162 liegt. Um die Der Mantel 162 hat eine Öffnung 204 in der Stirn-Stellmutter
166 gegen axiale Bewegung gegen die wand 172 (Fi g. 5), durch die eine Schutzflüssigkeit,
Stirnwand 172 zu halten, hat die Stellmutter einen z. B. eine Druckflüssigkeit, in den Raum zwischen
Flansch 174, der eine Bewegung der Stellmutter nach Mantel und hydraulischem Antrieb eingelassen wird,
außen zur Stirnwand 172 verhindert. Um eine axiale 20 Die Öffnung 204 ist durch ein eingeschraubtes ÜberBewegung
der Stellmutter 166 von der Stirnwand weg druckventil 206 verschlossen. Wenn der Flüssigkeitsnach
innen oder in der Gegenrichtung zu verhindern, druck in der Schutzflüssigkeitskammer 208 auf ein
ist eine Gegenmutter 176 auf einem nach außen rei- gefährliches Maß steigt, wird dieser Überdruck durch
eilenden und mit Gewinde versehenen Teil der Stell- das Ventil 206 abgelassen.
mutter aufgeschraubt. Die Stirnwand 172 ist außen 25 Die äußeren Ränder des Zylinderdeckel 122 und
und innen an den Flächen, an denen sie an den ring- der äußere Rand der Antriebsbasis 76 (F i g. 4, 5)
förmigen Flansch 174 und die Gegenmutter 176 an- haben eine ziemlich genaue Passung mit der Innenstößt,
geschwächt, wodurch ringförmige Kammern ge- fläche 210 des Mantels 162. Ein Paar kreisförmiger
bildet werden. Ein Paar kreisringförmige Scheiben Vertiefungen 212 und 214 sind beim Zylinderdeckel
178 und 180 werden in diesen ringförmigen Kammern 30 122 und der Antriebsbasis 76 gleich ausgebildet und
gehalten und verhindern das Entstehen großer Rei- dienen zur Aufnahme der Randwülstc einer biegsabung
zwischen Stirnwand 172, die zum Mantel gehört, men Membran 216, welche die Form einer zylin-
und der Stellmutter 166 samt der Gegenmutter 176. drischen Manschette hat. Die Innenflächen 210 des
Die Gegenmutter 176 ist auf die Stellmutter 166 mit- Mantels 162 wirken mit den kreisförmigen Vertiefuntels
eines Linksgewindes aufgeschraubt, das verhin- 35 gen 212 und 214 sowie mit den kreisförmigen WuI-dert,
daß sich die Gegenmutter von der Stellmutter sten 218 und 220 zwecks Fcsthaltung der wulstigen
löst. Ränder der Membran 216 in den Vertiefungen 212
Der Verbindungszapfen 164 am Zylinderdeckel und 214 zusammen. Die festen wulstartigen Ränder
122 hat eine axiale Bohrung 182, die an ihrem Ende der flexiblen Membran bewirken eine Dichtung zwiein
Linksgewinde aufweist, in das der Verschluß- 4° sehen Mantel, Antrieb und Zylinderdeckel, um Meerpfropfen
184 eingeschraubt ist. Die Stellschraube 166 wasser oder andere von außen wirkende Flüssigkeiten
hat eine axiale Bohrung 186, die gemeinsam mit dem am Eindringen zu hindern. Der Raum /wischen der
Innengewinde der Stellmutter einen Vorsprung 188 Innenfläche der beweglichen Membran 216 und der
bildet, der für die Bewegung des Mantels 162 nach \ußcnflächc des Zylinders 120 bildet den Innenteil
außen gegen den Zylinderdeckel und den hydraulisch 45 221 der Schutzflüssigkcitskamnier 208. der mit dem
bewegten Teil des Antriebes einen Anschlag bildet, äußeren Teil der Schutzflüssigkeitskaminer mittels
Der Verschlußpfropfen 184 ist ziemlich eng in die einer odei mehrcr Bohrungen 222 im Zylinderdeckel
Axialbohrung 186 der Stellmutter 166 eingepaßt und 122 in Verbindung steht. F.in innerer Zvlinderteil 223
reicht bis zu einem ringförmigen Anschlag 190, um der Schutz.flüssigkeitskammer 208 ist durch den
den in der äußersten Lage des Mantels 162 ein An- so Raum im Zylinder 120 /wischen dem Kolben 134 und
schlag 188 der Stellmutter 166 zur Anlage gelangt. dem Basisteil 76 begrenzt und steht mittels einci HoIi-Das
Linksgewinde, das den Verschlußpfropfen 184 rung 224 im Zylinder 120 mit den anderen Teilen dei
mit dem Verbindungszapfen 164 verbindet, hindert Sehut/fliissigkcitskammer in Verbindung. Die Höh
den Pfropfen 184 am Herausdrehen und damit am rung 224 könnte auch entfallen, wenn der Indian
Loslösen vom Verbindungszapfen, was durch Rota- 55 Tische Antrieb doppeltwirkend ausgebildet wird. Di*
tion der Stellmutter 166 geschehen könnte. Der Zy- Außenfläche der beweglichen Membran 216 steht mi
ünderdeekel und die Stcllmutler sind so beschaffen dem Medium in Verbindung, das das Ventil und dei
(Fig. 5, (S), daß der Pfropfen 184 entfernt und durch Antrieb umgibt, und /war mittels einer Reihe mm
einen Posilionsan/eiger 192 ersetzt werden kann, der Bohrungen 226 im Mantel 162. Die bewegliehe Mem
einen Unterteil hat, welcher im wesentlichen mit 60 bran dient dazu, den hydrostatischen Druck des da
dem Pfropfen 184 übereinstimmt und der auf die Ventil umgebenden Mediums der Flüssigkeit, die in
gleiche Art wie der Pfropfen 184 durch Linksgewinde ncrhulb der Sehut/flüssigkeitskainmer 208 ist, /
in die axiale Bohrung 182 des Zylinderdeckel» ein- Übermitteln, so daß ein Druckausgleich /wische
geschraubt wird. Der Stellungsanzeiger 192 hat eine Schutzflüssigkeitskammer und hydrostatischem Te
innere Axialbohrung 194, die einen An/eigestab 196 65 erreicht werden kann. Dies erlaubt, daß der Manu
aufnehmen kann, der seinerseits am äußeren Ende und andere schützende Teile des Antriebs aus relali
der Kolbenstange 70 sitzt. Der Positionsan/ciger hat dünnem Material hetgestellt werden können, da si
einen üußeren und einen inneren r.ndsUlhini'sVr'n- nicht μΓΓ"ι·ιη hydrostatischem Druck misgesiM/t siui
Die flexible Membran 216 übermittelt dem hydrautischen
Antrieb auch Energie zur Bewegung des Ko;-bens und ermöglicht eine Umwälzung der Schutzflüssigkeit,
die sich innerhalb des Kolbens befindet, ohne daß in der Schutzflüssigkeitskammer 208 eine
Druckänderung stattfindet. Wenn man z. B. annimmt, daß der Kolben 134 nach innen gegen den Ventilkörper
48 bewegt wird, witd Flüssigkeit vom inneren Teil der Sehutzflüssigkeitskammer im Zylinder 120
vom Kolben durch die Bohrung 224 nach außen in die äußeren Teile der Schutzflüssigkeitskammer 208
gedrückt und bewirkt, daß sich die bewegliche Membran 216 ausdehnt. Meerwasser oder ein anderes
flüssiges Medium, in dem sich die Ventile und der Antrieb befinden, werden mittels der beweglichen
Membran durch die Bohrungen 226 nach außen gedrückt, wodurch eine Druckerhöhung in der Schutzflüssigkeitskammer
vermieden wird. Wenn der Mantcl 162 axial gegen den Ventilkörper nach außen bewegt
wird, strömt Schutzflüssigkeit durch die Bohrungen 222 in den äußeren Teil der Schutzflüssigkeitskammer
208 und verhindert so die Entwicklung eines Vakuums oder teilweisen Vakuums. Gleichzeitig bewirkt
die Flüssigkeit, die aus der Schutzkammer gedrückt wird, daß die bewegliche Membran durch das
unter Druck stehende flüssige Auüenmedium, welches
das Ventil umgibt und das durch die Bohrung 226 eindringt, nach innen gedrückt wird. Daher wird durch
die bewegliche Membran 216 Schutzflüssigkeit von einem Teil der Sehutzflüssigkeitskammer in einen anderen
gedrückt, wobei das Volumen der Schutzflüssigkeit sich ändern kann, ohne daß sich dabei der
Flüssigkeitsdruck ändert.
Zwischen dem Ventilgehäuse 4!J und dem Antriebsteil 76 wird eine feste Verbindung durch eine Vielzahl
segmentförmiger Klammern 228 (Fig. 4, 7, 8, V) erreicht.
Diese sind rund um die Flansche 72 und 78 angeordnet und halten diese in fester Verbindung. Die
ringförmigen Flansche 72 und 78 haben kegelstumpfförmige Flächen 230 und 232, die einander zugewendet
sind. Wenn das Ventilgehäuse in Verbindung mit dem Anlriebsbasisteil 76 steht, sind die Flächen 230
und 232, von der Stoßstelle gesehen, in entgegengeset/ier
Richtung, bezogen auf die Längsachse, nach außen sich erweiternd, angeordnet. Die Segmentteile
228 haben jeweils einen planen Schlitz 234, der von Freistichen begraut wird und Schrägflächen 236 und
238 begren/t. die /ur engen Verbindung mit den kegelsiumpfförmigcn
Flächen 230 und 232 auf dem Flansch des Ventilgehäuses und des Antriebskörpers
dienen. Die Ilachen 236 und 238 der Segmentklammern 228 bilden eine Art Schrägverbindung mittels
der I lachen 230 und 232 der ringförmigen Flansche, die so wirkt, daß die aneinanderstoßenden Flächen
des Ventilkörpers und des Antriebes als Folge der von außen radial auf die Seginentklainmern wirkenden
Kräfte fest zusammengepreßt werden.
Die Segmcntklummcrn befinden sich lose in einer ringförmigen Ausnehmung 239, die zwischen dem
Mantel und dem Antrieb 76 (F i g. 7, 8. '>) angeordnet
ist. Diese Ausnehmung /.wischen Mantel und Antrieb ist so gestaltet, daß die Segincntklummern daran
gehindert weiden, aus der Ausnehmung herauszulHlen, wenn der Mantel /wischen seiner inneren
und äulieren lindstclliimt bewegt wird. Hin Drehpunkl
/' ergibt sieh durch die Anordnung der ratliiilen
Teilung jeder Segincntklammer auf die kegel-HiMu
232 des Antriebskörper;76. Die
Segmentklammerii sind um den Punkt P drehbar, und
zwar zwischen einer Verriegelungsstellung (Fi g. 2, 4, 9) und einer Offenstellung (F i g. 3, 7). Die Segmentklammem
sind mit einem nach außen vorstehenden Teil 240 versehen, der in verriegelter Stellung
eine für Verricgelungszwecke vorgesehene Schrägfläche 242 berührt, die durch die Innenfläche
des Mantels 162 begrenzt wird. Die Schrägfläche 242 bringt nach der Bewegung des Mantels 1162 in Richtung
nach außen, weg vom Ventilkörper 48, wie oben beschrieben, den nach außen ragenden Teil 240 der
Segmentklammer 228 durch Berührung dazu, daß die Segmentklammern um den Punkt P in die unverriegelte
Stellung drehen (Fig. 3). Zugleich werden die herausragenden Teile 240 jeder Segmentklammer
228 gegen eine ringförmige Aussparung gedreht, die durch einen verringerten Durchmesser im Teil 244 des
Antriebes gegeben ist. Ebenso bewirkt der abstehende Teil 240 jeder der Segmentklammern, daß
durch den kleinsten inneren Durchmesser des Mantcls
162 gleichzeitig der Nasenteil 245 dreht und der Ringflansch 72 freigegeben wird (F i g. 7). Nach Erreichen
des unverriegelten Zustandes der Sogmentklammern 228 (F i g. 7) können des Ventilgehäuse
48 und der Antriebsbasisteil 76 voneinander j'etrenni
werden. Die Segmentklammern können von einein elastischen Band 234 umgeben sein, um sie in die
unverrtegelte Lage (F i g. 7) zu bewegen und sie gegen Bewegung, die durch Vibration od. ä. hervorgerufen
wird, zu sichern. Das elastische Band ist so dimensioniert, daß es eiiu· verläßliche Entriegelung dei
Klammern nicht hindert. Wie oben angedeutet sichert die Schrägfläche 242 verläßlich die sichere
Bewegung der Klammersegmente dadurch, daß dk hervorstehenden Teile 24C der Klammern mit dei
Oberfläche 242 in Berührung gelangen.
Der Zusammenbau von Ventilantrieb mit Ventil gehäuse wird erreicht durch Einführung des Ventil
teiles 68 und der Führungshülse 88 in den Ventil körper und durch Ausrichten der Flansche Ti und 7f
in die richtige Lage. Wahrend dies geschieht, be rührt der Dichtungsring 102 die konischen Flächet
96, 98, wobei er die beiden Flansche in lose Vcr bindung bringt. Der Mantelteil 162 wird dann durcl
Drehung der Stellmutter 166 einwärts in Richtunj Ventilkörper bewegt, wobei er bewirkt, daß dii
Schrägflächc 246 die äußere Fläche der Segment klammern 228 berührt. Wenn der Mantel 162 ii
seine innerste Lage gebracht worden ist, wirkt dii Schrägfläche 246 Radialkräfte auf die Segment
klammern 228 aus, wodurch die Schrägflachen de Segmentklammern und der Flansche Ventilgehiiusi
und Antriebsteil innig miteinander verbinden.
Der M-intel 162 hat einen inneren Dichtiingsrin;
248, der ein O-Ring od. dgl. sein kann und in eine ringförmigen Nut gehalten wird und die zylindrisch
Fläche 74 gegen das Ventilgehäuse 48 dichtet und si
einen Schutz gegen die Umwelt bietet und eine Ver unreinigung der Kamniersegmente und der Flansch
durch Meerwasser od. ä. hintanhalt und aiißerder
die Bildung von Bewuchs rund um die Verriegelung* konstruktion verhindert.
Wenn der Basisteil auf einem Ventil oder I Intel wasserbohrlochkopf montiert ist, ist im allgemeine
die ringförmige Vertiefung 239 zwischen dem Ar trieb und dem Mantel mit viskosen Schul/substaiuei
wie Fell, gefüllt, um Meerwasser so gut wie möglic »μπ den Kluiiimcr» frni/uhul'wii. Wenn der Ventil
antrieb an den Ventilkörper angeschlossen wird, wird eine bestimmte Menge viskoser Substanz an die
Spitze der Klammerscgmente gedrückt und hält Wasser von der Flanschfläche des Vcntilgehäuses fern.
Wenn einmal der Dichtungsring 248 an der zylindrischen Dichtungsflache 74 des Ventilgehäuses fest
anliegt, könnte, falls Druckablaßeinrichtungen nicht vorhanden sind, sich der Druck der viskosen Substanz
in dem abgedichteten Klammerraum bei zusätzlicher Bewegung des Mantels gegen den Ventilkörper
wesentlich erhöhen und so möglicherweise eine hydrostatische Verklcmmung verursachen. Um das
im Klammerbereich zu verhindern, ist eine Entlastungsleitung 250 (F i g. 4) vorgesehen, die den ringförmigen
Hohlraum 239 mit dem das Ventil umgebenden Medium verbindet, wobei ein Überdruckablaßventil
252 die Flüssigkeit aus dem Ventil herausläßt, aber das Meerwasser am Eindringen in die Leitung
250 hindert. Wenn es gewünscht wird, kann der Mantel mit einem nicht dargestellten Reinigungsfitting
ausgerüstet werden, das mit der ringförmigen Vertiefung 239, die die Segmentklammern 228 enthält,
verbunden ist. Nach dem Zusammenbau des Ventilkörpers mit dem Antriebsteil können daher
Reinigungsschläuche mit einem Reinigungsapparal verbunden werden, und es kann eine schützende Flüssigkeit
durch den ringförmigen Hohlraum gedrückt werden, die diesen von eingeschlossenem Meerwasser
reinigt.
Für Unterwassermontage des Ventilantriebes an
ein Unterwasserbohrlochkopfventilsystem, das Ventilgehäuse wie jene in Fig. 10 hat, wird der Antrieb
mit dem Mantel 162 in der geöffneten Lage (F i g. 2, 4) in die unmittelbare Nähe des Bohrlochkopfventilsystems
hinabgelassen. Für die Montage des Antriebes auf dem Ventilgehäuse ist es nötig, daß
das Ventil genau in die Achse des Antriebes gebracht wird, so daß die zu verbindenden Teile des Ventilgehäuses
und des Antriebes in der richtigen Lage sind. Um eine genaue Verbindung herzustellen, hat
die Führungsmanschette eine innen zylindrisch ausgebildete Fläche 254, die den Ventilschaft 256 in
strenger Passung aufnimmt. Der Schaft 256 hat teilweise zylindrische Flächen 258 und 260, die eine
straffe Führung der zylindrischen Fläche 254 erzielen. Die zugehörigen Führungsflächen der
Führungshülsen und des Schaftes sind relativ zur Gesamtlänge des Schiebers ziemlich lang gehalten,
womit sie eine genaue Winkelausrichtung zwischen Schieber und Spindel ermöglichen. Wenn der Schieber
in die Schließstellung bewegt wird, ist daher die Verbindung zwischen dem Schieber und der Spindel
fast vollkommen starr, und der Schieber wird, auf die
Achse der Spindel bezogen, nur einige hundertstel Millimeter abweichen können. Es ist wichtig, daß hierbei
der Kolben 134 des hydraulischen Antriebes in seiner äußersten Stellung liegt, die Verbindung von
Ventil mit Spindel und dem Ventilschaft 256 vollkommen in der Führungshülse 88 (Fi μ. 10) und der
Schieber in bezug auf die zylindrische Fläche 92 der Führungshülse 88 genau ausgerichtet wird. Das
Ventilglicd und der mit einem Wulst versehene Teil 90 der Führunpshülse 88 werden dann in das Ventilgehäuse
eingesetzt und bewirken tincn genauen Anschluß des Antriebsfliinsches 78 an den Vcntilkorpcrllansch
72 infolge der Wirkung der Ventil- und Ventilfülmingshiilse 88. Das Anlriebsgehause 76 wird
»lan:: i.· PuT.iuiin Ventilkörper 48 bewegt, um das
ringförmige Dichtungsglied 102 in Berührung mit den konischen Flächen 96, 98 des Ventilgehäuses bzw.
des Antriebes zu bringen. Wenn chis Ventilgehäuse und der Antrieb in die richtige Position gebrach;
wurden, wird der Verbindungsstift 150 abgedichtet in die zylindrische Verbiiulungsbohrimg 151 eingebracht
und erzeugt dabei eine dichte Verbindung zwischen den hydraulischen Leitungen 146 und 148.
wobei gleichzeitig eine Sicherung gegen Verdrehung.
ίο wenn sich die Stellmutter 166 um den Verbindunuszapfen
164 dreht, erzielt wird.
Nach der Bewegung des Ventilkörperflansches und des Antriebsbasisfiansches in die endgültige Stellung
und der Schaffung einer Verbindung zwischen der Ringdichtung 102 und den konischen Dichlungsflächen
wird die Stellniutter 166 rclati\ /um Verbindungszapfen
164 verdreht, was durch die Schraubverbindung zwischen der Stellmutter und dem Ver
bindungszapfen eine geradlinige Bewegung des Man tels 162 gegen den Antrieb 76 bewirkt. Die Reibung
zwischen der Slellniutter 166 und dem Mantel 162
ist durch Lager 178, 180, die /wischen die Stellmutter
und die Stirnwand des Mantels eingelassen sind, minimal. Jeder Reibung, die zwischen der Stellmutter
und dem Mantel entsteht, wird durch den Verbindungsstift 150 entgegengewirkt, die dabei jede
Drehung des Mantels gegen ilen Antricbsbasisteil 76 verhindert. Entsprechend der oben beschriebenen
Verbindung /wischen Mantel um! Stellmutter könnte der Mantel mit der Stellniutter gegen den Antrieb
rotieren, vorausgesetzt, daß die Reibung /wischen Mantel und Antriebshauteilen niedriger ist als jene
zwischen Mantel und Stellmutter. Wenn sich /.. B der Mantel gerade aus der offenen in die verriegelte
Stellung bewegt, rotiert er mit der Stellmutter, wenn die Reibung zwischen der beweglichen Membran und
dem Mantel kleiner ist als die Reibung zwischen Stellmutter
und Mantel. Bei beginnender Verbindung zwischen Mantel und Klammersegmenten wird die
Reibungskraft auf den Mantel die Reibung zwischen Stellmutter und Mantel überschreiten, und die Drehung
des Mantels relativ zum Antrieb hört auf. Jede weitere Bewegung des Mantel ist geradlinig und
nichtdrehend. wenn die Stellmutler gedreht wird, um
die Flansche des Ventilkörpers und des Antriebes in satte Berührung zu bringen. Da sich der Mantel in
Richtung zum Schieber bewegt, werden die Segmentklammern 228 durch die kegelförmigen Vurricgelungsschrägflächen
246 um den Drehpunkt /' au* der unverriegelten Stellung (Fig. 7) in die Stellunger
nach den Fig. H und 9 gedreht Diese drchendi
Klammerbewegung bewirkt, daß die inneren. divergierenden
Flächen jedes Segmentes zur Anlage an du innenliegenden Flächen 230 und 232 der Flansch«
72 und 78 gelangen. Wenn die Verriegclungsschräg fläche 246 innen gegen den Ventilkörper beweg
wird, wirken periphere Kräfte auf die Segment klammern 228, bringen so die inneren Schriigflachci
der Klammern bei 234. die Flansche des Ventil
körpers und der Antriebsbasis zur engen Anlag«, um
verformen die Ringdichtung 102. wodurch eine wirk same Dichtung bei Verbindung des Ventilgehäuse
mit dem Antrieb entsteht. Die Kraft, die die Flansch« 72. 78 zusammenbringt, wird durch die lage der Ver
ricgclungsschragflachen 246 in bezug auf die Kl.im
mcrn 228 reguliert, und so kann die Kraft, du au
die Flansche wirkt, durch bloße Drehung der Stell mutter 166 nach Wunsch reguliert werden. i)n
lliiltckrill'le dor Sogmentklammern sind proportional
mil der Kraft, die nötig ist. die Stellmutter 166 zu
drehen. Bs muß daher bei der Zusammenfügung des Antriebes mil dem Ventilgehäuse die Stcllmutler 166
nur genügend gedreht werden, um das Drehmoment niii eine vorherbestimmte Größe zu bringen, um eine
hinreichend große Preßkiiil't zwischen den Segmentklammern
und dom Flansch zu erreichen.
Wenn das Ventil und der Antrieb zusummeuiiebaut
sind und man den Auftrieb entfernen will, wird der Schieber durch den hydiaulichen Antrieb
in die Schließstellung gebracht, um die Verbindung der Ventilspindel mit dem Absperrorgan 256 innerhalb
der Führungshülse anzuordnen, liin Taucher
(oder eine ferngesteuerte Anlage) kann zum Ventil gebracht worden und kann die Slellimitter 166 des
Antriebes drehen, so daß der Mantel abgezogen werden kann. Wegen der Verbindung zwischen Stellnuilter
und Mantel und wegen der Schraubverbindung zwischen der Stellmutter und dem Verbindungs- %a
zapfen 164 wird der Mantel nach außen, vom Venlilkörpor weg. gezogen und bewirkt, daß die, entriegelnde
Fläche 242 den hei ausstehenden Teil 240 der Segmenlklainmer 228 berührt und die Segmentklammern
um den Punkt/1 in die um erriegelte Stellung
(Fig. 3) gedieht werden. Wenn der Mantel 162 hinieichond nach außen bewegt wurde, so daß die
Segnieniklammern die in F i g. 3 gezeigte Stellung erreicht haben, kann der Antrieb einfach vom Ventilkörper
nach außen abgezogen weiden. Fine Trennung von Schieber und Spindel kann hierbei nicht
erfolgen, da siel: diese Verbindung innerhalb der Führungshülse 88 befindet und die Verbindung nicht
genug seitliche Bewegungsfreiheit hat. um eine Trennung
zu erlauben. Der Schieber wird daher mit der Spindel bei der Trennung des Ventilgehäuses vom
Antrieb herausgezogen. Der deformierbare Dichtring 102 wird ebenso mit dem Ventilantrieb kraft des
ringförmigen Anschlages HO. der al· '' iltcrun« für
den Ring 102 fungiert, herausgezogen. Nur die Ventilsitze und die Schieberführungen verbleiben
nach Demontage des Antriebes im Ventilgehäuse.
Obwohl die vorliegende Erfindung in bezug auf eine Schiebenenlilkonstruktion und speziell auf eine
Variante, die für Unterwasserverwendung geeignet ist. beschrieben wurde, kann die Erfindung für viele
andere Yentilnpen angewendet werden. Sie ist überdies
auch bei anderen mechanischen Geräten verwendbar.
Claims (7)
- Patentansprüche:I. Mit einem Antrieb versehenes l'nterwasser-Sehieberveniil. bei welchem Ventilgehäuse und Amriebsgehause je mit einem Mansch versehen sind, welche beiden Flansche mit schräg zur 1 l.inschachse \ ei laufenden Oberflächenpartien ausgebildet sind, die durch mehrere über den Umfang der Flansche verteilte, schwenkbar angeord-Klunimern miteinander verriegelt werden, deren jede mit einem Schlitz versehen ist, der den schlügen OberflUchenpartien der Flansche angepaßte SchrügflUehen aufweiht, wobei diese Klammern schwenkbar innerhalb einer in Axialrichtung der Flansche verschiebbaren Hülse angeordnet sind, welche an ihrem l|inenumfang mit Gleitflilchcn ausgebildet ist, die auf den Außenumfung der Klammern bei der Längsverschiebung der Hülse zur Anlage kommen, dadurch· gekennzeichnet, daß die Hülse von einem Mantel (162) gebildet wird, welcher den von einem hydraulischen Zylinder (120) gebildeten Antrieb des Ventils umgibt und mit dem Zylinder (120) an dessen dem Ventil abgewendeten Stirnendc durch einen Gewindezapfen (164) verbunden ist.
- 2. Ventil nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem mit dem Zylinder (120) fest verbundenen Gewindezapfen (164) eine Verstellmutter (174) aufgeschraubt ist. mit der der Mantel (162) verdr.hbar. aber axial unverschiebbar verbunden ist.
- 3. Ventil nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Mantels (162) und um den Antrieb herum eine biegsame Membran (216) angeordnet ist. die eine Druckausgleichskammer begrenzt, die mit einem strömungsfähigen Medium gefüllt ist. und daß jedes Stirnende der im wesentlichen hohlzylindrischen Membran (216) gegenüber dem Antrieb abgedichtet ist. wobei der Mantel (162) mit öffnungen (226) versehen ist.
- 4. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß jede Klammer (228) mit der Kante einer ihrer den Schlitz (234) begrenzenden Schrägflächen (236. 238) einen Gelenkpunkt (P) für die Schwenkbewegung der Klammer relativ zum Antrieb bildet und daß sich die nicht diesen Gelenkpunkt aufweisende Schrägflache (236) der Klammer soveit nach innen erstreckt wie dieser Gelenkpunkt (P).
- 5. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber in an sich bekannter Weise mit der Schieberspindel gelenkig derart verbunden ist, daß der Schieber (68) im Betrieb des Ventils seitliche Bewegungen relativ zur Schieberspindel (70) ausführen kann und daß in den Antrieb eine Führungshülse (88) eingesetzt ist.
- 6. Ventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (88) mit einem Gewinde am Flansch (78) des Antriebes befestigt ist und mit ihrer Außenfläche (92) eng in einer Bohrung (94) des Ventilgehäuseflansches sitzt
- 7. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (162) an seiner Innenfläche. an seinem dem Ventil zugewendeten Ende eine Dichtung (248) trägt.Hierzu 2 Blatt Zeichnunecn
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