DE190190C - - Google Patents

Info

Publication number
DE190190C
DE190190C DENDAT190190D DE190190DA DE190190C DE 190190 C DE190190 C DE 190190C DE NDAT190190 D DENDAT190190 D DE NDAT190190D DE 190190D A DE190190D A DE 190190DA DE 190190 C DE190190 C DE 190190C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
temperature
measuring
ranges
temperature coefficient
measuring system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT190190D
Other languages
English (en)
Publication of DE190190C publication Critical patent/DE190190C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/20Modifications of basic electric elements for use in electric measuring instruments; Structural combinations of such elements with such instruments
    • G01R1/203Resistors used for electric measuring, e.g. decade resistors standards, resistors for comparators, series resistors, shunts

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 190190-KLASSE 21 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. März 1907 ab.
Durch das D. R. P. 181496 wird eine Schaltungsanordnung für elektrische Meßinstrumente mit mehr als einem Spannungsmeßbereich geschützt, deren niedrigster in bekannter Weise mittels eines Temperaturnebenschlusses in seinen Angaben von Temperatureinflüssen unabhängig gemacht wird, während unter Beibehaltung dieses einen Nebenschlußwiderstands die Vorschaltwiderstände der höheren Meßbereiche zur Verhinderung der Überkompensierung von Temperatureinflüssen auf deren Angaben in kennzeichnender Weise passend gewählte positive Temperaturkoeffizienten, erhalten. Eine andere Möglichkeit der Kompensierung besteht darin, dem Meßsystem für jeden zu kompensierenden Spannungsmeßbereich α, b, c, d, e einen besonderen Temperaturnebenschluß wna, η>φ «sw. parallel zu schalten, wie Fig. 1 zeigt.
Auch bei der Schaltungsanordnung nach vorliegender Erfindung wird die Kompensierung von Temperatureinflüssen' auf die Angaben eines Meßbereichs — zweckmäßigerweise des niedrigsten ■— in bekannter Weise mittels eines zum Meßsystem gelegten Nebenschlußwiderstandes vorgenommen. Das die Verhinderung der Überkompensierung von Temperatureinflüssen auf die Angaben der übrigen Meßbereiche (b, c, d, e) kennzeichnende
Merkmal besteht jedoch in dem Zu- bezw. Abschalten von Teilwiderständen wnb, wnc, Wnd, wne zu bezw. von dem oben erwähnten Nebenschlußwiderstand wna (Fig. 2) oder zu bezw. von dem Meßsystem sm innerhalb des Verzweigungsstromkreises (Fig. 3). Diese An-Ordnungen ermöglichen es, den zur Kompensierung von Temperatureinflüssen auf die Angaben des niedrigsten Meßbereiches erforderlichen Temperaturnebenschluß wna als Teilwiderstand der Temperaturnebenschlüsse (Fig. 2) bezw. als Universalnebenschluß (Fig. 3) für alle höheren Meßbereiche zu benutzen. Die dadurch erzielte Raum- und Materialersparnis erleichtert die Durchführung der Aufgabe, alle temperaturabhängigen Widerstände so anzuordnen, daß sie wechselnden Temperatureinflüssen in gleicher Weise folgen. Kommt es darauf an, den Kombinationsstrom bei der Kompensierung der höheren Spannungsmeßbereiche möglichst klein zu halten, so wird man den Nebenschlußwiderstand des niedrigsten Meßbereichs durch Zuschalten von Teilwiderständen mit hohen Temperaturkoeffizienten ergänzen (Fig. 2). Wo die Rücksicht auf die Größe des Kornbinationsstromes zurücktreten kann, ist es ganz besonders vorteilhaft, die Überkompensierung von Temperatureinflüssen auf die Angaben der höheren Meßbereiche dadurch zu verhindern, daß man dem für.den niedrigsten Meßbereich notwendigen Nebenschlußwiderstand temperaturunabhängige Teilwiderstände zuschaltet (Fig. 2). Eine Vergrößerung des Kombinationsstromes für die höheren Meßbereiche erreicht man durch Zuschalten von temperaturunabhängigen Teilwiderständen zum Meßsystem sm (Fig. 3) anstatt zum Nebenschlußwiderstand. Diese beiden letzten Schal-
tungsanordnungen eignen sich besonders für mehrstufige Strommesser, bei denen mehr als ein Meßbereich (α, b, c, d, e) an einem einzigen Abzweigwiderstand Wm geschaffen werden sollen, und in noch erhöhtem Maße dann, wenn Meßsystem, Vorschaltwiderstände, Umschaltevorrichtung und ein hauptstromdurchflossener Meßwiderstand W1n in einem handlichen Gehäuse zu vereinigen sind (Fig. 4).
Würde die Überkompensierung der höheren Meßbereiche so groß sein, daß die Zuschaltung von Teilwiderständen mit verschwindend kleinen oder negativen Temperaturkoeffizienten zum Nebenschlußwiderstand des niedrigsten
Meßbereichs für sich allein die Überkompensierung nicht verhindern könnte, so ist es notwendig, dem Meßsystem Teil widerstände von hohen positiven Temperaturkoeffizienten für die höheren Meßbereiche anzufügen.
Sollen endlich die Kombinationsströme für alle Meßbereiche gleich groß sein, so hat die Zuschaltung von passend gewählten Teilwiderständen für die höheren Meßbereiche sowohl im Meßsystem- wie auch im Nebenschlußstromkreis zu erfolgen.
Es ist unter Umständen zweckmäßig, die Verhinderung der Überkompensierung von Temperatureinflüssen auf die Angaben der höheren Meßbereiche mit Hilfe von Temperaturnebenschlüssen nach vorliegender Erfindung nur bis zu dem Meßbereich vorzunehmen, der auch ohne Verwendung eines Temperaturnebenschlusses temperaturunabhängige Angaben liefern würde. Alle höheren Spannungsmeßbereiche brauchen dann nur noch einen gemeinsamen Nebenschlußwiderstand Wn^ zu erhalten, der so zu bemessen ist, daß er die Instrumentangaben für den in sm und in rvnx fließenden Kombinationsstrom temperaturunabhängig macht.
Selbstverständlich kann die neue Schaltungsanordnung zur Kompensierung von Temperatureinflüssen jeder Art bei Gleich- und Wechselstrominstrumenten angewendet werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schaltungsanordnung für elektrische Meßinstrumente jeder Stromart, insbesondere für Strom-, Spannungs- und Leitungsmesser mit mehr als einem Spannungsmeßbereich, deren einer in bekannter Weise mittels eines dem Meßsystem parallel geschalteten Nebenschlußwiderstandes in seinen Angaben temperaturunabhängig gemacht wurde, dadurch gekennzeichnet, daß die in gleichfalls bekannter Weise für die übrigen — höheren oder niedrigeren — Spannungsmeßbereiche dem Meßsystem parallel zu schaltenden Temperaturneben-Schlüsse dadurch hergestellt werden, daß nur der Widerstand oder daß der Widerstand und der Temperaturkoeffizient einer oder beider Stromverzweigungen durch Zu- bezw. Abschalten von Teilwiderständen passend ergänzt bezw. geändert werden, zu dem Zweck, die Überkompensierung von Temperatureinflüssen auf die Angaben der höheren Meßbereiche unter Benutzung eines relativen Minimums von temperaturabhängigen Widerständen zu verhindern.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturkoeffizient des für den niedrigsten Meßbereich berechneten Nebenschlußwiderstand oder des Meßsystemzweiges zwecks richtiger Kompensierung der höheren Meßbereiche durch Zu- bezw. Abschalten von Teilwiderständen mit ver-
    , schwindend kleinenTemperaturkoeffizienten verringert wird, zu dem Zweck, das zur Kompensierung des niedrigsten Meßbereichs im Meßsystem vorhandene bezw. im Nebenschlußwiderstand erforderliche Minimum von temperaturabhängigen Widerständen auch bei der Kompensierung der höheren Meßbereiche ohne Vermehrung voll auszunutzen.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturkoeffizient des Meßsystemzweiges zwecks richtiger Kompensierung der höheren Spannungsmeßbereiche durch Zuschalten von Teilwiderständen mit positiven Temperaturkoeffizienten vergrößert wird, zu dem Zweck, die Überkompensierung von Temperatureinflüssen auf die Angaben der höheren Meßbereiche selbst dann zu verhindern, wenn die Zuschaltung von Teilwiderständen mit verschwindend kleinen oder negativen Temperaturkoeffizienten zum Nebenschlußwiderstand des niedrigsten Meßbereichs für sich allein nicht zum Ziele führen würde.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT190190D Active DE190190C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE190190C true DE190190C (de)

Family

ID=453666

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT190190D Active DE190190C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE190190C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE190190C (de)
EP0929818A1 (de) Elektrische schaltung zur ermittlung eines laststroms
DE196662C (de)
DE205228C (de)
DE146185C (de)
DE213958C (de)
DE621367C (de) Schaltung zur Messung des Betriebszustandes, insbesondere des jeweiligen Lade- und Entladezustandes einer elektrischen Sammlerbatterie
DE600128C (de) Vorrichtung zum Konstanthalten von Spannungen
DE420579C (de) Verstaerkerschaltung
DE236329C (de)
DE640703C (de) Schaltungsanordnung zur Unterdrueckung der Spannungsabhaengigkeit mit Gleichstrom betriebener Brueckenschaltungen, insbesondere bei Roehrengalvanometerschaltungen
DE122727C (de)
DE188768C (de)
DE287461C (de)
DE225939C (de)
DE411650C (de) Kompensations-Messverfahren unter Verwendung eines fremderregten elektrodynamischen Wechselstrom-Nullinstruments
DE278201C (de) Einrichtung zum Messen von durch Leitungen str¦menden Gasen auf elektrischem Wege
DE221343C (de)
DE236402C (de)
DE719070C (de) Roehrenvoltmeter in Brueckenschaltung zur Messung von Gleichspannungen
DE173844C (de)
DE153395C (de)
DE287054C (de)
DE220857C (de)
DE213845C (de)