DE190207C - - Google Patents

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DE190207C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/16Apparatus having rotary means, other than rotatable nozzles, for atomising the cleaning liquid

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
ATENTSCHRIFT
Vr 190207 KLASSE 26 d. GRUPPE
CARL FRANXE in BREMEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1906 ab.
Es sind rotierende Gaswäscher bekannt, bei denen der Raum zwischen der Welle und dem Gehäuse durch Waschkörper vollständig ausgefüllt wird, an deren von der Waschflüssigkeit benetzten Flächen das zu waschende Gas entlang streicht. Gemäß der Erfindung bestehen diese Waschkörper aus einzelnen Elementen, die dem den Apparat im wesentlichen in grader Richtung der Länge nach durchziehenden Gasstrome schräg zur Achse stehende schmale Fläche darbieten. Es wird dadurch gegenüber den Wäschern mit- senkrecht zur Hauptbewegungsrichtung des Gasstromes gerichteten Stoßflächen der dem Gasstrome gebotene Widerstand erheblich vermindert, während anderseits infolge der mehrmaligen Teilung und Wiedervereinigung des im wesentlichen als Ganzes erhalten bleibenden Gasstromes vor und hinter den schmalen Waschkörperelementen die Berührung mit den Waschflächen inniger ist, als bei den bekannten Einrichtungen, bei denen der Gasstrom in einzelne Stromfäden zerlegt, durch schräg zur Achse verlaufende oder schlangenförmig gewundene enge Kanäle geführt wird.
Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel in Fig. ι in der Seitenansicht, teils im Längsschnitt und in Fig. 2 im Querschnitt veranschaulicht. Die den ganzen Räum zwisehen der Welle b und dem Gehäuse c ausfüllenden Wascheinlagen α bestehen aus einzelnen Stäben, Brettchen oder Blechen und sind derart um die Welle angeordnet, daß sie dem den Apparat im wesentlichen in der Achsenrichtung durchziehenden Gasstrome schräg zur Achse stehende schmale Flächen darbieten, an denen er entlang gleiten muß. Die Waschflüssigkeit wird in der üblichen Weise im Gegenstrom zum Gasstrom durch den Apparat geleitet. Die W'aschein-lagen a können verschiedene Form und Anordnung erhalten. Bei den Fig. 1, 2, 3 und 5 sind Brettchen oder Bleche, bei Fig. 4 und 6 Stäbe vorgesehen.
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen eine jalousieartige Anordnung der einzelnen Eirilagebrettchen d rund um die Welle.
In Fig. 5 sind die einzelnen Einlagebrettchen e radial, aber ebenfalls schräg zur Richtung des Gasstromes, angeordnet.
Fig. 4 und 6 zeigen die Anordnung von runden Stäben und von hochkant liegenden eckigen Stäben g rund um die Welle, bei denen also ebenfalls die vom Gasstrom getroffenen Flächen schräg zu dessen Richtung stehen.
Um das Waschwasser zwangläufig entgegengesetzt dem Gasstrom zu führen, ist der untere Teil des Apparates durch Scheidewände h (Fig. 1) in einzelne Abteilungen geteilt, in die das Wasser nacheinander eintritt. Diese Scheidewände kann man auch durch den ganzen Querschnitt des Apparates reichen lassen, indem man ihren im Gasraum liegen-
den oberen Teil i durchlocht. Die einzelnen Waschkörper sind durch Mannlöcher k (Fig. ι und 2) zugänglich.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Rotierender Gaswäscher mit den Raum zwischen Welle und Gehäuse vollständig ausfüllenden Waschkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die Waschkörper aus einzelnen Elementen bestehen, die dem den Apparat im wesentlichen in gerader Richtung der Länge nach durchziehenden Gasstrome schräg zur Achse stehende schmale Flächen darbieten1.
  2. 2. Rotierender Gaswäscher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Waschkörper aus einzelnen schräg zur Achse gerichteten Blechen oder Platten zusammengesetzt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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