DE1902425A1 - Verteiler oder Koppelfeld mit pneumatisch gesteuerter Verknuepfung der Ein- und Ausgaenge - Google Patents

Verteiler oder Koppelfeld mit pneumatisch gesteuerter Verknuepfung der Ein- und Ausgaenge

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DE1902425A1
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15CFLUID-CIRCUIT ELEMENTS PREDOMINANTLY USED FOR COMPUTING OR CONTROL PURPOSES
    • F15C3/00Circuit elements having moving parts
    • F15C3/06Circuit elements having moving parts using balls or pill-shaped disks

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  • Multiple-Way Valves (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

  • Verteiler oder Koppelfeld mit pneumatisch gesteuerter Verknüpfung der Ein- und Ausgänge Die Erfindung betrifft einen Verteiler oder Koppelfeld, dessen nach Art einer Matrix angeordneten Ein- und Ausgänge über pneumatische Steuerelemente miteinander verknüpfbar sind.
  • Aus der Nachrichtentechnik ist es bekannt, für das Verknüpfen vorbestimmter Sin- und Ausgänge einer Matrix auch als Zeilen- und Spaltenleitungen bezeichnet, Dioden zu verwenden, während in der Rechenmaschinentechnik bei den sogenannten Kreuzschienenverteilern das Verknüpfen mechanisch erfolgte.
  • Diese Arten der Verknüpfung sind bei in zunehmendem Maße auf vielen Gebieten der Technik zur Anwendung gelangenden pneumatischen Regelungen und pneumatischen Steuerungen nicht gut anwendbar. Wegen der vielen Vorteile der Pneumatik dehnt sich diese Technik auf immer kompliziertere Regel- und Steueraufgaben aus, so daß bei der Ausführung von umfangreichen und komplexen pneumatischen Schaltungen Matrixen von großem Vorteil wären. Zwar ist es grundsätzlich möglich, an den Kreuzungspunkten solcher Netzwerke, also den Kreuzungspunkten von zeilen- und spaltenweise angeordneten pneumatischen Leitungen diese mit Hilfe von an sich bekannten pneumatischen Logikelementen zu verknüpfen in der Weise, daß je nach der gestellten Aufgabe ein pneumatisches Eingangssignal in ein pneumatisches Ausgangssignal der Spalten umgewandelt oder aber zurückgehalten wird. Eine solche Schaltung wird jedoch sehr unübersichtlich und benötigt viel Raum. Insbesondere muß im Falle der Umstellung oder der Anpassung der pneumatischen Regelung oder Steuerung an eine neue Aufgabe oder an geänderte Parameter die gesamte Schaltung erneuert werden.
  • Dies ist sehr umständlich, abgesehen von den Kosten und der hierfür benötigten Zeit.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, hier Abhilfe durch eine pneumatische Matrix zu schaffen, die wenig Raum beansprucht, übersichtlich. und insbesondere jeder neuen Schaltaufgabe leicht und schnell anpaßbar ist.
  • Ausgehend von einem Verteiler oder Koppelfeld, dessen nach Art einer Matrix angeordneten Ein- und Ausgänge über pneumatische Steuerelemente miteinander verknüpfbar sind, ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß jeweils mehrere auf je einen gemeinsamen Ausgang wirkende ODER-Funktionen darstellende pneumatische Steuerelemente die Spalten und deren einzelne Steuereingänge die Zeilen der Matrix bilden, und daß die Verknüpfungspunkte druckmitteldurchlässig sind.
  • Nach einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind die Yerknüpfungspunkte Durchbrüche einer sich annähernd über die gesamte Matrix erstreckenden Dichtungsplatte, die zwischen den Zeilenleitungen und den pneumatischen Steuerelementen auswechselbar angeordnet ist.
  • Die erfindungsgemäße pneumatische Matrix weist also als Spalten an sich bekannte Mehrfach- oder Schaltelemente auf, denen die Jeweils einen Impuls auslösenden Zuleitungen als Zeilen zugeordnet sind. Auf diese Weise ist eine außerordentlich übersichtliche und raumsparende Anordnung möglich. Nach der bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind zwar für alle Einzelelemente der Nehrfachschaltelemente Verbindungsöffnungen vorgesehen; ein Wirksamwerden dieser Öffnungen ist Jedoch erst dann gewährleistet, wenn in die Dichtungsplatte an den gewünschten Verknüpfungspunkten DurchbrUche vorgesehen sind. Lediglich an diesen Stellen wird also ein Signal übertragen. Für das Anpassen an eine neue Aufgabe oder an neue Parameter ist nunmehr nur noch das Auswechseln der Dichtungsplatte nötig Die Durchbrüche in der Dichtungsplatte können gebohrt, gestanzt oder in ähnlicher Weise hergestellt sein.
  • Um das Anpassen oder Umstellen der Matrix weiter zu vereinfachen, sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung alle möglichen Verknüpfungspunkte auf der Dichtungsplatte vorgezeichnet, vorzugsweise aber vorgestanzt.
  • Die Durchbrüche können nunmehr allein dadurch hergestellt werden, daß an den gewünschten Kreuzungspunkten, an denen ein Signal übertragen werden soll, die Vorstanzungen durchstoßen werden.
  • In der weiteren Ausbildung der Erfindung sind die Steuerelemente statische Steuerelemente, die als Betätigungsorgane Kugeln aufweisen, die in ihren Wirkungsrichtungen von Kammerwänden bildenden elastischen Dichtungen gehalten sind und die Ausgänge öffnende oder schließende Stellglieder beaufschlagen. Die Stellglieder sind vorzugsweise als federbelastete Doppelkegelventile ausgebildet.
  • Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung mehr oder minder schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben.
  • Im einzelnen zeigen Figur 1 eine im Schnitt dargestellte Draufsicht auf eine Matrix gemäß der Erfindung, Figur 2 einen Schnitt gemäß der Linie AB in Figur 1 und Figur 3 einen Schnitt gemäß der Linie CD in Figur 2, wobei der besseren Übersicht halber Betätigungsorgane weggelassen sind.
  • Eine in Figur 1 in vergrößertem Maßstabe dargestellte, lediglich fünf Zeilen und fünf Spalten aufweisende pneumatisch arbeitende Matrix besteht aus fünf quaderförmigen Teilkörpern 1, die Je fünf zylindrische Bohrungen oder Kammern 2 gleichen Durchmessers aufweisen, die je eine Kugel 3 mit nur wenig kleinerem Durchmesser aufnehmen. Die Teilkörper t sind unter Zwischenschalten von elastischen Dichtungen 4 vermittels eines Endstückes 5 und eines Schaltkopfes 6 durch Schrauben 7 zusammengehalten derart, daß die zylindrischen Kammern 2 der einzelnen Teilkörper 1 miteinander fluchten. Auf diese Weise ergeben sich für die Spalten der Matrix durchgehende Zylinder, in welchen die Kugeln 3 leicht gleitend gelagert und gegeneinander durch die elastischen Dichtungen 4 getrennt sind.
  • Jede Kammer 2 weist einen Eingang 8 auf (vgl. Fig. 2 und 3).
  • Die Eingänge sind jeweils für jede Zeile durch einen Luftzuleitungskanal 12 und über Bohrung 8 a in einem Verteilungsstüok 10 verbunden. Zur Luftzuführung oder zur Weiterleitung ist der Zuleitungskanal 12 mit Schlauchanschlüssen 11 versehen (vgl. Fig. 3). Alle Verteilungsstücke 10 sind mit ihren Teilkörpern 1 mittels Schrauben 13 verbunden.
  • Schließlich ist eine Dichtungsplatte 9 vorgesehen, die sich über die ganze Matrix erstreckt und als Dichtung zwischen den Eingängen 8 der Teilkörper 1 und den Bohrungen 8 a der Verteilungsstücke 10 zwischengeschaltet ist. Die Dichtungsplatte ist an den Stellen, an denen ein Eingangssignal von einer Zeile - jeweils-verkörpert durch einen Teilkörper 1 -an eine Spalte - in den noch zu beschreibenden Schaltkopf verkörpert - weitergegeben werden soll, mit einem Loch 30 versehen. An den Stellen, an denen ein Signal von der Zeile nicht an die Spalte weitergegeben werden soll, ist die Dichtungsplatte 9 unversehrt. Die Löcher 30 können gebohrt, gestanzt oder durchstoßen sein. Die Stellen, an denen die Löcher sitzen müssen, sind in hier nicht dargestellter Weise durch einen Aufdruck markiert. Diese Stellen können aber auch vorgestanzt sein, so daß sie, wenn nötig, mit einem einfachen Werkzeug durchstoßen werden können.
  • Im Schaltkopf 6 sind die Ausgangssignale erzeugenden Schaltelemente untergebracht. Entsprechend den die fünf Spalten bildenden, miteinander fluchtenden zylindrischen Kammern 2 (vgl. Fig. 1 und 2) sind im Schaltkopf 6 fünf Federkammern 17 vorgesehen, die jeweils durch eine Öffnung 26 mit der Außenluft in Verbindung stehen und in denen Schaltkegel 14 angeordnet sind. Die Schaltkegel 14 besitzen jeweils einen flachen Ansatz 18, mit dem sie durch weiche Federn 16 gegen die Kugeln 3 gedrückt werden. Durch Schlauchanschlüsse 19 wird Zuluft in fünf Luftkammern 20, die über Öffnungen 21 alle miteinander in Verbindung stehen, geführt. Nach außen sind die Luftkammern 20 mittels eines Deckels 24 und einer Dichtung 25 verschlossen.
  • Die für jede Spalte vorgesehenen Luftkamiern 20 sind mit den ebenfalls für jede Spalte vorgesehenen Federkammern 17 jeweils durch Öffnungen 22 verbunden, die auf beiden Seiten die Sitze für die Schaltkegel 14 und je einen weiteren Kegel 15 bilden. Die Kegel 15 sind über je einen jeweils durch die Öffnungen 22 hindurchragenden Hals 31 mit den Schaltkegeln 14 verbunden, insbesondere ineinandergeschraubt, und arbeiten mit ihren zugeordneten Sitzen als Doppelkegelventile. Wenn der Schaltkegel 14 schließt, öffnet der Kegel 15 und umgekehrt.
  • Jede Öffnung 22 weist eine Bohrung 33 auf, die mit einem Schlauchanschluß 23 verbunden ist, durch die die Ausgang signale weitergeleitet werden.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung ist folgendes; In der Nullstellung befinden sich alle Kugeln 3 der Matrix in der in Figur 1 im wesentlichen dargestellten Ruhestellung, in welcher die Federn 16 ihre zugeordneten Schaltkegel in bezug auf Figur 1 nach oben drücken und dabei über die Kegel 15 ein Weiterleiten der bei 19 anstehenden Zuluft durch die Öffnungen 22 und die Bohrungen 33 verhindern; vgl. z. B. die in bezug auf Figur 1 linke Spalte der Matrix.
  • Trifft ein Eingangssignal einer Zeile auf ein Loch 30 in der Dichtungsplatte 9, so wird der Luftdruck in die entsprechende Kammer 2 geleitet, z. B. in die Kammern 2 a und 2 b. Dadurch werden alle Kugeln 3 oberhalb dieser beiden Zeilen nach oben gegen das Endstück 5 und alle Kugeln 3 unterhalb dieser Zeilen nach unten gedrückt. Hierbei werden die zugehörigen Doppelkegel 14/15, die durch die Feder 16 nach oben gedrückt waren und deshalb die Verbindung zwischen Zuluft und Auagangssignal gesperrt hatten, ebenfalls nach unten gedrückt, so daß die Kegel 15 a und 15 b die Verbindung zu den Ausgangsanschlüssen 23 freigeben, während die Schaltkegel 14 a und 14 b die Druckräume, also die Pederkawsern 17 a und 17 b abschließen. Wirkt kein Ausgangssignal auf eine Spalte, so drückt die Feder 16 alle ihr zugeordneten Kugeln nach oben und sperrt über den Kegel 15 das Ausgangssignal dieser Spalte ab.
  • Aus dem Vorhergehenden ergibt sich, daß als pneumatische Steuerelemente sogenannte statische Steuerelemente verwendet sind. Selbstverständlich können ohne an dem Erfindungsgedanken etwas zu ändern, die Schaltelemente anders ausgebildet sein; z. H. könnten flache Scheiben an die Stel-Le der kugeln 3 treten. Hierdurch kann der Raumbedarf der Matrix noch mehr verkleinert werden, Patentansprüche

Claims (6)

  1. Patentansprüche 1. Verteiler oder Koppelfeld, dessen nach Art einer Matrix angeordneten Ein- und Ausgänge über pneumatische Steuerelemente miteinander verknüpfbar sind, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß jeweils mehrere auf je einem gemeinsamen Ausgang (23) wirkende ODER-Funktionen darstellende pneumatische Steuerelemente (3) die Spalten und deren einzelne Steuereingänge (11) die Zeilen der Matrix bilden, und daß die Verknüpfungspunkte (8/8 a) druckmitteldurchlässig sind.
  2. 2. Verteiler nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c hn e t , daß die Verknüpfungspunkte (8, 8 a) Durchbrüche (30) einer sich annähernd über die gesamte Matrix erstrekkenden Dichtungsplatte (9) sind, die zwischen den Zeilenleitungen (ii) und den pneumatischen Steuerelementen (3) auswechselbar angeordnet ist.
  3. 3. Verteiler nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c n e t , daß alle möglichen Verknüpfungspunkte (30) auf der Dichtungsplatte (9) vorgezeichnet, vorzugsweise aber vorgestanzt sind.
  4. 4. Verteiler nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c hn e t , daß die pneumatischen Steuerelemente (3) statische Steuerelemente sind.
  5. 5. Verteiler nach den Ansprüchen 1, 2 und 4, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Steuerelemente (3) als Betätigungsorgane Kugeln aufweisen, die in ihren Wirkungsrichtungen von Kammerwänden bildenden, elastischen Dichtungen (4) gehalten sind und die Ausgänge (23) öffnende oder schließende Stellglieder (14/15) beaufschlagen.
  6. 6. Verteiler nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z e i c n e t , daß die Stellglieder (14/15) federbelastete Doppelkegelventile sind.
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DE1902425B2 DE1902425B2 (de) 1973-02-08
DE1902425C DE1902425C (de) 1973-08-30

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