DE190245C - - Google Patents

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DE190245C
DE190245C DE1906190245D DE190245DD DE190245C DE 190245 C DE190245 C DE 190245C DE 1906190245 D DE1906190245 D DE 1906190245D DE 190245D D DE190245D D DE 190245DD DE 190245 C DE190245 C DE 190245C
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DE
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rake
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grain
attached
reel
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Expired
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DE1906190245D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D57/00Delivering mechanisms for harvesters or mowers
    • A01D57/01Devices for leading crops to the mowing apparatus
    • A01D57/02Devices for leading crops to the mowing apparatus using reels
    • A01D57/04Arrangements for changing the position of the reels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
190245 KLASSE 45 c. GRUPPE
GISBERT FORTMANN in CÖLN-EHRENFELD.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. April 1906 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Ablegevorrichtung für Getreide mit in Form eines Haspels um eine wagerechte Achse rotierenden Rechen, die eine Rückwärtsablage bewirken, wodurch eine Grasmähmaschine zum Mähen von Getreide brauchbar wird. Es sind bereits Ablegevorrichtungen für Getreide an Grasmähmaschinen bekannt geworden, bei welchen außer dem Haspel eine besondere
ίο Ablegevorrichtung in Form einer endlosen, über den Ablegetisch gleitenden Kette, Tuch oder dergl. vorhanden ist, oder aber es sind um eine senkrechte Achse rotierende Rechen vorgesehen. Bei dem Gegenstand vorliegender Erfindung sind jedoch die in Form eines Haspel sum eine wagerechte Achse rotierenden Rechen, welche zu ihrem Antrieb weniger Kraftaufwand erfordern als solche, die um eine senkrechte Achse rotieren und welche an einer Seite stets hochgehoben werden müssen, um den auf der Maschine sitzenden Arbeiter nicht zu treffen, so eingerichtet, daß sie gleichzeitig das Ablegen des Getreides nach rückwärts besorgen.
In beiliegender Zeichnung ist die neue Ablegevorrichtung für Getreide mit Rückwärtsablage an Grasmähmaschinen beispielsweise dargestellt und zeigt Fig. 1 den Teil einer Grasmähmaschine, an welchem die Ab:
legevorrichtung angebracht ist, in der Vorderansicht, teilweise im Schnitt, und Fig. 2 eine Seitenansicht, während die Fig. 3 bis 11 Einzelheiten der Ablegevorrichtung zeigen.
Die Ablegevorrichtung hat zwei wagerechte übereinanderliegende Wellen a, a1, von welchen die untere α mittels eines Kettengetriebes k, k1 von dem Laufrad Q. der Mähmaschine angetrieben wird, welche Bewegung durch ein Kegelradgetriebe n>, wl auf die obere Welle a} übertragen wird. Die obere Welle a1 trägt das Haspelkreuz, dessen vier Arme/"1, /2, /3 und /4 Gleitbahnen bilden, in welchen die vier Rechenarme r1, r2, rs und r4 geführt sind, welche das Raffen und gleichzeitig auch das Ablegen des Getreides besorgen. Unmittelbar hinter dem Haspelkreuz ist eine an sich bekannte Kurvenbahn R feststehend angeordnet, und zwar in senkrechter Lage. Diese Kurvenbahn JR besitzt in bekannter Weise zwei Kurvenführungen, vondenen die größere c, wie nachstehend noch näher beschrieben, das Ablegen und die kleinere b das Raffen bewirkt und welche ebenfalls in bekannter Weise mit Weichen d, d1 versehen sind, die die Wirkung beider Bahnen regeln. Die in den Gleitflächen der vier Anne/1,/2,/3 und /4 des Haspelkreuzes geführten Rechenarme r1, r2, r3 und r4 tragen an ihrem oberen Ende je eine Rolle e, welche in die Kurvenführungen b, c der Kurvenbahn R hineinragen und gezwungen sind, bei einer Drehung des Haspelkreuzes diesen Kurvenführungen zu folgen, wodurch die Rechenarme r1, r2, r3 und r4 in den Gleitbahnen der Arme des Haspelkreuzes hin und her geschoben werden, und wodurch ihre Stellung zu der Achse al
derart geregelt wird, daß die Rechen, falls die Rollen e gezwungen werden, der Führung b oder c zu folgen, entweder nur als Raffer oder als Ableger wirken.
Um die Stellung der Weichen d, dl und die Wirkung der Rechenarme r1, r2, r3 und r4 zu regeln, ist eine ebenfalls an sich bekannte Einrichtung getroffen, die nachstehend beschrieben werden soll. Auf der oberen
ίο Achse al ist außer dem Haspelkreuz unmittelbar hinter diesem ein Zahnrad \ (Fig. 6) befestigt, welches in ein in der Kurvenbahn R gelagertes Zahnrad ^1 (Fig. 4) eingreift, wodurch eine Welle χ in Bewegung gesetzt wird. An der einen Stirnseite der Welle χ (Fig. 3) ist an einem exzentrischen Zapfen die Klinke i drehbar befestigt, welche in die Zähne eines Zahnradsektors s eingreift und bei jedesmaliger Umdrehung der Welle χ diesen um einen Zahn weiterbewegt. Eine Klinke ν dient zur Arretierung des mit einem Gegengewicht g ausgerüsteten Zahnradsektors s. Sobald die Klinke i in den letzten Zahn des Zahnradsektors s eingreift, stößt ein an diesem befestigter Anschlag η an einen Haken p, wodurch mittels eines Hebels / die Weiche d geöffnet wird, so daß die Rolle e des die Weiche zunächst passierenden Rechenarmes r in die Ablegebahn c eintreten muß und so gezwungen wird, dieser zu folgen, wodurch der betreffende Rechenarm als Ableger wirken muß. Ist die Rechenrolle e in die Ablegebahn eingetreten, so stößt sie in deren Verfolgung an eine in dieselbe hineinragende Klinke m (Fig. 2 und 3) und drückt diese zurück, wodurch ein Zapfen q und eine Zugstange t so bewegt werden, daß vermittels des zweiarmigen Hebels u, u1 die Klinken i und ν aus den Zähnen des Zahnsektors s herausgehoben werden, worauf sich dieser unter der Einwirkung des Gegengewichtes g in seine Anfangsstellung zurückbewegt. Der Haken ρ ist nun frei, wodurch sich die Weiche d unter Einwirkung einer Federy wieder schließt.
Die Übersetzung der beiden Zahnräder % und ^1 ist so gewählt, daß der Zahnradsektor s, so oft ein Rechenarm an der Weiche d vorbeikommt, um einen Zahn gedreht wird. Durch Einstellung des an dem Zahnradsektor starr befestigten Handhebels h gemäß einer der Anzahl der Zähne desselben entsprechenden Skala 0 kann man entweder jeden zweiten, die Weiche if passierenden Rechenarm r ablegen lassen, oder aber erst jeden dritten, vierten, fünften usw., je nachdem das Getreide dicht steht. Will man z. B. bei dichtstehendem Getreide alle Rechenarme r als Ableger wirken lassen, so drückt man den Handhebel h in die erste Kerbe der mit Zähnen versehenen Skala 0, wodurch der Zahnradsektor 5 so weit gedreht wird, daß der Anschlag η desselben den Haken ρ trifft (Fig. 3) und die Weiche d offen hält. Hinter dem letzten Zahn des Zahnradsektors s bewegt sich dann die Klinke i ohne Wirkung. Um beim Austreten der an den Rechenarmen befestigten Rollen e aus der Ablegerbahn c bezw. Rafferbahn b eine Störung zu vermeiden, ist die selbsttätige Weiche dl angebracht.
Während die Rechen r als Raffer wirken, muß der Tisch V des Schneideapparates S, wie in Fig. 2 punktiert gezeichnet, hochgehoben sein; um dies zu bewirken, ist folgende Einrichtung getroffen, die jedoch hier nicht Gegenstand der Erfindung ist.
An dem Tisch V des Schneideapparates S ist eine Zugstange 1 drehbar befestigt, die an ihrem oberen Ende eine Rolle trägt, die ebenfalls in die Ablegerbahn c der Kurvenbahn R hineinragt. Die Rolle e des als Ableger wirkenden Rechenarmes r stößt vor dem Verlassen der Ablegerbahn c gegen die an der Zugstange 1 befestigte Rolle und nimmt sie mit bis zu der kurz vor der Weiche d1 seitlich von der Ablegerbahn c angeordneten Nut 2 und drückt sie in diese hinein. Hierdurch wird der Tisch V in die punktiert gezeichnete Stellung gebracht, da die an der Zugstange 1 befestigte Rolle in der Nut 2 liegen bleibt. Tritt nun wieder eine Rolle e des Rechenarmes r in die Ablegerbahn c ein, so drückt dieselbe eine Stange 3 zurück, wodurch vermittels des Hebels 4 die Rolle der Zugstange 1 aus der Nut 2 herausgeschoben wird und der Tisch V in seine frühere Stellung zurückfällt.
Wenn der als Ableger wirkende Rechen r den Tisch V verläßt, schlägt ein an dem Rechen r (Fig. ι und 10) befestigter doppelarmiger Hebel 5, 5* an die auf dem Tisch V angebrachte Stange 6, wodurch die Klinke 7 aus der Kerbe eines Bogenstückes 8 herausgedrückt wird, worauf der Rechen r umklappen kann. Durch diese Einrichtung wird ein glattes Ablegen des Getreides bewirkt. Hat der Rechen r nun eine halbe Wendung gemacht, so klappt derselbe wieder um und die Klinke 7 wird durch die Feder 9 in die Kerbe des Bogenstückes 8 hineingedrückt, wodurch der Rechen r seine radiale Stellung erhält.
Um bei unebenem Boden ein Anschlagen der Rechen an den Schneideapparat S zu vermeiden, ist an dem Schneideapparat S eine Stange 10 befestigt, welche mit ihrem oberen Ende an dem die Rechen tragenden Lagerbock 11 angreift, der in der Führung 12 vertikal verschiebbar geführt ist. Hierdurch muß der Lagerbock 11 die auf und nieder gehenden Bewegungen des Schneideapparates S
mitmachen. Eine zweite, ebenfalls an dem Schneideapparat S befestigte Stange 13 greift mit ihrem oberen Ende an einem an der Deichsel D der Grasmähmaschine drehbar gelagerten Hebel 14 an, der durch eine Stange 15 mit der Führung 12 verbunden ist, die hierdurch derart beeinflußt wird, daß sie stets rechtwinklig zum Schneideapparat steht. Die Führung 12 bewegt sich auf Rollen in der Führung 17, die auf der zwischen die beiden Naben des der Antriebswelle a als Lager dienenden Lagerbockes 19 eingeschobenen Stahlhülse 18 (Fig. 9) sitzt, an welcher der Bogen 20 befestigt ist, der zum Vor- oder Rückwärtsneigen der Ablegevorrichtung dient und mit dem Bogen 21 des Lagerbockes 19 zusammengeschraubt wird. Die ganze Ablegevorrichtung wird durch den Lagerbock 19 an der Deichsel D der Mähmaschine befestigt.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Ablegevorrichtung mit Rückwärtsablage für Getreide an Grasmähmaschinen dadurch gekennzeichnet, daß die Arme der in Form eines Haspels um eine horizontale Achse sich drehenden Rechen in den das Haspelkreuz bildenden Führungsschinen durch an den Rechenarmen sitzende Gleitstücke, die in zwei in senkrechter Ebene liegenden, durch Weichen miteinander verbundenen Kurvenbahnen gleiten, derart verschoben werden, daß die Rechen entweder nur als Raffer oder auch als Ableger wirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1906190245D 1906-04-12 1906-04-12 Expired DE190245C (de)

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