DE190307C - - Google Patents

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DE190307C
DE190307C DE1906190307D DE190307DA DE190307C DE 190307 C DE190307 C DE 190307C DE 1906190307 D DE1906190307 D DE 1906190307D DE 190307D A DE190307D A DE 190307DA DE 190307 C DE190307 C DE 190307C
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Germany
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flap
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lever
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trap
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Expired - Lifetime
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DE1906190307D
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Publication of DE190307C publication Critical patent/DE190307C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M23/00Traps for animals
    • A01M23/02Collecting-traps
    • A01M23/14Other traps automatically reset

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 190307 KLASSE 45 k. GRUPPE
RUDOLF DEDERDING in SAARBRÜCKEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Dezember 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Fallen, die einen nach einem Wasserbehälter oder einem anderen Tötungsraume führenden Schacht aufweisen, dessen unterer Eingang durch eine Falltür sich selbsttätig schließen kann. Der Ausgang am oberen Ende des Schachtes führt nach einer Fallklappe, durch deren Niederbewegung die untere Falltür wieder in Offenstellung gebracht wird. Auf
ίο die Verbindungseinrichtung der Tür und Klappe bezieht sich die vorliegende Erfindung.
Bei Fallen, deren Einschlupf unter dem Wasserbehälter liegt und bei denen die FaIlklappe durch Hebelarme auf solche an der Tür einwirkt, verlangsamt das Gegengewicht der Klappe das Niederfallen der Tür. Die Tür kann also nicht schnell genug fallen, so daß das in dem Einschlupf befindliche Tier nicht aufgeschreckt wird und deshalb nach dem Schließen der Tür ruhig unten sitzen bleibt. Hierdurch ist dann die Falle für weiteren Fang gesperrt.
Bei der Falle nach vorliegender Erfindung
ist dieser Übelstand dadurch vermieden, daß die Tür von der Klappe beim Niederfall nicht gehemmt, sondern sogar noch durch die letztere in ihrer Fallbewegung unterstützt wird. Dies ist dadurch erreicht, daß die Fallklappe nicht wie bisher ein Übergewicht nach vorn erhält, sondern umgekehrt, und daß das untere Ende eines mit der Drehachse der Klappe verbundenen Hebelarmes unter den Hebelarm der Tür greift, wenn diese sich in Offenstellung befindet. Hierdurch hat der Klappenarm das Bestreben· den Hebel der Tür nach oben zu bewegen· Er unterstützt also die Tür, wenn sie ausgelöst wird, beim Fall, indem der Klappenarm an dem Türhebel entlang gleitet. Un- gefähr in der Mitte besitzt der Klappenarm eine Kröpfung, in der sich der Türhebel, wenn die Tür in der Schließlage angelangt ist, fängt. Wird nun die Fallklappe durch das Gewicht des gefangenen Tieres beschwert, so sinkt sie nach unten und die Kröpfung gleitet an dem Türhebel entlang, indem sie ihn dabei nach unten drückt. Die Falltür wird dadurch wieder in Offenstellung gebracht. Sobald die Fallklappe von dem Gewicht des gefallenen Tieres befreit ist, bewegt sie sich durch das Übergewicht ihres anderen Endes wieder frei in ihre Ruhelage. Ihre Bewegung wird dabei durch den Anschlag des unteren Endes ihres Armes gegen den Türhebel begrenzt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in
Fig. ι im senkrechten Schnitt dargestellt.
Fig. 2 zeigt schaubildlich die Anordnung der Tür- und Klappenhebel der einen Seite der Falle.
α ist die Falltür, die in bekannter Weise durch die Zunge b in Offenstellung gehalten wird. Die Fallklappe c befindet sich oben in dem Wasserbehälter d. Ein Schacht e führt zur Fallklappe.
Die Drehachse der Fallklappe ist zu beiden Seiten der Falle in Arme/verlängert. Diese sind vollständig gleichmäßig ausgebildet. Von

Claims (2)

der Achse bis zur Mitte verlaufen sie bei Ruhelage der Klappe c etwas nach unten geneigt. Dann weisen sie eine Kröpfung g nach hinten auf, worauf das noch verbleibende Ende jäh nach unten abfällt. Das unterste Ende h ist dann rechtwinklig nach innen gebogen. Die Tür α hängt mittels einer Verbindungsstange an einem Bügelhebel k, der zu beiden Seiten der Falle leicht drehbar so ίο angelenkt ist, daß die Enden h der Klappenarme / sich dicht neben dem Drehpunkt Z befinden. Die freien Arme m des Bügelhebels k ragen bei Offenstellung der Tür etwas ansteigend nach hinten. Die äußeren Enden tragen Gegengewichte in beliebiger Form. Im vorliegenden Falle sind sie zu Spiralen aufgewickelt, die die Gegengewichte vertreten. Das Gewicht der Tür ist mittels dieser Gewichte so ausgeglichen, daß sie ohne Unterstützung durch die Klappe frei fällt, aber doch nur geringer Kraft zum Wiederhochziehen bedarf. Die Klappe c besteht aus zwei Teilen., einer Platte o, die an der Drehachse η stark befestigt ist, und der eigentlichen, etwas gewölbt nach oben verlaufenden Klappe c, die hinter der Drehachse η mit der Platte 0 eine gelenkige Verbindung besitzt, zum Zweck, sie hochklappen zu können. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Nagetierfalle mit Wiedereinstellung durch das gefangene Tier mittels durch Hebel auf die Falltür einwirkender Fallklappe, dadurch gekennzeichnet, daß die
. Drehachse (n) der Fallklappe zu Hebelarmen ff) mit Kröpfungen fg) und abwärts gerichteten Stücken verlängert ist, deren umgebogene Enden die Türhebel fm) umgreifen, wobei die Fallklappe ein Übergewicht nach hinten erhält, so daß bei dem Auslösen der Falltür durch das Tier die Fallklappe die Schließbewegung der Tür unterstützt, während bei dem Kippen der Fallklappe die Kröpfungen fg) die in ihnen gefangenen Türhebel fm) niederdrücken und die Tür in die Fangstellung zurückbringen.
2. Ausführungsform der Falle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fallklappe aus zwei Teilen besteht und der eigentliche, etwas gewölbt nach oben verlaufende Klappenteil an dem anderen aufklappbar befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1906190307D 1906-12-22 1906-12-22 Expired - Lifetime DE190307C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT34504D AT34504B (de) 1906-12-22 1907-10-28 Nagetierfalle mit Wiedereinstellung durch das gefangene Tier.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE190307C true DE190307C (de)

Family

ID=453773

Family Applications (1)

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DE1906190307D Expired - Lifetime DE190307C (de) 1906-12-22 1906-12-22

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