DE190307C - - Google Patents
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- Publication number
- DE190307C DE190307C DE1906190307D DE190307DA DE190307C DE 190307 C DE190307 C DE 190307C DE 1906190307 D DE1906190307 D DE 1906190307D DE 190307D A DE190307D A DE 190307DA DE 190307 C DE190307 C DE 190307C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- flap
- door
- lever
- drop
- trap
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 claims description 5
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- 241000283984 Rodentia Species 0.000 claims 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M23/00—Traps for animals
- A01M23/02—Collecting-traps
- A01M23/14—Other traps automatically reset
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Pest Control & Pesticides (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Insects & Arthropods (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 190307 KLASSE 45 k. GRUPPE
RUDOLF DEDERDING in SAARBRÜCKEN.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Fallen, die einen nach einem Wasserbehälter
oder einem anderen Tötungsraume führenden Schacht aufweisen, dessen unterer Eingang
durch eine Falltür sich selbsttätig schließen kann. Der Ausgang am oberen Ende des
Schachtes führt nach einer Fallklappe, durch deren Niederbewegung die untere Falltür
wieder in Offenstellung gebracht wird. Auf
ίο die Verbindungseinrichtung der Tür und Klappe bezieht sich die vorliegende Erfindung.
Bei Fallen, deren Einschlupf unter dem Wasserbehälter liegt und bei denen die FaIlklappe
durch Hebelarme auf solche an der Tür einwirkt, verlangsamt das Gegengewicht der Klappe das Niederfallen der Tür. Die
Tür kann also nicht schnell genug fallen, so daß das in dem Einschlupf befindliche
Tier nicht aufgeschreckt wird und deshalb nach dem Schließen der Tür ruhig unten
sitzen bleibt. Hierdurch ist dann die Falle für weiteren Fang gesperrt.
Bei der Falle nach vorliegender Erfindung
ist dieser Übelstand dadurch vermieden, daß die Tür von der Klappe beim Niederfall
nicht gehemmt, sondern sogar noch durch die letztere in ihrer Fallbewegung unterstützt
wird. Dies ist dadurch erreicht, daß die Fallklappe nicht wie bisher ein Übergewicht
nach vorn erhält, sondern umgekehrt, und daß das untere Ende eines mit der Drehachse
der Klappe verbundenen Hebelarmes unter den Hebelarm der Tür greift, wenn diese sich in Offenstellung befindet. Hierdurch
hat der Klappenarm das Bestreben· den Hebel der Tür nach oben zu bewegen·
Er unterstützt also die Tür, wenn sie ausgelöst wird, beim Fall, indem der Klappenarm an dem Türhebel entlang gleitet. Un-
gefähr in der Mitte besitzt der Klappenarm eine Kröpfung, in der sich der Türhebel,
wenn die Tür in der Schließlage angelangt ist, fängt. Wird nun die Fallklappe durch
das Gewicht des gefangenen Tieres beschwert, so sinkt sie nach unten und die Kröpfung
gleitet an dem Türhebel entlang, indem sie ihn dabei nach unten drückt. Die Falltür
wird dadurch wieder in Offenstellung gebracht. Sobald die Fallklappe von dem Gewicht
des gefallenen Tieres befreit ist, bewegt sie sich durch das Übergewicht ihres anderen
Endes wieder frei in ihre Ruhelage. Ihre Bewegung wird dabei durch den Anschlag
des unteren Endes ihres Armes gegen den Türhebel begrenzt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in
Fig. ι im senkrechten Schnitt dargestellt.
Fig. 2 zeigt schaubildlich die Anordnung der Tür- und Klappenhebel der einen Seite
der Falle.
α ist die Falltür, die in bekannter Weise durch die Zunge b in Offenstellung gehalten
wird. Die Fallklappe c befindet sich oben in dem Wasserbehälter d. Ein Schacht e
führt zur Fallklappe.
Die Drehachse der Fallklappe ist zu beiden Seiten der Falle in Arme/verlängert. Diese
sind vollständig gleichmäßig ausgebildet. Von
Claims (2)
1. Nagetierfalle mit Wiedereinstellung durch das gefangene Tier mittels durch
Hebel auf die Falltür einwirkender Fallklappe, dadurch gekennzeichnet, daß die
. Drehachse (n) der Fallklappe zu Hebelarmen ff) mit Kröpfungen fg) und abwärts
gerichteten Stücken verlängert ist, deren umgebogene Enden die Türhebel fm)
umgreifen, wobei die Fallklappe ein Übergewicht nach hinten erhält, so daß bei dem Auslösen der Falltür durch das Tier
die Fallklappe die Schließbewegung der Tür unterstützt, während bei dem Kippen
der Fallklappe die Kröpfungen fg) die in ihnen gefangenen Türhebel fm) niederdrücken
und die Tür in die Fangstellung zurückbringen.
2. Ausführungsform der Falle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fallklappe aus zwei Teilen besteht und der eigentliche, etwas gewölbt nach
oben verlaufende Klappenteil an dem anderen aufklappbar befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT34504D AT34504B (de) | 1906-12-22 | 1907-10-28 | Nagetierfalle mit Wiedereinstellung durch das gefangene Tier. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE190307C true DE190307C (de) |
Family
ID=453773
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1906190307D Expired - Lifetime DE190307C (de) | 1906-12-22 | 1906-12-22 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE190307C (de) |
-
1906
- 1906-12-22 DE DE1906190307D patent/DE190307C/de not_active Expired - Lifetime
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